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Kitin Story

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de:Kitin Story
en:A Kitin Story
es:Una historia de Kitins
fr:Histoire kitine
ru:История о Китинсе
 
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Gib nicht den Mitwirkenden die Schuld, sondern komm und hilf ihnen. 😎

Referenztext ( Pflegender Text, der als Referenz dient ) :
Noten: (Dorothée, am 2019-07-30)

Kitin Story

die Ursache des Großen Schwarmes,2481 :






Erster Teil

Tief im Dunkel der Wurzelschichten, die sich unter der Borke von Atys erstreckten, schufteten Minenarbeiter. Sie förderten wertvollen Bernstein tonnenweise ans Tageslicht. Ihr Berufsstand war geachtet und von allen respektiert. Tief unter der Wüste des Reiches Coriolis arbeiteten Männer tagein tagaus, um den Ruhm ihres Reiches zu mehren und die Schatzkammern des herrschaftlichen Hauses zu füllen.

Es war ein Tag wie jeder andere im ewigen Trott des Bergbaus. Männer schwitzten in der stickig, feuchten Luft der Tiefe und im Schein ihrer Fackeln hoben sie Bernsteine so groß wie ihre Köpfe aus dem dunklen Holz der Äste. Heute wollte man einen ausgebeuteten Tunnelabschnitt verschließen, damit sich die Tiere und Pflanzen dort erholen konnten. In diesem Bereich der Urwurzeln gab es keine aggressiven Tiere, somit hatte man keine Wachen dabei. Was ansonsten durchaus nötig war.

Alle Vorkehrungen waren getroffen und die im Reich der Matis ausgebildeten Pflanzenwuchsexperten hatten bereits ihre Werkzeuge und seltsamen Flüssigkeiten, die sie in die Pflanzen injizieren wollten, zur Stelle. Man würde einige kräftige Wurzelschösslinge und ein Moosbett über die Öffnung wuchern lassen. Dies würde als Abdeckung des Tunnels dienen, bis sich die Natur den Bereich selbst wieder holte. Auch heute würde die Natur ihr Recht fordern, doch anders als die unwissenden Bergleute glaubten.

Aufseher Benodir Nussami blickte auf die arbeitenden Homins hinab. Geschickt warfen sie einige Seile um einen starken Ast, der aus der Decke der Höhle ragte, um an ihm eine Winde zu befestigen.

- “Gebt Acht, dass das Seil nicht abrutschen kann. Wenn der Ast zurückschnellt, kann er uns alle in den Tod reißen!", rief er zu seinen Untergebenen hinab. Sie wandten sich kurz um und nickten ihm stumm zu. Er wusste, dass er ihnen mit seinen ständigen Ermahnungen auf die Nerven ging. Sie hatten diese Arbeit schon tausend Mal gemacht und noch nie war etwas wirklich Schlimmes passiert. Aber, so dachte er bei sich, es war immer besser, die Augen offen zu halten und sich nicht von Routine einlullen zu lassen. Eine kleine Unaufmerksamkeit konnte die Höhle zerstören und mit ihr alle, die darin waren.

Wenn der Ast einmal mit dem Moos und dem Boden der Höhle verbunden war, dann bestand keine Veranlassung mehr, vorsichtig zu sein. Aber bis dahin hielt er seine Leute dazu an, alles doppelt zu prüfen.

Rabur schüttelte verärgert den Kopf und spannte die Muskeln, als er kraftvoll an dem Seil zog, das er und sein Bruder Medrig grade über den Ast geworfen hatten. Dieser Nussami war ein übervorsichtiger Idiot, der es liebte, seine Leute herumzukommandieren. Sollte er doch einmal selbst eine Winde anbringen. Dann würde er schon sehen, was das für eine Arbeit war und das man schon genau wissen musste, was man da tat, sonst würde nicht nur der Ast ein Problem sein.

Aber nun konzentrierte der Fyros sich wieder auf seine Arbeit. Während sein geschickterer Bruder neben ihm das Ende des Hauptseiles in die Winde einfädelte, hielt er schwitzend die Spannung am Zugseil, das den einzelnen Ast aus dem dichten Verbund an der Decke gelöst hatte und bog ihn so weit wie möglich hinab, damit Medrig das dickere Hauptseil über ihn werfen konnte. Später konnte dann das gesamte Bündel Äste herabgezogen werden, so dass die Pflanzenpfuscher ihre Arbeit machen konnten.

Wenn sie ihre komischen Gebräue in die Wurzeln spritzten, begannen diese wie wild zu wuchern. Es kam auf den genau richtigen Zeitpunkt an, die Äste zum Boden herab zu ziehen und mit dem ihnen entgegen wuchernden Moos zu vereinen, damit sich die Lücke vollständig schloss.

Medrig nickte ihm zu. Rabur zog noch einmal so fest er konnte und schon warf sein Bruder das aufgerollte dicke Seil über den Ast hinauf, wo es hängen blieb und sich sein Ende dem Boden entgegen rollte.

- "Loslassen." sagte Medrig und Rabur ließ das dünnere Seil durch seine behandschuhten Hände gleiten. Mit einem plötzlichen Ruck schnellte der dicke Ast wieder in das Gewirr der Wurzeln zurück. Nun mussten sich die beiden Fyros nur noch am Seil hoch hangeln und es sorgfältig um so viele Wurzeläste wie möglich wickeln. Die Brüder grinsten sich an. Sie mochten diesen Teil ihrer Arbeit.

Diese verrückten Brüder veranstalteten wieder ihren Kletterwettbewerb. Mydix Bedax lief zu seinen Kollegen und stimmte in die Anfeuerungsrufe mit ein, welche die beiden noch schneller die Seile hochtreiben sollten.

- "10 Dapper auf Rabur! - 15 auf Medrig!" und so weiter hallte es durch die vom Fackelschein erhellte Höhle und Benodir ließ seinen Arbeitern den kurzen Spaß der Wetten auf die beiden verrückten Kerle. Sie versuchten sich gegenseitig zu behindern, indem der Tiefere dem Höheren an der Hose zerrte oder am Seil des anderen rüttelte, was allgemeines Gelächter unter ihren Kollegen hervorrief. Ein Sturz war nicht allzu tief und beide hatten schon so machen hinter sich, also machte er sich keine großen Sorgen um die Gesundheit seiner Männer. Auch er hatte insgeheim Gefallen an diesem Wettstreit der Brüder gefunden, die es sich nicht nehmen ließen, jedes Mal aufs Neue zu testen, wer von ihnen beiden der schnellere Kletterer war. Ihm war egal wer gewann, denn dass sie diesen Irrwitz durchführten bedeutete, dass sie schneller fertig waren. Innerlich lächelnd aber mit versteinerter Miene, schaute er dem Treiben von der Kuppe eines Abganges herab zu.

Mydix blickte nach oben und feuerte seinen Favoriten Medrig an. Er mochte beide Brüder, aber Medrig war nicht so schweigsam wie sein Bruder und das mochte er. Noch waren die beiden gestandenen Fyros gleich auf und es ließ sich nicht sagen, wer als erster die Höhlendecke erreichen würde, die in guten 15 Metern Höhe über ihnen hing.

Etwas berührte seine Wange und er wischte es mit einer fahrigen Geste beiseite. Gleich darauf fiel etwas von oben herab in sein Auge und er duckte sich instinktiv und fluchte. Es tat weh! Sein tränendes Auge reibend blickte er zu Boden, bis ihm ein erschreckender Gedanke kam. Den Schmerz ignorierend und heftig gegen die Tränen anblinzelnd spähte er in das Zwielicht des Höhlendaches. Und noch immer berührten feine Teilchen sein Gesicht. Er wischte eines von ihnen von seiner Wange und betrachtete es kurz.

Trockenes Holz. Mit spuren eines grauen Flaums darauf. Schimmelpilz.

Erneut blickte er hoch und durch den Schleier seines tränenden Auges sah er etwas, das ihn erstarren ließ. Heftig rammte er seinem Nebenmann einen Ellenbogen in die Seite und als dieser sich ihm ärgerlich zuwandte, schrie er nur: ”DA!!!"

Ein Lichtstreifen zeigte sich im Dach der Höhle, zunächst nur klein, aber immer breiter werdend. Das Holz gab nach und brach auf. Es war von Schimmel befallen und gab nun unter der Belastung durch zwei kräftige Fyros, die an zwei Seilen zappelten, nach.

Zweiter Teil

Benodir folgte mit den Augen dem ausgestreckten Arm des Arbeiters unter ihm und erkannte im Selben Moment die Gefahr.

- “Deckenbruch!!! Deckenbruch!!!” rief er so laut er nur konnte.

Die Gruppe stob auseinander. Mann lief nach allen Seiten um sein Leben und die Brüder die eben noch vergnügt an den Seilen gehangelt hatten, ließen sich so schnell es ging zu Boden hinab gleiten umd liefen dann ebenfalls den mittlerweile herabregneden Holzstücken aus dem Weg.

Der Pilz hatte die Basis des Wurzelknotens den die Mannschaft nutzen wollte angegriffen und diese brach nun mit ohrenbetäubendem Knirschen aus der Höhlendecke. Äste und Wurzelwerk prasselten herab bevor der schwere Ballen auf dem Boden aufschlug und ihn glatt durchbrach. Der Boden erbebte wie von der Faust eines Giganten getoffen, Staub Pilz- und Moossporen wirbelten auf und ein klaffndes Loch fand sich im Boden der Höhle, wo die Wucht des herabfallenden Holzes anscheinend eine relativ dünne Bodenschicht durchbrochen hatte. Binnen Sekunden war das Schauspiel vorüber und Benodir stand auf, wo er sich hatte auf den Bauch fallen lassen und klopfte sich Staub vom Wams.

Ein beachtliches Loch klaffte im Boden der Höhle. An den Rändern war zu erkennen das die Holzschicht zwar dick genug gewesen war um Homins ohne Probleme zu tragen, aber der Masse des herabstürzenden Holzes nicht entgegen zu setzen gehabt hatte. Er blickte sich um und sah das alle seine Arbeiter unverletzt waren und genau wie er vorsichtig wieder auf die Beine kamen. Langsam stieg der Aufseher von seinem Aussichtpunkt herab und ging auf das Loch zu. Seine Arbeiter gesellten sich zu ihm und alle blickten neugierig in die leicht schimmernde Dunkelheit unter ihnen hinab.

Genau wie überall in den Urwurzeln, war auch dort unten die Dunkelheit nicht vollständig. Leuchtende Moose und Farne hatten den Boden besiedelt und verbreiteten grünliches Zwielicht. Aber nochetwas schimmerte dort.

Eingebettet zwischen sich windenden Wurzeln lag dort ein riesiger Schild am Boden. Eine ploierte Platte, verziehrt mit seltsamen Zeichen, die keiner der ratlosen Arbeiter jeh gesehen hatte. Neben ihr steckte der herabgefallene Wurzelballen in einem kleinen Krater den er geschlagen hatte.

- “Was für ist das für ein Ding?” ließ sich Rabur vernehmen.

- “Der Schild eines Riesen. Das siehst du doch.” Antwortete sein Bruder. Einige leise glucksende Lacher entkamen den erleichterten Kehlen der Arbeiter. Erleichtert waren sie, das niemandem etwas passiert war. Benodir blickte in die Runde, die Herzen seiner Männer brannten, wie sein eigenes vor Neugier. Schnell entschied er sich das Geheimniss zu ergründen.

- “Ihr zwei Kletterkünstler. Ihr nehmt euch ein Seil und geht da zuerst runter. Ich komme nach und jeder der mitkommen will. Wollen wir doch mal sehen, was das ist.”

Rabur und Medrig sahen sich an und grinsten. Aber der Aufseher kam ihnen zuvor.

- “Und diesmal KEINE dummen Wetten. Ihr habt schon genug Ärger gemacht heute.”

Die Höhle war nicht groß, in etwa 20 Meter im Durchmesser, der Boden besatnd aus einer dicken Schicht Moos auf der die Schritte federten und ein beißender Geruch nach Feuchtigkeit und etwas anderem lag in der Luft.

Mydix lies das Seil los und fing seinen Kollegen Barnus auf der ebenfalls mit hinab gestiegen war. Vor ihnen liefen der Aufseher und die Brüder bereits um das seltsame Objeckt herum. Es sah tatsächlich aus wie der riesige Schild eines Kriegers. Er ging darauf zu und hockte sich hin. Dein Rand schloss fast natlos mit dem Holz ab, aber als er es berührte stellte er fest das es kein Holz war. Das Material war kalt und glatt. Kein Moos fand sich darauf und die Wurzeln die über es gewuchert waren bedekten es zwar, aber schienen keinen Halt an seiner Oberfläche zu finden. Nur in den gravierten Vertiefungen der seltsamen Zeichen hatte sich ein wenig Wasser gesammelt in das einige zarte weiße triebe hinabreichten. Makellos war die dunkle Oberfläche, aber ihr Schimmer im trüben Licht verriet ihm das dieses Material im Sonnenlicht warscheinlich silbrig glänzen würde. Seltsam. Was war das nur? Und was hatte es hier zu suchen? Wer hatte es hier zurück gelassen?

Wärend Mydix diese Gedanken wälzte hatte Rabur den herabgefallenen Wurzelballen erreicht und in Augenschein genommen. Ein wiederwärtiger Gestank schlug ihm entgegen. Sicher der verdammte Pilz, dachte er bei sich. Die Nade rümpfend ging er um das große Geflecht aus Wurzeln herum und wäre beinahe in ein weiteres Loch gestürzt, als sein Fuß auf dem feuchten Moos ausglitt.

- “Kommt mal alle her! Hier ist noch ein Loch!"

Die Fryos versammelten sich um die etwas 3 Meter durchmessende gezackte Öffnung und spähten hinab. Eine schemenhafte Bewegeung ließ sie kurz zurückschrecken, aber dann löste sich lediglich eine leuchtende kleine Blase aus dem Dunkel des Loches und trieb gemächlich der Decke entgegen.

Gleich darauf folgte eine weitere und noch einige und die Fyros sahen ihnen peinlich berührt nach.

- "Dort unten muss es Sap geben, wenn diese Blasen aufsteigen." verkündete Benodir und ließ sich auf die Knie nieder. "Gebt mir mal eine Fackel." er nahm sie von Barnus entgegen und legte sich auf den Bauch um in das Loch hinab zu leuchten.

Eine Bewegung, so schnell das keiner der Männer ihr mit den Augen wirklich folgen konnte. Etwas grünliches zuckte kurz auf und der Vorarbeiter wurde in die dunkle Tiefe gerissen. Sein gellender Schrei brach jäh in einem grausigen Gurgeln ab und die verbleibenden Fyros starrten entsetzt auf die Öffnung zu ihren Füssen.

Noch eh jemand sich aus seiner Starre lösen konnte hörte man wie etwas schweres über den Boden weggezerrt wurde. Rabur war der erste der reagierte.

- "Ein junger Vorax!!” rief er. Hielt seine Fackel vor sich und sprang mit einem wilden Schrei auf den Lippen hinunter in das Loch. Sein Bruder und Mydix folgten ihm dicht auf den Fersen. Barnus rief derweil nach oben, man solle Waffen bringen.

Dritter Teil

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Der Tunnel war grade so groß das man aufrecht in ihm gehen konnte und so breit das 3 von ihnen nebeneinader Platz fanden, seine Wände waren glatt und poliert, nichts wuchs hier und sein Verlauf endete genau unter dem seltsamen Schild hinter ihnen im Boden. Aber darauf achteten die Männer nicht. Sie folgten der Blutspur am Boden.

Noch immr hörten sie wie ihr Vorarbeiter über den Boden gezerrt wurde, doch sie wussten, das auch ein junger Vorax ein erstzunehmender Gegner für sie war, sie hatten nur Fackeln und ihre kleinen Dolche und diese Bestien kannten nur selten Angst vor dem Feuer.

Immer tiefer folgten sie dem Geräusch, vorbei an abzweigen und Kretzungen im Tunnelsystem, bis es plötzlich stopte. Leises Stöhnen war zu vernhemen und schließlich ein markerschütternder Schrei, der abrubt in einem reißenden Geräusch abbrach. Wie ein Mann stürmten die Fyros vor und in eine kleine Höhle hinein. Ebensoschnell kamen sie zum stehen, denn was sich ihnen darbot überstieg beinahe ihr Fassungsvermögen.

Etwas wie eine riesig große Spinne kaute auf dem Fleisch des Vorarbeiters herum und schlürfte mit einem wiederlichen Geräusch sein Blut. Ihr Körper war grün und wei gesprenkelt, hier und dal lief rotes Blut von ihrem Panzer herab. Sie hatte 6 Beine und einen schlanken Körper. Ein gefährlich aussehender Stachel wuchs an ihrem unter dem Torso hindurch gebogenen Hinterleib. Eine zweites genau gleich aussehendes Wesen gesellte sich nun hinzu und begann ebenfalls an Benodirs Leiche zu kauen. Riß große fetzen Fleisches aus seinem Oberschenkel. Dann bemerkte die zweite Kreatur die Männer und bäumte sich kurz zu ihrer vollen Größe auf. Fast so groß wie ein Mann war sie. Ein drohendes Zischen drang zwischen ihren Mandibeln hervor und Blut sprühte den Männern entgegen.

Das war zu viel für die stolzen Fyros. Sie stürmten durch die Höhle und ein wilder Kampf entbrannte. Medrig erhielt einen schmerzhaften Stich ins Bein, das sogleich taub wurde und unter ihm weg knickte. Mit Mühe besiegten die Männer die seltsamen Wesen und Raburr half seinem Bruder auf und stütze ihn an seiner starken Schulter. Keiner der Fyros sagte ein Wort. Grimmig nahm Mydix den Leichnam ihres Vorarbeiters auf die Schulter und sie begannen den Weg zurück zu gehen den sie gekommen waren. Als sie etwa die Hälfte des Weges zurückgelegt hatten und an einer Kreutzung im Weg vorüber kamen hörten sie daraus, das trappeln schneller Beine. Vieler Beine. Es gab mehr von diesen Bestien!

Sie rannten dem Ausgang entgegen, wo Barnus und einige anderen schon auf sie warteten. Sie hatten Schwerter und Schilde bei sich, Waffen die sie in aller eile hatten auftreiben können. Die Flüchtenden kletterten in aller Eile aus dem Loch als bereits die ersten Klauen nach ihren Beinen Hieben. Einer von ihnen schleuderte einen schwachen Feurerball in die Tiefe hinab, was ihnen eine kleine Atempause verschaffte, aber auf das was nun folgte war keiner der Männer gefasst gewesen.

Eine wahre Flut der riesigen Insekten ergoss sich aus dem Loch und verzweifelt kämpften die Männer darum am Seil empor in Sicherheit zu gelangen. Rabur band seinem verletzten Bruder das Seil um die Hüften, wärend um ihn herum die Schlacht tobte. Männer schrien und Kreaturen brüllten und zischten wiederwärtig. Ein weiteres Seil wurde hinabgeworfen und noch eines. Medrig wurde eilends emporgezogen und blickte auf seinen Bruder herab der inmitten des Chaos um sich hieb. Verzweifelt versuchend die Bestien zurück zuschlagen.

Dann fiel sein Blick auf etwas unbegreifliches.

Der schwere Wurzelknoten, der die ganze Katastophe erst ausgelöst hatte, wankte und schwankte. Geriet immer mehr in Bewegung und kippte schließlich, von einer urgewallt von unten dazu gezwungen, zur Seite weg und ließ ein hinterließ ein weiteres klaffendes Loch im Boden. Aus diesem Loch erhob sich nun ein Schrecken wie ihn kein Homin je zuvor gesehen hatte.

Ein braunes Insekt, gigantisch in seinen Ausmaßen, hoch wie drei Männer, kletterte aus dem Loch hinauf in die Enge Höhle und begann mit gewaltigen Scheeren um sich zu schlagen. Mähte die Männer nieder wie Grashalme auf einem Feld. Blitze zuckten um seine grausige Gestallt, lähmten jeden der von ihnen getroffen wurde. Und hielt weiter grausame Ernte unter den tapferen Männern.

- "RAABUUR!!!" brüllte Medrig hinab in das Loch, als er von seinem Rand weggezogen wurde.

Alle anderen Seile kamen leer hinauf.

Einige Zeit später machte sich ein Kampftrupp erfahrener Krieger in Coriolis bereit um die Miene mit Raketenwerfern und gewehren zu säubern. Man würde diese seltsamen Insekten von denen die hysterischen Arbeiter erzählt hatten schon kleinkriegen. Da waren sich die Krieger einig. Eine ordentliche Schlacht würde ihren müden Knochen gut tun.

Als sie aus der Stadt in Richtung der Miene aufbrachen sahen sie eine Staubwolke am Horizont. Ein Sandsturm. Das würde die Mission etwas erschweren. Aber, man ließ sich nicht abhalten und ritt weiter. Nach einigen Minuten jedoch wurde man auch einem seltsamen zittern im Boden gewhar. Die Wüste bebte, als ob Atys sich angwiedert schüttelte. Und als der Trupp aus 50 Männern und Frauen den Kam einer hohen Düne erreichte wurde ihnen allen Schlagartig bewusst, das sie sich noch nie in ihrem Leben so getäuscht hatten und zugleich so richtig lagen.

Der große Schwarm hatte begonnen.

unbekannter Author


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