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		<title>Salazar Caradini - Versionsgeschichte</title>
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		<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in EnzyklopAtys</subtitle>
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		<title>Salazar: /* Der Tempelkrieg */</title>
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Gelegentlich &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;reiste &lt;/del&gt;er &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;nach [[Pyr]] und verbrachte Zeit im Badehaus, wo er eher flüchtige Bekanntschaften schloss, oder er traf &lt;/del&gt;sich mit Ayronil - dem matisianischen Hochoffizier der Fyros-Gilde Silberdrachen, mit der die Malignus Germanitas ein Bündnis geschmiedet hatten - in [[Collix|Collix']] Bar. Meist jedoch schlenderte Salazar durch den [[Majestätischer Garten|Majestätischen Garten]]. Er konnte stundenlang dasitzen und beobachten, wie [[Bodokin]] durch die [[Psykopla-Hügel]] streifte. Er wusste nicht mehr, ob seine Mutter es ihm als Kind erzählt oder ob er es sich einfach selbst ausgedacht hatte – doch für ihn war Bodokin der Wächter des Waldes, der einzige wahre Naturgeist Matias; stets ergriff er, mit Tränen in den Augen, schnell die Flucht, sobald Jäger auftauchten, um Bodokin zu erlegen. Natürlich kehrte Bodokin stets zurück, so wie es auch die Homins Dank der Gnade [[Jena|Jenas]] taten; war das nicht der Beweis dafür, dass er nicht bloß eine gewöhnliche, wenn auch wundervolle Kreatur war? Zu anderen Zeiten saß Salazar oben auf der [[Turmbrückenweg|Tower Bridge]] und blickte hinüber zum [[Hügel der Abtrünnigen]] – einer Gegend, die für ihn als Heiler noch zu gefährlich war, um sie allein zu erkunden. Dabei war es ihm einst gelungen, sich dort hindurchzuschleichen, um sein treues Mektoub bei der [[Versteckte Quelle|Versteckten Quelle]] zu retten, wo er und seine Gildenkollegen eine unglückliche Begegnung mit Kitins gehabt hatten und ihre Reittiere zurücklassen mussten.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;In den folgenden Jahren gelang es Salazar kaum, mehr als ein mittelmäßiger Heiler zu werden – nicht zuletzt, weil sein Gildenleiter Taure, dessen Gefährtin Schnee und die Hochoffiziere der Gilde viel auf Reisen waren und ihn zurückließen. Stattdessen entdeckte er die Bibliothek der Königlichen Akademie von Yrkanis und versuchte, seinen eigenen Lebenssinn zu ergründen. Salazar war nicht besonders religiös aufgewachsen, und aus den Aufzeichnungen seines Onkels ging hervor, dass dieser den Karavan mit einer gewissen Skepsis betrachtet hatte. Gelegentlich &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;traf &lt;/ins&gt;er &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;sich &lt;/ins&gt;sich mit Ayronil - dem matisianischen Hochoffizier der Fyros-Gilde Silberdrachen, mit der die Malignus Germanitas ein Bündnis geschmiedet hatten - &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;der ihn nach [[Pyr]] treckte, &lt;/ins&gt;in [[Collix|Collix']] Bar&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;. Manchmal verbrachte er auch Zeit im dortigen Badehaus&lt;/ins&gt;. Meist jedoch schlenderte Salazar durch den [[Majestätischer Garten|Majestätischen Garten]]. Er konnte stundenlang dasitzen und beobachten, wie [[Bodokin]] durch die [[Psykopla-Hügel]] streifte. Er wusste nicht mehr, ob seine Mutter es ihm als Kind erzählt oder ob er es sich einfach selbst ausgedacht hatte – doch für ihn war Bodokin der Wächter des Waldes, der einzige wahre Naturgeist Matias; stets ergriff er, mit Tränen in den Augen, schnell die Flucht, sobald Jäger auftauchten, um Bodokin zu erlegen. Natürlich kehrte Bodokin stets zurück, so wie es auch die Homins Dank der Gnade [[Jena|Jenas]] taten; war das nicht der Beweis dafür, dass er nicht bloß eine gewöhnliche, wenn auch wundervolle Kreatur war? Zu anderen Zeiten saß Salazar oben auf der [[Turmbrückenweg|Tower Bridge]] und blickte hinüber zum [[Hügel der Abtrünnigen]] – einer Gegend, die für ihn als Heiler noch zu gefährlich war, um sie allein zu erkunden. 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Die Kamisten waren aufgrund ihrer schieren Anhängerzahl schon lange die dominierende religiöse Gruppe auf Atys; neben den Schürfern, die sie zu den Grabungsstätten brachten, sowie ihren Wachen und Heilern, entsandten sie auch zahlreiche Kämpfer. Diese sollten die Anhänger der Karavan von den Grabungsstätten vertreiben, töteten deren Wachen und Heiler und oft sogar die Wachen des Karavan im Hauptlager und eskalierten den Konflikt in einen Religionskrieg. Die Karavanier versuchten, sich zu behaupten, wurden jedoch meist von zahllosen, wie besessenen Kamisten überwältigt, und der Boden war bald vom Sap ihrer Opfer gefärbt. Sorenal, ein Zorai, organisierte eine Friedensdemonstration, an der pazifistische Homins beider Fraktionen und aller Nationen, darunter auch Ayronil und Salazar, teilnahmen; doch die friedliche Demonstration, deren Teilnehmer unbewaffnet waren, wurde von Kamisten überrannt. Sie töteten jeden Matis und Tryker, dessen sie habhaft werden konnten, und verhöhnten und schändeten die Niedergestreckten. Für viele war dies eine traumatische Erfahrung. Die Zahl der am Bau beteiligten Tryker sank dramatisch, und auch viele Matis waren demoralisiert und wagten nicht zurückzukehren. Salazar war zutiefst erschüttert, versuchte aber weiterhin, soweit möglich Hilfe zu leisten – er war der Einzige seiner Gilde, der übrig geblieben war, und manchmal war er überhaupt der Einzige, der noch zum Karavan-Lager im Almati-Wald reiste und dort verharrte, und der den Kamisten dabei zusehen musste, wie sie in Sichtweite, aber außer Reichweite der Verteidigungsanlage den Boden ausbeuteten und ihn verhöhnten. Der Wettlauf war verloren. Aller zivilisatorischen Grundsätze waren gebrochen worden. Tempel für Ma'Duk wurden in Neu-Trykoth, in der Fyros-Wüste und in den [[Verdorrende Lande|Verdorrenden Landen]] errichtet. Den Matis gelang es kaum, wenigstens ihr eigenes Heiligtum im Majestätischen Garten fertigzustellen, und die schrecklichen Gemetzel, die aus einer hehren Idee erwachsen waren, hatten Wunden geschlagen, die bei den Karavaniern, aber auch bei den Pazifisten anderer Nationen lange nicht heilten.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Salazar war 23 Jahre alt, als Anfang des Jahres 2530 sowohl der Karavan als auch die Kamis ihre Absicht bekundeten, Tempel – Heiligtümer für Jena und [[Ma'Duk]] – zu errichten. Die Matis unterstützten natürlich das Vorhaben des Karavan, die Zorai und Fyros standen hinter den Kamis, während die Tryker beide Seiten befürworteten. 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Sorenal, ein Zorai, organisierte eine Friedensdemonstration, an der pazifistische Homins beider Fraktionen und aller Nationen, darunter auch Ayronil und Salazar, teilnahmen; doch die friedliche Demonstration, deren Teilnehmer unbewaffnet waren, wurde von Kamisten überrannt. Sie töteten jeden Matis und Tryker, dessen sie habhaft werden konnten, und verhöhnten und schändeten die Niedergestreckten. Für viele war dies eine traumatische Erfahrung. Die Zahl der am Bau beteiligten Tryker sank dramatisch, und auch viele Matis waren demoralisiert und wagten nicht zurückzukehren. Salazar war zutiefst erschüttert, versuchte aber weiterhin, soweit möglich Hilfe zu leisten – er war der Einzige seiner Gilde, der übrig geblieben war, und manchmal war er überhaupt der Einzige, der noch zum Karavan-Lager im Almati-Wald reiste und dort verharrte, und der den Kamisten dabei zusehen musste, wie sie in Sichtweite, aber außer Reichweite der Verteidigungsanlage den Boden ausbeuteten und ihn verhöhnten. 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		<title>Salazar: /* Der Tempelkrieg */</title>
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Doch &lt;/del&gt;die friedliche Demonstration, deren Teilnehmer unbewaffnet waren, wurde von Kamisten überrannt&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;; sie &lt;/del&gt;töteten jeden Matis und Tryker, &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;den &lt;/del&gt;sie &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;fanden&lt;/del&gt;, und verhöhnten und schändeten die Niedergestreckten. Für viele war dies eine traumatische Erfahrung. Die Zahl der am Bau beteiligten Tryker sank dramatisch, und auch viele Matis waren &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;frustriert &lt;/del&gt;und wagten nicht zurückzukehren. Salazar war zutiefst erschüttert, versuchte aber weiterhin, soweit möglich Hilfe zu leisten – er war der Einzige seiner Gilde, der übrig geblieben war, und manchmal war er überhaupt der Einzige, der noch zum Karavan-Lager im Almati-Wald reiste und dort verharrte, und der den Kamisten dabei zusehen musste, wie sie in Sichtweite, aber außer Reichweite der Verteidigungsanlage den Boden ausbeuteten und ihn verhöhnten. Der Wettlauf war verloren. Aller zivilisatorischen Grundsätze waren gebrochen worden. Tempel für Ma'Duk wurden in Neu-Trykoth, in der Fyros-Wüste und in den [[Verdorrende Lande|Verdorrenden Landen]] errichtet. Den Matis gelang es kaum, wenigstens ihr eigenes Heiligtum im Majestätischen Garten fertigzustellen, und die &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;schreckliches &lt;/del&gt;Gemetzel, die aus einer hehren Idee erwachsen waren, hatten Wunden geschlagen, die bei den Karavaniern, aber auch bei den Pazifisten anderer Nationen lange nicht heilten.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Salazar war 23 Jahre alt, als Anfang des Jahres 2530 sowohl der Karavan als auch die Kamis ihre Absicht bekundeten, Tempel – Heiligtümer für Jena und [[Ma'Duk]] – zu errichten. Die Matis unterstützten natürlich das Vorhaben des Karavan, die Zorai und Fyros standen hinter den Kamis, während die Tryker beide Seiten befürworteten. Die Höheren Mächte schufen die Möglichkeit, an verschiedene Orte in den [[Alte Lande|Alten Landen]] zu reisen, um die für ein solches Großprojekt benötigten Materialien abzubauen. Die Pläne führten jedoch zunächst zu einem Wettlauf zwischen Kamisten und Karavaniern und entwickelten sich dann zu etwas weitaus Düsterem. Die Kamisten waren aufgrund ihrer schieren Anhängerzahl schon lange die dominierende religiöse Gruppe auf Atys; neben den Schürfern, die sie zu den Grabungsstätten brachten, sowie ihren Wachen und Heilern, entsandten sie auch zahlreiche Kämpfer. Diese sollten die Anhänger der Karavan von den Grabungsstätten vertreiben, töteten deren Wachen und Heiler und oft sogar die Wachen des Karavan im Hauptlager &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;und eskalierten den &lt;/ins&gt;Konflikt &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;in einen &lt;/ins&gt;Religionskrieg. Die Karavanier versuchten, sich zu behaupten, wurden jedoch meist von zahllosen&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;, wie besessenen &lt;/ins&gt;Kamisten überwältigt, und der Boden war bald vom Sap ihrer Opfer gefärbt. &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Sorenal, ein &lt;/ins&gt;Zorai&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;, &lt;/ins&gt;organisierte eine Friedensdemonstration, an der pazifistische Homins beider Fraktionen und aller Nationen, darunter auch Ayronil und Salazar, teilnahmen&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;; doch &lt;/ins&gt;die friedliche Demonstration, deren Teilnehmer unbewaffnet waren, wurde von Kamisten überrannt&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;. Sie &lt;/ins&gt;töteten jeden Matis und Tryker, &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;dessen &lt;/ins&gt;sie &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;habhaft werden konnten&lt;/ins&gt;, und verhöhnten und schändeten die Niedergestreckten. Für viele war dies eine traumatische Erfahrung. Die Zahl der am Bau beteiligten Tryker sank dramatisch, und auch viele Matis waren &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;demoralisiert &lt;/ins&gt;und wagten nicht zurückzukehren. Salazar war zutiefst erschüttert, versuchte aber weiterhin, soweit möglich Hilfe zu leisten – er war der Einzige seiner Gilde, der übrig geblieben war, und manchmal war er überhaupt der Einzige, der noch zum Karavan-Lager im Almati-Wald reiste und dort verharrte, und der den Kamisten dabei zusehen musste, wie sie in Sichtweite, aber außer Reichweite der Verteidigungsanlage den Boden ausbeuteten und ihn verhöhnten. Der Wettlauf war verloren. Aller zivilisatorischen Grundsätze waren gebrochen worden. Tempel für Ma'Duk wurden in Neu-Trykoth, in der Fyros-Wüste und in den [[Verdorrende Lande|Verdorrenden Landen]] errichtet. Den Matis gelang es kaum, wenigstens ihr eigenes Heiligtum im Majestätischen Garten fertigzustellen, und die &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;schrecklichen &lt;/ins&gt;Gemetzel, die aus einer hehren Idee erwachsen waren, hatten Wunden geschlagen, die bei den Karavaniern, aber auch bei den Pazifisten anderer Nationen lange nicht heilten.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<title>Salazar: /* Der Tempelkrieg */</title>
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Die Kamisten waren aufgrund ihrer schieren Anhängerzahl schon lange die dominierende religiöse Gruppe auf Atys; neben den Schürfern, die sie zu den Grabungsstätten brachten, sowie ihren Wachen und Heilern, entsandten sie auch zahlreiche Kämpfer. Diese sollten die Anhänger der Karavan von den Grabungsstätten vertreiben, töteten deren Wachen und Heiler und oft sogar die Wachen des Karavan im Hauptlager, wodurch der Konflikt zu einem Religionskrieg eskalierte. Die Karavanier versuchten, sich zu behaupten, wurden jedoch meist von zahllosen blutrünstigen Kamisten überwältigt, und der Boden war bald vom Sap ihrer Opfer gefärbt. Der Zorai Sorenal organisierte eine Friedensdemonstration, an der pazifistische Homins beider Fraktionen und aller Nationen, darunter auch Ayronil und Salazar, teilnahmen. Doch die friedliche Demonstration, deren Teilnehmer unbewaffnet waren, wurde von Kamisten überrannt; sie töteten jeden Matis und Tryker, den sie fanden, und verhöhnten und schändeten die Niedergestreckten. Für viele war dies eine traumatische Erfahrung. Die Zahl der am Bau beteiligten Tryker sank dramatisch, und auch viele Matis waren frustriert und wagten nicht zurückzukehren. Salazar war zutiefst erschüttert, versuchte aber weiterhin, soweit möglich Hilfe zu leisten – er war der Einzige seiner Gilde, der übrig geblieben war, und manchmal war er überhaupt der Einzige, der noch zum Karavan-Lager im Almati-Wald reiste und dort verharrte, und der den Kamisten dabei zusehen musste, wie sie in Sichtweite, aber außer Reichweite der Verteidigungsanlage den Boden ausbeuteten und ihn verhöhnten. Der Wettlauf war verloren. Aller zivilisatorischen Grundsätze waren gebrochen worden. Tempel für Ma'Duk wurden in Neu-Trykoth, in der Fyros-Wüste und in den [[Verdorrende Lande|Verdorrenden Landen]] errichtet. Den Matis gelang es kaum, wenigstens ihr eigenes Heiligtum im Majestätischen Garten fertigzustellen, und die schreckliches Gemetzel, die aus einer hehren Idee erwachsen waren, hatten Wunden geschlagen, die bei den Karavaniern, aber auch bei den Pazifisten anderer Nationen lange nicht heilten.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Salazar war 23 Jahre alt, als Anfang des Jahres 2530 sowohl der Karavan als auch die Kamis ihre Absicht bekundeten, Tempel – Heiligtümer für Jena und [[Ma'Duk]] – zu errichten. Die Matis unterstützten natürlich das Vorhaben des Karavan, die Zorai und Fyros standen hinter den Kamis, während die Tryker beide Seiten befürworteten. Die Höheren Mächte schufen die Möglichkeit, an verschiedene Orte in den [[Alte Lande|Alten Landen]] zu reisen, um die für ein solches Großprojekt benötigten Materialien abzubauen. Die Pläne führten jedoch zunächst zu einem Wettlauf zwischen Kamisten und Karavaniern und entwickelten sich dann zu etwas weitaus Düsterem. Die Kamisten waren aufgrund ihrer schieren Anhängerzahl schon lange die dominierende religiöse Gruppe auf Atys; neben den Schürfern, die sie zu den Grabungsstätten brachten, sowie ihren Wachen und Heilern, entsandten sie auch zahlreiche Kämpfer. Diese sollten die Anhänger der Karavan von den Grabungsstätten vertreiben, töteten deren Wachen und Heiler und oft sogar die Wachen des Karavan im Hauptlager, wodurch der Konflikt zu einem Religionskrieg eskalierte. Die Karavanier versuchten, sich zu behaupten, wurden jedoch meist von zahllosen blutrünstigen Kamisten überwältigt, und der Boden war bald vom Sap ihrer Opfer gefärbt. Der Zorai Sorenal organisierte eine Friedensdemonstration, an der pazifistische Homins beider Fraktionen und aller Nationen, darunter auch Ayronil und Salazar, teilnahmen. Doch die friedliche Demonstration, deren Teilnehmer unbewaffnet waren, wurde von Kamisten überrannt; sie töteten jeden Matis und Tryker, den sie fanden, und verhöhnten und schändeten die Niedergestreckten. Für viele war dies eine traumatische Erfahrung. Die Zahl der am Bau beteiligten Tryker sank dramatisch, und auch viele Matis waren frustriert und wagten nicht zurückzukehren. Salazar war zutiefst erschüttert, versuchte aber weiterhin, soweit möglich Hilfe zu leisten – er war der Einzige seiner Gilde, der übrig geblieben war, und manchmal war er überhaupt der Einzige, der noch zum Karavan-Lager im Almati-Wald reiste und dort verharrte, und der den Kamisten dabei zusehen musste, wie sie in Sichtweite, aber außer Reichweite der Verteidigungsanlage den Boden ausbeuteten und ihn verhöhnten. Der Wettlauf war verloren. Aller zivilisatorischen Grundsätze waren gebrochen worden. Tempel für Ma'Duk wurden in Neu-Trykoth, in der Fyros-Wüste und in den [[Verdorrende Lande|Verdorrenden Landen]] errichtet. Den Matis gelang es kaum, wenigstens ihr eigenes Heiligtum im Majestätischen Garten fertigzustellen, und die schreckliches Gemetzel, die aus einer hehren Idee erwachsen waren, hatten Wunden geschlagen, die bei den Karavaniern, aber auch bei den Pazifisten anderer Nationen lange nicht heilten.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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Die Kamisten waren aufgrund ihrer schieren Anhängerzahl schon lange die dominierende religiöse Gruppe auf Atys; neben den Schürfern, die sie zu den Grabungsstätten brachten, sowie ihren Wachen und Heilern, entsandten sie auch zahlreiche Kämpfer. Diese sollten die Anhänger der Karavan von den Grabungsstätten vertreiben, töteten deren Wachen und Heiler und oft sogar die Wachen des Karavan im Hauptlager, wodurch der Konflikt zu einem Religionskrieg eskalierte. Die Karavanier versuchten, sich zu behaupten, wurden jedoch meist von zahllosen blutrünstigen Kamisten überwältigt, und der Boden war bald vom Sap ihrer Opfer gefärbt. Der Zorai Sorenal organisierte eine Friedensdemonstration, an der pazifistische Homins beider Fraktionen und aller Nationen, darunter auch Ayronil und Salazar, teilnahmen. Doch die friedliche Demonstration, deren Teilnehmer unbewaffnet waren, wurde von Kamisten überrannt; sie töteten jeden Matis und Tryker, den sie fanden, und verhöhnten und schändeten die Niedergestreckten. Für viele war dies eine traumatische Erfahrung. Die Zahl der am Bau beteiligten Tryker sank, und auch viele Matis waren frustriert und wagten nicht zurückzukehren. Salazar war zutiefst erschüttert, versuchte aber weiterhin, soweit möglich Hilfe zu leisten – er war der Einzige seiner Gilde, der übrig geblieben war, und manchmal war er überhaupt der Einzige, der noch zum Karavan-Lager im Almati-Wald reiste und dort verharrte, und der den Kamisten dabei zusehen musste, wie sie in Sichtweite, aber außer Reichweite der Verteidigungsanlage den Boden ausbeuteten und ihn verhöhnten. Der Wettlauf war verloren. Aller zivilisatorischen Grundsätze waren gebrochen worden. Tempel für Ma'Duk wurden in Neu-Trykoth, in der Fyros-Wüste und in den [[Verdorrende Lande|Verdorrenden Landen]] errichtet. Den Matis gelang es kaum, wenigstens ihr eigenes Heiligtum im Majestätischen Garten fertigzustellen, und die schreckliches Gemetzel, die aus einer hehren Idee erwachsen waren, hatten Wunden geschlagen, die bei den Karavaniern, aber auch bei den Pazifisten anderer Nationen lange nicht heilten.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Salazar war 23 Jahre alt, als Anfang des Jahres 2530 sowohl der Karavan als auch die Kamis ihre Absicht bekundeten, Tempel – Heiligtümer für Jena und [[Ma'Duk]] – zu errichten. Die Matis unterstützten natürlich das Vorhaben des Karavan, die Zorai und Fyros standen hinter den Kamis, während die Tryker beide Seiten befürworteten. Die Höheren Mächte schufen die Möglichkeit, an verschiedene Orte in den [[Alte Lande|Alten Landen]] zu reisen, um die für ein solches Großprojekt benötigten Materialien abzubauen. Die Pläne führten jedoch zunächst zu einem Wettlauf zwischen Kamisten und Karavaniern und entwickelten sich dann zu etwas weitaus Düsterem. Die Kamisten waren aufgrund ihrer schieren Anhängerzahl schon lange die dominierende religiöse Gruppe auf Atys; neben den Schürfern, die sie zu den Grabungsstätten brachten, sowie ihren Wachen und Heilern, entsandten sie auch zahlreiche Kämpfer. Diese sollten die Anhänger der Karavan von den Grabungsstätten vertreiben, töteten deren Wachen und Heiler und oft sogar die Wachen des Karavan im Hauptlager, wodurch der Konflikt zu einem Religionskrieg eskalierte. Die Karavanier versuchten, sich zu behaupten, wurden jedoch meist von zahllosen blutrünstigen Kamisten überwältigt, und der Boden war bald vom Sap ihrer Opfer gefärbt. Der Zorai Sorenal organisierte eine Friedensdemonstration, an der pazifistische Homins beider Fraktionen und aller Nationen, darunter auch Ayronil und Salazar, teilnahmen. Doch die friedliche Demonstration, deren Teilnehmer unbewaffnet waren, wurde von Kamisten überrannt; sie töteten jeden Matis und Tryker, den sie fanden, und verhöhnten und schändeten die Niedergestreckten. Für viele war dies eine traumatische Erfahrung. Die Zahl der am Bau beteiligten Tryker sank &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;dramatisch&lt;/ins&gt;, und auch viele Matis waren frustriert und wagten nicht zurückzukehren. Salazar war zutiefst erschüttert, versuchte aber weiterhin, soweit möglich Hilfe zu leisten – er war der Einzige seiner Gilde, der übrig geblieben war, und manchmal war er überhaupt der Einzige, der noch zum Karavan-Lager im Almati-Wald reiste und dort verharrte, und der den Kamisten dabei zusehen musste, wie sie in Sichtweite, aber außer Reichweite der Verteidigungsanlage den Boden ausbeuteten und ihn verhöhnten. Der Wettlauf war verloren. Aller zivilisatorischen Grundsätze waren gebrochen worden. Tempel für Ma'Duk wurden in Neu-Trykoth, in der Fyros-Wüste und in den [[Verdorrende Lande|Verdorrenden Landen]] errichtet. Den Matis gelang es kaum, wenigstens ihr eigenes Heiligtum im Majestätischen Garten fertigzustellen, und die schreckliches Gemetzel, die aus einer hehren Idee erwachsen waren, hatten Wunden geschlagen, die bei den Karavaniern, aber auch bei den Pazifisten anderer Nationen lange nicht heilten.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<title>Salazar: /* Der Tempelkrieg */</title>
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Die Kamisten waren aufgrund ihrer schieren Anhängerzahl schon lange die dominierende religiöse Gruppe auf Atys; neben den Schürfern, die sie zu den Grabungsstätten brachten, sowie ihren Wachen und Heilern, entsandten sie auch zahlreiche Kämpfer. Diese sollten die Anhänger der Karavan von den Grabungsstätten vertreiben, töteten deren Wachen und Heiler und oft sogar die Wachen des Karavan im Hauptlager, wodurch der Konflikt zu einem Religionskrieg eskalierte. Die Karavanier versuchten, sich zu behaupten, wurden jedoch meist von zahllosen blutrünstigen Kamisten überwältigt, und der Boden war bald vom Sap ihrer Opfer gefärbt. Der Zorai Sorenal organisierte eine Friedensdemonstration, an der pazifistische Homins beider Fraktionen und aller Nationen, darunter auch Ayronil und Salazar, teilnahmen. Doch die friedliche Demonstration, deren Teilnehmer unbewaffnet waren, wurde von Kamisten überrannt; sie töteten jeden Matis und Tryker, den sie fanden, und verhöhnten und schändeten die Niedergestreckten. Für viele war dies eine traumatische Erfahrung. Die Zahl der am Bau beteiligten Tryker sank, und auch viele Matis waren frustriert und wagten nicht zurückzukehren. Salazar war zutiefst erschüttert, versuchte aber weiterhin, soweit möglich Hilfe zu leisten – er war der Einzige seiner Gilde, der übrig geblieben war, und manchmal war er überhaupt der Einzige, der noch zum Karavan-Lager im Almati-Wald reiste und dort verharrte, und der den Kamisten dabei zusehen musste, wie sie in Sichtweite, aber außer Reichweite der Verteidigungsanlage den Boden ausbeuteten und ihn verhöhnten. Der Wettlauf war verloren. Aller zivilisatorischen Grundsätze waren gebrochen worden. Tempel für Ma'Duk wurden in Neu-Trykoth, in der Fyros-Wüste und in den [[Verdorrende Lande|Verdorrenden Landen]] errichtet. Den Matis gelang es kaum, wenigstens ihr eigenes Heiligtum im Majestätischen Garten fertigzustellen, und die schreckliches Gemetzel, die aus einer hehren Idee erwachsen waren, hatten Wunden geschlagen, die bei den Karavaniern, aber auch bei den Pazifisten anderer Nationen lange nicht heilten.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Salazar war 23 Jahre alt, als Anfang des Jahres 2530 sowohl der Karavan als auch die Kamis ihre Absicht bekundeten, Tempel – Heiligtümer für Jena und [[Ma'Duk]] – zu errichten. Die Matis unterstützten natürlich das Vorhaben des Karavan, die Zorai und Fyros standen hinter den Kamis, während die Tryker beide Seiten befürworteten. Die Höheren Mächte schufen die Möglichkeit, an verschiedene Orte in den [[Alte Lande|Alten Landen]] zu reisen, um die für ein solches Großprojekt benötigten Materialien abzubauen. Die Pläne führten jedoch zunächst zu einem Wettlauf zwischen Kamisten und Karavaniern und entwickelten sich dann zu etwas weitaus Düsterem. Die Kamisten waren aufgrund ihrer schieren Anhängerzahl schon lange die dominierende religiöse Gruppe auf Atys; neben den Schürfern, die sie zu den Grabungsstätten brachten, sowie ihren Wachen und Heilern, entsandten sie auch zahlreiche Kämpfer. Diese sollten die Anhänger der Karavan von den Grabungsstätten vertreiben, töteten deren Wachen und Heiler und oft sogar die Wachen des Karavan im Hauptlager, wodurch der Konflikt zu einem Religionskrieg eskalierte. Die Karavanier versuchten, sich zu behaupten, wurden jedoch meist von zahllosen blutrünstigen Kamisten überwältigt, und der Boden war bald vom Sap ihrer Opfer gefärbt. Der Zorai Sorenal organisierte eine Friedensdemonstration, an der pazifistische Homins beider Fraktionen und aller Nationen, darunter auch Ayronil und Salazar, teilnahmen. Doch die friedliche Demonstration, deren Teilnehmer unbewaffnet waren, wurde von Kamisten überrannt; sie töteten jeden Matis und Tryker, den sie fanden, und verhöhnten und schändeten die Niedergestreckten. Für viele war dies eine traumatische Erfahrung. Die Zahl der am Bau beteiligten Tryker sank, und auch viele Matis waren frustriert und wagten nicht zurückzukehren. Salazar war zutiefst erschüttert, versuchte aber weiterhin, soweit möglich Hilfe zu leisten – er war der Einzige seiner Gilde, der übrig geblieben war, und manchmal war er überhaupt der Einzige, der noch zum Karavan-Lager im Almati-Wald reiste und dort verharrte, und der den Kamisten dabei zusehen musste, wie sie in Sichtweite, aber außer Reichweite der Verteidigungsanlage den Boden ausbeuteten und ihn verhöhnten. Der Wettlauf war verloren. Aller zivilisatorischen Grundsätze waren gebrochen worden. Tempel für Ma'Duk wurden in Neu-Trykoth, in der Fyros-Wüste und in den [[Verdorrende Lande|Verdorrenden Landen]] errichtet. Den Matis gelang es kaum, wenigstens ihr eigenes Heiligtum im Majestätischen Garten fertigzustellen, und die schreckliches Gemetzel, die aus einer hehren Idee erwachsen waren, hatten Wunden geschlagen, die bei den Karavaniern, aber auch bei den Pazifisten anderer Nationen lange nicht heilten.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Salazar</name></author>	</entry>

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		<title>Salazar: /* Der Tempelkrieg */</title>
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Die Kamisten waren aufgrund ihrer schieren Anhängerzahl schon lange die dominierende religiöse Gruppe auf Atys; neben den Schürfern, die sie zu den Grabungsstätten brachten, sowie ihren Wachen und Heilern, entsandten sie auch zahlreiche Kämpfer. Diese sollten die Anhänger der Karavan von den Grabungsstätten vertreiben, töteten deren Wachen und Heiler und oft sogar die Wachen des Karavan im Hauptlager, wodurch der Konflikt zu einem Religionskrieg eskalierte. Die Karavanier versuchten, sich zu behaupten, wurden jedoch meist von zahllosen blutrünstigen Kamisten überwältigt, und der Boden war bald vom Sap ihrer Opfer gefärbt. Der Zorai Sorenal organisierte eine Friedensdemonstration, an der pazifistische Homins beider Fraktionen und aller Nationen, darunter auch Ayronil und Salazar, teilnahmen. Doch die friedliche Demonstration, deren Teilnehmer unbewaffnet waren, wurde von Kamisten überrannt; sie töteten jeden Matis und Tryker, den sie fanden, und verhöhnten und schändeten die Niedergestreckten. Für viele war dies eine traumatische Erfahrung. Die Zahl der am Bau beteiligten Tryker sank, und auch viele Matis waren frustriert und wagten nicht zurückzukehren. Salazar war zutiefst erschüttert, versuchte aber weiterhin, soweit möglich Hilfe zu leisten – er war der Einzige seiner Gilde, der übrig geblieben war, und manchmal war er überhaupt der Einzige, der noch zum Karavan-Lager im Almati-Wald reiste und dort verharrte, und der den Kamisten dabei zusehen musste, wie sie in Sichtweite, aber außer Reichweite der Verteidigungsanlage den Boden ausbeuteten und ihn verhöhnten. Der Wettlauf war verloren. Aller zivilisatorischen Grundsätze waren gebrochen worden. Tempel für Ma'Duk wurden in Neu-Trykoth, in der Fyros-Wüste und in den [[Verdorrende Lande|Verdorrenden Landen]] errichtet. Den Matis gelang es kaum, wenigstens ihr eigenes Heiligtum im Majestätischen Garten fertigzustellen, und die schreckliches Gemetzel, die aus einer hehren Idee erwachsen waren, hatten Wunden geschlagen, die bei den Karavaniern, aber auch bei den Pazifisten anderer Nationen lange nicht heilten.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Salazar war 23 Jahre alt, als Anfang des Jahres 2530 sowohl der Karavan als auch die Kamis ihre Absicht bekundeten, Tempel – Heiligtümer für Jena und [[Ma'Duk]] – zu errichten. Die Matis unterstützten natürlich das Vorhaben des Karavan, die Zorai und Fyros standen hinter den Kamis, während die Tryker beide Seiten befürworteten. 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Der Zorai Sorenal organisierte eine Friedensdemonstration, an der pazifistische Homins beider Fraktionen und aller Nationen, darunter auch Ayronil und Salazar, teilnahmen. Doch die friedliche Demonstration, deren Teilnehmer unbewaffnet waren, wurde von Kamisten überrannt; sie töteten jeden Matis und Tryker, den sie fanden, und verhöhnten und schändeten die Niedergestreckten. Für viele war dies eine traumatische Erfahrung. Die Zahl der am Bau beteiligten Tryker sank, und auch viele Matis waren frustriert und wagten nicht zurückzukehren. Salazar war zutiefst erschüttert, versuchte aber weiterhin, soweit möglich Hilfe zu leisten – er war der Einzige seiner Gilde, der übrig geblieben war, und manchmal war er überhaupt der Einzige, der noch zum Karavan-Lager im Almati-Wald reiste und dort verharrte, und der den Kamisten dabei zusehen musste, wie sie in Sichtweite, aber außer Reichweite der Verteidigungsanlage den Boden ausbeuteten und ihn verhöhnten. Der Wettlauf war verloren. 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		<title>Salazar: /* Der Tempelkrieg */</title>
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Die Kamisten waren aufgrund ihrer schieren Anhängerzahl schon lange die dominierende religiöse Gruppe auf Atys; neben den Schürfern, die sie zu den Grabungsstätten brachten, sowie ihren Wachen und Heilern, entsandten sie auch zahlreiche Kämpfer. Diese sollten die Anhänger der Karavan von den Grabungsstätten vertreiben, töteten deren Wachen und Heiler &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;(darunter Salazar) &lt;/del&gt;und oft sogar die Wachen des Karavan im Hauptlager, wodurch der Konflikt zu einem Religionskrieg eskalierte. Die Karavanier versuchten, sich zu behaupten, wurden jedoch meist von zahllosen blutrünstigen Kamisten überwältigt, und der Boden war bald vom Sap ihrer Opfer gefärbt. Der Zorai Sorenal organisierte eine Friedensdemonstration, an der pazifistische Homins beider Fraktionen und aller Nationen, darunter auch Ayronil und Salazar, teilnahmen. Doch die friedliche Demonstration, deren Teilnehmer unbewaffnet waren, wurde von Kamisten überrannt; sie töteten jeden Matis und Tryker, den sie fanden, und verhöhnten und schändeten die Niedergestreckten. Für viele war dies eine traumatische Erfahrung. Die Zahl der am Bau beteiligten Tryker sank, und auch viele Matis waren frustriert und wagten nicht zurückzukehren. Salazar war zutiefst erschüttert, versuchte aber weiterhin, soweit möglich Hilfe zu leisten – er war der Einzige seiner Gilde, der übrig geblieben war, und manchmal war er überhaupt der Einzige, der noch zum Karavan-Lager im Almati-Wald reiste und dort verharrte, und der den Kamisten dabei zusehen musste, wie sie in Sichtweite, aber außer Reichweite der Verteidigungsanlage den Boden ausbeuteten und ihn verhöhnten. Der Wettlauf war verloren. Aller zivilisatorischen Grundsätze waren gebrochen worden. Tempel für Ma'Duk wurden in Neu-Trykoth, in der Fyros-Wüste und in den [[Verdorrende Lande|Verdorrenden Landen]] errichtet. Den Matis gelang es kaum, wenigstens ihr eigenes Heiligtum im Majestätischen Garten fertigzustellen, und die schreckliches Gemetzel, die aus einer hehren Idee erwachsen waren, hatten Wunden geschlagen, die bei den Karavaniern, aber auch bei den Pazifisten anderer Nationen lange nicht heilten.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Salazar war 23 Jahre alt, als Anfang des Jahres 2530 sowohl der Karavan als auch die Kamis ihre Absicht bekundeten, Tempel – Heiligtümer für Jena und [[Ma'Duk]] – zu errichten. Die Matis unterstützten natürlich das Vorhaben des Karavan, die Zorai und Fyros standen hinter den Kamis, während die Tryker beide Seiten befürworteten. 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Der Zorai Sorenal organisierte eine Friedensdemonstration, an der pazifistische Homins beider Fraktionen und aller Nationen, darunter auch Ayronil und Salazar, teilnahmen. Doch die friedliche Demonstration, deren Teilnehmer unbewaffnet waren, wurde von Kamisten überrannt; sie töteten jeden Matis und Tryker, den sie fanden, und verhöhnten und schändeten die Niedergestreckten. Für viele war dies eine traumatische Erfahrung. Die Zahl der am Bau beteiligten Tryker sank, und auch viele Matis waren frustriert und wagten nicht zurückzukehren. Salazar war zutiefst erschüttert, versuchte aber weiterhin, soweit möglich Hilfe zu leisten – er war der Einzige seiner Gilde, der übrig geblieben war, und manchmal war er überhaupt der Einzige, der noch zum Karavan-Lager im Almati-Wald reiste und dort verharrte, und der den Kamisten dabei zusehen musste, wie sie in Sichtweite, aber außer Reichweite der Verteidigungsanlage den Boden ausbeuteten und ihn verhöhnten. Der Wettlauf war verloren. Aller zivilisatorischen Grundsätze waren gebrochen worden. Tempel für Ma'Duk wurden in Neu-Trykoth, in der Fyros-Wüste und in den [[Verdorrende Lande|Verdorrenden Landen]] errichtet. Den Matis gelang es kaum, wenigstens ihr eigenes Heiligtum im Majestätischen Garten fertigzustellen, und die schreckliches Gemetzel, die aus einer hehren Idee erwachsen waren, hatten Wunden geschlagen, die bei den Karavaniern, aber auch bei den Pazifisten anderer Nationen lange nicht heilten.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Salazar</name></author>	</entry>

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		<title>Salazar: /* Der Tempelkrieg */</title>
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Die Kamisten waren aufgrund ihrer schieren Anhängerzahl schon lange die dominierende religiöse Gruppe auf Atys; neben den Schürfern, die sie zu den Grabungsstätten brachten, sowie ihren Wachen und Heilern, entsandten sie auch zahlreiche Kämpfer. Diese sollten die Anhänger der Karavan von den Grabungsstätten vertreiben, töteten deren Wachen und Heiler (darunter Salazar) und oft sogar die Wachen des Karavan im Hauptlager, wodurch der Konflikt zu einem Religionskrieg eskalierte. Die Karavanier versuchten, sich zu behaupten, wurden jedoch meist von zahllosen blutrünstigen Kamisten überwältigt, und der Boden war bald vom Sap ihrer Opfer gefärbt. &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Pazifistische &lt;/del&gt;Homins beider Fraktionen, darunter auch Ayronil und Salazar, &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;nahmen an einer Friedensdemonstration teil – hier begegnete Salazar erstmals [[Chanchey Breggan]], einem Tryker etwa in seinem Alter&lt;/del&gt;. Doch die friedliche Demonstration, deren Teilnehmer unbewaffnet waren, wurde von Kamisten überrannt; sie töteten jeden Matis und Tryker, den sie fanden, und verhöhnten und schändeten die Niedergestreckten. Für viele war dies eine traumatische Erfahrung. Die Zahl der am Bau beteiligten Tryker sank, und auch viele Matis waren frustriert und wagten nicht zurückzukehren. Salazar war zutiefst erschüttert, versuchte aber weiterhin, soweit möglich Hilfe zu leisten – er war der Einzige seiner Gilde, der übrig geblieben war, und manchmal war er überhaupt der Einzige, der noch zum Karavan-Lager im Almati-Wald reiste und dort verharrte, und der den Kamisten dabei zusehen musste, wie sie in Sichtweite, aber außer Reichweite der Verteidigungsanlage den Boden ausbeuteten und ihn verhöhnten. Der Wettlauf war verloren. Aller zivilisatorischen Grundsätze waren gebrochen worden. Tempel für Ma'Duk wurden in Neu-Trykoth, in der Fyros-Wüste und in den [[Verdorrende Lande|Verdorrenden Landen]] errichtet. Den Matis gelang es kaum, wenigstens ihr eigenes Heiligtum im Majestätischen Garten fertigzustellen, und die schreckliches Gemetzel, die aus einer hehren Idee erwachsen waren, hatten Wunden geschlagen, die bei den Karavaniern, aber auch bei den Pazifisten anderer Nationen lange nicht heilten.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Salazar war 23 Jahre alt, als Anfang des Jahres 2530 sowohl der Karavan als auch die Kamis ihre Absicht bekundeten, Tempel – Heiligtümer für Jena und [[Ma'Duk]] – zu errichten. Die Matis unterstützten natürlich das Vorhaben des Karavan, die Zorai und Fyros standen hinter den Kamis, während die Tryker beide Seiten befürworteten. 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Die Karavanier versuchten, sich zu behaupten, wurden jedoch meist von zahllosen blutrünstigen Kamisten überwältigt, und der Boden war bald vom Sap ihrer Opfer gefärbt. &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Der Zorai Sorenal organisierte eine Friedensdemonstration, an der pazifistische &lt;/ins&gt;Homins beider Fraktionen &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;und aller Nationen&lt;/ins&gt;, darunter auch Ayronil und Salazar, &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;teilnahmen&lt;/ins&gt;. Doch die friedliche Demonstration, deren Teilnehmer unbewaffnet waren, wurde von Kamisten überrannt; sie töteten jeden Matis und Tryker, den sie fanden, und verhöhnten und schändeten die Niedergestreckten. Für viele war dies eine traumatische Erfahrung. Die Zahl der am Bau beteiligten Tryker sank, und auch viele Matis waren frustriert und wagten nicht zurückzukehren. Salazar war zutiefst erschüttert, versuchte aber weiterhin, soweit möglich Hilfe zu leisten – er war der Einzige seiner Gilde, der übrig geblieben war, und manchmal war er überhaupt der Einzige, der noch zum Karavan-Lager im Almati-Wald reiste und dort verharrte, und der den Kamisten dabei zusehen musste, wie sie in Sichtweite, aber außer Reichweite der Verteidigungsanlage den Boden ausbeuteten und ihn verhöhnten. Der Wettlauf war verloren. Aller zivilisatorischen Grundsätze waren gebrochen worden. Tempel für Ma'Duk wurden in Neu-Trykoth, in der Fyros-Wüste und in den [[Verdorrende Lande|Verdorrenden Landen]] errichtet. Den Matis gelang es kaum, wenigstens ihr eigenes Heiligtum im Majestätischen Garten fertigzustellen, und die schreckliches Gemetzel, die aus einer hehren Idee erwachsen waren, hatten Wunden geschlagen, die bei den Karavaniern, aber auch bei den Pazifisten anderer Nationen lange nicht heilten.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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Die Kamisten waren aufgrund ihrer schieren Anhängerzahl schon lange die dominierende religiöse Gruppe auf Atys; neben den Schürfern, die sie zu den Grabungsstätten brachten, sowie ihren Wachen und Heilern, entsandten sie auch zahlreiche Kämpfer. Diese sollten die Anhänger der Karavan von den Grabungsstätten vertreiben, töteten deren Wachen und Heiler (darunter Salazar) und oft sogar die Wachen des Karavan im Hauptlager, wodurch der Konflikt zu einem Religionskrieg eskalierte. Die Karavanier versuchten, sich zu behaupten, wurden jedoch meist von zahllosen blutrünstigen Kamisten überwältigt, und der Boden war bald vom Sap ihrer Opfer gefärbt. Pazifistische Homins beider Fraktionen &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;organisierten aus Protest eine &lt;/del&gt;Friedensdemonstration – hier begegnete Salazar erstmals [[Chanchey Breggan]], einem Tryker etwa in seinem Alter&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;, sowie einem verhärmten Matis namens Ayronil, der in Pyr lebte und Mitglied einer kamistischen Fyros-Gilde war&lt;/del&gt;. Doch die friedliche Demonstration, deren Teilnehmer unbewaffnet waren, wurde von Kamisten überrannt; sie töteten jeden Matis und Tryker, den sie fanden, und verhöhnten und schändeten die Niedergestreckten. Für viele war dies eine traumatische Erfahrung. Die Zahl der am Bau beteiligten Tryker sank, und auch viele Matis waren frustriert und wagten nicht zurückzukehren. Salazar war zutiefst erschüttert, versuchte aber weiterhin, &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;seinen Matis-Gefährten &lt;/del&gt;zu &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;helfen, die noch immer gruben und kämpften &lt;/del&gt;– er war der Einzige seiner Gilde, der übrig geblieben war. Der Wettlauf war &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;jedoch &lt;/del&gt;verloren&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;, nachdem die &lt;/del&gt;zivilisatorischen Grundsätze &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;derart &lt;/del&gt;gebrochen worden &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;waren&lt;/del&gt;. Tempel für Ma'Duk wurden in Neu-Trykoth, in der Fyros-Wüste und in den [[Verdorrende Lande|Verdorrenden Landen]] errichtet. Den Matis gelang es kaum, wenigstens ihr eigenes Heiligtum im Majestätischen Garten fertigzustellen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Salazar war 23 Jahre alt, als Anfang des Jahres 2530 sowohl der Karavan als auch die Kamis ihre Absicht bekundeten, Tempel – Heiligtümer für Jena und [[Ma'Duk]] – zu errichten. Die Matis unterstützten natürlich das Vorhaben des Karavan, die Zorai und Fyros standen hinter den Kamis, während die Tryker beide Seiten befürworteten. Die Höheren Mächte schufen die Möglichkeit, an verschiedene Orte in den [[Alte Lande|Alten Landen]] zu reisen, um die für ein solches Großprojekt benötigten Materialien abzubauen. Die Pläne führten jedoch zunächst zu einem Wettlauf zwischen Kamisten und Karavaniern und entwickelten sich dann zu etwas weitaus Düsterem. Die Kamisten waren aufgrund ihrer schieren Anhängerzahl schon lange die dominierende religiöse Gruppe auf Atys; neben den Schürfern, die sie zu den Grabungsstätten brachten, sowie ihren Wachen und Heilern, entsandten sie auch zahlreiche Kämpfer. Diese sollten die Anhänger der Karavan von den Grabungsstätten vertreiben, töteten deren Wachen und Heiler (darunter Salazar) und oft sogar die Wachen des Karavan im Hauptlager, wodurch der Konflikt zu einem Religionskrieg eskalierte. Die Karavanier versuchten, sich zu behaupten, wurden jedoch meist von zahllosen blutrünstigen Kamisten überwältigt, und der Boden war bald vom Sap ihrer Opfer gefärbt. Pazifistische Homins beider Fraktionen&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;, darunter auch Ayronil und Salazar, nahmen an einer &lt;/ins&gt;Friedensdemonstration &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;teil &lt;/ins&gt;– hier begegnete Salazar erstmals [[Chanchey Breggan]], einem Tryker etwa in seinem Alter. Doch die friedliche Demonstration, deren Teilnehmer unbewaffnet waren, wurde von Kamisten überrannt; sie töteten jeden Matis und Tryker, den sie fanden, und verhöhnten und schändeten die Niedergestreckten. Für viele war dies eine traumatische Erfahrung. Die Zahl der am Bau beteiligten Tryker sank, und auch viele Matis waren frustriert und wagten nicht zurückzukehren. Salazar war zutiefst erschüttert, versuchte aber weiterhin, &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;soweit möglich Hilfe &lt;/ins&gt;zu &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;leisten &lt;/ins&gt;– er war der Einzige seiner Gilde, der übrig geblieben war&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;, und manchmal war er überhaupt der Einzige, der noch zum Karavan-Lager im Almati-Wald reiste und dort verharrte, und der den Kamisten dabei zusehen musste, wie sie in Sichtweite, aber außer Reichweite der Verteidigungsanlage den Boden ausbeuteten und ihn verhöhnten&lt;/ins&gt;. Der Wettlauf war verloren&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;. Aller &lt;/ins&gt;zivilisatorischen Grundsätze &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;waren &lt;/ins&gt;gebrochen worden. Tempel für Ma'Duk wurden in Neu-Trykoth, in der Fyros-Wüste und in den [[Verdorrende Lande|Verdorrenden Landen]] errichtet. Den Matis gelang es kaum, wenigstens ihr eigenes Heiligtum im Majestätischen Garten fertigzustellen&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;, und die schreckliches Gemetzel, die aus einer hehren Idee erwachsen waren, hatten Wunden geschlagen, die bei den Karavaniern, aber auch bei den Pazifisten anderer Nationen lange nicht heilten&lt;/ins&gt;.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<title>Salazar: /* Der Tempelkrieg */</title>
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Die Kamisten waren aufgrund ihrer schieren Anhängerzahl schon lange die dominierende religiöse Gruppe auf Atys; neben den Schürfern, die sie zu den Grabungsstätten brachten, sowie ihren Wachen und Heilern, entsandten sie auch zahlreiche Kämpfer. Diese sollten die Anhänger der Karavan von den Grabungsstätten vertreiben, töteten deren Wachen und Heiler (darunter Salazar) und oft sogar die Wachen des Karavan im Hauptlager, wodurch der Konflikt zu einem Religionskrieg eskalierte. Die Karavanier versuchten, sich zu behaupten, wurden jedoch meist von zahllosen blutrünstigen Kamisten überwältigt, und der Boden war bald vom Sap ihrer Opfer gefärbt. Pazifistische Homins beider Fraktionen organisierten aus Protest eine Friedensdemonstration – hier begegnete Salazar erstmals [[Chanchey Breggan]], einem Tryker etwa in seinem Alter, sowie einem verhärmten Matis namens Ayronil, der in Pyr lebte und Mitglied einer kamistischen Fyros-Gilde war. Doch die friedliche Demonstration, deren Teilnehmer unbewaffnet waren, wurde von Kamisten überrannt; sie töteten jeden Matis und Tryker, den sie fanden, und verhöhnten und schändeten die Niedergestreckten. Für viele war dies eine traumatische Erfahrung. Die Zahl der am Bau beteiligten Tryker sank, und auch viele Matis waren frustriert und wagten nicht zurückzukehren. Salazar war zutiefst erschüttert, versuchte aber weiterhin, seinen Matis-Gefährten zu helfen, die noch immer gruben und kämpften – er war der Einzige seiner Gilde, der übrig geblieben war. Der Wettlauf war jedoch verloren, nachdem die zivilisatorischen Grundsätze derart gebrochen worden waren. Tempel für Ma'Duk wurden in Neu-Trykoth, in der Fyros-Wüste und in den [[Verdorrende Lande|Verdorrenden Landen]] errichtet. Den Matis gelang es kaum, wenigstens ihr eigenes Heiligtum im Majestätischen Garten fertigzustellen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Salazar war 23 Jahre alt, als Anfang des Jahres 2530 sowohl der Karavan als auch die Kamis ihre Absicht bekundeten, Tempel – Heiligtümer für Jena und [[Ma'Duk]] – zu errichten. Die Matis unterstützten natürlich das Vorhaben des Karavan, die Zorai und Fyros standen hinter den Kamis, während die Tryker beide Seiten befürworteten. Die Höheren Mächte schufen die Möglichkeit, an verschiedene Orte in den [[Alte Lande|Alten Landen]] zu reisen, um die für ein solches Großprojekt benötigten Materialien abzubauen. Die Pläne führten jedoch zunächst zu einem Wettlauf zwischen Kamisten und Karavaniern und entwickelten sich dann zu etwas weitaus Düsterem. Die Kamisten waren aufgrund ihrer schieren Anhängerzahl schon lange die dominierende religiöse Gruppe auf Atys; neben den Schürfern, die sie zu den Grabungsstätten brachten, sowie ihren Wachen und Heilern, entsandten sie auch zahlreiche Kämpfer. Diese sollten die Anhänger der Karavan von den Grabungsstätten vertreiben, töteten deren Wachen und Heiler (darunter Salazar) und oft sogar die Wachen des Karavan im Hauptlager, wodurch der Konflikt zu einem Religionskrieg eskalierte. Die Karavanier versuchten, sich zu behaupten, wurden jedoch meist von zahllosen blutrünstigen Kamisten überwältigt, und der Boden war bald vom Sap ihrer Opfer gefärbt. Pazifistische Homins beider Fraktionen organisierten aus Protest eine Friedensdemonstration – hier begegnete Salazar erstmals [[Chanchey Breggan]], einem Tryker etwa in seinem Alter, sowie einem verhärmten Matis namens Ayronil, der in Pyr lebte und Mitglied einer kamistischen Fyros-Gilde war. Doch die friedliche Demonstration, deren Teilnehmer unbewaffnet waren, wurde von Kamisten überrannt; sie töteten jeden Matis und Tryker, den sie fanden, und verhöhnten und schändeten die Niedergestreckten. Für viele war dies eine traumatische Erfahrung. Die Zahl der am Bau beteiligten Tryker sank, und auch viele Matis waren frustriert und wagten nicht zurückzukehren. Salazar war zutiefst erschüttert, versuchte aber weiterhin, seinen Matis-Gefährten zu helfen, die noch immer gruben und kämpften – er war der Einzige seiner Gilde, der übrig geblieben war. Der Wettlauf war jedoch verloren, nachdem die zivilisatorischen Grundsätze derart gebrochen worden waren. Tempel für Ma'Duk wurden in Neu-Trykoth, in der Fyros-Wüste und in den [[Verdorrende Lande|Verdorrenden Landen]] errichtet. Den Matis gelang es kaum, wenigstens ihr eigenes Heiligtum im Majestätischen Garten fertigzustellen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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