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		<title>EnzyklopAtys - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<title>Accueil</title>
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				<updated>2018-11-26T16:06:57Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;SirCotare: Weiterleitung nach Hauptseite erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#REDIRECT [[Hauptseite]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SirCotare</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Benutzer:SirCotare&amp;diff=7780</id>
		<title>Benutzer:SirCotare</title>
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				<updated>2014-08-23T08:46:16Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;SirCotare: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{#babel: de-4 | en-3 | it-1 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;subpages /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SirCotare</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Benutzer:SirCotare/import&amp;diff=7779</id>
		<title>Benutzer:SirCotare/import</title>
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				<updated>2014-08-23T08:45:52Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;SirCotare: Die Seite wurde neu angelegt: „==Episode 01: ein sonniger Frühling==  Die Morgendämmerung ging über Yrkanis auf und die ersten Lichtstrahlen fluteten in die neue Wohnung. Es roch noch nac…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Episode 01: ein sonniger Frühling==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Morgendämmerung ging über Yrkanis auf und die ersten Lichtstrahlen fluteten in die neue Wohnung. Es roch noch nach frischer Rinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Homin mit ergrauten Haaren trat ins Zimmer und befühlte die Oberfläche eines großen Buches, das auf einem Pult ruhte. Er setzte sich und schlug das Werk lächelnd auf. Auf einer weißen Seite angekommen, begann er schließlich zu schreiben...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun also haben wir 2571... die Zeit vergeht! Ich habe viele Ereignisse gesehen, an vieles gedacht. Es ist jetzt 8 Jahre her, dass wir unsere Häuser verlassen haben. Hätte ich einst gedacht, dass ich hier sein und diese mir aufgetragene Aufgabe erfüllen würde? Nein, niemals. Aber die Prüfungen, die unser Leben markieren, lassen uns manchmal unerwartete Wege nehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er runzelte die Stirn und verzog das Gesicht als gewisse Erinnerungen in sein Bewusstsein dämmerten, aber schließlich lächelte er warm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des Exodus habe ich alles verstanden, und heute bin ich voller Hoffnung. Wir tragen mit uns alle Taten, die wir gemacht oder organisiert haben, aber die Zukunft wird einige sehr gute Überraschungen für uns bereithalten. Der Karan soll übrigens bald in die Hauptstadt einziehen. Ich hoffe, daß er damit zufrieden sein wird, was wir für ihn vorbereitet haben. Wenn nur Kel nicht zuviel gemacht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Homin stellte seinen Füllhalter ab und stand auf. Er würde später weiterschreiben. Er befühlte seinen Bart, die Stadt von seiner neuen Unterkunft aus betrachtend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- So stehe ich denn also vielleicht vor der größten Herausforderung meines Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erinnerungen an den Exodus 01: Abschied bei der Ankunft==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mephyros Xytis ging im Flüchtlingslager unruhig auf und ab. Wie hatte Dexton beim Angriff der Kitins sterben können? Er hatte so viele Ereignisse überlebt! Die Wüste veränderte sich vollkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es nur das alleine wäre! Mephyros hatte fast alles verloren. Er hatte nur einige Besitztümer behalten. Ein Andenken an seine Eltern, Dapper...Er hatte alle Waffen mit sich genommen, die er besaß, nämlich ein Dolch, eine Pistole und ein Gewehr. Er trugt nicht gerne offene Waffen und noch weniger mochte er den Nahkampf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein ganzes Leben widmete er dem Dienen und der Unterstüzung des Sharükos.&lt;br /&gt;
Heute ist das nicht mehr von Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Mephyros Xytis! Ich sehe, du hast überlebt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ehemalige Celiakos drehte sich um und erblickte Graphybus Ceros. Nicht der ... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Graphybus Ceros... &lt;br /&gt;
- Auch noch immer allein! Ist Xinna Cekaps nicht da?&lt;br /&gt;
- Nein, sie ist ihrem Bruder gefolgt. Und du? Ich sehe, daß du niemals deinen Humor verlierst.&lt;br /&gt;
- Man muß auch die guten Seiten des Lebens sehen. Wir werden wiederkommen und werden ein noch großartigeres Imperium errichten!&lt;br /&gt;
-...&lt;br /&gt;
- Ah, ich sehe dort hinten eine alte Bekannte, gehabt euch wohl, Mephyros !&lt;br /&gt;
-...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mephyros Xytis grübelte vor sich hin. Er begann zu verstehen, daß die Anwesenheit seines eigenen Volkes unerträglich geworden war und spielte mit dem Gedanken, sein Glück zu versuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der folgenden Tage kaufte er Verpflegung und Munition. Er tauschte seine Celiakos-Kleidung gegen eine leichte blaue Fyros-Rüstung und ein schwarzes Cape ein, ein Zeichen seiner Trauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann stand er vor dem Ausgang des Lagers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Zeit, zu gehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Episode 02: eine Ankunft bereitet sich vor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- General! General! Ich habe eine Nachricht für euch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elran Antolli drehte sich um und fand sich einem jungen Rekruten gegenüber. Ein Soldat, der den Großteil seiner Jugend weit weg von den Ländern seines Volkes verbracht hat, dachte Elran Antolli. Er konnte sich nicht eines Lächelns erwehren, als er den Enthusiasmus des jungen Homins spürte, der vor seinem General stillstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Rührt euch, Soldat. Sprecht.&lt;br /&gt;
- Serae Nini Cizzo hat mich beauftragt, euch mitzuteilen, daß die Vorbereitungen für die Ankunft des Karan fast beendet sind.&lt;br /&gt;
- Gut, keine weiteren Verzögerungen, alles muss perfekt sein. Besser heute als morgen. Wegtreten.&lt;br /&gt;
- Zu Befehl, mein General!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elran Antolli hob den Kopf, um die Wipfel der Bäume zu beobachten und stellte ein nachdenkliches Lächeln zur Schau. Yrkanis ist und bleibt eine der schönsten Städte von Atys, die wahre Hauptstadt des Königreiches. Nichts und niemand würde das ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hatte jetzt die Aufgabe des Matis-Kriegsherren seit einigen Monaten inne, und folgte darin Miana Sinia nach. Viele Dinge haben sich seit dem Zweiten Exodus verändert. Die Frage war jedoch, ob zum Besseren... oder zum Schlechteren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er konnte und wollte sich nicht zurückhalten, das Beste anzunehmen. Die Zukunft hatte sich ihm seit langem nicht mehr so vielversprechend dargeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Jedenfalls werden einige überrascht sein, was sie alles entdecken und erfahren werden, murmelte er lächelnd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:WikiImport/unreleased]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SirCotare</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Die_Kr%C3%B6nung_von_Stevano&amp;diff=7778</id>
		<title>Die Krönung von Stevano</title>
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				<updated>2014-08-23T08:44:38Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;SirCotare: Die Seite wurde neu angelegt: „Mezza Triva ging im königlichen Palast unruhig auf und ab. Die Aktivität war fieberhaft und der Aufbruch stand bevor. Freiwillige besetzten die Verteidigungs…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Mezza Triva ging im königlichen Palast unruhig auf und ab. Die Aktivität war fieberhaft und der Aufbruch stand bevor. Freiwillige besetzten die Verteidigungswälle der Stadt, um die Abreise der letzten Flüchtlinge zu sichern. Nie hätte sie geglaubt, einen zweiten Großen Schwarm erleben zu müssen. Dieses Ereignis brachte alles durcheinander und durchkreuzte viele ihrer Pläne. Egal, sicherlich würden sich in den Flüchtlingslagern viele Gelegenheiten bieten, sie voran zu treiben ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Los, beeilt euch! Versiegelt die letzten Kisten und vergeßt bloß keine der königlichen Habseligkeiten. Nichts soll zurückgelassen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie musterte nachdenklich die hektische Aktivität der Homins um sie herum, und so entging es ihr nicht, als eine junge Matis stehenblieb, offensichtlich unsicher, was als nächstes zu tun sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Ihr dort, rief sie, Wenn Ihr Eure Aufgaben beendet habt, dann helft Ihr entweder den anderen, oder Ihr geht aus dem Weg! Aber bleibt nicht dort stehen!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
***&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war jetzt mehrere Tage her, daß der König Yrkanis verschwunden war. Was war geschehen? Hatte der Karavan unseren König weggeholt? Ohne ein Wort, ohne jemanden zu benachrichtigen? Mezza Triva wußte nicht, was zu tun war. Die Gewalt über die Situation war ihr völlig entglitten. Matis waren in einem Flüchtlingslager, ohne ihren König und weit entfernt von ihren Wäldern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Königin war ob des Verlustes ihres Mannes völlig verzweifelt und der Karin, Stevano, schien verunsichert und verstört zu sein. Er setzte sein Training mit Nini Cizzo dennoch fort. Den größten Teil seiner Zeit übte er sich in der Handhabung der Waffen und Nini schien die Rolle des Fechtmeisters brilliant auszufüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mezza Triva ihrerseits hatte das Kommando über die Gilde von Karavia übernommen. Ah, wie manchmal der Zufall einem in die Hände spielt und jede sorgsam, langfristig vorbereitete Intrige überflüssig macht! Miana Sinia hatte darauf bestanden, hinten zu bleiben und die Nachhut zu sichern. Sie wurde nicht mehr gesehen ... Ebensowenig wie ihre Einheit. Es würde in den kommenden Wochen zweifellos viele Posten zu besetzen geben. Alles hatte sich geändert...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überflüssig zu erwähnen, daß die Matis Kontakt mit den Feinden von einst hielt. Die Extremisten leckten ihre Wunden schweigend ... und mit einem Lächeln. Die Frau des Karins, Miela, schien dagegen aus der Situation das Beste zu machen. Sie hatte die Aufgaben Königin Léas übernommen, die sich in ihr Zelt eingeschlossen hatte, und war ununterbrochen von jenen Adeligen umgeben, die sich ihrem Gatten nicht zu nähern wagten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war dringend geboten, bald den Karin zu krönen. Gerade in einer solchen Situation durfte kein Machtvakuum entstehen. Das Volk brauchte einen König dringender den je. Mezza wollte möglichst schnell alles in die Wege leiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
***&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menge war im Matislager versammelt. Eine das Lager überragende Bühne war auf den kleinen Hügel errichtet worden. Die Veranstaltung sollte pompös sein. Mezza Triva hatte alles bis ins kleinste Detail vorbereitet: Die ganze Zeremonie, und sogar das Fest, das anschließend folgen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Königin hatte das Zelt verlassen, ihr Schweigen gebrochen und die Krönung gebilligt, die jedermann helfen würde, den Kopf nach dieser Prüfung wieder voller Stolz zu heben und den Blick in die Zukunft zu richten. Unzweifelhaft tat die Krönung der Moral des Lagers gut. Es würde auch eine Gelegenheit sein, das Bier, das Ba' Naer Liffan bei der Räumung Fairhavens zu retten vermochte, zu kosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle warteten ungeduldig auf den Beginn der Zeremonie. Die Königin Lea Lenardi begab sich schließlich auf die Bühne und wandte sich an das Volk der Matis. Sie wurde vom Hohepriester des Ordens des Karavan begleitet. Ein Flüstern und vereinzeltes Murren hob unter den Zuschauern an. Das war ein Tag, der in den Annalen Volkes der Matis vermerkt werden würde. Ein neuer König sollte gekrönt werden, wenngleich sein Vater offiziell nicht gestorben war. Manche hatten offen versucht, die Rechtmäßigkeit der Krönung und überhaupt den Anspruch Stevanos auf den Thron in Frage zu stellen ... Aber sie hatten unter dem Druck von Mezza Triva und der Königin, die sich damit abzufinden schien, schließlich nachgegeben.&lt;br /&gt;
Schließlich war der König vom Karavan erhoben worden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich verstummte die Menge. Stevano betrat mit seiner Frau am Arm den Platz. Er lächelte weniger selbstbewußt als vielmehr ein wenig unsicher. Er sollte nun also König werden? Mezza Triva konnte sich ihrerseits, die letzten Monate resürmierend, ein Lächeln nicht verkneifen. Der kleine Karin würde sich also an die Spitze des stolzen Königreiches setzen. Bedeutete er das Ende einer Dynastie oder die Sicherung ihres Fortbestands?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Paar betrat schließlich die Bühne, kniete zunächst respektvoll vor dem Publikum und dann vor dem Hohepriester. Diesem kam die Aufgabe zu, den Karin zum Karan zu krönen. Der Hohepriester hielt zuerst eine kleine Ansprache, in der er die besonderen Umstände darlegte. Mezza Triva hörte nur halb zu, von dem eigentlichen Geschehen gebannt. Stevano nickte ernst bei jeder der Fragen, die ihm der Priester nach zeremoniellem Gebot stellte, bevor er schließlich aufstand. Mit klarer, lauter Stimme schwor er auf die ehernen Gesetze des Reiches und des Glaubens, bevor er sich der neuen Königin zuwandte und ihr dabei half, sich ebenfalls aufzurichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide traten nun aufrecht an den Rand der Bühne vor die gebannten Zuschauer. Schließlich schnitt ein einzelner Ruf durch das Schweigen, zersplitterte die Stille wie berstender Bernstein: &amp;quot;Der Karan ist tot! Es lebe der Karan!&amp;quot; Und alle stimmten in den Freudenschrei mit ein. Der Beifall wollte schier kein Ende nehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Nacht sich senkte und die Kehlen heiser waren, wurden die Büffets freigegeben. Ein Tag, ein Abend wie dieser verdiente es, dass Bier und Wein in Strömen flossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
***&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mezza Triva atmete tief durch, sie war jetzt vor den Toren des Lagers. Na also, die Lage entwickelte sich ... zum Guten oder zum Schlechten? Die Zukunft wird es zeigen. Es war an ihr, die Zukunft so zu schmieden, wie sie sie sich erhoffte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:WikiImport/unreleased]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SirCotare</name></author>	</entry>

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		<id>https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Kategorie:WikiImport/unreleased&amp;diff=7777</id>
		<title>Kategorie:WikiImport/unreleased</title>
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				<updated>2014-08-23T08:42:43Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;SirCotare: Die Seite wurde neu angelegt: „Kategorie:WikiImport“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:WikiImport]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SirCotare</name></author>	</entry>

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		<title>Hauptseite-old</title>
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				<updated>2014-08-22T20:05:22Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;SirCotare: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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__NOTOC__&lt;br /&gt;
__NOEDITSECTION__&lt;br /&gt;
[[en:Main_Page]]&lt;br /&gt;
[[fr:Accueil]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SirCotare</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Ailan_Mac%27Kean&amp;diff=7775</id>
		<title>Ailan Mac'Kean</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Ailan_Mac%27Kean&amp;diff=7775"/>
				<updated>2014-08-22T09:19:22Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;SirCotare: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Homins]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wichtigste Charakterzüge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie tritt in der Öffentlichkeit stets als eine einfühlsame und ausgeglichene Trykerin auf, unter der Oberfläche schlummert aber immer noch die Kriegerin in ihr, was sich durch einen stählernen Willen zeigt. Schon als Kind tapfer und kämpferisch, neigt Ailan zu rationellen Entscheidungen und hat keinerlei Probleme unangenehme Entscheidungen durchzusetzen.&lt;br /&gt;
Sie ist [[Jena]] und den [[Karavan]] zugewandt und ist bestimmt aber moderat in ihrem Glauben.&lt;br /&gt;
Die starke Abneigung den [[Matis]] gegenüber, die sie in ihrer Kindheit aufgebaut hat, ist einer distanzierten aufgeschlossen Haltung gewichen. Gerade König Yrkanis hat sie während ihrer Zeit als Beraterin [[Still Wyler|Still Wylers]] kennen und schätzen gelernt.&lt;br /&gt;
Den [[Fyros]] ist sie verbunden, weil deren Hitzköpfigkeit Ailan immer an ihre Heldin [[Loria]] erinnert.&lt;br /&gt;
Ihren Willen zur Freiheit und zur Aufrichtigkeit hat sie sich seit ihren Kindheitstagen bei der Gesellschaft von Loria bewahrt, auch wenn sie als Politikerin öfters diplomatischeren Worten den Vorzug geben muss als ihr lieb ist.&lt;br /&gt;
Seit ihrer Zeit bei den [[Atys]] [[Rangers]], pflegt sie zu diesen ein enges, freundschaftliches Verhältnis und hat immer ein offenes Ohr für die Angelegenheiten der Ranger.&lt;br /&gt;
Als enge Freundin von Still und Rhiana Wyler hat sie sich vorgenommen die Politik im Sinne Still Wylers weiterführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurze Biographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2487'''&lt;br /&gt;
Geburt von Ailan Mac'kean als Tochter von Saily und Kerry Mac'kean.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''2487 - 2503'''&lt;br /&gt;
Ailan wird von ihren Eltern im Sinne der trykerischen Traditionen innerhalb der Gesellschaft von Loria erzogen. Dort bekommt sie auch moderate jenaische Werte vermittelt. Sie entwickelt schon als Kleinkind einen starken Hass auf die [[Matis]] aber auch auf diejenigen [[Tryker]], die es feige zulassen dass andere Tryker von Matis getötet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''2491'''&lt;br /&gt;
Nach der Attacke der [[Lagunenbrüder]] auf einen [[Außenposten]], der zu diesem Zeitpunkt schon den Namen [[Festung von Loria]] trägt, reagieren alle Begleiter Ailan bestürzt als ihnen klar wird dass ihre ehemalige Anführerin ihren Namen für diesen Außenposten hergegeben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''2496'''&lt;br /&gt;
Im zarten Alter von neun Jahren schleicht sich Ailan von zu Hause fort und durchquert ganz alleine einen Teil der Gebiete [[Lagunen von Loria]] und [[Winde der Muse]]. Dort will Ailan den [[Schlammbildhauern]] beitreten, wird aber ob ihres Alters vom Stamm abgewiesen. Ihr Mut wird aber vom Anführer des Stammes vor allen Mitgliedern gelobt, so dass Ailan trotz der Enttäuschung darüber, nicht aufgenommen worden zu sein, stolz nach Hause zurückkehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''2506'''&lt;br /&gt;
Das Erstarken der Beziehungen zwischen der Förderation der Tryker und den Karavan stellt die Gesellschaft von Loria zu Frieden. Die Gesellschaft sieht die [[Kami|Kamis]] als unehrliche Wesen an, da die Kamis nie helfen, wenn die Hilfe sich als risikoreich erweist und daher vertrauen sie den Kamis nie völlig. Ailan findet an der Wiederannäherung zwischen den Trykern und den Matis, die zu dieser Zeit stattfand, keinen Gefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''2507'''&lt;br /&gt;
Viele Mitglieder der Gesellschaft von Loria arbeiten im Konzil der Tryker um die Hominrechte zu fördern. Ailan nimmt nicht teil, aber nicht weil sie zu jung ist, sondern weil sie in der Föderation der Tryker noch nicht bekannt genug ist. Ihre Verbindung mit der legendären Volksheldin Loria bleibt verborgen, so dass Ailan nach der Annäherung der Tryker an die Matis keine Probleme wegen ihrer Abstammung bekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''2509'''&lt;br /&gt;
Die Wahl Still Wylers, einem alten Korsaren, zwingt die Gesellschaft von Loria ein weiteres Mal in den Schatten zu bleiben, da deren Ursprünge in der Staatsführung kein Vertrauen genießen. Ailan identifiziert sich aber mit den Idealen und Zielen Still Wylers und beginnt innerhalb der Gesellschaft von Loria für dessen Ziele zu werben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''2511'''&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft unterstützt den Widerstand in den Lagunen von Loria mit ihren [[Rohstoffe|Ressourcen]] und sie tragen so dazu bei, dass die Matis aufgehalten werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''2512 - 2514'''&lt;br /&gt;
Zu Ailan Erleichterung findet die Gesellschaft von Loria immer mehr Vertrauen zu [[Still Wyler]], was auch dessen Freundschaft zu König Yrkanis zu verdanken ist, da die Gesellschaft Yrkanis für einen wesentlich aufgeschlosseneren Monarchen hält als dessen Vorgänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ailan beteiligt sich an den Feldzügen gegen die Matis und trägt durch ihre Kenntnisse und Fähigkeiten als Kriegerin zu den Siegen über die Matis bei.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''2517'''&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft vom Loria erforscht unter strikter Geheimhaltung die [[Urwurzeln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''2520'''&lt;br /&gt;
Ailan schließt sich den [[Atys]] [[Rangers]] an und trainiert für zwei Jahre unter Wilk Potskin bis sie zu dem Entschluss kommt, dass sie lieber direkt für die Sache der Tryker eintritt, als bei den Rangern für die gesamte Hominheit zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''2522'''&lt;br /&gt;
Ailan wird in den engeren Beraterkreis Still Wylers berufen und freundet sich schnell mit Still Wyler und dessen Gattin Rhiana an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''2523'''&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft von Loria teilt die meisten ihrer Erkenntnisse über die Urwurzeln mit den anderen Trykern, besonders mit der [[Gilde von Try]], was die Grundlage für eine enge Freundschaft wird. Ailan offenbart Shaly Nara, der Anführerin der [[Gilde von Try]], dass sie eine Nachfahrin von Loria sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''2528'''&lt;br /&gt;
Ailan birgt zusammen mit Shaly Nara und Derry o'Darren die Schachtel mit den Lebenssamen, über die die Gesellschaft von Loria schon so lange wacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''2532'''&lt;br /&gt;
Nach dem Tode Still Wylers versucht Ailan die Gouverneurswahl zu gewinnen, dass sie eine direkte Nachfahrin der Volksheldin Loria ist, gereicht ihr – wenn auch unbeabsichtigt - zu ihrem Vorteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''2534'''&lt;br /&gt;
Ailan Mac'kean wird mit überwältigender Mehrheit zur Gouverneurin von Neu Trykoth gewählt. Sie zeigt gutes politisches Gespür als sie mit Shaly Nara und Lakera zwei ihrer Mitbewerberinnen in ihren Beraterstab ruft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Ailan Mac'Kean]]&lt;br /&gt;
[[fr:Ailan Mac'Kean]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SirCotare</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Ailan_Mac%27Kean&amp;diff=7773</id>
		<title>Ailan Mac'Kean</title>
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				<updated>2014-08-22T09:18:32Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;SirCotare: SirCotare verschob die Seite Gouverneurin Ailan nach Ailan Mac'Kean&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Homins]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wichtigste Charakterzüge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie tritt in der Öffentlichkeit stets als eine einfühlsame und ausgeglichene Trykerin auf, unter der Oberfläche schlummert aber immer noch die Kriegerin in ihr, was sich durch einen stählernen Willen zeigt. Schon als Kind tapfer und kämpferisch, neigt Ailan zu rationellen Entscheidungen und hat keinerlei Probleme unangenehme Entscheidungen durchzusetzen.&lt;br /&gt;
Sie ist [[Jena]] und den [[Karavan]] zugewandt und ist bestimmt aber moderat in ihrem Glauben.&lt;br /&gt;
Die starke Abneigung den [[Matis]] gegenüber, die sie in ihrer Kindheit aufgebaut hat, ist einer distanzierten aufgeschlossen Haltung gewichen. Gerade König Yrkanis hat sie während ihrer Zeit als Beraterin [[Still Wyler|Still Wylers]] kennen und schätzen gelernt.&lt;br /&gt;
Den [[Fyros]] ist sie verbunden, weil deren Hitzköpfigkeit Ailan immer an ihre Heldin [[Loria]] erinnert.&lt;br /&gt;
Ihren Willen zur Freiheit und zur Aufrichtigkeit hat sie sich seit ihren Kindheitstagen bei der Gesellschaft von Loria bewahrt, auch wenn sie als Politikerin öfters diplomatischeren Worten den Vorzug geben muss als ihr lieb ist.&lt;br /&gt;
Seit ihrer Zeit bei den [[Atys]] [[Rangers]], pflegt sie zu diesen ein enges, freundschaftliches Verhältnis und hat immer ein offenes Ohr für die Angelegenheiten der Ranger.&lt;br /&gt;
Als enge Freundin von Still und Rhiana Wyler hat sie sich vorgenommen die Politik im Sinne Still Wylers weiterführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurze Biographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''2487'''&lt;br /&gt;
Geburt von Ailan Mac'kean als Tochter von Saily und Kerry Mac'kean.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''2487 - 2503'''&lt;br /&gt;
Ailan wird von ihren Eltern im Sinne der trykerischen Traditionen innerhalb der Gesellschaft von Loria erzogen. Dort bekommt sie auch moderate jenaische Werte vermittelt. Sie entwickelt schon als Kleinkind einen starken Hass auf die [[Matis]] aber auch auf diejenigen [[Tryker]], die es feige zulassen dass andere Tryker von Matis getötet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''2491'''&lt;br /&gt;
Nach der Attacke der [[Lagunenbrüder]] auf einen [[Außenposten]], der zu diesem Zeitpunkt schon den Namen [[Festung von Loria]] trägt, reagieren alle Begleiter Ailan bestürzt als ihnen klar wird dass ihre ehemalige Anführerin ihren Namen für diesen Außenposten hergegeben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''2496'''&lt;br /&gt;
Im zarten Alter von neun Jahren schleicht sich Ailan von zu Hause fort und durchquert ganz alleine einen Teil der Gebiete [[Lagunen von Loria]] und [[Winde der Muse]]. Dort will Ailan den [[Schlammbildhauern]] beitreten, wird aber ob ihres Alters vom Stamm abgewiesen. Ihr Mut wird aber vom Anführer des Stammes vor allen Mitgliedern gelobt, so dass Ailan trotz der Enttäuschung darüber, nicht aufgenommen worden zu sein, stolz nach Hause zurückkehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''2506'''&lt;br /&gt;
Das Erstarken der Beziehungen zwischen der Förderation der Tryker und den Karavan stellt die Gesellschaft von Loria zu Frieden. Die Gesellschaft sieht die [[Kami|Kamis]] als unehrliche Wesen an, da die Kamis nie helfen, wenn die Hilfe sich als risikoreich erweist und daher vertrauen sie den Kamis nie völlig. Ailan findet an der Wiederannäherung zwischen den Trykern und den Matis, die zu dieser Zeit stattfand, keinen Gefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''2507'''&lt;br /&gt;
Viele Mitglieder der Gesellschaft von Loria arbeiten im Konzil der Tryker um die Hominrechte zu fördern. Ailan nimmt nicht teil, aber nicht weil sie zu jung ist, sondern weil sie in der Föderation der Tryker noch nicht bekannt genug ist. Ihre Verbindung mit der legendären Volksheldin Loria bleibt verborgen, so dass Ailan nach der Annäherung der Tryker an die Matis keine Probleme wegen ihrer Abstammung bekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''2509'''&lt;br /&gt;
Die Wahl Still Wylers, einem alten Korsaren, zwingt die Gesellschaft von Loria ein weiteres Mal in den Schatten zu bleiben, da deren Ursprünge in der Staatsführung kein Vertrauen genießen. Ailan identifiziert sich aber mit den Idealen und Zielen Still Wylers und beginnt innerhalb der Gesellschaft von Loria für dessen Ziele zu werben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''2511'''&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft unterstützt den Widerstand in den Lagunen von Loria mit ihren [[Rohstoffe|Ressourcen]] und sie tragen so dazu bei, dass die Matis aufgehalten werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''2512 - 2514'''&lt;br /&gt;
Zu Ailan Erleichterung findet die Gesellschaft von Loria immer mehr Vertrauen zu [[Still Wyler]], was auch dessen Freundschaft zu König Yrkanis zu verdanken ist, da die Gesellschaft Yrkanis für einen wesentlich aufgeschlosseneren Monarchen hält als dessen Vorgänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ailan beteiligt sich an den Feldzügen gegen die Matis und trägt durch ihre Kenntnisse und Fähigkeiten als Kriegerin zu den Siegen über die Matis bei.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''2517'''&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft vom Loria erforscht unter strikter Geheimhaltung die [[Urwurzeln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''2520'''&lt;br /&gt;
Ailan schließt sich den [[Atys]] [[Rangers]] an und trainiert für zwei Jahre unter Wilk Potskin bis sie zu dem Entschluss kommt, dass sie lieber direkt für die Sache der Tryker eintritt, als bei den Rangern für die gesamte Hominheit zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''2522'''&lt;br /&gt;
Ailan wird in den engeren Beraterkreis Still Wylers berufen und freundet sich schnell mit Still Wyler und dessen Gattin Rhiana an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''2523'''&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft von Loria teilt die meisten ihrer Erkenntnisse über die Urwurzeln mit den anderen Trykern, besonders mit der [[Gilde von Try]], was die Grundlage für eine enge Freundschaft wird. Ailan offenbart Shaly Nara, der Anführerin der [[Gilde von Try]], dass sie eine Nachfahrin von Loria sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''2528'''&lt;br /&gt;
Ailan birgt zusammen mit Shaly Nara und Derry o'Darren die Schachtel mit den Lebenssamen, über die die Gesellschaft von Loria schon so lange wacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''2532'''&lt;br /&gt;
Nach dem Tode Still Wylers versucht Ailan die Gouverneurswahl zu gewinnen, dass sie eine direkte Nachfahrin der Volksheldin Loria ist, gereicht ihr – wenn auch unbeabsichtigt - zu ihrem Vorteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
'''2534'''&lt;br /&gt;
Ailan Mac'kean wird mit überwältigender Mehrheit zur Gouverneurin von Neu Trykoth gewählt. Sie zeigt gutes politisches Gespür als sie mit Shaly Nara und Lakera zwei ihrer Mitbewerberinnen in ihren Beraterstab ruft.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SirCotare</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Die_Geschichte_eines_jungen_Korsaren&amp;diff=7772</id>
		<title>Die Geschichte eines jungen Korsaren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Die_Geschichte_eines_jungen_Korsaren&amp;diff=7772"/>
				<updated>2014-08-21T09:40:43Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;SirCotare: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{Zitat|''über die Jugend von Bremmen O’Derry, einem legendären Krieger''|&lt;br /&gt;
== Erster Teil ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wasser, in dem sie schwammen, war ausgesprochen erfrischend, doch die Fische schenkten diesem Detail keine Aufmerksamkeit. Sie tanzten in ihrem farbenfrohen Spiel wie immer, ohne auch nur das kleinste Geräusch zu verursachen. Jeder Fisch schien genau zu wissen, wo sein Platz in diesem faszinierenden Ballett war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der junge Bremmen O’Derry war so fasziniert von ihrem Schauspiel, dass er beinahe alles um sich herum vergaß. Er war schon immer ein stolzer Tryker gewesen und ein wilder Krieger mit seiner Waffe … er hatte jedoch nie etwas Schöneres gesehen als dieses Schauspiel der Natur in den geliebten Seen seiner Heimat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleine Wellen kräuselten die Oberfläche des Wassers und Sekunden später waren keine Fische mehr zu sehen. Bremmen suchte zu ergründen, was die Störung des Schauspiels verursacht hatte und sah eine [[Tryker]] Patrouille nicht all zu weit entfernt, wie sie mit unglaublicher Geschwindigkeit den See durchschwammen. Er erkannte sie sofort … es handelte sich um eine Patrouille der [[Korsaren]]. Oft konnten Patrouillen der Korsaren im See der Freiheit gesehen werden, denn sie durchquerten diesen häufig, um die entfernteren Inseln zu erreichen, auf denen sie ohne Zweifel interessante und nützliche Aufgaben zu erfüllen hatten. Zumindest war Bremmen davon überzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Vater hatte ihm oft von den Korsaren und seiner eigenen Vergangenheit erzählt, als er selbst noch jung und ein Mitglied der Korsaren gewesen war. Seine Zeit bei den Korsaren hatte ihn härter, stärker und erfahrener gemacht. Sie hatte seinen Körper und seinen Verstand geschärft. Man könnte die Zeit bei den Korsaren fast als eine Ehrensache betrachten …. abgesehen von der Tatsache natürlich, dass die Korsaren nicht im Dienst der Föderation standen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da Bremmen momentan nicht viel zu tun hatte, hatte er viel Zeit seinen Träumen nachzuhängen. Als Bremmen wieder auf den See blickte, war die Patrouille schon verschwunden. Sofort sprang er auf, in den See und begann, den Korsaren hinterher zu tauchen. Er musste ihnen einfach folgen, denn er wollte sie von seinem Können überzeugen und ihrer Gemeinschaft beitreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So viele junge Tryker hatten sich den Korsaren bereits angeschlossen. Bremmen hatte einige von ihnen getroffen und war von ihrem Können wahrlich beeindruckt gewesen. Jedoch waren die meisten jungen Korsaren, denen er begegnet war, zwei bis drei Jahre älter als er. Allerdings wurden sie von Jederman respektiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tapfer versuchte Bremmen die Patrouille einzuholen, jedoch hatte er Schwierigkeiten, sein momentanes Tempo beizubehalten und er bekam rasch Atemprobleme. Die Patrouille schien ihn nicht wahrzunehmen und setzte ihren Weg fort. Ziemlich verloren schaute sich Bremmen in der Mitte des Sees um. Dann beschloss er zu versuchen, die nächstgelegene Insel zu erreichen, um wieder zu Atem zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Lunge brannte wie an jenem Tag als sein Großvater ihn eine Pfeife rauchen lies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Ich will auch mal!“ sagte Bremmen zu seinem Großvater „Sicher Bremmen. Versuch es.“ Antwortete sein Großvater&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bremmen nahm die Pfeife in den Mund und zog einigen Rauch ins innere seinen Mundes .... gefolgt von viel Spucken und Prusten ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Nicht so Bremmen! Einatmen!“ Sagte Bremmen’s Großvater.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bremmen versuchte es noch einmal und fing sofort an zu husten. Sein Großvater lachte ziemlich viel an jenem Tag und Bremmen versuchte nie wieder eine Pfeife zu rauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute jedoch fühlte er sich, als hätte er stundenlang geraucht und gehustet. Die Korsaren waren wirklich gute Schwimmer. Sicher die besten auf ganz [[Atys]]! Bremmen konnte sie mittlerweile nicht mehr sehen. Die Fische waren wieder aufgetaucht und begannen ihren Tanz, als wäre nichts geschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bremmen raffte sich auf und kletterte auf einen Hügel in der Mitte der Insel, auf der er gelandet war. Von der Spitze aus hatte er einen großartigen Ausblick über den [[See der Freiheit]]. Er konnte sehen, dass seine Insel eine Reihe kurzer Strände hatte. Auf der Westseite jedoch sah er etwas leuchten, das er von Fairhaven aus bisher nie gesehen hatte. Es war weniger als 400 Meter entfernt, jedoch zu weit, um genau erkennen zu können, was es war. Er schaute auf in den Himmel und lächelte. Wenn seine Berechnungen richtig waren, musste dies das Lager der Korsaren sein … endlich!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bremmen rannte den Hügel hinunter, auf die Westseite und an den Strand. Nur eine kurze Schwimm-Strecke trennte ihn noch von seinem Ziel. Er holte tief Luft, tauchte erneut und schwamm so schnell er konnte, um die Korsaren zu beeindrucken. Unglücklicherweise konnte er das Tempo und seinen Rhythmus nur für 250 Meter durchhalten. Dann musste er nach Luft schnappend auftauchen. Er hechelte und lief rot an. Nun sah er eher wie einer der nach Luft schnappenden Fische aus, die er noch vor kurzem beobachtet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hielt den Blick zu Boden gerichtet, da er nicht in die Augen von Codgan Be’Yle blicken wollte. Dann jedoch nahm er sich zusammen und hob schließlich doch den Blick. Es schien, als ob niemand seinen peinlichen Auftritt bemerkt hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bremmen fuhr sich schnell mit der Hand durch die Haare und machte sich dann auf den Weg zum nächsten Korsaren in seinem Blickfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Hallo!“ sagte er zu dem Korsar. „Grüße mein Kleiner.“ Sagte der Korsar. „Kleiner? Ich bin kein Kleiner! Ich bin ein junger [[Homin]], tapfer und tüchtig!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bremmen bewegte den Flunker auf seinem Rücken etwas, so dass der Korsar einen Blick darauf werfen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Tapfere und tüchtige Homins brauchen keine fünf Minuten um wieder zu Atem zu kommen, nachdem sie nur eine kurze Strecke geschwommen sind und das auch noch langsam ... Naja ... mein Name ist jedenfalls Codgan Be’Yle. Ich bin hier dafür zuständig, Neuankömmlingen Auskunft zu geben. Was kann ich für dich tun? Aber versuch, dich kurz zu fassen, ich bin sehr beschäftigt ...“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bremmen errötete wie nie zu vor. Aber dies hier war seine einzige Chance. Also nahm er sich zusammen und antwortete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Mein Name ist Bremmen O’Derry. Ich bin Arty O’Derry’s Sohn. Kennst du ihn?“ „Nein ich kenne ich nicht.“ „Aber er war ein Korsar vor einigen Jahren!“ „Ach weißt du Junge … so viele junge Tryker kommen hier an und wollen sich den Korsaren anschließen und verlassen uns einige Jahre später wieder, es ist absolut unmöglich, sich an alle zu erinnern.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bremmen versuchte, sich zurückzuhalten als Codgan ihn erneut einen Jungen nannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Ich bin extra aus [[Fairhaven]] hierher gekommen, um die Korsaren zu treffen und ihnen beizutreten! Meine Waffe ist eure … falls ihr sie haben wollt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Codgan lachte nur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- “Nun. Versuch Derren Be’Lauppy zu finden. Er kann dir sicher eine Aufgabe geben. Komm anschließend wieder hierher zurück. Vielleicht gebe ich dir dann eine Aufgabe.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- “Sofort! Wer ist er und wo kann ich ihn finden?“ fragte Bremmen und sah sich im Lager um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Er ist nicht hier. Er ist ein Kundschafter und sollte sich momentan bei den [[Winde der Musen|Winden der Musen]] aufhalten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Wind der Musen? Aber das ist so weit weg! Und gefährlich, oder?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- “Sicherlich nicht für einen tapferen und tüchtigen Homin, oder? Hast du wirklich geglaubt, wir würden dich willkommen heißen und bei uns aufnehmen nur weil du den kurzen Weg von Fairhaven zu unserem Lager geschafft hast? Nun geh schon und komm nicht hierher zurück, solange du nicht bewiesen hast, dass du fähig und würdig bist, den Korsaren beizutreten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit offenem Mund stand Bremmen da. Eine Prüfung … natürlich. Oder vielleicht war der Korsar nur zu beschäftigt, um sich jedem jungen Tryker einzeln zu widmen? Egal … Bremmen machte sich auf den Weg, um den Kundschafter zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweiter Teil ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es waren 3 Tage vergangen seit Bremmen das Lager verlassen hatte. Er hatte die Winde der Musen in der Nacht zuvor erreicht und traf dort auf viele [[Tryker]]… Alles [[Schlammbildhauer]]… Und keiner von ihnen war in der Lage ihm zu sagen, wo er Derren Be’Lauppy finden konnte… Aber wenigstens konnte er so lange er ihn nicht treffen würde in einem Zelt schlafen. Sein Flunker war ihm in dieser Gegend sehr nützlich, um [[Clopper]] zu jagen. Mit ihrem Fleisch füllte er seine Verpflegung auf. So würde er nicht hungern müssen. Durst war ein anderes Bedürfnis, das er ignoriert konnte: der See bot ihm weit mehr, als er brauchte. Aber er musste die Korsaren positiv beeindrucken. Darum suchte er weiterhin überall nach dem Pfadfinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fünf Tage verbrachte er so. Am sechsten Abend warf er einen Blick auf seine Karte und zeichnete das letzte Kreuz… Er hatte wirklich überall nach ihm gesucht und war sich nun absolut sicher, dass Codgan, der Empfänger der [[Korsaren]], sich einen Spaß mit ihm erlaubt hatte. Also entschloss er sich, zurück zum Camp zu gehen und zu schwimmen, um ihm zu sagen, wie unfair sein Verhalten gewesen war. Sein Weg führte ihn durch Clopper, die er sich dank seines Flunkers vom Leibe hielt. Seine Kenntnisse und Fähigkeiten in dieser Disziplin hatten sich enorm verbessert, ohne dass er es bemerkt hatte. Plötzlich sah er gleich hinter einer Herde [[Ragus]] einen Mann, den er nie zuvor getroffen hatte. Er wanderte friedlich umher und machte sich Notizen. Bremmen schöpfte erneut Hoffnung: hatte er ihn doch noch in letzter Minute gefunden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er rannte zu dem [[Homin]] und begann zu sprechen: “Hallo! Kann es sein, dass du Derren bist?” “Hallo junger Homin”, sagte der Homin und nickte mit einem Grinsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bremmen war so aufgeregt, dass er Derren zu fragen vergaß, wo er die letzten Tage gewesen war. Derren Be’Lauppy war ja ein Pfadfinder, und ein Pfadfinder sollte sich nicht immer am gleichen Platz aufhalten. Sie wandern oft umher, um zum Beispiel die Fauna, das Verhalten von Kreaturen, die Außenposten sowie Gruppen von Reisenden zu beobachten…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derren Be’Lauppy und Bremmen stellten einander vor und Bremmen erklärte, warum er nach dem Pfadfinder gesucht hatte. Sie unterhielten sich fast eine ganze Stunde miteinander. Derren war ein sehr sympathischer Korsar. Er war aufgeschlossen und gern bereit, jedem von Codgy gesandten Homin sein Wissen zu vermitteln. Das passierte in letzter Zeit immer häufiger, da junge Tryker es wohl schick fanden, diesem Stamm zu dienen. Es versprach eine Menge Aufregung, Abenteuer und vor allem das Meistern der Kriegsführung. Aber Bremmen würde darauf noch etwas warten müssen. Er hatte nun gerade seinen ersten Auftrag zu erfüllen: Die [[Cute|Cutes]] in der Gegend zu beobachten und die Positionen ihrer Gruppen auf seiner Karte zu markieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser junger Homin streifte durch die Gegend und versuchte, alle Cutes in dieser Region zu finden. Er war inzwischen so gut geworden, sich Kreaturen mit seiner Flunker fern zu halten, dass er dafür nur 3 Tage gebraucht hatte. Der einzige Ort, den er noch nicht aufgesucht hatte, war Windiger Weg. Er hob es sich für den Schluss auf, da er wusste, dass es der Gefährlichste war. Kurz gesagt: die Ragus waren einen Plage und als er das letzte Mal dort gewesen war, hatte er nur knapp überlebt. Durch das Gedränge der [[Gnoof|Gnoofs]] bewegte er sich geduckt vorwärts. Er hielt sich dicht über dem Boden und kroch zwischen den Pflanzen hindurch, immer wieder die Richtung des Windes kontrollierend um zu vermeiden, dass die Raubtiere ihn aus der Ferne rochen. Sein Ziel waren die südlichen Tümpel, wo es weniger gefährlich sein würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztendlich kam er dort an. Aufmerksam sah er sich um und entdeckte einige Gruppen von Cutes. Die Pflanzen als Deckung ausnutzend, schlich er sich vorwärts, um sie zu mustern und um ihre Position zu notieren. Er beobachte gerade einen von ihnen genauer, um ihr Verhalten studierend, als ein Schrei das Blut in seinen Adern erstarren ließ: ein weiterer Cute lief auf seine Gruppe zu und Bremmen befand sich genau in seinem Weg. Nachdem er seinen Flunker bereit gemacht hatte, war der Cute auch schon heran. Er schoss einige male. Die Wunden, die ihm sein Gegner zufügte, ignorierte er dabei, ohne einen Laut von sich zu geben. Obwohl er im Nahkampf nicht besonders geübt war und deshalb ernsthaft verwundet wurde, lag der Cute in weniger als eine Minute besiegt zu seinen Füßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Gefahr war noch nicht vorüber: als er sich umdrehte, sah einen sehr großen Cute, der ihn mit weit ausgebreiteten Armen bedrohte. Es sah zivilisierter aus als die andern. Aber Bremmen war stark verwundet und der Cute jagte ihm Angst ein. Also dachte er nicht lange nach und rannte zurück zum Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Cute]] hielt sich Rand des Wassers. Bremmen beobachtete ihn. “Wie die [[Ragus]]”, dachte er bei sich. “Er fürchtet sich vor Wasser, also ist er mehr eine Kreatur denn ein [[Homin]].”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bremmen stieg auf der anderen Seite des Tümpels aus dem Wasser und machte sich auf den Weg zurück zu Derren. Er hatte alles über die Positionen der Cutes aufgeschrieben, also war er sich sicher, dass er nun den Korsaren beitreten würde!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wenig später traf er den Pfadfinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- “Hi Derren!&amp;quot; sagte er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Hi Bremmen! Ich habe jede Gruppe der Cutes auf meiner Karte markiert! Ich denke du wirst zufrieden sein.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- “Nun, das ist unmöglich, junger Homin. Du hast nur ein paar Tage gearbeitet und die Gruppen wandern mit den Jahreszeiten herum… Komm in einem Jahr wieder.” sagte Derren mit einem breiten Grinsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- “Was? Du machst wohl einen Scherz!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Das tue ich!” sagte Derren lachend. “Dann gib mir die Karte. Ich werde deine Informationen zu denen hinzufügen, die ich schon gesammelt habe.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derren nahm die Karte und schaute sie an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- “Cutes sind eine Plage, wenn man sie beobachten muss.” sagte Bremmen. “Sie griffen mich immer wieder an, wenn ich ihnen zu nahe kam. Ich habe einen sehr großen gesehen, der anders aussah. Ich dachte fast, es wäre ein Homin. Aber nur für eine Sekunde. Dann griff er mich wie die anderen an.” “Oh, du hast Doren getroffen! Wie auch immer, sie greifen dich nur an, wenn du sie störst. Eigentlich sind diese Kreaturen mehr oder weniger gutmütig. Aber sie fühlen sich bedroht, wann immer man in ihr Jagtterritorium eindringt. Also beobachte sie aus der Ferne und wenn du wirklich mit jemandem von ihnen reden möchtest, dann versuche es und triff dich mit den [[Cuzane]].”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- “Den Cuzane? Was sind sie?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- “Höher entwickelte Cutes. Das wird deine nächste Mission sein: geh zu ihrem Stamm und wenn du zurück kommst, erzähl mir, was sie für gewöhnlich essen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- “Wo finde ich sie?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;In den [[Lagunen von Loria]].”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- “Aber…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- “Viel Glück. Und gib dort Acht! Diese Region ist nicht so sicher, wie es die Winde der Musen ist.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bremmen war bestürzt. Aber er nahm die Herausforderung an und verließ den Pfadfinder in Richtung der Lagunen von Loria.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dritter Teil ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bremmen war noch nie so hungrig gewesen, wie zu dem Augenblick als er schließlich das Cuzanen-Lager erreichte. Sobald er die Lagunen von Loria erreichte hatte, war sein Flunker nutzlos geworden: die Kreaturen waren so schnell, dass er sie kaum erfassen konnte. So bewegte er sich lieber langsam vorwärts, jede von ihnen umgehend, wie er es in den Winden der Muse lernen musste als er dort war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er blickte auf die [[Cuzane]]. Sie sahen [[Cute|Cutes]] in der Tat sehr ähnlich… und mochten auch genauso gefährlich sein wie sie. Aus diesem Grunde versuchte er, sich ein wenig von ihnen fern zu halten. Doch sein Bauch schmerzte, knurrte ob seines Hungers. Einige Minuten später kam ein Cuzan zu ihm, langsam, ein paar große Früchte haltend. Was für eine Überraschung für den kleinen [[Homin]]: Sie waren nicht wie die Cutes denen er bis jetzt begegnet war. Diese hier waren nicht aggressiv und des Weiteren schienen sie… fast wie Homins zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Hallo [[Tryker]].“ sagte der Cuzan. „Du siehst hungrig aus, iss diese Früchte und komm mit. Folge mir zum Lager.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bremmen schlang die Früchte hinunter, als hätte er seit Wochen nichts gegessen…. Was in der Tat nicht weit von der Realität entfernt war. Ermutigt folgte er dem kleinen Cuzanen zum Lager. Einige andere Kreaturen aus dem Stamm versammelten sich um ihn und begannen seine Habseligkeiten zu durchsuchen. Bremmen nahm ein Buch, auf das sie alle starrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Wollt ihr das hier?“ fragte er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Ja. Es ist ein Buch, es enthält spezielles Wissen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Nehmt es, es gehört euch. Für die Früchte.“ antwortete Bremen mit einem Lächeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Danke Tryker, nimm diese Früchte und Beeren als Gegenleistung.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bremmen war im Moment glücklicher über das Essen als über das Buch. Des Weiteren konnte er ein neues Exemplar in [[Fairhaven]] finden, wo er auch das erste gekauft hatte. So war es ein gutes Geschäft für ihn. Die Cuzane versammelten sich um das Buch. Einige versuchten es zu lesen und ein Älterer nahm es an sich und behielt es. Sicher war es der Stammesherr. Allerdings war Bremmen sich dessen nicht sicher. Aber er wollte sich auch nicht erkundigen, da er sehr mit dem Essen beschäftigt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Tryker blieb nahezu eine Woche bei den Cuzanen. Er lernte eine Menge über sie, die verschiedenen Beeren die sie mochten und die, die sie nicht mochten - ganz wie Derren ihn beauftragt hatte es zu tun. Sie waren so dankbar für das Buch, das sie von ihm bekommen hatten, dass sie ihm viel über ihre Früchte und anderen Nahrungsvorkommen beibrachten, da Bremmen immer und immer wieder nach weiteren Informationen fragte. Endlich, als er alles aufgeschrieben hatte, entschied er sich, zum [[Korsaren]]-Kundschafter zurückzukehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf seinem Weg zurück zum Wirbel versuchte Bremmen sich zu tarnen und so viele Carnivoren wie möglich zu vermeiden. Er machte es so gut, dass er sogar unbemerkt blieb, als zwei Matis sich weniger als 20m von ihm entfernt trafen. Er konnte sogar ihr Gespräch hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Grüße!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Heil dir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Ist alles in Ordnung?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Ist es. Sie werden in exakt einer Woche eintreffen und wir werden den Quinteth Außenposten nach Sonnenuntergang angreifen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Perfekt. Der Überraschungseffekt wird ihnen keine Chance lassen, sich uns entgegen zu stellen. Lebewohl, wir sehen uns in [[Quinteth]].“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Lebe wohl&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der Matis ging und ein anderer kam einige Minuten später.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Grüße!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Heil dir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Alles ist in Ordnung. Der Quinteth Außenposten wird in einer Woche bei Sonnenuntergang eingenommen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Unsere Truppen sollten sich aufteilen, damit sie nicht so leicht entdeckt werden.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Sicher, ich haben ihnen bereits gesagt, dass sie es so machen sollen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Meine Leute werden aus den [[Winde der Muse|Winden der Muse]] kommen. Wir werden uns aufteilen, sobald wir die [[Lagunen von Loria]] erreichen. Eine Hälfte von uns wird direkt nach Norden gehen, die Andere nach Süd-Osten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Mögen sie sich zum richtigen Zeitpunkt versammeln, damit wir bereit sind, sie zu besiegen. Das ist alles was ich will und alles wofür ich bezahlt werde.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Es wird getan wie ihr befehlt. Für die Königin!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Für die Königin.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide von ihnen gingen. Bremmen war überrascht. Was planten Sie? Woher kamen Sie? Wo waren Sie? So viele Fragen blieben unbeantwortet. Er schrieb auf, was er gehört hatte, seine Position und den Platz auf den einer der Matis gezeigt hatte, als er über den Außenposten sprach. Das konnte sehr interessant werden, wenn er jemanden wüsste dem er es erzählen könnte. Er wartete noch ein wenig länger, um sicher zu gehen, dass er nicht bemerkt werden würde wenn er seinen Busch verließ, und rannte direkt zum Wirbel, schneller als er es je getan hatte, um mit Derren über das Gehörte zu sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Weg zurückzulegen, brauchte er einen weiteren Tag. Aber er schaffte es weit früher zu Derren zu kommen, als er es erwartet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Hallo Derren!“ rief er schon von Weitrem als Derren in Sichtweite kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Hallo Bremmen. Hast du also die Cuzane getroffen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Sicher, ich habe alles auf dieses Pergament geschrieben.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bremmen gab seine Aufzeichnungen an Derren der anfing, sie zu lesen und fuhr fort:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Aber ich habe weitere Neuigkeiten. Ich habe einige Matis belauscht, die darüber gesprochen haben, einen Außenposten in den Lagunen von Loria zu erobern.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Was?“ Derren hört augenblicklich auf, das Pergament zu lesen und starrt unseren jungen Tryker an. „Erzähl mir mehr&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Ich habe alles hier aufgeschrieben. Ich dachte jemand könnte an dieser Information interessiert sein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Sicher. Die Korsaren! Aber ich muß hier bleiben. Lauf zu Codgan und gib ihm so viele Informationen wie möglich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Der Empfänger?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Nein. Codgan Ba’Nakry, unser derzeitiger Anführer. Beeil dich!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bremmen verließ den Kundschafter und machte sich auf den Weg zum Korsaren-Lager. Er hatte das eindringliche Gefühl, dass alles auf seine Schnelligkeit ankam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vierter Teil ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Codgan hatte dem jungen [[Tryker]] nicht wirklich zugehört. Er hatte nur einen kurzen Blick auf seine Notizen geworfen und ihn anschließend gefragt, ob er ein Krieger sei. Bremmen war sich mit seiner Antwort nicht sicher gewesen, hatte dann aber genickt und infolge dessen eine schöne Rüstung in den Farben der [[Korsaren]] erhalten. Danach hatte er sich einer der Gruppen angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie brachten ihn daraufhin rasch zu den [[Lagunen von Loria]]. Fünf Tage nach dem Treffen der Matis trafen sie bei dem Strudel zwischen den Lagunen von Loria und den [[Winde der Muse|Winden der Muse]] ein. Während des langen Marsches diskutierten sie, um einen Plan zu schmieden. Als erstes würden sie die Gruppe der [[Mati]]s auskundschaften, die aus den Winden der Muse kommen würde. Sie wollten sie angreifen, sobald sie sich in zwei kleine Gruppen aufgeteilt hatte. Danach würden sie untersuchen, ob sich andere Matis in der Umgebung aufhielten, um diese auszuschalten und auf diese Weise die Streitmacht der Matis zu schwächen, sodass ihr letzter Angriff keinerlei Chancen auf einen Sieg haben würde. Jeder Korsar schien genau zu wissen, was er zu tun hatte. Bremmen wurde gefragt, ob er seinen Flunker gegen die Magier einsetzen und ihr Köpfe ins Ziel nehmen könne, um sie so zu lähmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr kleines Lager errichteten sie südlich des Strudels in den Lagunen von Loria. Sie sandten einen Kundschafter in die Winde der Muse aus, um die Matis zu lokalisieren und ihre Gruppenstärke zu erfahren. In der Zwischenzeit sammelte Bremmen Früchte sowie Pilze und die anderen, besseren, Krieger jagten Tiere für Fleisch. Sie saßen alle gemeinsam um ein kleines Feuer, wo sie gemeinsam aßen, diskutierten und Geschichten von einem alten Land erzählten. Bremmen konnte kaum glauben, dass er so vieles mit ihnen teilte. Sein Herz gehörte definitiv hierher zu den Korsaren. Einige wurden ausgewählt, um das Lager über Nacht zu bewachen, sodass die anderen friedlich schlafen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen kam der Kundschafter zurück. Er verschlang zuerst sein Essen und erstattete dann Bericht.: „Es sind 16 Matis. Darum werden sie sich wahrscheinlich in zwei kleine Gruppen zu je acht Mann aufteilen. Sie sollten bald eintreffen.“ Da sie sehr zahlreich waren und die anderen auch noch gestoppt werden mussten, welche aus dem Norden eintreffen würden, beschlossen die Korsaren, die Matis am Strudel zu überfallen. Deshalb machten sie kehrt, liefen in Richtung Norden und tarnten sich, indem sie Wasser und Staub vermischten und auf ihre Kleider sowie ins Gesicht schmierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sonne stand im Zenit, als die Matis durch den Strudel gingen. Ihre schwarzen Rüstungen waren leicht vom gelben Sand der Lagunen zu unterscheiden. Sie stoppten und wenn der Befehl zum Angriff erklingen würde, würden sie sich aufteilen. Alle Korsaren begannen sich bereit zu machen. Bremmen nahm seinen Flunker und bereitete sich vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Magier fielen nicht, jedoch wurden sie komplett gelähmt. Danach zielte Bremmen auf die Heiler. Die Krieger rannten bereits auf ihn zu, als er den zweiten der beiden Heiler lähmte, welche sofort von den Korsarenkriegern umringt waren. Einen Augenblick lang spielte Bremmen mit dem Gedanken zu fliehen, aber die Korsarenkrieger waren schneller. Mit dem Staub im Gesicht und auf der Kleidung war ihre Tarnung perfekt und sie bezwangen die Matis. Es hatte nicht einmal so lange gedauert wie erwartet. Die Korsaren waren sehr gut im Kampf, ihre Gegner hatten keinerlei Chancen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige der Korsaren untersuchten die Leichen und nahmen alles Wertvolle an sich. Sie heilten die Wunden ihrer Krieger … sie hatten sehr viele davon getragen, aber es gab keine Toten. Ihre Zeit war jedoch begrenzt. Sie sandten drei Kundschafter aus, um die Lagunen zu erkunden und machten sich auf den Weg zum Außenposten, den die Matis angreifen wollten, um sich eine Strategie auszudenken. Keine Kreatur konnte sich ihner erwehren und so erreichten sie den Außenposten in wenigen Stunden. Sie erkundeten die Umgebung und stiegen auf eine Düne, sodass sie einen besseren Überblick hatten, während sie auf die Rückkehr der Kundschafter warteten und eine Strategie für den letzen Kampf entwickelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nacht senkte sich über die Lagunen und sie verbrachten diese, wie die Nacht zuvor. Am Morgen darauf kehrten bereits zwei Kundschafter zurück. Zwei Gruppen mit je 15 Matis waren gesichtet worden. Eine Gruppe kam aus dem Norden. Die andere würde wahrscheinlich eher eintreffen und dann in der Nähe des Außenpostens auf die zweite Gruppe warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Düne, welche den [[Korsaren]] zuvor bereits gute Dienste geleistet hatte, würden sie sich sicher zu Nutze machen wollen, damit sie einen guten Überblick erhielten. Die Korsaren hatten Recht. Sie sahen die ungefähr 15 Matiskrieger in der Ferne anrücken und auf der Düne positionieren. Die Korsaren tarnten sich wie am Tag zuvor und warteten auf den richtigen Zeitpunkt. Gleiche Anzahl, gleiche Strategie … und gleiches Resultat. Bremmen jubelte. Einige Korsaren plünderten die Leichen und eilten zurück auf ihre Düne, um zwei weitere Gruppen mit je 15 Kriegern zu beobachten, wie sie gerade am Außenposten ankamen. Eine aus dem Norden und die andere aus dem Süden. Diese Schlacht wird härter werden, als jene zuvor. Aber Bremmen erzählte dem Anführer schnell von einer Idee seinerseits, um es den Korsaren einfacher zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Das ist sehr gefährlich und risikoreich für dich. Bist du dir sicher, dass du es versuchen möchtest?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Bin ich! Und so trägt nur einer von uns das Risiko und wenn es gelingt, dann werden wir keine Probleme damit haben, sie aufzuhalten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „In Ordnung. Dann nimm diese Sachen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bremmen zog sich eine Matisrüstung an und rannte gen Süden zur ersten Gruppe der Matis. Während dessen liefen die Korsaren in den Norden zur zweiten Gruppe der Matis. Unser Tryker war weniger als 50m entfernt von den Matis, da wurde er entdeckt. Er stoppte und rief:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Ich komme in friedlicher Absicht. Einige eurer Freunde scheinen in Probleme verwickelt zu sein, nicht weit von hier, mit Cuzanen, aber ich komme nicht an sie heran.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Matis zögerte und gab ihm erneut ein Zeichen, dass er herankommen solle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Wie sind sie gekleidet?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Mit schwarzen Rüstungen, Sir. Sie sind weniger als 500m entfernt in östlicher Richtung. Ich kann euch hinführen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Geführt von einen [[Tryker]]? Du träumst wohl!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Dann kann ich euch nur den Punkt zeigen, wo sie liegen. Sehen sie den Baum dort bei den Dünen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Ja.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Gehen sie dort hin und dann genau 200m in östliche Richtung.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Folge uns, für den Fall das du lügst.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bremmen schluckte langsam. Er folgte den [[Matis]] und versuchte abseits zu stehen, aber einer der Krieger hielt sein Schwert gegen seinen Rücken und befahl ihm, weiter zu gehen. Er hatte keine Wahl, er musste gehorchen. Sie erreichten den Baum und schauten nach Osten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „So, wo sind sie?“ Fragte einer der Matis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Sie sollten hier sein, aber wir können sie aus der Entfernung nicht sehen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Dann geh!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie liefen 200m, aber dort waren keine Leichen und auch keine Anzeichen, dass dort ein Kampf stattfand. Der Matis blickte zu Bremmen und unser Tryker glaubte, seine letzte Stunde hätte geschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fünfter Teil ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bremmen schwitzte unaufhörlich. Der Matis hielt sein Schwert unter Bremmens Kinn und erzählte ihm was er vor hatte. Der Tryker schaute ihn an, zitterte wie ein Blatt, stotternd er wusste nicht was geschah als der Matis fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Korsaren, sie waren direkt hinter ihnen. Bremmen brauchte nicht lange überlegen und rannte zu seinen Freunden. einer der Matis begann noch einen Zauber zu werfen, aber es war zu spät: die Krieger waren bereits bei ihnen. Schnell wie nie zuvor: die Matis waren in keinster Weise vorbereitet und wenige Minuten später lagen sie alle. Bremmen sah sie an und sagte: “Am Ende bin ich kein Lügner, hier liegen Matis…” Einige Korsaren plünderten die [[Homin|Homins]] und Bremmen half ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Warum plündern wir sie aus?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Das ist unsere Belohnung.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Aber… ok.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er fragte nicht nach weiteren Informationen, verstehend, dass er keine Antworten bekommen würde. Er entschied sich Codgan Ba’Nakry später zu fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Korsaren kehrten mit ihrer Beute zurück zu ihrem Lager. Auf dem Weg nach Hause versuchte Bremmen zu verstehen weshalb die Korsaren so schnell entschieden hatten die Matis an zu greifen, ohne mehr zu wissen. Ihm wurde erklärt, dass sie nicht wirklich einen Grund benötigten: Die Matis waren anwesend, gute Opfer um sie zu plündern, da sie meist gut ausgerüstet sind, so wie viele Güter und [[Dapper]] bei sich tragen. Er hakte nicht weiter nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einmal zurück im lager verbeugte er sich vor Codgan und begann mit ihm zu reden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Hallo Codgan.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Hi junger Korsar&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Unsere Mission war…&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Ich weiß bereits was geschehen hat. Fahre sofort mit deinen Fragen fort, ich schätze, dass du viele hast.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Na gut mir wurde gesagt, dass wir keinen anderen Grund hatten um die Matis an zu greifen als sie zu plündern.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Ja. Und sie sind unsere größten Feinde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Weshalb sind sie Feinde? Ich dachte Matis und Tryker während Verbündete.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Ja. Jedoch sind nicht alle Matis mit den Trykern alliert.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Und diese waren nicht?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Du solltest lieber da von ausgehen, wenn du ein schlechtes Gewissen vermeiden willst… antwortete er mit einem Lächeln.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Sicher, Aber wenn wir falsch gelegen hätten… Würde die Föderation nicht sauer auf uns sein…&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Die Föderation? Nein, sie würden nicht. Sie würdigen unsere Leistungen und bezahlen uns für diese sogar. Und bedenke, dass Gouvernör Still Wyler unser Anführer war, bevor ich es wurde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Mir wurde da von berichtet. Aber weshalb hat er uns verlassen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Weil er höhere Ziele hatte. Und seine Entscheidung war richtig, er wurde im Jahre 2508 gewählt um Beadley Nimby zu ersetzen. Zudem schließen sich uns viele Tryker anschließen während sie jung sind. Jedoch mit den Jahren werden sie immer weniger Temperementvoll… und somit immer weniger nützlich für uns.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Aber eine Sache ist merkwürdig. Du sagtest mir, dass die Föderation uns für unsere Leistungen bezahlt… Aber… Sie glauben an [[Jena]], und wir…&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Wir sind loyale Partisanen und spielen eine überwiegende Rolle in der Kriegsführung. Reicht das nicht? Und tja… viele Tryker verstehen nicht, dass sie den [[Karavan]] nicht trauen sollten. [[Kami]] sind unsere Freunde der Natur aber wir können unsere Brüder nicht zwingen ihnen zu glauben. Lasst uns warten, bis sie es selbst merken.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Codgan’s Rede war weise und Bremmens Herz war berührt. Er verstand all das, was sein Vater ihm erzählt hatte, alles was er von ihnen lernen könne. Und als Gegenleistung kniete er nieder und sprach den Korsaren seine Loyalität aus. Der Anführer des Stammes musste lächeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Bitte steh auf. Du bist bereits einer von uns Bremmen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hieß ihn willkommen und zeigte ihm ein Zelt, welches er mit zwei anderen teilen würde. Seine neue Heimat, seine neue Familie. Bremmen trat ein und kam einige Minuten später wieder heraus. Er sah einen jungen Tryker der mit Codgan Be’Yle redete. Und ein wenig später schwamm der junge [[Tryker]] in die [[Winde der Muse]]… alle hundert meter hustend. Bremmen lachte und fand etwas zu tun um den [[Korsaren]] zu helfen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Die Chroniken von Atys}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lore]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Chroniken von Atys]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chroniken des Neubeginns]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chroniken von Aeden Aqueous]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SirCotare</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Das_weinende_Mektoub&amp;diff=7771</id>
		<title>Das weinende Mektoub</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Das_weinende_Mektoub&amp;diff=7771"/>
				<updated>2014-08-20T23:21:22Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;SirCotare: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{Zitat|''Legende aus der Zeit vor dem Großen Schwarm erzählt von Ci-Quang Juani''|&lt;br /&gt;
Meine Freunde, kommt alle her, ich habe euch alle eine Geschichte zu erzählen. Sie wurde mir berichtet von jemanden den ich einst liebte und den ich trauriger weise schon viele Zyklen lang nicht gesehn habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor die [[Kitin|Kitins]] dieses Land überrannten, lebte der Mektoubzüchter Zhai-Fo Quan und seine Familie im alten [[Zoraï]] Heimatland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wahr ein [[Homin]] reich an [[Dapper]], aber arm an Liebe und Verständnis, das einzigste worum er sich kümmerte war seine Tochter, Lio. Unglücklicher weise wurde Lio von einem verschrecktem [[Messab]] verletzt, als sie noch jung war. Ihr Bein hatte zahlreiche Brüche und ist nie ganz geheilt. Wegen der Verletzungen war sie nie in der Lage zu laufen und spielen wie die anderen Kinder, daher verbrachte sie viel Zeit mit den [[Mektoub|Mektoubs]] des Vaters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch, eines Tages ging sie zu der Futterstelle und bemerkte ein winziges weisses Mektoub, zitternd und mit Blut bedeckt, das ganz alleine mitten in der Herde stand. Als Lio auf es zu ging, versuchte das Tierchen zu rennen, kam aber nicht weit da es schrecklich humpelte. Das Mädchen ging so schnell sie konnte nach Hause um ihrem Vater von diesem ungewöhnlichen Zuwachs der Herde zu berichten, und er nahm sie mit zurück zur Futterstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da stand es, ein wenig entfernt von den anderen Mektoubs, immer noch zitternd. Quan rannte zu ihm und fing es mit einem Seil ein um einen genaueren Blick drauf zu werfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- “Es ist ziemlich schwer verletzt; Ich glaube nicht das es überleben wird. Wir sollten seine Qualen beenden.” murmelte er zu sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lio jedoch hörte dies und flehte ihren Vater an es nicht zu töten. “Sie mich an, Vater, ich kann nicht laufen wie andere und dennoch darf ich leben. Bitte töte es nicht, lass mich es behalten und für es sorgen. Es braucht jemanden der seinen Schmerz versteht und das tue ich!&amp;quot; weinte sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zhai-Fo, dessen Herz nur von seiner Tochter gerührt werden konnte willigte schließlich ein, und er gab seiner Tochter das Seil an dem das Mektoub fest gebunden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Ich werde dich Xia-Lu Xuangi nennen und mich um dich kümmern mein kleiner Freund&amp;quot; flüsterte sie glücklich in sein Ohr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von diesem Tage an wurde Lio nie ohne Xia-Lu Xuangi gesehen und war nie mehr unglücklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Vater konnte sich nie richtig damit anfreunden für dieses kleine Mektoub zu sorgen, da es genaus so viel wie den andern fraß aber keine Arbeit verrichten konnte. Jedoch behielt er es um seine Tochter glücklich zu machen, und als er sie eines Tages den kleinen Xia-Lu Xuangi reiten sah konnte er nicht anders und musste lächeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider vergingen diese Tage all zu schnell, und bald kam Kunde von einer großen unbekannten Bedrohung. Riesige Insekten, die Homins und Tiere in gleicher Weise töteten und keine Gnade zeigen. Viele Leute aus der Umgebung flohen in größere Städte, aber Zhai-Fo Quan wollte die Gefahr nicht ernst nehmen, da er alles aufgeben müsste das er besaß, also blieb er und seine Familie mit ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald kam jedoch der Tag, an dem schreiende mit Blut überzogene Homins an ihrem Heim vorbei kamen, hysterisch klagend über große Insekten die jeden abschlachteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschockt packten sie das nötigste auf ein paar Mektoubs und sattelten ihre Reittiere. Als Quan sah das seine Tochter Xia-Lu Xuangi sattelte fuhr er sie an: ”Du wirst nicht dieses verkrüppelte [[Mektoub]] mitnehmen! Es wird nicht schnell genug sein und wir müssen fliehen!&amp;quot; Lio weinte und schrie das sie ihren besten Freund nicht zurücklassen wollte, aber ihr Vater entgegnete nun noch erboster das sie sich keine Sorgen um ein einfaches Mektoub machen solle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quan nahm seine Tochter und zog sie auf sein Reittier, nachdem er nach seiner Frau und seinen beiden Söhnen geschaut hatte. Unter großem Protest des Mädchens ritten sie in schnellem Galopp zur nächst größeren Stadt, in der Hoffnung auf Frieden. Lio konnte nicht anders als zu weinen und schließlich schaffte sie es den Griff des Vaters zu lockern und zurück zu schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Staubwolke, mit entschlossenem Gesicht, sah sie Xia-Lu Xuangi ihnen nach laufen, so schnell wie sie ihn noch gesehn hatte. Er war ein Stück zurück, aber konnte fast Schritt halten mit ihnen und das Mädchen wusste nicht ob es weinen oder lachen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An einer Stelle war die Straße mit einem umgestürzten Baumstamm blockiert, und sie alle mussten absteigen von ihren Mektoubs und sie über den Stamm führen. Lio nutzte die Gelegenheit um zurück zu laufen zu ihrem kleinen weissen Mektoub. Sie weinte und umarmte es, streichelte es und sagte ihm wie leid es ihr tut das sie ihn zurück gelassen hatte. In dem Moment kam ein enormes Insekt hinter den Bäumen hervor nur wenige Schritte von Xia-Lu Xuangi und Lio entfernt. Alle schrien vor Entsetzen und wichen davor zurück, bis auf Lio die die Kreatur noch nicht bemerkte. Aber das kleine weisse Mektoub spürte die Gefahr und mit einem schnellen festen Satz stieß es das kleine Mädchen zu ihrer Familie. Quan nutzte den Moment und zog seine Tochter weg von dem Monster und bewegte sich zurück, Schritt um Schritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Tochter weinte nicht, war aber erstarrt vor Schock, da das letzte was sie sah, bevor die Zweige des Baumstamms ihr die Sicht versperrten ihr kleines weisses [[Mektoub]] war, was sich dem [[Kitin]] zum Kampf stellte und dennoch sie ansah, mit Tränen in den Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von diesem Tage an war Quan arm an [[Dapper|Dappern]] aber reich an Liebe, da er gesehn hatte was Liebe und Freundschaft erreichen konnten.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Die Chroniken von Atys}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lore]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Chroniken von Atys]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chroniken des Neubeginns]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chroniken der Verdorrenden Lande]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SirCotare</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Das_weinende_Mektoub&amp;diff=7770</id>
		<title>Das weinende Mektoub</title>
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				<updated>2014-08-20T23:20:35Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;SirCotare: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{Zitat|''Legende aus der Zeit vor dem Großen Schwarm erzählt von Ci-Quang Juani''|&lt;br /&gt;
Meine Freunde, kommt alle her, ich habe euch alle eine Geschichte zu erzählen. Sie wurde mir berichtet von jemanden den ich einst liebte und den ich trauriger weise schon viele Zyklen lang nicht gesehn habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor die [[Kitin|Kitins]] dieses Land überrannten, lebte der Mektoubzüchter Zhai-Fo Quan und seine Familie im alten [[Zoraï]] Heimatland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wahr ein [[Homin]] reich an [[Dapper]], aber arm an Liebe und Verständnis, das einzigste worum er sich kümmerte war seine Tochter, Lio. Unglücklicher weise wurde Lio von einem verschrecktem [[Messab]] verletzt, als sie noch jung war. Ihr Bein hatte zahlreiche Brüche und ist nie ganz geheilt. Wegen der Verletzungen war sie nie in der Lage zu laufen und spielen wie die anderen Kinder, daher verbrachte sie viel Zeit mit den [[Mektoub|Mektoubs]] des Vaters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch, eines Tages ging sie zu der Futterstelle und bemerkte ein winziges weisses Mektoub, zitternd und mit Blut bedeckt, das ganz alleine mitten in der Herde stand. Als Lio auf es zu ging, versuchte das Tierchen zu rennen, kam aber nicht weit da es schrecklich humpelte. Das Mädchen ging so schnell sie konnte nach Hause um ihrem Vater von diesem ungewöhnlichen Zuwachs der Herde zu berichten, und er nahm sie mit zurück zur Futterstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da stand es, ein wenig entfernt von den anderen Mektoubs, immer noch zitternd. Quan rannte zu ihm und fing es mit einem Seil ein um einen genaueren Blick drauf zu werfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Es ist ziemlich stark verletzt; Ich glaube nicht das es überleben wird. Wir sollten seine Qualen beenden.” murmelte er zu sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lio jedoch hörte dies und flehte ihren Vater an es nicht zu töten. “Sie mich an, Vater, ich kann nicht laufen wie andere und dennoch darf ich leben. Bitte töte es nicht, lass mich es behalten und für es sorgen. Es braucht jemanden der seinen Schmerz versteht und das tue ich!&amp;quot; weinte sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zhai-Fo, dessen Herz nur von seiner Tochter gerührt werden konnte willigte schließlich ein, und er gab seiner Tochter das Seil an dem das Mektoub fest gebunden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich werde dich Xia-Lu Xuangi nennen und mich um dich kümmern mein kleiner Freund&amp;quot; flüsterte sie glücklich in sein Ohr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von diesem Tage an wurde Lio nie ohne Xia-Lu Xuangi gesehen und war nie mehr unglücklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Vater konnte sich nie richtig damit anfreunden für dieses kleine Mektoub zu sorgen, da es genaus so viel wie den andern fraß aber keine Arbeit verrichten konnte. Jedoch behielt er es um seine Tochter glücklich zu machen, und als er sie eines Tages den kleinen Xia-Lu Xuangi reiten sah konnte er nicht anders und musste lächeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider vergingen diese Tage all zu schnell, und bald kam Kunde von einer großen unbekannten Bedrohung. Riesige Insekten, die Homins und Tiere in gleicher Weise töteten und keine Gnade zeigen. Viele Leute aus der Umgebung flohen in größere Städte, aber Zhai-Fo Quan wollte die Gefahr nicht ernst nehmen, da er alles aufgeben müsste das er besaß, also blieb er und seine Familie mit ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald kam jedoch der Tag, an dem schreiende mit Blut überzogene Homins an ihrem Heim vorbei kamen, hysterisch klagend über große Insekten die jeden abschlachteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschockt packten sie das nötigste auf ein paar Mektoubs und sattelten ihre Reittiere. Als Quan sah das seine Tochter Xia-Lu Xuangi sattelte fuhr er sie an: ”Du wirst nicht dieses verkrüppelte [[Mektoub]] mitnehmen! Es wird nicht schnell genug sein und wir müssen fliehen!&amp;quot; Lio weinte und schrie das sie ihren besten Freund nicht zurücklassen wollte, aber ihr Vater entgegnete nun noch erboster das sie sich keine Sorgen um ein einfaches Mektoub machen solle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quan nahm seine Tochter und zog sie auf sein Reittier, nachdem er nach seiner Frau und seinen beiden Söhnen geschaut hatte. Unter großem Protest des Mädchens ritten sie in schnellem Galopp zur nächst größeren Stadt, in der Hoffnung auf Frieden. Lio konnte nicht anders als zu weinen und schließlich schaffte sie es den Griff des Vaters zu lockern und zurück zu schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Staubwolke, mit entschlossenem Gesicht, sah sie Xia-Lu Xuangi ihnen nach laufen, so schnell wie sie ihn noch gesehn hatte. Er war ein Stück zurück, aber konnte fast Schritt halten mit ihnen und das Mädchen wusste nicht ob es weinen oder lachen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An einer Stelle war die Straße mit einem umgestürzten Baumstamm blockiert, und sie alle mussten absteigen von ihren Mektoubs und sie über den Stamm führen. Lio nutzte die Gelegenheit um zurück zu laufen zu ihrem kleinen weissen Mektoub. Sie weinte und umarmte es, streichelte es und sagte ihm wie leid es ihr tut das sie ihn zurück gelassen hatte. In dem Moment kam ein enormes Insekt hinter den Bäumen hervor nur wenige Schritte von Xia-Lu Xuangi und Lio entfernt. Alle schrien vor Entsetzen und wichen davor zurück, bis auf Lio die die Kreatur noch nicht bemerkte. Aber das kleine weisse Mektoub spürte die Gefahr und mit einem schnellen festen Satz stieß es das kleine Mädchen zu ihrer Familie. Quan nutzte den Moment und zog seine Tochter weg von dem Monster und bewegte sich zurück, Schritt um Schritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Tochter weinte nicht, war aber erstarrt vor Schock, da das letzte was sie sah, bevor die Zweige des Baumstamms ihr die Sicht versperrten ihr kleines weisses [[Mektoub]] war, was sich dem [[Kitin]] zum Kampf stellte und dennoch sie ansah, mit Tränen in den Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von diesem Tage an war Quan arm an [[Dapper|Dappern]] aber reich an Liebe, da er gesehn hatte was Liebe und Freundschaft erreichen konnten.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Die Chroniken von Atys}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lore]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Chroniken der Verdorrenden Lande]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SirCotare</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Das_weinende_Mektoub&amp;diff=7769</id>
		<title>Das weinende Mektoub</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Das_weinende_Mektoub&amp;diff=7769"/>
				<updated>2014-08-20T23:14:16Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;SirCotare: SirCotare verschob die Seite C Das weinende Mektoub nach Das weinende Mektoub, ohne dabei eine Weiterleitung anzulegen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Das weinende Mektoub&amp;lt;br /&amp;gt;''von Ci-Quang Juani'' =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Freunde, kommt alle her, ich habe euch alle eine Geschichte zu erzählen. Sie wurde mir berichtet von jemanden den ich einst liebte und den ich trauriger weise schon viele Zyklen lang nicht gesehn habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor die Kitins dieses Land überrannten, lebte der Mektoubzüchter Zhai-Fo Quan und seine Familie im alten Zoraï Heimatland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wahr ein Homin reich an Dapper, aber arm an Liebe und Verständnis, das einzigste worum er sich kümmerte war seine Tochter, Lio. Unglücklicher weise wurde Lio von einem verschrecktem Messab verletzt, als sie noch jung war. Ihr Bein hatte zahlreiche Brüche und ist nie ganz geheilt. Wegen der Verletzungen war sie nie in der Lage zu laufen und spielen wie die anderen Kinder, daher verbrachte sie viel Zeit mit den Mektoubs des Vaters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch, eines Tages ging sie zu der Futterstelle und bemerkte ein winziges weisses Mektoub, zitternd und mit Blut bedeckt, das ganz alleine mitten in der Herde stand. Als Lio auf es zu ging, versuchte das Tierchen zu rennen, kam aber nicht weit da es schrecklich humpelte. Das Mädchen ging so schnell sie konnte nach Hause um ihrem Vater von diesem ungewöhnlichen Zuwachs der Herde zu berichten, und er nahm sie mit zurück zur Futterstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da stand es, ein wenig entfernt von den anderen Mektoubs, immer noch zitternd. Quan rannte zu ihm und fing es mit einem Seil ein um einen genaueren Blick drauf zu werfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Es ist ziemlich stark verletzt; Ich glaube nicht das es überleben wird. Wir sollten seine Qualen beenden.” murmelte er zu sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lio jedoch hörte dies und flehte ihren Vater an es nicht zu töten. “Sie mich an, Vater, ich kann nicht laufen wie andere und dennoch darf ich leben. Bitte töte es nicht, lass mich es behalten und für es sorgen. Es braucht jemanden der seinen Schmerz versteht und das tue ich[[Image:&amp;quot; weinte sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zhai-Fo, dessen Herz nur von seiner Tochter gerührt werden konnte willigte schließlich ein, und er gab seiner Tochter das Seil an dem das Mektoub fest gebunden war.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich werde dich Xia-Lu Xuangi nennen und mich um dich kümmern mein kleiner Freund&amp;quot; flüsterte sie glücklich in sein Ohr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von diesem Tage an wurde Lio nie ohne Xia-Lu Xuangi gesehen und war nie mehr unglücklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Vater konnte sich nie richtig damit anfreunden für dieses kleine Mektoub zu sorgen, da es genaus so viel wie den andern fraß aber keine Arbeit verrichten konnte. Jedoch behielt er es um seine Tochter glücklich zu machen, und als er sie eines Tages den kleinen Xia-Lu Xuangi reiten sah konnte er nicht anders und musste lächeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider vergingen diese Tage all zu schnell, und bald kam Kunde von einer großen unbekannten Bedrohung. Riesige Insekten, die Homins und Tiere in gleicher Weise töteten und keine Gnade zeigen. Viele Leute aus der Umgebung flohen in größere Städte, aber Zhai-Fo Quan wollte die Gefahr nicht ernst nehmen, da er alles aufgeben müsste das er besaß, also blieb er und seine Familie mit ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald kam jedoch der Tag, an dem schreiende mit Blut überzogene Homins an ihrem Heim vorbei kamen, hysterisch klagend über große Insekten die jeden abschlachteten|]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;Geschockt packten sie das nötigste auf ein paar Mektoubs und sattelten ihre Reittiere. Als Quan sah das seine Tochter Xia-Lu Xuangi sattelte fuhr er sie an”Du wirst nicht dieses verkrüppelte Mektoub mitnehmen! Es wird nicht schnell genug sein und wir müssen fliehen!&amp;amp;quot; Lio weinte und schrie das sie ihren besten Freund nicht zurücklassen wollte, aber ihr Vater entgegnete nun noch erboster das sie sich keine Sorgen um ein einfaches Mektoub machen solle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quan nahm seine Tochter und zog sie auf sein Reittier, nachdem er nach seiner Frau und seinen beiden Söhnen geschaut hatte. Unter großem Protest des Mädchens ritten sie in schnellem Galopp zur nächst größeren Stadt, in der Hoffnung auf Frieden. Lio konnte nicht anders als zu weinen und schließlich schaffte sie es den Griff des Vaters zu lockern und zurück zu schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Staubwolke, mit entschlossenem Gesicht, sah sie Xia-Lu Xuangi ihnen nach laufen, so schnell wie sie ihn noch gesehn hatte. Er war ein Stück zurück, aber konnte fast Schritt halten mit ihnen und das Mädchen wusste nicht ob es weinen oder lachen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An einer Stelle war die Straße mit einem umgestürzten Baumstamm blockiert, und sie alle mussten absteigen von ihren Mektoubs und sie über den Stamm führen. Lio nutzte die Gelegenheit um zurück zu laufen zu ihrem kleinen weissen Mektoub. Sie weinte und umarmte es, streichelte es und sagte ihm wie leid es ihr tut das sie ihn zurück gelassen hatte. In dem Moment kam ein enormes Insekt hinter den Bäumen hervor nur wenige Schritte von Xia-Lu Xuangi und Lio entfernt. Alle schrien vor Entsetzen und wichen davor zurück, bis auf Lio die die Kreatur noch nicht bemerkte. Aber das kleine weisse Mektoub spürte die Gefahr und mit einem schnellen festen Satz stieß es das kleine Mädchen zu ihrer Familie. Quan nutzte den Moment und zog seine Tochter weg von dem Monster und bewegte sich zurück, Schritt um Schritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Tochter weinte nicht, war aber erstarrt vor Schock, da das letzte was sie sah, bevor die Zweige des Baumstamms ihr die Sicht versperrten ihr kleines weisses Mektoub war, was sich dem Kitin zum Kampf stellte und dennoch sie ansah, mit Tränen in den Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von diesem Tage an war Quan arm an Dappern aber reich an Liebe, da er gesehn hatte was Liebe und Freundschaft erreichen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:WikiImport]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SirCotare</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Die_Tr%C3%A4nen_der_Ruhe&amp;diff=7768</id>
		<title>Die Tränen der Ruhe</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Die_Tr%C3%A4nen_der_Ruhe&amp;diff=7768"/>
				<updated>2014-08-20T23:11:47Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;SirCotare: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{Zitat|''erzählt von Jai Bai-Wong, einem Zoraï''|&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die [[Homin|Homins]] gerade den Schutz ihrer vertrauten Umgebung verlassen hatten, schlug ein alter Nomadenstamm sein Lager im Herzen der alten Waldländer auf. Der Zorai Häuptling [[Cho]] hatte sich abseits des großen Lagerfeuers unter einen großen Baum zurückgezogen, um den sternenklaren Nachthimmel zu beobachten, als plötzlich eine fremde Erscheinung jede Faser in seinem Körper mit neuer Lebenskraft erfüllte und ihn vor Hitze erglühen ließ. Er schloss seine Augen und spürte eine innere Zufriedenheit, die seine Verletzungen linderten. Aus seinen Augen flossen langsam die ersten Tränen der Ruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er nach einer Weile seine Augen wieder öffnete sah er die Quelle seines inneren Friedens und seiner Harmonie leicht verschwommen auf dem Baum. Das Wesen blinzelte ihn an, verschwand und erschien kurz darauf wieder direkt vor ihm. Cho verbeugte sich vor dem kleinen Wesen und das Wesen sprach: “Kami Hungrig” und legte sich seine Hand auf die Brust. Instinktiv wusste Cho, dass der [[Kami]] im Herzen hungrig war. Er ging in die Knie und legte seine Hand an sein Herz und sprach “Ja, Cho möchte auch Freundschaft, Göttlicher Kami, wie kann ich deine Liebe gewinnen?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kami zeigte auf den Baum auf dem er erschienen war und Cho sah, dass die Infektion des Baums durch das [[Goo]] schon sehr weit fortgeschritten war und die Unruhe im Herzen des Kamis verursachte. “Ich werde mich hier niederlassen, Kami, und mein Volk wird dir dienen und das Land von der Seuche befreien, so wie du meine Seele befreit hast.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Cho lies diese Worte im ganzen Land verbreiten, damit seine Leute seine Erfahrung teilten und die Stille und den Frieden dieses Ortes spüren können. Der erste prachtvolle Tempel zu Ehren [[Jena|Jenas]] und ihren Kami Anhängern wurde genau an der Stelle errichtet, an der Cho damals den Kami kennen gelernt und seine Erleuchtung erhalten hatte. Dieser Ort wurde dann später zur Hauptstadt [[Zoran]] erkoren und erinnert uns jedes Mal an die Worte von Cho: “Jeder Homin kann es schaffen, die Tränen der Ruhe zu spüren”.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Die Chroniken von Atys}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lore]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Chroniken von Atys]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chroniken des Neubeginns]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chroniken der Verdorrenden Lande]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SirCotare</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Die_Tr%C3%A4nen_der_Ruhe&amp;diff=7767</id>
		<title>Die Tränen der Ruhe</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Die_Tr%C3%A4nen_der_Ruhe&amp;diff=7767"/>
				<updated>2014-08-20T23:07:20Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;SirCotare: SirCotare verschob die Seite Die Traenen der Ruhe nach Die Tränen der Ruhe, ohne dabei eine Weiterleitung anzulegen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Die Tränen der Ruhe =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Eine Kami-Geschichte, erzählt von Jai Bai-Wong, einem Zoraï''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Homins gerade den Schutz ihrer vertrauten Umgebung verlassen hatten, schlug ein alter Nomadenstamm sein Lager im Herzen der alten Waldländer auf. Der Zorai Häuptling Cho hatte sich abseits des großen Lagerfeuers unter einen großen Baum zurückgezogen, um den sternenklaren Nachthimmel zu beobachten, als plötzlich eine fremde Erscheinung jede Faser in seinem Körper mit neuer Lebenskraft erfüllte und ihn vor Hitze erglühen ließ. Er schloss seine Augen und spürte eine innere Zufriedenheit, die seine Verletzungen linderten. Aus seinen Augen flossen langsam die ersten Tränen der Ruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er nach einer Weile seine Augen wieder öffnete sah er die Quelle seines inneren Friedens und seiner Harmonie leicht verschwommen auf dem Baum. Das Wesen blinzelte ihn an, verschwand und erschien kurz darauf wieder direkt vor ihm. Cho verbeugte sich vor dem kleinen Wesen und das Wesen sprach: “Kami Hungrig” und legte sich seine Hand auf die Brust. Instinktiv wusste Cho, dass der Kami im Herzen hungrig war. Er ging in die Knie und legte seine Hand an sein Herz und sprach “Ja, Cho möchte auch Freundschaft, Göttlicher Kami, wie kann ich deine Liebe gewinnen?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kami zeigte auf den Baum auf dem er erschienen war und Cho sah, dass die Infektion des Baums durch das Goo schon sehr weit fortgeschritten war und die Unruhe im Herzen des Kamis verursachte. “Ich werde mich hier niederlassen, Kami, und mein Volk wird dir dienen und das Land von der Seuche befreien, so wie du meine Seele befreit hast.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Cho lies diese Worte im ganzen Land verbreiten, damit seine Leute seine Erfahrung teilten und die Stille und den Frieden dieses Ortes spüren können. Der erste prachtvolle Tempel zu Ehren Jenas und ihren Kami Anhängern wurde genau an der Stelle errichtet, an der Cho damals den Kami kennen gelernt und seine Erleuchtung erhalten hatte. Dieser Ort wurde dann später zur Hauptstadt Zoran erkoren und erinnert uns jedes Mal an die Worte von Cho: “Jeder Homin kann es schaffen, die Tränen der Ruhe zu spüren”.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:WikiImport]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SirCotare</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Schreiende_Schatten&amp;diff=7766</id>
		<title>Schreiende Schatten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Schreiende_Schatten&amp;diff=7766"/>
				<updated>2014-08-20T22:58:48Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;SirCotare: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
:''Vielen Dank an Acridiel für diesen Text''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|''gez. Ridio Sillia, fahrender Sänger''|&lt;br /&gt;
Ich fand dieses alte, zerknitterte Pergament, tief vergraben unter wahren Türmen anderer seiner Art. Es enthält die Niederschrift eines Geständnisses am Totenbett. Eine Erzählung, die er wohl nicht mehr in seinem Gewissen verschließen konnte und jemandem erzählte, dem er entweder vertraute, oder dem es gleich war. Ein Erzählung voller Leid und Reue. Der Name des Beichtenden ist nicht bekannt, da große Teile des Dokuments verschmutzt und beschädigt sind. Auch ist nicht bekannt, wer seine Worte in Schrift fasste, um sie der Nachwelt zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gebe sie euch zu lesen, urteilt selbst über ihren Inhalt und die Taten des verzweifelten Mannes der sie mit seinen letzten Atemzügen diktierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Ich erinnere mich… ja, ich erinnere mich. Es ist nicht sonderlich schwer, mir diese Stunden und Momente wieder ins Gedächtnis zu rufen. Sogar jetzt, da mein Same langsam verdorrt und ich bald zu meinen gefallenen Kameraden an [[Jena|Jenas]] Seite stoßen werde. Sie haben sich förmlich in meinen Geist eingebrannt, für immer, und die Geräusche und Anblicke dieser Nacht sind für immer in mein Hirn gekratzt, wie Krallenstriemen in die Borke eines Baumes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war ein junges Mitglied der Stadtwache. Grad ein paar Wochen zuvor hatte ich mich ihr angeschlossen und hoffte darauf, irgendwann einmal in die Palastwache befördert zu werden und vielleicht von dort aus einmal in die Leibgarde des Königs. Wie konnte ich auch ahnen, dass meine Beförderung viel eher erfolgen würde als ich es je zu träumen gewagt hätte. Denn ich war einer der Letzten die übrig waren im Zwielicht der [[Urwurzeln]], um überhaupt befördert zu werden. Doch weiß ich noch heute nicht, ob ich jemals stolz darauf sein kann, denn das was ich in jener Nacht tat ist keine Beförderung wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber, das ist nicht das Thema dieses Gespräches, hm? Und es ist auch keine Zeit mehr dafür. Lasst mich meine Geschichte erzählen und dann in Frieden sterben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du möchtest etwas über die letzte Nacht des alten Königreiches hören, richtig? Die „Nacht der Klauen“, oder auch „Nacht der schreienden Schatten“, wie sie später von manchem, ach so poetisch, genannt wurde. Ja, eine Nacht der Klauen war es mit Sicherheit. Und auch eine der schreienden Schatten, ich war einer von ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am vorigen Tag war unsere Arme in Richtung [[Trykoth]] ausgezogen, um einige Gebiete „zurück zu erobern“, die unserem Reich eine stetige Wasserversorgung über die kommenden Jahre garantieren würden. Als die letzten Soldaten der großen Armee zwischen den Bäumen des Waldes verschwanden, sehnte ich mich danach, mit ihnen zu gehen. Um Ruhm und Ehre zu erlangen, große Kämpfe zu bestreiten und „dem Volk heldenhaft zu dienen“, um meinen Namen eingehen zu lassen in die Annalen unseres Volkes. Wer hätte gedacht das die kommende Nacht mir mehr „heldenhafte“ Dinge bescheren würde als ich in meinem Leben gebraucht hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar meiner Kameraden und ich waren auf dem Weg zum Wach-Haus zum Anfang unserer Schicht von Sonnenuntergang bis zum Morgengrauen. Es war warm und die Straßen waren angefüllt mit dem normalen Betrieb der letzten Stunden, bevor die Marketender ihre Stände schlossen. Wir alle spekulierten darüber, wie lange es wohl dauern würde bis die Armee zurück kam und was die [[Fyros]] wohl davon abhielt ihrer Pflicht nachzukommen und die [[Tryker]] wie vereinbart zu beschützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Vielleicht haben die Wasserratten sie ja in letzter Zeit auf dem trockenen sitzen lassen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Nein, die haben schon Wasser geliefert, aber die Fyros haben die Nase voll davon ständig ihre eignen Latrinen „beschützen“ zu müssen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir alle lachten darüber, bis auf Girio, einen älteren Wachmann der unsere Gruppe anführte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Ich hörte sie kämpfen. Manche sprechen von einem neuen großen Feuer. Andere von einer unbekannten Armee, die das Imperium von Süden her angreift. Wieder andere reden von Monstern…“ seine tiefe, ernste stimme verklang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Monster?!“ fragte ich lachend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Diese Monster werden mit Sicherheit vor den Fyros davon laufen, denn kein Monster das etwas auf sich hält würde etwas angreifen, das hässlicher ist als es selbst.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber lacht nun selbst Girio und einen Moment lang war ich stolz darauf. Kindisch, ich weiß...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir gingen weiter unseres Weges zum Wachhaus und zunächst bemerkten wir die Veränderung nicht, die sich über die Stadt legte.&lt;br /&gt;
Dann ließ sich einer unserer Kameraden langsam zurückfallen, er ging langsamer und legte den Kopf schief, so als ob er auf etwas lauschen würde. Wir hielten inne in unserem Lauf und warteten auf ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „He, was ist los?“ fragte ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Hört ihr das nicht?“ antwortete er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun lauschten wir alle angestrengt in die Nacht hinein. Ein seltsames Summen erfüllte die Nacht und von oben war das knacken und bersten von Ästen zu hören. Als ob sich etwas großes durch das Geäst bewegen würde. Noch eh wir uns groß wundern konnten übertönte ein Schrei alle anderen Geräusche. Von hoch über uns erklang er und wir alle blickten natürlich hinauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst war ich nicht sicher was ich da sah. Auf einer der Ast-Brücken, die sich von Heimbaum zu Heimbaum spannten, rannten [[Homin|Homins]] von der Mitte der Brücke weg in Richtung der Durchgänge. Ein dunkler Schatten bewegte sich dort an dieser Stelle, unnatürlich schnell, seltsam verschwommen im Zwielicht der Baumkronen und von unserem Standpunkt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann fiel etwas über den Handlauf der Brücke, direkt auf uns herab. Zuerst dachte ich es wäre ein Ast, oder ein Teil der Brückenverzierungen, aber dann traf etwas nasses meine Wange, das Ding landete mit einem deutlichen Schlag genau vor unseren Füßen und wir erkannten was es war. Wie vom Donner gerührt starrten wir auf den abgetrennten Arm der vor uns im Gras lag. Voller Schrecken sah ich das seine Finger sich noch immer in krampfhaften Zuckungen bewegten. Meine eigenen Finger wurden rot wo sie durch mein Gesicht wischten und mit stetig wachsendem Entsetzten hörten wir nun weitere Schreie von beinah überall her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ganzen Stadt erhoben sich nun Stimmen voller Angst und Schrecken und als ich erneut nach Oben blickte sah ich etwas, das mir beinah das Blut in den Adern gerinnen lies. Der seltsame Schatten den wir auf der Brücke gesehen hatte, löste sich nun von dieser und flog mit der Leichtigkeit eines Raubvogels durch die Luft auf eine benachbarte Brücke zu auf der sich noch Homins befanden. Seine riesigen, schmalen Flügen summend und vibrierend, eine Spur aus herabfallendem Blut nach sich ziehend. Das Blut kam von der zuckenden Form eines Mannes, der auf den grausamen Stachel der Bestie gespießt war, den ihre vorderen Extremitäten bildeten. Das gigantische Insekt war schwarz und einer Heuschrecke nicht unähnlich und Heute würde man es wohl einen [[Kizoar]] nennen. Es schüttelte sich heftig und der Körper des Mannes rutschte schlaff von seinem Stachel und krachend in ein Gebüsch am Wegesrand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Lärm erlöste uns aus unserer Erstarrung. Wie ein Mann begannen wir in Richtung des Wachhauses zu rennen. Um uns herum begannen Verwirrung und Panik die Abendlichen Fußgänger zu ergreifen. Schnell rannte ein jeder irgendwo hin, oder suchte nach jemandem. Panische Schreie erfüllten die Straßen und überall in der Stadt schien der Wald sich zu bewegen, voll von ungesehenen, schrecklichen Schatten. Die Glocken des Wachhauses begann schrill zu läuten und riefen jede verfügbare Hand zu den Waffen. Als wir ankamen waren viele unserer Kameraden bereits bewaffnet und bereit der Bedrohung gegenüber zu treten, was immer diese auch sein möge. Noch immer hatten die Meisten keine Ahnung was auf uns zu kam und bei [[Jena]], ich wünschte sie wir hätten es nie erfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über unsere Verwirrung hinweg rief uns unser Hauptmann dazu auf Ruhe zu bewahren und unsere Pflicht zu tun. Wir ergriffen unsere Kara Krop Piken und rannten wieder hinaus in die Straßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Gruppe versuchte die Ränder der Stadt zu erreichen, doch bevor wir auch nur den halben Weg hinter uns gebracht hatten, kamen uns Homins entgegen gerannt. Viele schrien und riefen panisch, das etwas im Wald sei und von dort aus Freunde und Fremde gleichermaßen entführte. Andere berichteten von Monstern die plötzlich aus dem Wald auftauchten einige Homins töteten und wieder verschwanden. Wieder andere hatten fliegende Bestien gesehen, die versuchten in die oberen Stockwerke von Heimbäumen einzudringen. Wir rannten weiter und mit schmerzenden Lungen erreichten wir schließlich den Stadtrand unseres Viertels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seltsamerweise war alles Ruhig, bis auf des seltsame Summen, das noch immer die Luft erfüllte und von Minute zu Minute lauter zu werden schien. Es zerrte an den Nerven, wie ein schlechter Viola Spieler. Kein Homin war mehr zu sehen, die kleineren Gebäude waren verlassen und die Heimbäume verriegelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsichtig näherten wir uns dem Waldrand, unsere Piken zum zur Verteidigung bereit. Niemals zuvor hatte unser Heimatlicher Wald so düster und angsteinflößend auf mich gewirkt. Ich sah eine Bewegung im Unterholz. Etwas huschte blitzschnell durch das dichte Gebüsch und zögerlich  drangen wir darauf ein, die Waffen schützend vor uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein übels, schrilles Zischen ertönte und plötzlich brach etwas aus dem Unterholz hervor und sprang uns an. Es war schnell wie eine Sternschnuppe, sein dunkelgrüner Panzer schimmerte im Licht der Straßenlampen hinter uns. Es rauschte mit einer Wildheit auf uns zu die uns beinahe überraschte, seine 4 Beine klapperten ein Staccato über den Boden, die Vorderbeine hoch erhoben. Den flachen Kopf tief geduckt wie zu einem Schild, der den Torso beschützte, war es in etwas halb so groß wie ein erwachsener Mann und fing an mit seinen Vorderbeinen nach uns zu hacken. Zusammen hielten wir Neun es auf Abstand mit unseren Piken, um seinem wahnsinnigen fuchteln zu entgehen und es brach kreischend unter unseren Stichen zusammen. Als es nur mehr zuckend vor uns lag versammelten wir uns um den Kadaver herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Was in Jenas Namen ist das?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Soll mich der Drache holen, wenn ich´s wüsste.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Es ist eine Spinne, ihr seht doch die Beine.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Spinnen haben Acht Beine, das hier hat nur Sechs. Es ist irgendeine Art Käfer.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „N´verdammt großer Käfer.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Bleibt wachsam Leute! Wir haben keine Ahnung ob dort draußen noch mehr von denen sind.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Richtig, wir bleiben besser wachsam. Zumindest sind sie leicht zu töten…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Augenblick erhöhte sich die Lautstärke des Summens, das uns die ganze Zeit begleitet hatte um ein vielfaches und ein Schrei der das Blut in den Adern gefrieren ließ ertönte aus der Dunkelheit des Waldes vor uns. Weitere erklangen, etwas weiter zu unsere Linken und rechten. Überall vor uns ertönte tiefes knurren und schrilles kreischen, schnatternde Geräusche rauschten aus dem Blätterwerk um die Stadt herum und von überall her hörten wir das Geräusch brechender Äste. Riesige Dinge bewegten sich dort im Unterholz und durch das Blätterdach der Stadt. Hinter uns erklangen erneut Schreie und die Wachhausglocke schlug ein verzweifeltes Signal gegen den Lärm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann im spärlichen Licht der Lampen hinter uns, erwachte die Finsternis vor uns zum Leben. Ich kann mich nur noch an kurze Eindrücke von riesigen, schlanken Beinen und Körpern erinnern. Die sich von Bäumen und aus dem Unterholz lösten, wo sie perfekt getarnt gelauert hatten. Mein Geist hat diese Dinge gnädig verdrängt, das Leichentuch des Schocks über diese ersten Eindrücke des kommenden Schreckens gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voller Schrecken, drehten wir uns um und rannten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I gebe es offen zu und ich schäme mich noch Heute zutiefst. Doch wir alle rannten in dieser Nacht. Niemand rannte nicht, in dieser Nacht. Wir hatten keine Chance. Viele arme Seelen blieben zurück und stellten sich den Bestien, doch wurden sie alle in Stücke gerissen. Doch ebensoviele von uns liefen davon so schnell sie ihre Füße trugen und blickten nicht zurück. Fort von ihnen, doch meist in die wartenden Klauen anderer Kitin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich trugen sie damals noch nicht diesen Namen. Niemand hatte sich damit beschäftigt den verschiedenen Bestien Namen zu geben. Wie denn auch. Schau nicht zu überrascht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denkst du jemand sieht ein drei Meter großes Insekt auf sich zu rennen und denkt bei sich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Oh, das nenne ich ab sofort einen [[Kipucka]].“, und überlebt um diesen Namen aufzuschreiben?!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ha, dumme Jugend. Denkst du wirklich alles ist und wäre schon immer so gewesen wie es jetzt ist? Bah!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hatten keine Namen. Sie waren einfach da. Namenlose Schrecken, die alles und jeden töteten der in ihre Fänge fiel. Männer, Frauen, Kinder. Sie bewegten sich durch die Stadt wie Schnitter die die Ernte einholen. Ihre Ernte waren Terror und Blut. Zu tausenden strömten sie aus dem Wald. Stürzten aus dem Blätterdach auf Brücken herab, kletterten an Heimbäumen hoch. Sie rissen einfach die Borke ihrer höheren, jüngeren Teile ab als wäre sie aus Papier und krochen hinein, um an das weiche Leben darunter zu gelangen. Sie flogen durch die Luft, hoben [[Homin|Homins]] aus der Menge, spießten sie einfach auf und flogen mit ihnen weiter, zerrissen sie in der Luft und ließen ihre Teile herab regnen auf die fliehenden, panischen Massen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erinnere mich noch viel zu deutlich an meine erste Begegnung mit dem was ihr Heute eine [[Kipesta]] nennt. Es schoss aus dem Himmel herab, auf eine Gruppe von Homins die unter der großen Wurzel eines alten Heimbaumes Schutz gesucht hatten. Zunächst versuchte die Bestie an sie heran zu kommen, doch als sie sich für zu groß dafür erwies und die Homins zu wehrhaft, blies sie einfach den Inhalt ihres seltsamen Sacks zwischen den Vorderbeinen, in das Loch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb weniger Augenblicke war der enge Raum unter der Wurzel angefüllt mit Flammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war zu weit entfernt und zu geschockt von diesem Anblick, dieser Perversion entgegen jeder Natur, als das ich irgendetwas für die Opfer hätte tun können. Doch die Schreie derer die in diese Falle verbrannten verfolgen mich noch Heute in meinen Träumen. Ich hoffe ich bin bald davon erlöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sah die schwer gepanzerten Formen der sogenannten Kipucka, von hohen Ästen fallen, wie Tannenzapfen und mitten unter den Homins einschlagen wie Felsbrocken, glückliche Homins wurden direkt von ihrem Gewicht erschlagen. Unglückliche wurden in Stücke gerissen, wenn die Käfer aus den Blutverschmierten Kratern im Boden auftauchten um weiteres Unheil zu verbreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin nicht sicher ob es ein Segen ist, das ich jene Nacht und all die folgenden überlebte. - [[Jena]] weiß, es ist eher eine Strafe für meine Feigheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich rannte einfach nur, ließ meine Pike fallen und rannte so schnell meine Beine mich trugen. Homins und Insekten ausweichend so gut ich konnte, floh ich Blindlinks in den Wald. Ich rannte bis meine Füße mich nicht mehr trugen und bis ich ohnmächtig auf dem Waldboden zusammenbrach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später fand ich eine kleine Gruppe anderer Flüchtlinge und wir schafften es bis zu einem Karavan Lager, von dem sie gehört hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin nun hier, am Ende meines Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist meine schändliche Geschichte und ich werde nicht mehr sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lasst mich nun schlafen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Die Chroniken von Atys}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lore]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Chroniken von Atys]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chroniken des Neubeginns]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chroniken der Grünen Anhöhen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SirCotare</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Schreiende_Schatten&amp;diff=7765</id>
		<title>Schreiende Schatten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Schreiende_Schatten&amp;diff=7765"/>
				<updated>2014-08-20T22:43:29Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;SirCotare: SirCotare verschob die Seite C Schreiende Schatten nach Schreiende Schatten, ohne dabei eine Weiterleitung anzulegen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Schreiende Schatten =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fand dieses alte, zerknitterte Pergament, tief vergraben unter wahren Türmen anderer seiner Art. Es enthält die Niederschrift eines Geständnisses am Totenbett. Eine Erzählung, die er wohl nicht mehr in seinem Gewissen verschließen konnte und jemandem erzählte, dem er entweder vertraute, oder dem es gleich war. Ein Erzählung voller Leid und Reue. Der Name des Beichtenden ist nicht bekannt, da große Teile des Dokuments verschmutzt und beschädigt sind. Auch ist nicht bekannt, wer seine Worte in Schrift fasste, um sie der Nachwelt zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gebe sie euch zu lesen, urteilt selbst über ihren Inhalt und die Taten des verzweifelten Mannes der sie mit seinen letzten Atemzügen diktierte.&amp;lt;br /&amp;gt;„Ich erinnere mich… ja, ich erinnere mich. Es ist nicht sonderlich schwer, mir diese Stunden und Momente wieder ins Gedächtnis zu rufen. Sogar jetzt, da mein Same langsam verdorrt und ich bald zu meinen gefallenen Kameraden an Jenas Seite stoßen werde. Sie haben sich förmlich in meinen Geist eingebrannt, für immer, und die Geräusche und Anblicke dieser Nacht sind für immer in mein Hirn gekratzt, wie Krallenstriemen in die Borke eines Baumes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war ein junges Mitglied der Stadtwache. Grad ein paar Wochen zuvor hatte ich mich ihr angeschlossen und hoffte darauf, irgendwann einmal in die Palastwache befördert zu werden und vielleicht von dort aus einmal in die Leibgarde des Königs. Wie konnte ich auch ahnen, dass meine Beförderung viel eher erfolgen würde als ich es je zu träumen gewagt hätte. Denn ich war einer der Letzten die übrig waren im Zwielicht der Urwurzeln, um überhaupt befördert zu werden. Doch weiß ich noch heute nicht, ob ich jemals stolz darauf sein kann, denn das was ich in jener Nacht tat ist keine Beförderung wert. &amp;lt;br /&amp;gt;Aber, das ist nicht das Thema dieses Gespräches, hm? Und es ist auch keine Zeit mehr dafür. Lasst mich meine Geschichte erzählen und dann in Frieden sterben.&amp;lt;br /&amp;gt;Du möchtest etwas über die letzte Nacht des alten Königreiches hören, richtig? Die „Nacht der Klauen“, oder auch „Nacht der schreienden Schatten“, wie sie später von manchem, ach so poetisch, genannt wurde. Ja, eine Nacht der Klauen war es mit Sicherheit. Und auch eine der schreienden Schatten, ich war einer von ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am vorigen Tag war unsere Arme in Richtung Trykoth ausgezogen, um einige Gebiete „zurück zu erobern“, die unserem Reich eine stetige Wasserversorgung über die kommenden Jahre garantieren würden. Als die letzten Soldaten der großen Armee zwischen den Bäumen des Waldes verschwanden, sehnte ich mich danach, mit ihnen zu gehen. Um Ruhm und Ehre zu erlangen, große Kämpfe zu bestreiten und „dem Volk heldenhaft zu dienen“, um meinen Namen eingehen zu lassen in die Annalen unseres Volkes. Wer hätte gedacht das die kommende Nacht mir mehr „heldenhafte“ Dinge bescheren würde als ich in meinem Leben gebraucht hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar meiner Kameraden und ich waren auf dem Weg zum Wach-Haus zum Anfang unserer Schicht von Sonnenuntergang bis zum Morgengrauen. Es war warm und die Straßen waren angefüllt mit dem normalen Betrieb der letzten Stunden, bevor die Marketender ihre Stände schlossen. Wir alle spekulierten darüber, wie lange es wohl dauern würde bis die Armee zurück kam und was die Fyros wohl davon abhielt ihrer Pflicht nachzukommen und die Tryker wie vereinbart zu beschützen.&amp;lt;br /&amp;gt;„Vielleicht haben die Wasserratten sie ja in letzter Zeit auf dem trockenen sitzen lassen?“&amp;lt;br /&amp;gt;„Nein, die haben schon Wasser geliefert, aber die Fyros haben die Nase voll davon ständig ihre eignen Latrinen „beschützen“ zu müssen.“&amp;lt;br /&amp;gt;Wir alle lachten darüber, bis auf Girio, einen älteren Wachmann der unsere Gruppe anführte.&amp;lt;br /&amp;gt;„Ich hörte sie kämpfen. Manche sprechen von einem neuen großen Feuer. Andere von einer unbekannten Armee, die das Imperium von Süden her angreift. Wieder andere reden von Monstern…“ seine tiefe, ernste stimme verklang.&amp;lt;br /&amp;gt;„Monster?[[Image:“ fragte ich lachend.&lt;br /&gt;
„Diese Monster werden mit Sicherheit vor den Fyros davon laufen, denn kein Monster das etwas auf sich hält würde etwas angreifen, das hässlicher ist als es selbst.“&lt;br /&gt;
Darüber lacht nun selbst Girio und einen Moment lang war ich stolz darauf. Kindisch, ich weiß...&lt;br /&gt;
Wir gingen weiter unseres Weges zum Wachhaus und zunächst bemerkten wir die Veränderung nicht, die sich über die Stadt legte.&lt;br /&gt;
Dann ließ sich einer unserer Kameraden langsam zurückfallen, er ging langsamer und legte den Kopf schief, so als ob er auf etwas lauschen würde. Wir hielten inne in unserem Lauf und warteten auf ihn.&lt;br /&gt;
„He, was ist los?“ fragte ich.&lt;br /&gt;
„Hört ihr das nicht?“ antwortete er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun lauschten wir alle angestrengt in die Nacht hinein.&lt;br /&gt;
Ein seltsames Summen erfüllte die Nacht und von oben war das knacken und bersten von Ästen zu hören. Als ob sich etwas großes durch das Geäst bewegen würde.&lt;br /&gt;
Noch eh wir uns groß wundern konnten übertönte ein Schrei alle anderen Geräusche.&lt;br /&gt;
Von hoch über uns erklang er und wir alle blickten natürlich hinauf. &lt;br /&gt;
Zunächst war ich nicht sicher was ich da sah. Auf einer der Ast-Brücken, die sich von Heimbaum zu Heimbaum spannten, rannten Homins von der Mitte der Brücke weg in Richtung der Durchgänge. Ein dunkler Schatten bewegte sich dort an dieser Stelle, unnatürlich schnell, seltsam verschwommen im Zwielicht der Baumkronen und von unserem Standpunkt aus.&lt;br /&gt;
Dann fiel etwas über den Handlauf der Brücke, direkt auf uns herab.&lt;br /&gt;
Zuerst dachte ich es wäre ein Ast, oder ein Teil der Brückenverzierungen, aber dann traf etwas nasses meine Wange, das Ding landete mit einem deutlichen Schlag genau vor unseren Füßen und wir erkannten was es war.&lt;br /&gt;
Wie vom Donner gerührt starrten wir auf den abgetrennten Arm der vor uns im Gras lag. Voller Schrecken sah ich das seine Finger sich noch immer in krampfhaften Zuckungen bewegten. Meine eigenen Finger wurden rot wo sie durch mein Gesicht wischten und mit stetig wachsendem Entsetzten hörten wir nun weitere Schreie von beinah überall her.&lt;br /&gt;
In der ganzen Stadt erhoben sich nun Stimmen voller Angst und Schrecken und als ich erneut nach Oben blickte sah ich etwas, das mir beinah das Blut in den Adern gerinnen lies. Der seltsame Schatten den wir auf der Brücke gesehen hatte, löste sich nun von dieser und flog mit der Leichtigkeit eines Raubvogels durch die Luft auf eine benachbarte Brücke zu auf der sich noch Homins befanden. Seine riesigen, schmalen Flügen summend und vibrierend, eine Spur aus herabfallendem Blut nach sich ziehend. Das Blut kam von der zuckenden Form eines Mannes, der auf den grausamen Stachel der Bestie gespießt war, den ihre vorderen Extremitäten bildeten. Das gigantische Insekt war schwarz und einer Heuschrecke nicht unähnlich und Heute würde man es wohl einen Kizoar nennen. Es schüttelte sich heftig und der Körper des Mannes rutschte schlaff von seinem Stachel und krachend in ein Gebüsch am Wegesrand.&lt;br /&gt;
Dieser Lärm erlöste uns aus unserer Erstarrung. Wie ein Mann begannen wir in Richtung des Wachhauses zu rennen. Um uns herum begannen Verwirrung und Panik die Abendlichen Fußgänger zu ergreifen. Schnell rannte ein jeder irgendwo hin, oder suchte nach jemandem. Panische Schreie erfüllten die Straßen und überall in der Stadt schien der Wald sich zu bewegen, voll von ungesehenen, schrecklichen Schatten. Die Glocken des Wachhauses begann schrill zu läuten und riefen jede verfügbare Hand zu den Waffen. Als wir ankamen waren viele unserer Kameraden bereits bewaffnet und bereit der Bedrohung gegenüber zu treten, was immer diese auch sein möge. Noch immer hatten die Meisten keine Ahnung was auf uns zu kam und bei Jena, ich wünschte sie wir hätten es nie erfahren.&lt;br /&gt;
Über unsere Verwirrung hinweg rief uns unser Hauptmann dazu auf Ruhe zu bewahren und unsere Pflicht zu tun. Wir ergriffen unsere Kara Krop Piken und rannten wieder hinaus in die Straßen.&lt;br /&gt;
Meine Gruppe versuchte die Ränder der Stadt zu erreichen, doch bevor wir auch nur den halben Weg hinter uns gebracht hatten, kamen uns Homins entgegen gerannt. Viele schrien und riefen panisch, das etwas im Wald sei und von dort aus Freunde und Fremde gleichermaßen entführte. Andere berichteten von Monstern die plötzlich aus dem Wald auftauchten einige Homins töteten und wieder verschwanden. Wieder andere hatten fliegende Bestien gesehen, die versuchten in die oberen Stockwerke von Heimbäumen einzudringen. Wir rannten weiter und mit schmerzenden Lungen erreichten wir schließlich den Stadtrand unseres Viertels.&lt;br /&gt;
Seltsamerweise war alles Ruhig, bis auf des seltsame Summen, das noch immer die Luft erfüllte und von Minute zu Minute lauter zu werden schien. Es zerrte an den Nerven, wie ein schlechter Viola Spieler. Kein Homin war mehr zu sehen, die kleineren Gebäude waren verlassen und die Heimbäume verriegelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsichtig näherten wir uns dem Waldrand, unsere Piken zum zur Verteidigung bereit. Niemals zuvor hatte unser Heimatlicher Wald so düster und angsteinflößend auf mich gewirkt. Ich sah eine Bewegung im Unterholz. Etwas huschte blitzschnell durch das dichte Gebüsch und zögerlich  drangen wir darauf ein, die Waffen schützend vor uns.&lt;br /&gt;
Ein übels, schrilles Zischen ertönte und plötzlich brach etwas aus dem Unterholz hervor und sprang uns an.&lt;br /&gt;
Es war schnell wie eine Sternschnuppe, sein dunkelgrüner Panzer schimmerte im Licht der Straßenlampen hinter uns. Es rauschte mit einer Wildheit auf uns zu die uns beinahe überraschte, seine 4 Beine klapperten ein Staccato über den Boden, die Vorderbeine hoch erhoben. Den flachen Kopf tief geduckt wie zu einem Schild, der den Torso beschützte, war es in etwas halb so groß wie ein erwachsener Mann und fing an mit seinen Vorderbeinen nach uns zu hacken. Zusammen hielten wir Neun es auf Abstand mit unseren Piken, um seinem wahnsinnigen fuchteln zu entgehen und es brach kreischend unter unseren Stichen zusammen.&lt;br /&gt;
Als es nur mehr zuckend vor uns lag versammelten wir uns um den Kadaver herum.&lt;br /&gt;
„Was in Jenas Namen ist das?“&lt;br /&gt;
„Soll mich der Drache holen, wenn ich´s wüsste.“&lt;br /&gt;
„Es ist eine Spinne, ihr seht doch die Beine.“&lt;br /&gt;
„Spinnen haben Acht Beine, das hier hat nur Sechs. Es ist irgendeine Art Käfer.“&lt;br /&gt;
„N´verdammt großer Käfer.“&lt;br /&gt;
„Bleibt wachsam Leute|]] Wir haben keine Ahnung ob dort draußen noch mehr von denen sind.“&amp;lt;br /&amp;gt;„Richtig, wir bleiben besser wachsam. Zumindest sind sie leicht zu töten…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Augenblick erhöhte sich die Lautstärke des Summens, das uns die ganze Zeit begleitet hatte um ein vielfaches und ein Schrei der das Blut in den Adern gefrieren ließ ertönte aus der Dunkelheit des Waldes vor uns. Weitere erklangen, etwas weiter zu unsere Linken und rechten. Überall vor uns ertönte tiefes knurren und schrilles kreischen, schnatternde Geräusche rauschten aus dem Blätterwerk um die Stadt herum und von überall her hörten wir das Geräusch brechender Äste. Riesige Dinge bewegten sich dort im Unterholz und durch das Blätterdach der Stadt. Hinter uns erklangen erneut Schreie und die Wachhausglocke schlug ein verzweifeltes Signal gegen den Lärm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann im spärlichen Licht der Lampen hinter uns, erwachte die Finsternis vor uns zum Leben. Ich kann mich nur noch an kurze Eindrücke von riesigen, schlanken Beinen und Körpern erinnern. Die sich von Bäumen und aus dem Unterholz lösten, wo sie perfekt getarnt gelauert hatten. Mein Geist hat diese Dinge gnädig verdrängt, das Leichentuch des Schocks über diese ersten Eindrücke des kommenden Schreckens gelegt.&amp;lt;br /&amp;gt;Voller Schrecken, drehten wir uns um und rannten.&amp;lt;br /&amp;gt;I gebe es offen zu und ich schäme mich noch Heute zutiefst. Doch wir alle rannten in dieser Nacht. Niemand rannte nicht, in dieser Nacht. Wir hatten keine Chance. Viele arme Seelen blieben zurück und stellten sich den Bestien, doch wurden sie alle in Stücke gerissen. Doch ebensoviele von uns liefen davon so schnell sie ihre Füße trugen und blickten nicht zurück. Fort von ihnen, doch meist in die wartenden Klauen anderer Kitin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich trugen sie damals noch nicht diesen Namen. Niemand hatte sich damit beschäftigt den verschiedenen Bestien Namen zu geben. Wie denn auch. Schau nicht zu überrascht!&amp;lt;br /&amp;gt;Denkst du jemand sieht ein drei Meter großes Insekt auf sich zu rennen und denkt bei sich:&amp;lt;br /&amp;gt;„Oh, das nenne ich ab sofort einen Kipuka.“, und überlebt um diesen Namen aufzuschreiben?!&amp;lt;br /&amp;gt;Ha, dumme Jugend. Denkst du wirklich alles ist und wäre schon immer so gewesen wie es jetzt ist? Bah!&amp;lt;br /&amp;gt;Sie hatten keine Namen. Sie waren einfach da. Namenlose Schrecken, die alles und jeden töteten der in ihre Fänge fiel. Männer, Frauen, Kinder. Sie bewegten sich durch die Stadt wie Schnitter die die Ernte einholen. Ihre Ernte waren Terror und Blut. Zu tausenden strömten sie aus dem Wald. Stürzten aus dem Blätterdach auf Brücken herab, kletterten an Heimbäumen hoch. Sie rissen einfach die Borke ihrer höheren, jüngeren Teile ab als wäre sie aus Papier und krochen hinein, um an das weiche Leben darunter zu gelangen. Sie flogen durch die Luft, hoben Homins aus der Menge, spießten sie einfach auf und flogen mit ihnen weiter, zerrissen sie in der Luft und ließen ihre Teile herab regnen auf die fliehenden, panischen Massen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erinnere mich noch viel zu deutlich an meine erste Begegnung mit dem was ihr Heute eine Kipesta nennt. Es schoss aus dem Himmel herab, auf eine Gruppe von Homins die unter der großen Wurzel eines alten Heimbaumes Schutz gesucht hatten. Zunächst versuchte die Bestie an sie heran zu kommen, doch als sie sich für zu groß dafür erwies und die Homins zu wehrhaft, blies sie einfach den Inhalt ihres seltsamen Sacks zwischen den Vorderbeinen, in das Loch. &amp;lt;br /&amp;gt;Innerhalb weniger Augenblicke war der enge Raum unter der Wurzel angefüllt mit Flammen.&amp;lt;br /&amp;gt;Ich war zu weit entfernt und zu geschockt von diesem Anblick, dieser Perversion entgegen jeder Natur, als das ich irgendetwas für die Opfer hätte tun können. Doch die Schreie derer die in diese Falle verbrannten verfolgen mich noch Heute in meinen Träumen. Ich hoffe ich bin bald davon erlöst.&amp;lt;br /&amp;gt;Ich sah die schwer gepanzerten Formen der sogenannten Kipuka, von hohen Ästen fallen, wie Tannenzapfen und mitten unter den Homins einschlagen wie Felsbrocken, glückliche Homins wurden direkt von ihrem Gewicht erschlagen. Unglückliche wurden in Stücke gerissen, wenn die Käfer aus den Blutverschmierten Kratern im Boden auftauchten um weiteres Unheil zu verbreiten.&amp;lt;br /&amp;gt;Ich bin nicht sicher ob es ein Segen ist, das ich jene Nacht und all die folgenden überlebte. - Jena weiß, es ist eher eine Strafe für meine Feigheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich rannte einfach nur, ließ meine Pike fallen und rannte so schnell meine Beine mich trugen. Homins und Insekten ausweichend so gut ich konnte, floh ich Blindlinks in den Wald. Ich rannte bis meine Füße mich nicht mehr trugen und bis ich ohnmächtig auf dem Waldboden zusammenbrach.&amp;lt;br /&amp;gt;Später fand ich eine kleine Gruppe anderer Flüchtlinge und wir schafften es bis zu einem Karavan Lager, von dem sie gehört hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin nun hier, am Ende meines Lebens.&amp;lt;br /&amp;gt;Dies ist meine schändliche Geschichte und ich werde nicht mehr sagen.&amp;lt;br /&amp;gt;Lasst mich nun schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
p&amp;amp;gt;. ''gez. Ridio Sillia, fahrender Sänger.''&amp;lt;br /&amp;gt;(Dank an Acridiel für diesen Text)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:WikiImport]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SirCotare</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Ciochini_Cuisi&amp;diff=7764</id>
		<title>Ciochini Cuisi</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Ciochini_Cuisi&amp;diff=7764"/>
				<updated>2014-08-20T22:40:06Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;SirCotare: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{Zitat|''eine Matis-Großmutter über Aniro I, ehemaliger König der Matis''|&lt;br /&gt;
Ciochini Cuisi war ein junger [[Matis]] aus einer guten Familie. Er liebte es, in der prachtvollen Hauptstadt [[Yrkanis]] durch die Straßen zu schlendern, wenn er nicht grade mit seiner Ausbildung beschäftigt war, die er wie alle jungen Matis in seinem Alter absolvieren musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie alle jungen Matis träumte er mit mehr Leidenschaft von fremden Ländern als er sie für das Lernen seiner Lektionen aufbrachte. Jedoch war es nicht sein Traum, neue Gebiete zu erkunden, die noch nie ein Homin zuvor gesehen hat. Nein, Ciochini’s Traum war es, ein berühmter Historiker zu werden, so wie der Chronist [[Erlan]], dessen Schriften er alle gelesen hatte. Der junge Matis liebte sein Volk mehr als jeder andere Matis. Und die Liebe für seine Landsleute zeigte sich durch sein Interesse an der Geschichte des Waldvolkes, von der er jedes noch so kleinste Detail aus den vergangenen Tagen und Jahren wissen wollte. Von den ersten Geschichten der Matis bis zur Regentschaft von [[Yrkanis|König Yrkanis]], über die die Tragödie des [[Grosser Schwarm|Grossen Schwarms]], sowie dem [[Kitin]] Krieg…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um seinen historischen Wissensdurst zu stillen, pflegte er häufig seine Großmutter, Miarni Cuisi, zu besuchen. Die alte Dame hatte den Kitin Krieg sowie die historische Durchquerung der [[Urwurzeln]] selber miterlebt. Jede Falte ihres eingefallenen Gesichts schien eine neue Geschichte zu erzählen, eine interessanter als die andere. Ciochini lernte in jeder Geschichte eine neue Facette seines Volkes kennen. Natürlich war seine Großmutter keine Historikerin. Sie konnte nicht alles wissen und ihre Erinnerungen waren auch nicht mehr so genau, wie sie es einmal waren. Jedoch hatte sie einige Ereignisse so gut in Erinnerung, dass sie ein besserer Lehrer für ihn war, als es jeder königliche Historiker es hätte sein können. Und natürliche fehlten auch nie ihre persönlichen Kommentare, die manchmal ziemlich unwichtig, jedoch immer sehr subjektiv waren, wie es nicht anders von einer alten Dame mit solch starkem Charakter zu erwarten war…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An diesem Tage, da er keinen privaten Unterricht hatte, ging Ciochini zügigen Schrittes auf den prächtigen Wohn-Baum zu, welcher das Appartement seiner Großmutter Miarni beherbergte. Miarnis Haushälterin, eine Tryker, öffnete ihm die Tür und Ciochini ging direkt, wie er es immer tat, zum Arbeitszimmer seiner Großmutter und öffnete ohne zu zögern die Tür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ciochini, mein Kind. Ich fragte mich grade wann du mich mal wieder besuchen kommst.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hallo Großmutter”, antwortet der junge Matis. “Ich muss zugeben, dass ich dich auch vermisst habe… und ganz besonders deine Geschichten.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Großmutter begann zu lachen. “Zum Glück habe ich noch einige Geschichten zu erzählen, um dich herzulocken. Ich glaube, du würdest mich ganz schnell vergessen, wenn ich nichts mehr zu erzählen hätte. Bald muss ich mir Geschichten ausdenken, damit ich dich hier bei mir haben kann.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Großmutter, ich werde dich immer besuchen kommen! Aber deine Geschichten sind … ein schöner Bonus.” Beendete er den Satz und grinste verschmitzt und voller Vorfreude auf die nächste Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ich danke dir Ciochini, du bist so ein liebes Kind….Und du weißt, wie du bekommst was du willst. Was ein sehr wichtiges Talent ist. Komm her, setz dich und sage mir, wovon ich dir heute erzählen soll.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Enkel nahm in dem prunkvollen Stuhl vor seines Vaters Mutter platz, die Haushälterin kam herein und servierte ihnen Pflanzentee. Die alte Dame nahm sich eine Tasse und ihr Enkelsohn tat es ihr gleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Erzähle mir bitte etwas über unseren König Aniro den Ersten, Großmutter.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alte Matis musste einen Moment nachdenken, während sich Ihr Enkelsohn dem Inhalt seiner Tasse widmete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ich weiss nicht viel über seine Regentschaft Ciochini,” begann sie “werde aber mein bestes geben”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“[[Aniro I|Aniro der Erste]] war einer unserer ersten Könige. Seine Regentschaft begann im Jahre 2295. Eine sehr schwere Zeit für die [[Homin]] Zivilisation. Sie endete 2333. Einfach zu merken, oder? Er regierte zur selben Zeit wie [[Hempios]], [[Dalynder]] und [[Krythos]], die Fyros Imperatoren. Vergiss das nie mein Junge, vergiss nie die Geschichte der Wüste. Die Geschichte seiner Rivalen sowie deren Schwachpunkte zu kennen, ist sehr wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber lass uns zu unserem König zurückkommen. Aniro war einer der großartigsten Könige, den unser Volk je hatte. Um seine Entscheidungen zu verstehen, muss man die politische Hintergrundgeschichte kennen. [[Dyros der Grosse]], Imperator der [[Fyros]], gab den Bau eines Aquädukts in Auftrag, welches Wasser aus [[Tryker]] durch [[Matis]] in die Wüste liefern sollte. Davon hast du sicherlich schon gehört, nicht war? Der Bau dauerte 4 Jahre, von 2289 bis 2293. Es wurden Unmengen an Rinde ausgebuddelt, um dieses Hunderte von Kilometern lange Aquädukt zu bauen. Unser König konnte dieses Eindringen in unsere Lande, bei aller Freundlichkeit, nicht zulassen, da unsere Gegner durch dieses Aquädukt zuviel Einfluss auf Matisianischem Boden gewinnen würden. Dies war der Anfang des Krieges zwischen den Zivilisationen. Er begann 2295 und endete 2436 durch das Abkommen von [[Karavia]], unterzeichnet von [[Aniro III|Aniro dem Dritten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie du sehen kannst, hatte die Regentschaft von Aniro dem Ersten einen schlechten Start. Außerdem hatten die Fyros und die Tryker in 2293 eine Allianz geschmiedet, zwei Jahre vor dem Krieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aniro tat was getan werden musste, wenn du mich fragst. Die Fyros hätten dieses Aquädukt nicht ohne zu Fragen durch unsere Ländereien bauen dürfen…selbst wenn es offensichtlich ist, das wir es ihnen niemals erlaubt hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch immer, der Krieg war noch lange nicht alles, was Aniro den Ersten charakterisiert. Unser verstorbener König hat sich sehr für unsere Verbindung zu den Karavan und der Göttin [[Jena]] eingesetzt. Und dafür müssen wir ihm ewig dankbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Karavan]] gaben uns im Jahre 2329, am Ende der Regentschaft von Aniro dem Ersten, eine göttliche Mission. Aniro hatte damals die richtige Entscheidung getroffen, indem er das Bündnis mit den Karavan schloss und diese Mission akzeptierte. Ganzen Herzens versuchte er eine gute Beziehung zwischen der Göttin und den Matis herzustellen. Er rief das Volk auf, sich im Namen Jenas zu versammeln und sehr schnell war nichts mehr gut und großartig genug für Sie. Aniro ließ ihr zu Ehren eine Zikkurat bauen. Dieses Monument wurde an der Stelle errichtet, wo sich Matis umd Karavan zum ersten Mal trafen, der heiligen Stadt von [[Karavia]]. Der Bau zog sich durch drei Regentschaften, die von Aniro dem Ersten, Nero und Manalitch. Gemäß der Legende war es nur guten und noblen Matis erlaubt, am Bau teilzunehmen und dies war eine unglaubliche Ehre! Diese Matis gewannen den Dank der Karavan und des Königs. Die Zikkurat war das kostbarste Wunder, das unser Wald je gesehen hat! Sie reichte weit über die Baumkronen hinaus und hatte so viele Etagen, wie es Tage zwischen zwei Vollmonden zählt. Dieses fabelhafte Monument krönte ein einzelner prachtvoller Raum, der die ganzen Wälder übersah und wie ein Leuchtfeuer in den Himmel schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun Ciochini. Ich habe dir wohl grade zwei der wichtigsten Facetten der Regentschaft von Aniro dem Ersten aufgezeigt, einem wahren König der Matis!”}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Die Chroniken von Atys}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lore]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Chroniken von Atys]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chroniken des Neubeginns]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chroniken der Grünen Anhöhen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SirCotare</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Ciochini_Cuisi&amp;diff=7763</id>
		<title>Ciochini Cuisi</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Ciochini_Cuisi&amp;diff=7763"/>
				<updated>2014-08-20T22:33:36Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;SirCotare: SirCotare verschob die Seite C Ciochini Cuisi nach Ciochini Cuisi, ohne dabei eine Weiterleitung anzulegen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Ein wahrer König der Matis =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wahrer König der Matis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ciochini Cuisi war ein junger Matis aus einer guten Familie. Er liebte es, in der prachtvollen Hauptstadt Yrkanis durch die Straßen zu schlendern, wenn er nicht grade mit seiner Ausbildung beschäftigt war, die er wie alle jungen Matis in seinem Alter absolvieren musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie alle jungen Matis träumte er mit mehr Leidenschaft von fremden Ländern als er sie für das Lernen seiner Lektionen aufbrachte. Jedoch war es nicht sein Traum, neue Gebiete zu erkunden, die noch nie ein Homin zuvor gesehen hat. Nein, Ciochini’s Traum war es, ein berühmter Historiker zu werden, so wie der Chronist Erlan, dessen Schriften er alle gelesen hatte. Der junge Matis liebte sein Volk mehr als jeder andere Matis. Und die Liebe für seine Landsleute zeigte sich durch sein Interesse an der Geschichte des Waldvolkes, von der er jedes noch so kleinste Detail aus den vergangenen Tagen und Jahren wissen wollte. Von den ersten Geschichten der Matis bis zur Regentschaft von König Yrkanis, über die die Tragödie des grossen Schwarms, sowie dem Kitin Krieg…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um seinen historischen Wissensdurst zu stillen, pflegte er häufig seine Großmutter, Miarni Cuisi, zu besuchen. Die alte Dame hatte den Kitin Krieg sowie die historische Durchquerung der Urwurzeln selber miterlebt. Jede Falte ihres eingefallenen Gesichts schien eine neue Geschichte zu erzählen, eine interessanter als die andere. Ciochini lernte in jeder Geschichte eine neue Facette seines Volkes kennen. Natürlich war seine Großmutter keine Historikerin. Sie konnte nicht alles wissen und ihre Erinnerungen waren auch nicht mehr so genau, wie sie es einmal waren. Jedoch hatte sie einige Ereignisse so gut in Erinnerung, dass sie ein besserer Lehrer für ihn war, als es jeder königliche Historiker es hätte sein können. Und natürliche fehlten auch nie ihre persönlichen Kommentare, die manchmal ziemlich unwichtig, jedoch immer sehr subjektiv waren, wie es nicht anders von einer alten Dame mit solch starkem Charakter zu erwarten war…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An diesem Tage, da er keinen privaten Unterricht hatte, ging Ciochini zügigen Schrittes auf den prächtigen Wohn-Baum zu, welcher das Appartement seiner Großmutter Miarni beherbergte. Miarnis Haushälterin, eine Tryker, öffnete ihm die Tür und Ciochini ging direkt, wie er es immer tat, zum Arbeitszimmer seiner Großmutter und öffnete ohne zu zögern die Tür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ciochini, mein Kind. Ich fragte mich grade wann du mich mal wieder besuchen kommst.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hallo Großmutter”, antwortet der junge Matis. “Ich muss zugeben, dass ich dich auch vermisst habe… und ganz besonders deine Geschichten.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Großmutter begann zu lachen. “Zum Glück habe ich noch einige Geschichten zu erzählen, um dich herzulocken. Ich glaube, du würdest mich ganz schnell vergessen, wenn ich nichts mehr zu erzählen hätte. Bald muss ich mir Geschichten ausdenken, damit ich dich hier bei mir haben kann.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Großmutter, ich werde dich immer besuchen kommen! Aber deine Geschichten sind … ein schöner Bonus.” Beendete er den Satz und grinste verschmitzt und voller Vorfreude auf die nächste Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ich danke dir Ciochini, du bist so ein liebes Kind….Und du weißt, wie du bekommst was du willst. Was ein sehr wichtiges Talent ist. Komm her, setz dich und sage mir, wovon ich dir heute erzählen soll.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Enkel nahm in dem prunkvollen Stuhl vor seines Vaters Mutter platz, die Haushälterin kam herein und servierte ihnen Pflanzentee. Die alte Dame nahm sich eine Tasse und ihr Enkelsohn tat es ihr gleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Erzähle mir bitte etwas über unseren König Aniro den Ersten, Großmutter.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alte Matis musste einen Moment nachdenken, während sich Ihr Enkelsohn dem Inhalt seiner Tasse widmete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ich weiss nicht viel über seine Regentschaft Ciochini,” begann sie “werde aber mein bestes geben”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Aniro der Erste war einer unserer ersten Könige. Seine Regentschaft begann im Jahre 2295. Eine sehr schwere Zeit für die Homin Zivilisation. Sie endete 2333. Einfach zu merken, oder? Er regierte zur selben Zeit wie Hempios, Dalynder und Krythos, die Fyros Imperatoren. Vergiss das nie mein Junge, vergiss nie die Geschichte der Wüste. Die Geschichte seiner Rivalen sowie deren Schwachpunkte zu kennen, ist sehr wichtig.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;Aber lass uns zu unserem König zurückkommen. Aniro war einer der großartigsten Könige, den unser Volk je hatte. Um seine Entscheidungen zu verstehen, muss man die politische Hintergrundgeschichte kennen. Dyros der Grosse, Imperator der Fyros, gab den Bau eines Aquädukts in Auftrag, welches Wasser aus Tryker durch Matis in die Wüste liefern sollte. Davon hast du sicherlich schon gehört, nicht war? Der Bau dauerte 4 Jahre, von 2289 bis 2293. Es wurden Unmengen an Rinde ausgebuddelt, um dieses Hunderte von Kilometern lange Aquädukt zu bauen. Unser König konnte dieses Eindringen in unsere Lande, bei aller Freundlichkeit, nicht zulassen, da unsere Gegner durch dieses Aquädukt zuviel Einfluss auf Matisianischem Boden gewinnen würden. Dies war der Anfang des Krieges zwischen den Zivilisationen. Er begann 2295 und endete 2436 durch das Abkommen von Karavia, unterzeichnet von Aniro dem Dritten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;Wie du sehen kannst, hatte die Regentschaft von Aniro dem Ersten einen schlechten Start. Außerdem hatten die Fyros und die Tryker in 2293 eine Allianz geschmiedet, zwei Jahre vor dem Krieg.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;Aniro tat was getan werden musste, wenn du mich fragst. Die Fyros hätten dieses Aquädukt nicht ohne zu Fragen durch unsere Ländereien bauen dürfen…selbst wenn es offensichtlich ist, das wir es ihnen niemals erlaubt hätten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;Wie auch immer, der Krieg war noch lange nicht alles, was Aniro den Ersten charakterisiert. Unser verstorbener König hat sich sehr für unsere Verbindung zu den Karavan und der Göttin Jena eingesetzt. Und dafür müssen wir ihm ewig dankbar sein.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;Die Karavan gaben uns im Jahre 2329, am Ende der Regentschaft von Aniro dem Ersten, eine göttliche Mission. Aniro hatte damals die richtige Entscheidung getroffen, indem er das Bündnis mit den Karavan schloss und diese Mission akzeptierte. Ganzen Herzens versuchte er eine gute Beziehung zwischen der Göttin und den Matis herzustellen. Er rief das Volk auf, sich im Namen Jenas zu versammeln und sehr schnell war nichts mehr gut und großartig genug für Sie. Aniro ließ ihr zu Ehren eine Zikkurat bauen. Dieses Monument wurde an der Stelle errichtet, wo sich Matis umd Karavan zum ersten Mal trafen, der heiligen Stadt von Karavia. Der Bau zog sich durch drei Regentschaften, die von Aniro dem Ersten, Nero und Manalitch. Gemäß der Legende war es nur guten und noblen Matis erlaubt, am Bau teilzunehmen und dies war eine unglaubliche Ehre! Diese Matis gewannen den Dank der Karavan und des Königs. Die Zikkurat war das kostbarste Wunder, das unser Wald je gesehen hat! Sie reichte weit über die Baumkronen hinaus und hatte so viele Etagen, wie es Tage zwischen zwei Vollmonden zählt. Dieses fabelhafte Monument krönte ein einzelner prachtvoller Raum, der die ganzen Wälder übersah und wie ein Leuchtfeuer in den Himmel schien.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;Nun Ciochini. Ich habe dir wohl grade zwei der wichtigsten Facetten der Regentschaft von Aniro dem Ersten aufgezeigt, einem wahren König der Matis!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:WikiImport]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SirCotare</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Die_Geschichte_eines_jungen_Korsaren&amp;diff=7762</id>
		<title>Die Geschichte eines jungen Korsaren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Die_Geschichte_eines_jungen_Korsaren&amp;diff=7762"/>
				<updated>2014-08-20T22:24:39Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;SirCotare: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{Zitat|''über die Jugend von Bremmen O’Derry, einem legendären Krieger''|&lt;br /&gt;
== Erster Teil ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wasser, in dem sie schwammen, war ausgesprochen erfrischend, doch die Fische schenkten diesem Detail keine Aufmerksamkeit. Sie tanzten in ihrem farbenfrohen Spiel wie immer, ohne auch nur das kleinste Geräusch zu verursachen. Jeder Fisch schien genau zu wissen, wo sein Platz in diesem faszinierenden Ballett war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der junge Bremmen O’Derry war so fasziniert von ihrem Schauspiel, dass er beinahe alles um sich herum vergaß. Er war schon immer ein stolzer Tryker gewesen und ein wilder Krieger mit seiner Waffe … er hatte jedoch nie etwas Schöneres gesehen als dieses Schauspiel der Natur in den geliebten Seen seiner Heimat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleine Wellen kräuselten die Oberfläche des Wassers und Sekunden später waren keine Fische mehr zu sehen. Bremmen suchte zu ergründen, was die Störung des Schauspiels verursacht hatte und sah eine [[Tryker]] Patrouille nicht all zu weit entfernt, wie sie mit unglaublicher Geschwindigkeit den See durchschwammen. Er erkannte sie sofort … es handelte sich um eine Patrouille der [[Korsaren]]. Oft konnten Patrouillen der Korsaren im See der Freiheit gesehen werden, denn sie durchquerten diesen häufig, um die entfernteren Inseln zu erreichen, auf denen sie ohne Zweifel interessante und nützliche Aufgaben zu erfüllen hatten. Zumindest war Bremmen davon überzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Vater hatte ihm oft von den Korsaren und seiner eigenen Vergangenheit erzählt, als er selbst noch jung und ein Mitglied der Korsaren gewesen war. Seine Zeit bei den Korsaren hatte ihn härter, stärker und erfahrener gemacht. Sie hatte seinen Körper und seinen Verstand geschärft. Man könnte die Zeit bei den Korsaren fast als eine Ehrensache betrachten …. abgesehen von der Tatsache natürlich, dass die Korsaren nicht im Dienst der Föderation standen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da Bremmen momentan nicht viel zu tun hatte, hatte er viel Zeit seinen Träumen nachzuhängen. Als Bremmen wieder auf den See blickte, war die Patrouille schon verschwunden. Sofort sprang er auf, in den See und begann, den Korsaren hinterher zu tauchen. Er musste ihnen einfach folgen, denn er wollte sie von seinem Können überzeugen und ihrer Gemeinschaft beitreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So viele junge Tryker hatten sich den Korsaren bereits angeschlossen. Bremmen hatte einige von ihnen getroffen und war von ihrem Können wahrlich beeindruckt gewesen. Jedoch waren die meisten jungen Korsaren, denen er begegnet war, zwei bis drei Jahre älter als er. Allerdings wurden sie von Jederman respektiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tapfer versuchte Bremmen die Patrouille einzuholen, jedoch hatte er Schwierigkeiten, sein momentanes Tempo beizubehalten und er bekam rasch Atemprobleme. Die Patrouille schien ihn nicht wahrzunehmen und setzte ihren Weg fort. Ziemlich verloren schaute sich Bremmen in der Mitte des Sees um. Dann beschloss er zu versuchen, die nächstgelegene Insel zu erreichen, um wieder zu Atem zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Lunge brannte wie an jenem Tag als sein Großvater ihn eine Pfeife rauchen lies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Ich will auch mal!“ sagte Bremmen zu seinem Großvater „Sicher Bremmen. Versuch es.“ Antwortete sein Großvater&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bremmen nahm die Pfeife in den Mund und zog einigen Rauch ins innere seinen Mundes .... gefolgt von viel Spucken und Prusten ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Nicht so Bremmen! Einatmen!“ Sagte Bremmen’s Großvater.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bremmen versuchte es noch einmal und fing sofort an zu husten. Sein Großvater lachte ziemlich viel an jenem Tag und Bremmen versuchte nie wieder eine Pfeife zu rauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute jedoch fühlte er sich, als hätte er stundenlang geraucht und gehustet. Die Korsaren waren wirklich gute Schwimmer. Sicher die besten auf ganz [[Atys]]! Bremmen konnte sie mittlerweile nicht mehr sehen. Die Fische waren wieder aufgetaucht und begannen ihren Tanz, als wäre nichts geschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bremmen raffte sich auf und kletterte auf einen Hügel in der Mitte der Insel, auf der er gelandet war. Von der Spitze aus hatte er einen großartigen Ausblick über den [[See der Freiheit]]. Er konnte sehen, dass seine Insel eine Reihe kurzer Strände hatte. Auf der Westseite jedoch sah er etwas leuchten, das er von Fairhaven aus bisher nie gesehen hatte. Es war weniger als 400 Meter entfernt, jedoch zu weit, um genau erkennen zu können, was es war. Er schaute auf in den Himmel und lächelte. Wenn seine Berechnungen richtig waren, musste dies das Lager der Korsaren sein … endlich!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bremmen rannte den Hügel hinunter, auf die Westseite und an den Strand. Nur eine kurze Schwimm-Strecke trennte ihn noch von seinem Ziel. Er holte tief Luft, tauchte erneut und schwamm so schnell er konnte, um die Korsaren zu beeindrucken. Unglücklicherweise konnte er das Tempo und seinen Rhythmus nur für 250 Meter durchhalten. Dann musste er nach Luft schnappend auftauchen. Er hechelte und lief rot an. Nun sah er eher wie einer der nach Luft schnappenden Fische aus, die er noch vor kurzem beobachtet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hielt den Blick zu Boden gerichtet, da er nicht in die Augen von Codgan Be’Yle blicken wollte. Dann jedoch nahm er sich zusammen und hob schließlich doch den Blick. Es schien, als ob niemand seinen peinlichen Auftritt bemerkt hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bremmen fuhr sich schnell mit der Hand durch die Haare und machte sich dann auf den Weg zum nächsten Korsaren in seinem Blickfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Hallo!“ sagte er zu dem Korsar. „Grüße mein Kleiner.“ Sagte der Korsar. „Kleiner? Ich bin kein Kleiner! Ich bin ein junger [[Homin]], tapfer und tüchtig!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bremmen bewegte den Flunker auf seinem Rücken etwas, so dass der Korsar einen Blick darauf werfen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Tapfere und tüchtige Homins brauchen keine fünf Minuten um wieder zu Atem zu kommen, nachdem sie nur eine kurze Strecke geschwommen sind und das auch noch langsam ... Naja ... mein Name ist jedenfalls Codgan Be’Yle. Ich bin hier dafür zuständig, Neuankömmlingen Auskunft zu geben. Was kann ich für dich tun? Aber versuch, dich kurz zu fassen, ich bin sehr beschäftigt ...“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bremmen errötete wie nie zu vor. Aber dies hier war seine einzige Chance. Also nahm er sich zusammen und antwortete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Mein Name ist Bremmen O’Derry. Ich bin Arty O’Derry’s Sohn. Kennst du ihn?“ „Nein ich kenne ich nicht.“ „Aber er war ein Korsar vor einigen Jahren!“ „Ach weißt du Junge … so viele junge Tryker kommen hier an und wollen sich den Korsaren anschließen und verlassen uns einige Jahre später wieder, es ist absolut unmöglich, sich an alle zu erinnern.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bremmen versuchte, sich zurückzuhalten als Codgan ihn erneut einen Jungen nannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Ich bin extra aus [[Fairhaven]] hierher gekommen, um die Korsaren zu treffen und ihnen beizutreten! Meine Waffe ist eure … falls ihr sie haben wollt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Codgan lachte nur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- “Nun. Versuch Derren Be’Lauppy zu finden. Er kann dir sicher eine Aufgabe geben. Komm anschließend wieder hierher zurück. Vielleicht gebe ich dir dann eine Aufgabe.“ “Sofort! Wer ist er und wo kann ich ihn finden?“ fragte Bremmen und sah sich im Lager um. „Er ist nicht hier. Er ist ein Kundschafter und sollte sich momentan bei den [[Winde der Musen|Winden der Musen]] aufhalten.“ „Wind der Musen? Aber das ist so weit weg! Und gefährlich, oder?“ “Sicherlich nicht für einen tapferen und tüchtigen Homin, oder? Hast du wirklich geglaubt, wir würden dich willkommen heißen und bei uns aufnehmen nur weil du den kurzen Weg von Fairhaven zu unserem Lager geschafft hast? Nun geh schon und komm nicht hierher zurück, solange du nicht bewiesen hast, dass du fähig und würdig bist, den Korsaren beizutreten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit offenem Mund stand Bremmen da. Eine Prüfung … natürlich. Oder vielleicht war der Korsar nur zu beschäftigt, um sich jedem jungen Tryker einzeln zu widmen? Egal … Bremmen machte sich auf den Weg, um den Kundschafter zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweiter Teil ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es waren 3 Tage vergangen seit Bremmen das Lager verlassen hatte. Er hatte die Winde der Musen in der Nacht zuvor erreicht und traf dort auf viele [[Tryker]]… Alles [[Schlammbildhauer]]… Und keiner von ihnen war in der Lage ihm zu sagen, wo er Derren Be’Lauppy finden konnte… Aber wenigstens konnte er so lange er ihn nicht treffen würde in einem Zelt schlafen. Sein Flunker war ihm in dieser Gegend sehr nützlich, um [[Clopper]] zu jagen. Mit ihrem Fleisch füllte er seine Verpflegung auf. So würde er nicht hungern müssen. Durst war ein anderes Bedürfnis, das er ignoriert konnte: der See bot ihm weit mehr, als er brauchte. Aber er musste die Korsaren positiv beeindrucken. Darum suchte er weiterhin überall nach dem Pfadfinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fünf Tage verbrachte er so. Am sechsten Abend warf er einen Blick auf seine Karte und zeichnete das letzte Kreuz… Er hatte wirklich überall nach ihm gesucht und war sich nun absolut sicher, dass Codgan, der Empfänger der [[Korsaren]], sich einen Spaß mit ihm erlaubt hatte. Also entschloss er sich, zurück zum Camp zu gehen und zu schwimmen, um ihm zu sagen, wie unfair sein Verhalten gewesen war. Sein Weg führte ihn durch Clopper, die er sich dank seines Flunkers vom Leibe hielt. Seine Kenntnisse und Fähigkeiten in dieser Disziplin hatten sich enorm verbessert, ohne dass er es bemerkt hatte. Plötzlich sah er gleich hinter einer Herde [[Ragus]] einen Mann, den er nie zuvor getroffen hatte. Er wanderte friedlich umher und machte sich Notizen. Bremmen schöpfte erneut Hoffnung: hatte er ihn doch noch in letzter Minute gefunden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er rannte zu dem [[Homin]] und begann zu sprechen: “Hallo! Kann es sein, dass du Derren bist?” “Hallo junger Homin”, sagte der Homin und nickte mit einem Grinsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bremmen war so aufgeregt, dass er Derren zu fragen vergaß, wo er die letzten Tage gewesen war. Derren Be’Lauppy war ja ein Pfadfinder, und ein Pfadfinder sollte sich nicht immer am gleichen Platz aufhalten. Sie wandern oft umher, um zum Beispiel die Fauna, das Verhalten von Kreaturen, die Außenposten sowie Gruppen von Reisenden zu beobachten…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derren Be’Lauppy und Bremmen stellten einander vor und Bremmen erklärte, warum er nach dem Pfadfinder gesucht hatte. Sie unterhielten sich fast eine ganze Stunde miteinander. Derren war ein sehr sympathischer Korsar. Er war aufgeschlossen und gern bereit, jedem von Codgy gesandten Homin sein Wissen zu vermitteln. Das passierte in letzter Zeit immer häufiger, da junge Tryker es wohl schick fanden, diesem Stamm zu dienen. Es versprach eine Menge Aufregung, Abenteuer und vor allem das Meistern der Kriegsführung. Aber Bremmen würde darauf noch etwas warten müssen. Er hatte nun gerade seinen ersten Auftrag zu erfüllen: Die [[Cute|Cutes]] in der Gegend zu beobachten und die Positionen ihrer Gruppen auf seiner Karte zu markieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser junger Homin streifte durch die Gegend und versuchte, alle Cutes in dieser Region zu finden. Er war inzwischen so gut geworden, sich Kreaturen mit seiner Flunker fern zu halten, dass er dafür nur 3 Tage gebraucht hatte. Der einzige Ort, den er noch nicht aufgesucht hatte, war Windiger Weg. Er hob es sich für den Schluss auf, da er wusste, dass es der Gefährlichste war. Kurz gesagt: die Ragus waren einen Plage und als er das letzte Mal dort gewesen war, hatte er nur knapp überlebt. Durch das Gedränge der [[Gnoof|Gnoofs]] bewegte er sich geduckt vorwärts. Er hielt sich dicht über dem Boden und kroch zwischen den Pflanzen hindurch, immer wieder die Richtung des Windes kontrollierend um zu vermeiden, dass die Raubtiere ihn aus der Ferne rochen. Sein Ziel waren die südlichen Tümpel, wo es weniger gefährlich sein würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztendlich kam er dort an. Aufmerksam sah er sich um und entdeckte einige Gruppen von Cutes. Die Pflanzen als Deckung ausnutzend, schlich er sich vorwärts, um sie zu mustern und um ihre Position zu notieren. Er beobachte gerade einen von ihnen genauer, um ihr Verhalten studierend, als ein Schrei das Blut in seinen Adern erstarren ließ: ein weiterer Cute lief auf seine Gruppe zu und Bremmen befand sich genau in seinem Weg. Nachdem er seinen Flunker bereit gemacht hatte, war der Cute auch schon heran. Er schoss einige male. Die Wunden, die ihm sein Gegner zufügte, ignorierte er dabei, ohne einen Laut von sich zu geben. Obwohl er im Nahkampf nicht besonders geübt war und deshalb ernsthaft verwundet wurde, lag der Cute in weniger als eine Minute besiegt zu seinen Füßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Gefahr war noch nicht vorüber: als er sich umdrehte, sah einen sehr großen Cute, der ihn mit weit ausgebreiteten Armen bedrohte. Es sah zivilisierter aus als die andern. Aber Bremmen war stark verwundet und der Cute jagte ihm Angst ein. Also dachte er nicht lange nach und rannte zurück zum Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Cute]] hielt sich Rand des Wassers. Bremmen beobachtete ihn. “Wie die [[Ragus]]”, dachte er bei sich. “Er fürchtet sich vor Wasser, also ist er mehr eine Kreatur denn ein [[Homin]].”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bremmen stieg auf der anderen Seite des Tümpels aus dem Wasser und machte sich auf den Weg zurück zu Derren. Er hatte alles über die Positionen der Cutes aufgeschrieben, also war er sich sicher, dass er nun den Korsaren beitreten würde!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wenig später traf er den Pfadfinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- “Hi Derren!&amp;quot; sagte er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Hi Bremmen! Ich habe jede Gruppe der Cutes auf meiner Karte markiert! Ich denke du wirst zufrieden sein.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- “Nun, das ist unmöglich, junger Homin. Du hast nur ein paar Tage gearbeitet und die Gruppen wandern mit den Jahreszeiten herum… Komm in einem Jahr wieder.” sagte Derren mit einem breiten Grinsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- “Was? Du machst wohl einen Scherz!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Das tue ich!” sagte Derren lachend. “Dann gib mir die Karte. Ich werde deine Informationen zu denen hinzufügen, die ich schon gesammelt habe.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derren nahm die Karte und schaute sie an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- “Cutes sind eine Plage, wenn man sie beobachten muss.” sagte Bremmen. “Sie griffen mich immer wieder an, wenn ich ihnen zu nahe kam. Ich habe einen sehr großen gesehen, der anders aussah. Ich dachte fast, es wäre ein Homin. Aber nur für eine Sekunde. Dann griff er mich wie die anderen an.” “Oh, du hast Doren getroffen! Wie auch immer, sie greifen dich nur an, wenn du sie störst. Eigentlich sind diese Kreaturen mehr oder weniger gutmütig. Aber sie fühlen sich bedroht, wann immer man in ihr Jagtterritorium eindringt. Also beobachte sie aus der Ferne und wenn du wirklich mit jemandem von ihnen reden möchtest, dann versuche es und triff dich mit den [[Cuzane]].”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- “Den Cuzane? Was sind sie?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- “Höher entwickelte Cutes. Das wird deine nächste Mission sein: geh zu ihrem Stamm und wenn du zurück kommst, erzähl mir, was sie für gewöhnlich essen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- “Wo finde ich sie?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;In den [[Lagunen von Loria]].”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- “Aber…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- “Viel Glück. Und gib dort Acht! Diese Region ist nicht so sicher, wie es die Winde der Musen ist.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bremmen war bestürzt. Aber er nahm die Herausforderung an und verließ den Pfadfinder in Richtung der Lagunen von Loria.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dritter Teil ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bremmen war noch nie so hungrig gewesen, wie zu dem Augenblick als er schließlich das Cuzanen-Lager erreichte. Sobald er die Lagunen von Loria erreichte hatte, war sein Flunker nutzlos geworden: die Kreaturen waren so schnell, dass er sie kaum erfassen konnte. So bewegte er sich lieber langsam vorwärts, jede von ihnen umgehend, wie er es in den Winden der Muse lernen musste als er dort war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er blickte auf die [[Cuzane]]. Sie sahen [[Cute|Cutes]] in der Tat sehr ähnlich… und mochten auch genauso gefährlich sein wie sie. Aus diesem Grunde versuchte er, sich ein wenig von ihnen fern zu halten. Doch sein Bauch schmerzte, knurrte ob seines Hungers. Einige Minuten später kam ein Cuzan zu ihm, langsam, ein paar große Früchte haltend. Was für eine Überraschung für den kleinen [[Homin]]: Sie waren nicht wie die Cutes denen er bis jetzt begegnet war. Diese hier waren nicht aggressiv und des Weiteren schienen sie… fast wie Homins zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Hallo [[Tryker]].“ sagte der Cuzan. „Du siehst hungrig aus, iss diese Früchte und komm mit. Folge mir zum Lager.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bremmen schlang die Früchte hinunter, als hätte er seit Wochen nichts gegessen…. Was in der Tat nicht weit von der Realität entfernt war. Ermutigt folgte er dem kleinen Cuzanen zum Lager. Einige andere Kreaturen aus dem Stamm versammelten sich um ihn und begannen seine Habseligkeiten zu durchsuchen. Bremmen nahm ein Buch, auf das sie alle starrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Wollt ihr das hier?“ fragte er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Ja. Es ist ein Buch, es enthält spezielles Wissen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Nehmt es, es gehört euch. Für die Früchte.“ antwortete Bremen mit einem Lächeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Danke Tryker, nimm diese Früchte und Beeren als Gegenleistung.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bremmen war im Moment glücklicher über das Essen als über das Buch. Des Weiteren konnte er ein neues Exemplar in [[Fairhaven]] finden, wo er auch das erste gekauft hatte. So war es ein gutes Geschäft für ihn. Die Cuzane versammelten sich um das Buch. Einige versuchten es zu lesen und ein Älterer nahm es an sich und behielt es. Sicher war es der Stammesherr. Allerdings war Bremmen sich dessen nicht sicher. Aber er wollte sich auch nicht erkundigen, da er sehr mit dem Essen beschäftigt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Tryker blieb nahezu eine Woche bei den Cuzanen. Er lernte eine Menge über sie, die verschiedenen Beeren die sie mochten und die, die sie nicht mochten - ganz wie Derren ihn beauftragt hatte es zu tun. Sie waren so dankbar für das Buch, das sie von ihm bekommen hatten, dass sie ihm viel über ihre Früchte und anderen Nahrungsvorkommen beibrachten, da Bremmen immer und immer wieder nach weiteren Informationen fragte. Endlich, als er alles aufgeschrieben hatte, entschied er sich, zum [[Korsaren]]-Kundschafter zurückzukehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf seinem Weg zurück zum Wirbel versuchte Bremmen sich zu tarnen und so viele Carnivoren wie möglich zu vermeiden. Er machte es so gut, dass er sogar unbemerkt blieb, als zwei Matis sich weniger als 20m von ihm entfernt trafen. Er konnte sogar ihr Gespräch hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Grüße!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Heil dir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Ist alles in Ordnung?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Ist es. Sie werden in exakt einer Woche eintreffen und wir werden den Quinteth Außenposten nach Sonnenuntergang angreifen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Perfekt. Der Überraschungseffekt wird ihnen keine Chance lassen, sich uns entgegen zu stellen. Lebewohl, wir sehen uns in [[Quinteth]].“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Lebe wohl&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der Matis ging und ein anderer kam einige Minuten später.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Grüße!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Heil dir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Alles ist in Ordnung. Der Quinteth Außenposten wird in einer Woche bei Sonnenuntergang eingenommen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Unsere Truppen sollten sich aufteilen, damit sie nicht so leicht entdeckt werden.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Sicher, ich haben ihnen bereits gesagt, dass sie es so machen sollen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Meine Leute werden aus den [[Winde der Muse|Winden der Muse]] kommen. Wir werden uns aufteilen, sobald wir die [[Lagunen von Loria]] erreichen. Eine Hälfte von uns wird direkt nach Norden gehen, die Andere nach Süd-Osten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Mögen sie sich zum richtigen Zeitpunkt versammeln, damit wir bereit sind, sie zu besiegen. Das ist alles was ich will und alles wofür ich bezahlt werde.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Es wird getan wie ihr befehlt. Für die Königin!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Für die Königin.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide von ihnen gingen. Bremmen war überrascht. Was planten Sie? Woher kamen Sie? Wo waren Sie? So viele Fragen blieben unbeantwortet. Er schrieb auf, was er gehört hatte, seine Position und den Platz auf den einer der Matis gezeigt hatte, als er über den Außenposten sprach. Das konnte sehr interessant werden, wenn er jemanden wüsste dem er es erzählen könnte. Er wartete noch ein wenig länger, um sicher zu gehen, dass er nicht bemerkt werden würde wenn er seinen Busch verließ, und rannte direkt zum Wirbel, schneller als er es je getan hatte, um mit Derren über das Gehörte zu sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Weg zurückzulegen, brauchte er einen weiteren Tag. Aber er schaffte es weit früher zu Derren zu kommen, als er es erwartet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Hallo Derren!“ rief er schon von Weitrem als Derren in Sichtweite kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Hallo Bremmen. Hast du also die Cuzane getroffen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Sicher, ich habe alles auf dieses Pergament geschrieben.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bremmen gab seine Aufzeichnungen an Derren der anfing, sie zu lesen und fuhr fort:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Aber ich habe weitere Neuigkeiten. Ich habe einige Matis belauscht, die darüber gesprochen haben, einen Außenposten in den Lagunen von Loria zu erobern.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Was?“ Derren hört augenblicklich auf, das Pergament zu lesen und starrt unseren jungen Tryker an. „Erzähl mir mehr&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Ich habe alles hier aufgeschrieben. Ich dachte jemand könnte an dieser Information interessiert sein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Sicher. Die Korsaren! Aber ich muß hier bleiben. Lauf zu Codgan und gib ihm so viele Informationen wie möglich.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Der Empfänger?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Nein. Codgan Ba’Nakry, unser derzeitiger Anführer. Beeil dich!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bremmen verließ den Kundschafter und machte sich auf den Weg zum Korsaren-Lager. Er hatte das eindringliche Gefühl, dass alles auf seine Schnelligkeit ankam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vierter Teil ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Codgan hatte dem jungen [[Tryker]] nicht wirklich zugehört. Er hatte nur einen kurzen Blick auf seine Notizen geworfen und ihn anschließend gefragt, ob er ein Krieger sei. Bremmen war sich mit seiner Antwort nicht sicher gewesen, hatte dann aber genickt und infolge dessen eine schöne Rüstung in den Farben der [[Korsaren]] erhalten. Danach hatte er sich einer der Gruppen angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie brachten ihn daraufhin rasch zu den [[Lagunen von Loria]]. Fünf Tage nach dem Treffen der Matis trafen sie bei dem Strudel zwischen den Lagunen von Loria und den [[Winde der Muse|Winden der Muse]] ein. Während des langen Marsches diskutierten sie, um einen Plan zu schmieden. Als erstes würden sie die Gruppe der [[Mati]]s auskundschaften, die aus den Winden der Muse kommen würde. Sie wollten sie angreifen, sobald sie sich in zwei kleine Gruppen aufgeteilt hatte. Danach würden sie untersuchen, ob sich andere Matis in der Umgebung aufhielten, um diese auszuschalten und auf diese Weise die Streitmacht der Matis zu schwächen, sodass ihr letzter Angriff keinerlei Chancen auf einen Sieg haben würde. Jeder Korsar schien genau zu wissen, was er zu tun hatte. Bremmen wurde gefragt, ob er seinen Flunker gegen die Magier einsetzen und ihr Köpfe ins Ziel nehmen könne, um sie so zu lähmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr kleines Lager errichteten sie südlich des Strudels in den Lagunen von Loria. Sie sandten einen Kundschafter in die Winde der Muse aus, um die Matis zu lokalisieren und ihre Gruppenstärke zu erfahren. In der Zwischenzeit sammelte Bremmen Früchte sowie Pilze und die anderen, besseren, Krieger jagten Tiere für Fleisch. Sie saßen alle gemeinsam um ein kleines Feuer, wo sie gemeinsam aßen, diskutierten und Geschichten von einem alten Land erzählten. Bremmen konnte kaum glauben, dass er so vieles mit ihnen teilte. Sein Herz gehörte definitiv hierher zu den Korsaren. Einige wurden ausgewählt, um das Lager über Nacht zu bewachen, sodass die anderen friedlich schlafen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen kam der Kundschafter zurück. Er verschlang zuerst sein Essen und erstattete dann Bericht.: „Es sind 16 Matis. Darum werden sie sich wahrscheinlich in zwei kleine Gruppen zu je acht Mann aufteilen. Sie sollten bald eintreffen.“ Da sie sehr zahlreich waren und die anderen auch noch gestoppt werden mussten, welche aus dem Norden eintreffen würden, beschlossen die Korsaren, die Matis am Strudel zu überfallen. Deshalb machten sie kehrt, liefen in Richtung Norden und tarnten sich, indem sie Wasser und Staub vermischten und auf ihre Kleider sowie ins Gesicht schmierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sonne stand im Zenit, als die Matis durch den Strudel gingen. Ihre schwarzen Rüstungen waren leicht vom gelben Sand der Lagunen zu unterscheiden. Sie stoppten und wenn der Befehl zum Angriff erklingen würde, würden sie sich aufteilen. Alle Korsaren begannen sich bereit zu machen. Bremmen nahm seinen Flunker und bereitete sich vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Magier fielen nicht, jedoch wurden sie komplett gelähmt. Danach zielte Bremmen auf die Heiler. Die Krieger rannten bereits auf ihn zu, als er den zweiten der beiden Heiler lähmte, welche sofort von den Korsarenkriegern umringt waren. Einen Augenblick lang spielte Bremmen mit dem Gedanken zu fliehen, aber die Korsarenkrieger waren schneller. Mit dem Staub im Gesicht und auf der Kleidung war ihre Tarnung perfekt und sie bezwangen die Matis. Es hatte nicht einmal so lange gedauert wie erwartet. Die Korsaren waren sehr gut im Kampf, ihre Gegner hatten keinerlei Chancen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige der Korsaren untersuchten die Leichen und nahmen alles Wertvolle an sich. Sie heilten die Wunden ihrer Krieger … sie hatten sehr viele davon getragen, aber es gab keine Toten. Ihre Zeit war jedoch begrenzt. Sie sandten drei Kundschafter aus, um die Lagunen zu erkunden und machten sich auf den Weg zum Außenposten, den die Matis angreifen wollten, um sich eine Strategie auszudenken. Keine Kreatur konnte sich ihner erwehren und so erreichten sie den Außenposten in wenigen Stunden. Sie erkundeten die Umgebung und stiegen auf eine Düne, sodass sie einen besseren Überblick hatten, während sie auf die Rückkehr der Kundschafter warteten und eine Strategie für den letzen Kampf entwickelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nacht senkte sich über die Lagunen und sie verbrachten diese, wie die Nacht zuvor. Am Morgen darauf kehrten bereits zwei Kundschafter zurück. Zwei Gruppen mit je 15 Matis waren gesichtet worden. Eine Gruppe kam aus dem Norden. Die andere würde wahrscheinlich eher eintreffen und dann in der Nähe des Außenpostens auf die zweite Gruppe warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Düne, welche den [[Korsaren]] zuvor bereits gute Dienste geleistet hatte, würden sie sich sicher zu Nutze machen wollen, damit sie einen guten Überblick erhielten. Die Korsaren hatten Recht. Sie sahen die ungefähr 15 Matiskrieger in der Ferne anrücken und auf der Düne positionieren. Die Korsaren tarnten sich wie am Tag zuvor und warteten auf den richtigen Zeitpunkt. Gleiche Anzahl, gleiche Strategie … und gleiches Resultat. Bremmen jubelte. Einige Korsaren plünderten die Leichen und eilten zurück auf ihre Düne, um zwei weitere Gruppen mit je 15 Kriegern zu beobachten, wie sie gerade am Außenposten ankamen. Eine aus dem Norden und die andere aus dem Süden. Diese Schlacht wird härter werden, als jene zuvor. Aber Bremmen erzählte dem Anführer schnell von einer Idee seinerseits, um es den Korsaren einfacher zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Das ist sehr gefährlich und risikoreich für dich. Bist du dir sicher, dass du es versuchen möchtest?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Bin ich! Und so trägt nur einer von uns das Risiko und wenn es gelingt, dann werden wir keine Probleme damit haben, sie aufzuhalten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „In Ordnung. Dann nimm diese Sachen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bremmen zog sich eine Matisrüstung an und rannte gen Süden zur ersten Gruppe der Matis. Während dessen liefen die Korsaren in den Norden zur zweiten Gruppe der Matis. Unser Tryker war weniger als 50m entfernt von den Matis, da wurde er entdeckt. Er stoppte und rief:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Ich komme in friedlicher Absicht. Einige eurer Freunde scheinen in Probleme verwickelt zu sein, nicht weit von hier, mit Cuzanen, aber ich komme nicht an sie heran.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Matis zögerte und gab ihm erneut ein Zeichen, dass er herankommen solle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Wie sind sie gekleidet?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Mit schwarzen Rüstungen, Sir. Sie sind weniger als 500m entfernt in östlicher Richtung. Ich kann euch hinführen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Geführt von einen [[Tryker]]? Du träumst wohl!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Dann kann ich euch nur den Punkt zeigen, wo sie liegen. Sehen sie den Baum dort bei den Dünen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Ja.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Gehen sie dort hin und dann genau 200m in östliche Richtung.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Folge uns, für den Fall das du lügst.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bremmen schluckte langsam. Er folgte den [[Matis]] und versuchte abseits zu stehen, aber einer der Krieger hielt sein Schwert gegen seinen Rücken und befahl ihm, weiter zu gehen. Er hatte keine Wahl, er musste gehorchen. Sie erreichten den Baum und schauten nach Osten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „So, wo sind sie?“ Fragte einer der Matis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Sie sollten hier sein, aber wir können sie aus der Entfernung nicht sehen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- „Dann geh!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie liefen 200m, aber dort waren keine Leichen und auch keine Anzeichen, dass dort ein Kampf stattfand. Der Matis blickte zu Bremmen und unser Tryker glaubte, seine letzte Stunde hätte geschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fünfter Teil ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bremmen schwitzte unaufhörlich. Der Matis hielt sein Schwert unter Bremmens Kinn und erzählte ihm was er vor hatte. Der Tryker schaute ihn an, zitterte wie ein Blatt, stotternd er wusste nicht was geschah als der Matis fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Korsaren, sie waren direkt hinter ihnen. Bremmen brauchte nicht lange überlegen und rannte zu seinen Freunden. einer der Matis begann noch einen Zauber zu werfen, aber es war zu spät: die Krieger waren bereits bei ihnen. Schnell wie nie zuvor: die Matis waren in keinster Weise vorbereitet und wenige Minuten später lagen sie alle. Bremmen sah sie an und sagte: “Am Ende bin ich kein Lügner, hier liegen Matis…” Einige Korsaren plünderten die [[Homin|Homins]] und Bremmen half ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Warum plündern wir sie aus?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Das ist unsere Belohnung.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Aber… ok.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er fragte nicht nach weiteren Informationen, verstehend, dass er keine Antworten bekommen würde. Er entschied sich Codgan Ba’Nakry später zu fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Korsaren kehrten mit ihrer Beute zurück zu ihrem Lager. Auf dem Weg nach Hause versuchte Bremmen zu verstehen weshalb die Korsaren so schnell entschieden hatten die Matis an zu greifen, ohne mehr zu wissen. Ihm wurde erklärt, dass sie nicht wirklich einen Grund benötigten: Die Matis waren anwesend, gute Opfer um sie zu plündern, da sie meist gut ausgerüstet sind, so wie viele Güter und [[Dapper]] bei sich tragen. Er hakte nicht weiter nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einmal zurück im lager verbeugte er sich vor Codgan und begann mit ihm zu reden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Hallo Codgan.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Hi junger Korsar&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Unsere Mission war…&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Ich weiß bereits was geschehen hat. Fahre sofort mit deinen Fragen fort, ich schätze, dass du viele hast.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Na gut mir wurde gesagt, dass wir keinen anderen Grund hatten um die Matis an zu greifen als sie zu plündern.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Ja. Und sie sind unsere größten Feinde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Weshalb sind sie Feinde? Ich dachte Matis und Tryker während Verbündete.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Ja. Jedoch sind nicht alle Matis mit den Trykern alliert.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Und diese waren nicht?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Du solltest lieber da von ausgehen, wenn du ein schlechtes Gewissen vermeiden willst… antwortete er mit einem Lächeln.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Sicher, Aber wenn wir falsch gelegen hätten… Würde die Föderation nicht sauer auf uns sein…&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Die Föderation? Nein, sie würden nicht. Sie würdigen unsere Leistungen und bezahlen uns für diese sogar. Und bedenke, dass Gouvernör Still Wyler unser Anführer war, bevor ich es wurde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Mir wurde da von berichtet. Aber weshalb hat er uns verlassen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Weil er höhere Ziele hatte. Und seine Entscheidung war richtig, er wurde im Jahre 2508 gewählt um Beadley Nimby zu ersetzen. Zudem schließen sich uns viele Tryker anschließen während sie jung sind. Jedoch mit den Jahren werden sie immer weniger Temperementvoll… und somit immer weniger nützlich für uns.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Aber eine Sache ist merkwürdig. Du sagtest mir, dass die Föderation uns für unsere Leistungen bezahlt… Aber… Sie glauben an [[Jena]], und wir…&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Wir sind loyale Partisanen und spielen eine überwiegende Rolle in der Kriegsführung. Reicht das nicht? Und tja… viele Tryker verstehen nicht, dass sie den [[Karavan]] nicht trauen sollten. [[Kami]] sind unsere Freunde der Natur aber wir können unsere Brüder nicht zwingen ihnen zu glauben. Lasst uns warten, bis sie es selbst merken.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Codgan’s Rede war weise und Bremmens Herz war berührt. Er verstand all das, was sein Vater ihm erzählt hatte, alles was er von ihnen lernen könne. Und als Gegenleistung kniete er nieder und sprach den Korsaren seine Loyalität aus. Der Anführer des Stammes musste lächeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Bitte steh auf. Du bist bereits einer von uns Bremmen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hieß ihn willkommen und zeigte ihm ein Zelt, welches er mit zwei anderen teilen würde. Seine neue Heimat, seine neue Familie. Bremmen trat ein und kam einige Minuten später wieder heraus. Er sah einen jungen Tryker der mit Codgan Be’Yle redete. Und ein wenig später schwamm der junge [[Tryker]] in die [[Winde der Muse]]… alle hundert meter hustend. Bremmen lachte und fand etwas zu tun um den [[Korsaren]] zu helfen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Die Chroniken von Atys}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lore]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Chroniken von Atys]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chroniken des Neubeginns]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chroniken von Aeden Aqueous]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SirCotare</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Geschichte_eines_jungen_Korsaren_05&amp;diff=7761</id>
		<title>Geschichte eines jungen Korsaren 05</title>
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				<updated>2014-08-20T20:23:17Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;SirCotare: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Geschichte eines jungen Korsaren - Fünfter Teil =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bremmen schwitzte unaufhörlich. Der Matis hielt sein Schwert unter Bremmens Kinn und erzählte ihm was er vor hatte. Der Tryker schaute ihn an, zitterte wie ein Blatt, stotternd er wusste nicht was geschah als der Matis fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Korsaren, sie waren direkt hinter ihnen. Bremmen brauchte nicht lange überlegen und rannte zu seinen Freunden. einer der Matis begann noch einen Zauber zu werfen, aber es war zu spät: die Krieger waren bereits bei ihnen. Schnell wie nie zuvor: die Matis waren in keinster Weise vorbereitet und wenige Minuten später lagen sie alle. Bremmen sah sie an und sagte: “Am Ende bin ich kein Lügner, hier liegen Matis…” Einige Korsaren plünderten die Homins und Bremmen half ihnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Warum plündern wir sie aus?&amp;lt;br /&amp;gt; * Das ist unsere Belohnung&amp;lt;br /&amp;gt; * Aber… ok.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er fragte nicht nach weiteren Informationen, verstehend, dass er keine Antworten bekommen würde. Er entschied sich Codgan Ba’Nakry später zu fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Korsaren kehrten mit ihrer Beute zurück zu ihrem Lager. Auf dem Weg nach Hause versuchte Bremmen zu verstehen weshalb die Korsaren so schnell entschieden hatten die Matis an zu greifen, ohne mehr zu wissen. Ihm wurde erklärt, dass sie nicht wirklich einen Grund benötigten: Die Matis waren anwesend, gute oOpfer um sie zu plündern, da sie meist gut ausgerüstet sind, so wie viele Güter und Dapper bei sich tragen. Er hakte nicht weiter nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einmal zurück im lager verbeugte er sich vor Codgan und begann mit ihm zu reden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hallo Codgan.&amp;lt;br /&amp;gt; * Hi junger Korsar&amp;lt;br /&amp;gt; * Unsere Mission war…&amp;lt;br /&amp;gt; * Ich weiß bereits was geschehen hat. Fahre sofort mit deinen Fragen fort, ich schätze, dass du viele hast.&amp;lt;br /&amp;gt; * Na gut mir wurde gesagt, dass wir keinen anderen Grund hatten um die Matis an zu greifen als sie zu plündern.&amp;lt;br /&amp;gt; * Ja. Und sie sind unsere größten Feinde.&amp;lt;br /&amp;gt; * Weshalb sind sie Feinde? Ich dachte Matis und Tryker während Verbündete.&amp;lt;br /&amp;gt; * Ja. Jedoch sind nicht alle Matis mit den Trykern alliert.&amp;lt;br /&amp;gt; * Und diese waren nicht?&amp;lt;br /&amp;gt; * Du solltest lieber da von ausgehen, wenn du ein schlechtes Gewissen vermeiden willst… antwortete er mit einem Lächeln.&amp;lt;br /&amp;gt; * Sicher, Aber wenn wir falsch gelegen hätten… Würde die Föderation nicht sauer auf uns sein…&amp;lt;br /&amp;gt; * Die Föderation? Nein, sie würden nicht. Sie würdigen unsere Leistungen und bezahlen uns für diese sogar. Und bedenke, dass Gouvernör Still Wyler unser Anführer war, bevor ich es wurde.&amp;lt;br /&amp;gt; * Mir wurde da von berichtet. Aber weshalb hat er uns verlassen?&amp;lt;br /&amp;gt; * Weil er höhere Ziele hatte. Und seine Entscheidung war richtig, er wurde im Jahre 2508 gewählt um Beadley Nimby zu ersetzen. Zudem schließen sich uns viele Tryker anschließen während sie jung sind. Jedoch mit den Jahren werden sie immer weniger Temperementvoll… und somit immer weniger nützlich für uns.&amp;lt;br /&amp;gt; * Aber eine Sache ist merkwürdig. Du sagtest mir, dass die Föderation uns für unsere Leistungen bezahlt… Aber… Sie glauben an Jena, und wir…&amp;lt;br /&amp;gt; * Wir sind loyale Partisanen und spielen eine überwiegende Rolle in der Kriegsführung. Reicht das nicht? Und tja… viele Tryker verstehen nicht, dass sie den Karavan nicht trauen sollten. Kami sind unsere Freunde der Natur aber wir können unsere Brüder nicht zwingen ihnen zu glauben. Lasst uns warten, bis sie es selbst merken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Codgan’s Rede war weise und Bremmens Herz war berührt. Er verstand all das, was sein Vater ihm erzählt hatte, alles was er von ihnen lernen könne. Und als Gegenleistung kniete er nieder und sprach den Korsaren seine Loyalität aus. Der Anführer des Stammes musste lächeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bitte steh auf. Du bist bereits einer von uns Bremmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hieß ihn willkommen und zeigte ihm ein Zelt, welches er mit zwei anderen teilen würde. Seine neue Heimat, seine neue Familie. Bremmen trat ein und kam einige Minuten später wieder heraus. Er sah einen jungen Tryker der mit Codgan Be’Yle redete. Und ein wenig später schwamm der junge Tryker in die Winde der Muse… alle hundert meter hustend. Bremmen lachte und fand etwas zu tun um den Korsaren zu helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:WikiImport/erledigt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SirCotare</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Geschichte_eines_jungen_Korsaren_04&amp;diff=7760</id>
		<title>Geschichte eines jungen Korsaren 04</title>
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				<updated>2014-08-20T20:22:52Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;SirCotare: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Geschichte eines jungen Korsaren - Vierter Teil =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Codgan hatte dem jungen Tryker nicht wirklich zugehört. Er hatte nur einen kurzen Blick auf seine Notizen geworfen und ihn anschließend gefragt, ob er ein Krieger sei. Bremmen war sich mit seiner Antwort nicht sicher gewesen, hatte dann aber genickt und infolge dessen eine schöne Rüstung in den Farben der Korsaren erhalten. Danach hatte er sich einer der Gruppen angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie brachten ihn daraufhin rasch zu den Lagunen von Loria. Fünf Tage nach dem Treffen der Matis trafen sie bei dem Strudel zwischen den Lagunen von Loria und den Winden der Muse ein. Während des langen Marsches diskutierten sie, um einen Plan zu schmieden. Als erstes würden sie die Gruppe der Matis auskundschaften, die aus den Winden der Muse kommen würde. Sie wollten sie angreifen, sobald sie sich in zwei kleine Gruppen aufgeteilt hatte. Danach würden sie untersuchen, ob sich andere Matis in der Umgebung aufhielten, um diese auszuschalten und auf diese Weise die Streitmacht der Matis zu schwächen, sodass ihr letzter Angriff keinerlei Chancen auf einen Sieg haben würde. Jeder Korsar schien genau zu wissen, was er zu tun hatte. Bremmen wurde gefragt, ob er seinen Flunker gegen die Magier einsetzen und ihr Köpfe ins Ziel nehmen könne, um sie so zu lähmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr kleines Lager errichteten sie südlich des Strudels in den Lagunen von Loria. Sie sandten einen Kundschafter in die Winde der Muse aus, um die Matis zu lokalisieren und ihre Gruppenstärke zu erfahren. In der Zwischenzeit sammelte Bremmen Früchte sowie Pilze und die anderen, besseren, Krieger jagten Tiere für Fleisch. Sie saßen alle gemeinsam um ein kleines Feuer, wo sie gemeinsam aßen, diskutierten und Geschichten von einem alten Land erzählten. Bremmen konnte kaum glauben, dass er so vieles mit ihnen teilte. Sein Herz gehörte definitiv hierher zu den Korsaren. Einige wurden ausgewählt, um das Lager über Nacht zu bewachen, sodass die anderen friedlich schlafen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen kam der Kundschafter zurück. Er verschlang zuerst sein Essen und erstattete dann Bericht.: „Es sind 16 Matis. Darum werden sie sich wahrscheinlich in zwei kleine Gruppen zu je acht Mann aufteilen. Sie sollten bald eintreffen.“ Da sie sehr zahlreich waren und die anderen auch noch gestoppt werden mussten, welche aus dem Norden eintreffen würden, beschlossen die Korsaren, die Matis am Strudel zu überfallen. Deshalb machten sie kehrt, liefen in Richtung Norden und tarnten sich, indem sie Wasser und Staub vermischten und auf ihre Kleider sowie ins Gesicht schmierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sonne stand im Zenit, als die Matis durch den Strudel gingen. Ihre schwarzen Rüstungen waren leicht vom gelben Sand der Lagunen zu unterscheiden. Sie stoppten und wenn der Befehl zum Angriff erklingen würde, würden sie sich aufteilen. Alle Korsaren begannen sich bereit zu machen. Bremmen nahm seinen Flunker und bereitete sich vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Magier fielen nicht, jedoch wurden sie komplett gelähmt. Danach zielte Bremmen auf die Heiler. Die Krieger rannten bereits auf ihn zu, als er den zweiten der beiden Heiler lähmte, welche sofort von den Korsarenkriegern umringt waren. Einen Augenblick lang spielte Bremmen mit dem Gedanken zu fliehen, aber die Korsarenkrieger waren schneller. Mit dem Staub im Gesicht und auf der Kleidung war ihre Tarnung perfekt und sie bezwangen die Matis. Es hatte nicht einmal so lange gedauert wie erwartet. Die Korsaren waren sehr gut im Kampf, ihre Gegner hatten keinerlei Chancen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige der Korsaren untersuchten die Leichen und nahmen alles Wertvolle an sich. Sie heilten die Wunden ihrer Krieger … sie hatten sehr viele davon getragen, aber es gab keine Toten. Ihre Zeit war jedoch begrenzt. Sie sandten drei Kundschafter aus, um die Lagunen zu erkunden und machten sich auf den Weg zum Außenposten, den die Matis angreifen wollten, um sich eine Strategie auszudenken. Keine Kreatur konnte sich ihner erwehren und so erreichten sie den Außenposten in wenigen Stunden. Sie erkundeten die Umgebung und stiegen auf eine Düne, sodass sie einen besseren Überblick hatten, während sie auf die Rückkehr der Kundschafter warteten und eine Strategie für den letzen Kampf entwickelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nacht senkte sich über die Lagunen und sie verbrachten diese, wie die Nacht zuvor. Am Morgen darauf kehrten bereits zwei Kundschafter zurück. Zwei Gruppen mit je 15 Matis waren gesichtet worden. Eine Gruppe kam aus dem Norden. Die andere würde wahrscheinlich eher eintreffen und dann in der Nähe des Außenpostens auf die zweite Gruppe warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Düne, welche den Korsaren zuvor bereits gute Dienste geleistet hatte, würden sie sich sicher zu Nutze machen wollen, damit sie einen guten Überblick erhielten. Die Korsaren hatten Recht. Sie sahen die ungefähr 15 Matiskrieger in der Ferne anrücken und auf der Düne positionieren. Die Korsaren tarnten sich wie am Tag zuvor und warteten auf den richtigen Zeitpunkt. Gleiche Anzahl, gleiche Strategie … und gleiches Resultat. Bremmen jubelte. Einige Korsaren plünderten die Leichen und eilten zurück auf ihre Düne, um zwei weitere Gruppen mit je 15 Kriegern zu beobachten, wie sie gerade am Außenposten ankamen. Eine aus dem Norden und die andere aus dem Süden. Diese Schlacht wird härter werden, als jene zuvor. Aber Bremmen erzählte dem Anführer schnell von einer Idee seinerseits, um es den Korsaren einfacher zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das ist sehr gefährlich und risikoreich für dich. Bist du dir sicher, dass du es versuchen möchtest?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Bin ich! Und so trägt nur einer von uns das Risiko und wenn es gelingt, dann werden wir keine Probleme damit haben, sie aufzuhalten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„In Ordnung. Dann nimm diese Sachen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bremmen zog sich eine Matisrüstung an und rannte gen Süden zur ersten Gruppe der Matis. Während dessen liefen die Korsaren in den Norden zur zweiten Gruppe der Matis. Unser Tryker war weniger als 50m entfernt von den Matis, da wurde er entdeckt. Er stoppte und rief:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich komme in friedlicher Absicht. Einige eurer Freunde scheinen in Probleme verwickelt zu sein, nicht weit von hier, mit Cuzanen, aber ich komme nicht an sie heran.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Matis zögerte und gab ihm erneut ein Zeichen, dass er herankommen solle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wie sind sie gekleidet?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Mit schwarzen Rüstungen, Sir. Sie sind weniger als 500m entfernt in östlicher Richtung. Ich kann euch hinführen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Geführt von einen Tryker? Du träumst wohl[[Image:“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dann kann ich euch nur den Punkt zeigen, wo sie liegen. Sehen sie den Baum dort bei den Dünen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Gehen sie dort hin und dann genau 200m in östliche Richtung.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Folge uns, für den Fall das du lügst.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bremmen schluckte langsam. Er folgte den Matis und versuchte abseits zu stehen, aber einer der Krieger hielt sein Schwert gegen seinen Rücken und befahl ihm, weiter zu gehen. Er hatte keine Wahl, er musste gehorchen. Sie erreichten den Baum und schauten nach Osten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„So, wo sind sie?“ Fragte einer der Matis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie sollten hier sein, aber wir können sie aus der Entfernung nicht sehen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dann geh|]]“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie liefen 200m, aber dort waren keine Leichen und auch keine Anzeichen, dass dort ein Kampf stattfand. Der Matis blickte zu Bremmen und unser Tryker glaubte, seine letzte Stunde hätte geschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:WikiImport/erledigt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SirCotare</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Geschichte_eines_jungen_Korsaren_03&amp;diff=7759</id>
		<title>Geschichte eines jungen Korsaren 03</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Geschichte_eines_jungen_Korsaren_03&amp;diff=7759"/>
				<updated>2014-08-20T20:22:34Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;SirCotare: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Geschichte eines jungen Korsaren - Dritter Teil =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bremmen war noch nie so hungrig gewesen, wie zu dem Augenblick als er schließlich das Cuzanen-Lager erreichte. Sobald er die Lagunen von Loria erreichte hatte, war sein Flunker nutzlos geworden: die Kreaturen waren so schnell, dass er sie kaum erfassen konnte. So bewegte er sich lieber langsam vorwärts, jede von ihnen umgehend, wie er es in den Winden der Muse lernen musste als er dort war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er blickte auf die Cuzane. Sie sahen Cutes in der Tat sehr ähnlich… und mochten auch genauso gefährlich sein wie sie. Aus diesem Grunde versuchte er, sich ein wenig von ihnen fern zu halten. Doch sein Bauch schmerzte, knurrte ob seines Hungers. Einige Minuten später kam ein Cuzan zu ihm, langsam, ein paar große Früchte haltend. Was für eine Überraschung für den kleinen Homin: Sie waren nicht wie die Cutes denen er bis jetzt begegnet war. Diese hier waren nicht aggressiv und des Weiteren schienen sie… fast wie Homins zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hallo Tryker.“ sagte der Cuzan. „Du siehst hungrig aus, iss diese Früchte und komm mit. Folge mir zum Lager.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bremmen schlang die Früchte hinunter, als hätte er seit Wochen nichts gegessen…. Was in der Tat nicht weit von der Realität entfernt war. Ermutigt folgte er dem kleinen Cuzanen zum Lager. Einige andere Kreaturen aus dem Stamm versammelten sich um ihn und begannen seine Habseligkeiten zu durchsuchen. Bremmen nahm ein Buch, auf das sie alle starrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wollt ihr das hier?“ fragte er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja. Es ist ein Buch, es enthält spezielles Wissen[[Image:“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nehmt es, es gehört euch. Für die Früchte.“ antwortete Bremen mit einem Lächeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Danke Tryker, nimm diese Früchte und Beeren als Gegenleistung.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bremmen war im Moment glücklicher über das Essen als über das Buch. Des Weiteren konnte er ein neues Exemplar in Fairhaven finden, wo er auch das erste gekauft hatte. So war es ein gutes Geschäft für ihn. Die Cuzane versammelten sich um das Buch. Einige versuchten es zu lesen und ein Älterer nahm es an sich und behielt es. Sicher war es der Stammesherr. Allerdings war Bremmen sich dessen nicht sicher. Aber er wollte sich auch nicht erkundigen, da er sehr mit dem Essen beschäftigt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Tryker blieb nahezu eine Woche bei den Cuzanen. Er lernte eine Menge über sie, die verschiedenen Beeren die sie mochten und die, die sie nicht mochten - ganz wie Derren ihn beauftragt hatte es zu tun. Sie waren so dankbar für das Buch, das sie von ihm bekommen hatten, dass sie ihm viel über ihre Früchte und anderen Nahrungsvorkommen beibrachten, da Bremmen immer und immer wieder nach weiteren Informationen fragte. Endlich, als er alles aufgeschrieben hatte, entschied er sich, zum Korsaren-Kundschafter zurückzukehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf seinem Weg zurück zum Wirbel versuchte Bremmen sich zu tarnen und so viele Carnivoren wie möglich zu vermeiden. Er machte es so gut, dass er sogar unbemerkt blieb, als zwei Matis sich weniger als 20m von ihm entfernt trafen. Er konnte sogar ihr Gespräch hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Grüße|]]“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Heil dir[[Image:“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ist alles in Ordnung?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ist es. Sie werden in exakt einer Woche eintreffen und wir werden den Quinteth Außenposten nach Sonnenuntergang angreifen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Perfekt. Der Überraschungseffekt wird ihnen keine Chance lassen, sich uns entgegen zu stellen. Lebewohl, wir sehen uns in Quinteth.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Lebe wohl „&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der Matis ging und ein anderer kam einige Minuten später.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Grüße|]]„&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Heil dir[[Image:“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Alles ist in Ordnung. Der Quinteth Außenposten wird in einer Woche bei Sonnenuntergang eingenommen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Unsere Truppen sollten sich aufteilen, damit sie nicht so leicht entdeckt werden.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sicher, ich haben ihnen bereits gesagt, dass sie es so machen sollen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Meine Leute werden aus den Winden der Muse kommen. Wir werden uns aufteilen, sobald wir die Lagunen von Loria erreichen. Eine Hälfte von uns wird direkt nach Norden gehen, die Andere nach Süd-Osten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Mögen sie sich zum richtigen Zeitpunkt versammeln, damit wir bereit sind, sie zu besiegen. Das ist alles was ich will und alles wofür ich bezahlt werde.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es wird getan wie ihr befehlt. Für die Königin|]]“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Für die Königin.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide von ihnen gingen. Bremmen war überrascht. Was planten Sie? Woher kamen Sie? Wo waren Sie? So viele Fragen blieben unbeantwortet. Er schrieb auf, was er gehört hatte, seine Position und den Platz auf den einer der Matis gezeigt hatte, als er über den Außenposten sprach. Das konnte sehr interessant werden, wenn er jemanden wüsste dem er es erzählen könnte. Er wartete noch ein wenig länger, um sicher zu gehen, dass er nicht bemerkt werden würde wenn er seinen Busch verließ, und rannte direkt zum Wirbel, schneller als er es je getan hatte, um mit Derren über das Gehörte zu sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Weg zurückzulegen, brauchte er einen weiteren Tag. Aber er schaffte es weit früher zu Derren zu kommen, als er es erwartet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hallo Derren[[Image:“ rief er schon von Weitrem als Derren in Sichtweite kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hallo Bremmen. Hast du also die Cuzane getroffen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sicher, ich habe alles auf dieses Pergament geschrieben.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bremmen gab seine Aufzeichnungen an Derren der anfing, sie zu lesen und fuhr fort:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Aber ich habe weitere Neuigkeiten. Ich habe einige Matis belauscht, die darüber gesprochen haben, einen Außenposten in den Lagunen von Loria zu erobern.„&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was?“ Derren hört augenblicklich auf, das Pergament zu lesen und starrt unseren jungen Tryker an. „Erzähl mir mehr„&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich habe alles hier aufgeschrieben. Ich dachte jemand könnte an dieser Information interessiert sein.„&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sicher. Die Korsaren|]] Aber ich muß hier bleiben. Lauf zu Codgan und gib ihm so viele Informationen wie möglich.„&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Der Empfänger?„&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nein. Codgan Ba’Nakry, unser derzeitiger Anführer. Beeil dich!„&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bremmen verließ den Kundschafter und machte sich auf den Weg zum Korsaren-Lager. Er hatte das eindringliche Gefühl, dass alles auf seine Schnelligkeit ankam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:WikiImport/erledigt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SirCotare</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Geschichte_eines_jungen_Korsaren_02&amp;diff=7758</id>
		<title>Geschichte eines jungen Korsaren 02</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Geschichte_eines_jungen_Korsaren_02&amp;diff=7758"/>
				<updated>2014-08-20T20:22:16Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;SirCotare: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Geschichte eines jungen Korsaren - Zweiter Teil =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es waren 3 Tage vergangen seit Bremmen das Lager verlassen hatte. Er hatte die Winde der Musen in der Nacht zuvor erreicht und traf dort auf viele Tryker… Alles Schlammbildhauer… Und keiner von ihnen war in der Lage ihm zu sagen, wo er Derren Be’Lauppy finden konnte… Aber wenigstens konnte er so lange er ihn nicht treffen würde in einem Zelt schlafen. Sein Flunker war ihm in dieser Gegend sehr nützlich, um Clopper zu jagen. Mit ihrem Fleisch füllte er seine Verpflegung auf. So würde er nicht hungern müssen. Durst war ein anderes Bedürfnis, das er ignoriert konnte: der See bot ihm weit mehr, als er brauchte. Aber er musste die Korsaren positiv beeindrucken. Darum suchte er weiterhin überall nach dem Pfadfinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fünf Tage verbrachte er so. Am sechsten Abend warf er einen Blick auf seine Karte und zeichnete das letzte Kreuz… Er hatte wirklich überall nach ihm gesucht und war sich nun absolut sicher, dass Codgan, der Empfänger der Korsaren, sich einen Spaß mit ihm erlaubt hatte. Also entschloss er sich, zurück zum Camp zu gehen und zu schwimmen, um ihm zu sagen, wie unfair sein Verhalten gewesen war. Sein Weg führte ihn durch Clopper, die er sich dank seines Flunkers vom Leibe hielt. Seine Kenntnisse und Fähigkeiten in dieser Disziplin hatten sich enorm verbessert, ohne dass er es bemerkt hatte. Plötzlich sah er gleich hinter einer Herde Ragus einen Mann, den er nie zuvor getroffen hatte. Er wanderte friedlich umher und machte sich Notizen. Bremmen schöpfte erneut Hoffnung: hatte er ihn doch noch in letzter Minute gefunden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er rannte zu dem Homin und begann zu sprechen: “Hallo! Kann es sein, dass du Derren bist?” “Hallo junger Homin”, sagte der Homin und nickte mit einem Grinsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bremmen war so aufgeregt, dass er Derren zu fragen vergaß, wo er die letzten Tage gewesen war. Derren Be’Lauppy war ja ein Pfadfinder, und ein Pfadfinder sollte sich nicht immer am gleichen Platz aufhalten. Sie wandern oft umher, um zum Beispiel die Fauna, das Verhalten von Kreaturen, die Außenposten sowie Gruppen von Reisenden zu beobachten…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derren Be’Lauppy und Bremmen stellten einander vor und Bremmen erklärte, warum er nach dem Pfadfinder gesucht hatte. Sie unterhielten sich fast eine ganze Stunde miteinander. Derren war ein sehr sympathischer Korsar. Er war aufgeschlossen und gern bereit, jedem von Codgy gesandten Homin sein Wissen zu vermitteln. Das passierte in letzter Zeit immer häufiger, da junge Tryker es wohl schick fanden, diesem Stamm zu dienen. Es versprach eine Menge Aufregung, Abenteuer und vor allem das Meistern der Kriegsführung. Aber Bremmen würde darauf noch etwas warten müssen. Er hatte nun gerade seinen ersten Auftrag zu erfüllen: Die Cutes in der Gegend zu beobachten und die Positionen ihrer Gruppen auf seiner Karte zu markieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser junger Homin streifte durch die Gegend und versuchte, alle Cutes in dieser Region zu finden. Er war inzwischen so gut geworden, sich Kreaturen mit seiner Flunker fern zu halten, dass er dafür nur 3 Tage gebraucht hatte. Der einzige Ort, den er noch nicht aufgesucht hatte, war Windiger Weg. Er hob es sich für den Schluss auf, da er wusste, dass es der Gefährlichste war. Kurz gesagt: die Ragus waren einen Plage und als er das letzte Mal dort gewesen war, hatte er nur knapp überlebt. Durch das Gedränge der Gnoofs bewegte er sich geduckt vorwärts. Er hielt sich dicht über dem Boden und kroch zwischen den Pflanzen hindurch, immer wieder die Richtung des Windes kontrollierend um zu vermeiden, dass die Raubtiere ihn aus der Ferne rochen. Sein Ziel waren die südlichen Tümpel, wo es weniger gefährlich sein würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztendlich kam er dort an. Aufmerksam sah er sich um und entdeckte einige Gruppen von Cutes. Die Pflanzen als Deckung ausnutzend, schlich er sich vorwärts, um sie zu mustern und um ihre Position zu notieren. Er beobachte gerade einen von ihnen genauer, um ihr Verhalten studierend, als ein Schrei das Blut in seinen Adern erstarren ließ: ein weiterer Cute lief auf seine Gruppe zu und Bremmen befand sich genau in seinem Weg. Nachdem er seinen Flunker bereit gemacht hatte, war der Cute auch schon heran. Er schoss einige male. Die Wunden, die ihm sein Gegner zufügte, ignorierte er dabei, ohne einen Laut von sich zu geben. Obwohl er im Nahkampf nicht besonders geübt war und deshalb ernsthaft verwundet wurde, lag der Cute in weniger als eine Minute besiegt zu seinen Füßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Gefahr war noch nicht vorüber: als er sich umdrehte, sah einen sehr großen Cute, der ihn mit weit ausgebreiteten Armen bedrohte. Es sah zivilisierter aus als die andern. Aber Bremmen war stark verwundet und der Cute jagte ihm Angst ein. Also dachte er nicht lange nach und rannte zurück zum Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Cute hielt sich Rand des Wassers. Bremmen beobachtete ihn. “Wie die Ragus”, dachte er bei sich. “Er fürchtet sich vor Wasser, also ist er mehr eine Kreatur denn ein Homin.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bremmen stieg auf der anderen Seite des Tümpels aus dem Wasser und machte sich auf den Weg zurück zu Derren. Er hatte alles über die Positionen der Cutes aufgeschrieben, also war er sich sicher, dass er nun den Korsaren beitreten würde!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wenig später traf er den Pfadfinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Hi Derren[[Image:&amp;quot; Sagte er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hi Bremmen|]] Ich habe jede Gruppe der Cutes auf meiner Karte markiert! Ich denke du wirst zufrieden sein.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Nun, das ist unmöglich, junger Homin. Du hast nur ein paar Tage gearbeitet und die Gruppen wandern mit den Jahreszeiten herum… Komm in einem Jahr wieder.” sagte Derren mit einem breiten Grinsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Was? Du machst wohl einen Scherz[[Image:&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das tue ich|]]” sagte Derren lachend. “Dann gib mir die Karte. Ich werde deine Informationen zu denen hinzufügen, die ich schon gesammelt habe.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derren nahm die Karte und schaute sie an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Cutes sind eine Plage, wenn man sie beobachten muss.” sagte Bremmen. “Sie griffen mich immer wieder an, wenn ich ihnen zu nahe kam. Ich habe einen sehr großen gesehen, der anders aussah. Ich dachte fast, es wäre ein Homin. Aber nur für eine Sekunde. Dann griff er mich wie die anderen an.” “Oh, du hast Doren getroffen! Wie auch immer, sie greifen dich nur an, wenn du sie störst. Eigentlich sind diese Kreaturen mehr oder weniger gutmütig. Aber sie fühlen sich bedroht, wann immer man in ihr Jagtterritorium eindringt. Also beobachte sie aus der Ferne und wenn du wirklich mit jemandem von ihnen reden möchtest, dann versuche es und triff dich mit den Cuzane.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Den Cuzane? Was sind sie?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Höher entwickelte Cutes. Das wird deine nächste Mission sein: geh zu ihrem Stamm und wenn du zurück kommst, erzähl mir, was sie für gewöhnlich essen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wo finde ich sie?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“In den Lagunen von Loria.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Aber…”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Viel Glück. Und gib dort Acht! Diese Region ist nicht so sicher, wie es die Winde der Musen ist.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bremmen war bestürzt. Aber er nahm die Herausforderung an und verließ den Pfadfinder in Richtung der Lagunen von Loria.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:WikiImport/erledigt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SirCotare</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Die_Geschichte_eines_jungen_Korsaren&amp;diff=7757</id>
		<title>Die Geschichte eines jungen Korsaren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Die_Geschichte_eines_jungen_Korsaren&amp;diff=7757"/>
				<updated>2014-08-20T20:20:39Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;SirCotare: SirCotare verschob die Seite Geschichte eines jungen Korsaren 01 nach Die Geschichte eines jungen Korsaren, ohne dabei eine Weiterleitung anzulegen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Geschichte eines jungen Korsaren - Erster Teil =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wasser, in dem sie schwammen, war ausgesprochen erfrischend, doch die Fische schenkten diesem Detail keine Aufmerksamkeit. Sie tanzten in ihrem farbenfrohen Spiel wie immer, ohne auch nur das kleinste Geräusch zu verursachen. Jeder Fisch schien genau zu wissen, wo sein Platz in diesem faszinierenden Ballett war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der junge Bremmen O’Derry war so fasziniert von ihrem Schauspiel, dass er beinahe alles um sich herum vergaß. Er war schon immer ein stolzer Tryker gewesen und ein wilder Krieger mit seiner Waffe … er hatte jedoch nie etwas Schöneres gesehen als dieses Schauspiel der Natur in den geliebten Seen seiner Heimat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleine Wellen kräuselten die Oberfläche des Wassers und Sekunden später waren keine Fische mehr zu sehen. Bremmen suchte zu ergründen, was die Störung des Schauspiels verursacht hatte und sah eine Tryker Patrouille nicht all zu weit entfernt, wie sie mit unglaublicher Geschwindigkeit den See durchschwammen. Er erkannte sie sofort … es handelte sich um eine Patrouille der Korsaren. Oft konnten Patrouillen der Korsaren im See der Freiheit gesehen werden, denn sie durchquerten diesen häufig, um die entfernteren Inseln zu erreichen, auf denen sie ohne Zweifel interessante und nützliche Aufgaben zu erfüllen hatten. Zumindest war Bremmen davon überzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Vater hatte ihm oft von den Korsaren und seiner eigenen Vergangenheit erzählt, als er selbst noch jung und ein Mitglied der Korsaren gewesen war. Seine Zeit bei den Korsaren hatte ihn härter, stärker und erfahrener gemacht. Sie hatte seinen Körper und seinen Verstand geschärft. Man könnte die Zeit bei den Korsaren fast als eine Ehrensache betrachten …. abgesehen von der Tatsache natürlich, dass die Korsaren nicht im Dienst der Föderation standen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da Bremmen momentan nicht viel zu tun hatte, hatte er viel Zeit seinen Träumen nachzuhängen. Als Bremmen wieder auf den See blickte, war die Patrouille schon verschwunden. Sofort sprang er auf, in den See und begann, den Korsaren hinterher zu tauchen. Er musste ihnen einfach folgen, denn er wollte sie von seinem Können überzeugen und ihrer Gemeinschaft beitreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So viele junge Tryker hatten sich den Korsaren bereits angeschlossen. Bremmen hatte einige von ihnen getroffen und war von ihrem Können wahrlich beeindruckt gewesen. Jedoch waren die meisten jungen Korsaren, denen er begegnet war, zwei bis drei Jahre älter als er. Allerdings wurden sie von Jederman respektiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tapfer versuchte Bremmen die Patrouille einzuholen, jedoch hatte er Schwierigkeiten, sein momentanes Tempo beizubehalten und er bekam rasch Atemprobleme. Die Patrouille schien ihn nicht wahrzunehmen und setzte ihren Weg fort. Ziemlich verloren schaute sich Bremmen in der Mitte des Sees um. Dann beschloss er zu versuchen, die nächstgelegene Insel zu erreichen, um wieder zu Atem zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Lunge brannte wie an jenem Tag als sein Großvater ihn eine Pfeife rauchen lies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich will auch mal[[Image:“ sagte Bremmen zu seinem Großvater „Sicher Bremmen. Versuch es.“ Antwortete sein Großvater&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bremmen nahm die Pfeife in den Mund und zog einigen Rauch ins innere seinen Mundes .... gefolgt von viel Spucken und Prusten ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nicht so Bremmen|]] Einatmen[[Image:“ Sagte Bremmen’s Großvater.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bremmen versuchte es noch einmal und fing sofort an zu husten. Sein Großvater lachte ziemlich viel an jenem Tag und Bremmen versuchte nie wieder eine Pfeife zu rauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute jedoch fühlte er sich, als hätte er stundenlang geraucht und gehustet. Die Korsaren waren wirklich gute Schwimmer. Sicher die besten auf ganz Atys|]] Bremmen konnte sie mittlerweile nicht mehr sehen. Die Fische waren wieder aufgetaucht und begannen ihren Tanz, als wäre nichts geschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bremmen raffte sich auf und kletterte auf einen Hügel in der Mitte der Insel, auf der er gelandet war. Von der Spitze aus hatte er einen großartigen Ausblick über den See der Freiheit. Er konnte sehen, dass seine Insel eine Reihe kurzer Strände hatte. Auf der Westseite jedoch sah er etwas leuchten, das er von Fairhaven aus bisher nie gesehen hatte. Es war weniger als 400 Meter entfernt, jedoch zu weit, um genau erkennen zu können, was es war. Er schaute auf in den Himmel und lächelte. Wenn seine Berechnungen richtig waren, musste dies das Lager der Korsaren sein … endlich!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bremmen rannte den Hügel hinunter, auf die Westseite und an den Strand. Nur eine kurze Schwimm-Strecke trennte ihn noch von seinem Ziel. Er holte tief Luft, tauchte erneut und schwamm so schnell er konnte, um die Korsaren zu beeindrucken. Unglücklicherweise konnte er das Tempo und seinen Rhythmus nur für 250 Meter durchhalten. Dann musste er nach Luft schnappend auftauchen. Er hechelte und lief rot an. Nun sah er eher wie einer der nach Luft schnappenden Fische aus, die er noch vor kurzem beobachtet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hielt den Blick zu Boden gerichtet, da er nicht in die Augen von Codgan Be’Yle blicken wollte. Dann jedoch nahm er sich zusammen und hob schließlich doch den Blick. Es schien, als ob niemand seinen peinlichen Auftritt bemerkt hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bremmen fuhr sich schnell mit der Hand durch die Haare und machte sich dann auf den Weg zum nächsten Korsaren in seinem Blickfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hallo[[Image:“ sagte er zu dem Korsar. „Grüße mein Kleiner.“ Sagte der Korsar. „Kleiner? Ich bin kein Kleiner|“ sagte er zu dem Korsar. „Grüße mein Kleiner.“ Sagte der Korsar. „Kleiner? Ich bin kein Kleiner]] Ich bin ein junger Homin, tapfer und tüchtig[[Image:“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bremmen bewegte den Flunker auf seinem Rücken etwas, so dass der Korsar einen Blick darauf werfen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Tapfere und tüchtige Homins brauchen keine fünf Minuten um wieder zu Atem zu kommen, nachdem sie nur eine kurze Strecke geschwommen sind und das auch noch langsam ... Naja ... mein Name ist jedenfalls Codgan Be’Yle. Ich bin hier dafür zuständig, Neuankömmlingen Auskunft zu geben. Was kann ich für dich tun? Aber versuch, dich kurz zu fassen, ich bin sehr beschäftigt ...“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bremmen errötete wie nie zu vor. Aber dies hier war seine einzige Chance. Also nahm er sich zusammen und antwortete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Mein Name ist Bremmen O’Derry. Ich bin Arty O’Derry’s Sohn. Kennst du ihn?“ „Nein ich kenne ich nicht.“ „Aber er war ein Korsar vor einigen Jahren|]]“ „Ach weißt du Junge … so viele junge Tryker kommen hier an und wollen sich den Korsaren anschließen und verlassen uns einige Jahre später wieder, es ist absolut unmöglich, sich an alle zu erinnern.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bremmen versuchte, sich zurückzuhalten als Codgan ihn erneut einen Jungen nannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich bin extra aus Fairhaven hierher gekommen, um die Korsaren zu treffen und ihnen beizutreten! Meine Waffe ist eure … falls ihr sie haben wollt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Codgan lachte nur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Nun. Versuch Derren Be’Lauppy zu finden. Er kann dir sicher eine Aufgabe geben. Komm anschließend wieder hierher zurück. Vielleicht gebe ich dir dann eine Aufgabe.“ “Sofort! Wer ist er und wo kann ich ihn finden?“ fragte Bremmen und sah sich im Lager um. „Er ist nicht hier. Er ist ein Kundschafter und sollte sich momentan bei den Winden der Musen aufhalten.“ „Wind der Musen? Aber das ist so weit weg! Und gefährlich, oder?“ “Sicherlich nicht für einen tapferen und tüchtigen Homin, oder? Hast du wirklich geglaubt, wir würden dich willkommen heißen und bei uns aufnehmen nur weil du den kurzen Weg von Fairhaven zu unserem Lager geschafft hast? Nun geh schon und komm nicht hierher zurück, solange du nicht bewiesen hast, dass du fähig und würdig bist, den Korsaren beizutreten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit offenem Mund stand Bremmen da. Eine Prüfung … natürlich. Oder vielleicht war der Korsar nur zu beschäftigt, um sich jedem jungen Tryker einzeln zu widmen? Egal … Bremmen machte sich auf den Weg, um den Kundschafter zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:WikiImport]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SirCotare</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Das_Geheimnis_des_Tryker-Ingenieurwesens&amp;diff=7756</id>
		<title>Das Geheimnis des Tryker-Ingenieurwesens</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Das_Geheimnis_des_Tryker-Ingenieurwesens&amp;diff=7756"/>
				<updated>2014-08-20T20:19:12Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;SirCotare: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{Zitat|''Erzählt von dem Zoraï Ingenieur Guni To-Sa''|&lt;br /&gt;
Als Ingenieur habe ich ganz [[Atys]] bereist und die architektonischen Lösungen der [[Homin|Homins]] studiert, die diese an ihre Umgebung angepasst haben. Ich finde die Homins bewundernswert clever. In meinen Studienzeiten haben wir gelernt Grundmauern für typische Zoraïgebäude zu erschaffen. Es erfordert viele Überlegungen eine standfeste Basis zu bauen, da die Strukturen, die wir so gerne bauen, sehr schwer sind. Ausserdem nutzen wir gerne die natürliche Eigenschaft des Bodens, Gewicht zu tragen. Diese ist nicht immer einfach vorherzusehen, und oft müssen die Pläne nochmal angepasst werden nachdem wir mit dem Graben begonnen haben. Aber genug langweiliges Gerede über buddelnde [[Zoraï]]; lasst uns einen Blick auf die Herausforderungen werfen, denen sich die [[Tryker]] gegenübersehen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tryker lieben es ihre Gebäude auf Stelzen, kurz vor der Küste zu errichten, verbunden durch Plankenwege. Dies erfordert stabile Grundkonstruktionen unter den Hauptgebäuden und es gibt Gerüchte, dass die Tryker ein Geheimnis haben wie sie die Grundpfeiler behandeln damit diese unter Wasser nicht verrotten. Mein guter Freund, Pealiam Parman, ein sehr bekannter Ingenieur der Tryker, war so freundlich mir die Geschichte hinter diesem Phänomen zu erzählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es liegt eine lange Zeit zurück in der Geschichte, als ein cleverer Tryker einige abgestorbene Stümpfe einer besonderen Palmenart entdeckte, auf einer kleinen Insel die vom Wasser des kleinen Sees überschwemmt wurde, in dem sie sich befand. Dazu kam es als ein Wasserfall, der den See speist sich vergrösserte und den Wasserfluss verdoppelte. Dieser kleine See wurde schnell zu einem beliebten Spielort der Trykerkinder, die Palmen dienten als Klettergerüste, Sprungtürme und verschiedene Hilfsmittel in all den Spielen der Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit verstrich, die Kinder wurden erwachsen und wurden selber Eltern und so weiter und so fort. Die Palmen verrotteten jedoch nie. Ein unternehmerischer Geist mit Namen Keety Jiler beschloss eines Tages, diesem Mysterium seiner Kindheit auf den Grund zu gehen. Dies wurde zu seiner Lebensaufgabe. Anfangs studierte er die Palmenart mit anderen Arten, aber dies brachte ihn nicht weiter. Als er jedoch Proben der Stümpfe entnahm stiess er darauf, das diese sich ein klein wenig von denen unterschied, die an trockenen Orten ganz in der Nähe wuchsen. Um diesen Unterschied mit Sicherheit klären zu können, entwickelte er mehrere Laborprozeduren, die bis heute noch immer ein Geheimnis der Trykeringenieure sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann immer er das Seenland bereiste versuchte er Proben von so vielen Palmen wie möglich zu bekommen, jedoch war dies keine leichte Aufgabe und oftmals sogar lebensgefährlich. Seine Suche wurde schliesslich nach einer besonders gewagten Expedition auf die Verzauberten Inseln belohnt, wo es ihm gelang eine Probe einer Palme zu erhalten, die in der Mitte der Insel wuchs. Dabei kam er jedoch ums leben, getöten von einem bedrohlichen [[Kirosta]], konnte jedoch von treuen Freunden gerettet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Labor fand er Ähnlichkeiten in der Holzstruktur und er wusste sofort, dass er endlich einen weiteren grossen Schritt zur Lösung dieses Rätsels getan hatte. Aber was konnte diese Veränderung bei nur sehr wenigen Palmen ausgelöst haben? Die Anwort, beschloss er, musste sicherlich im Boden liegen, und seine nächsten Schritte würden sich um Graben drehen. Also machte er sich mit einer guten Hacke auf den Weg zu besagtem kleinen See.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wasser um die Palmen war tief genug um ihn daran zu hindern auf dem Grund stehen zu können. Am Ende war er gezwungen zu tauchen, ein wenig zu graben, Luft zu holen, und erneut abzutauchen. Nach einer halben Ewigkeit und einer Menge Pusten und Schnaufen gelang es ihm jedoch, eine kleine Probe entflammtes [[Sap]] zu bekommen. Triumphierend kehrte er in sein Labor zurück uns begann damit, eine erneute Expedition zu den Verzauberten Inseln vorzubereiten um dort ebenfalls eine Bodenprobe nahe der Palmen zu entnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dauerte Wochen bis er eine solche Expedition zusammengestellt hatte, und er war ausser sich vor Ungeduld. Es erforderte eine Menge Arbeit die notwendigen Vorräte und Ausrüstung und Freunde zu versammeln, die ihn begleiten konnten. Am Ende erreichten sie den Ort und während seine Freunde Wache hielten und alle Kitins und Torbaks erledigten, die sich zu nahe herranwagten, fand er erneut etwas entflammtes Sap!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rest ist Geschichte, wie sie sagen, bis zum heutigen Tage sind Palmen mit diesen Eigenschaften äusserst selten. Man versuchte mehrere dieser Palmen anzupflanzen, aber die Natur hat ihre eigenen Wege und weigerte sich viele von diesen Palmen wachsen zu lassen. So verwendet man sie nur unter den bedeutsamsten und wertvollsten Gebäuden, und sie zeigen eine erstaunliche Resistenz gegen das Verrotten. Bis zu diesem Tag, sind die Ingenieure der Tryker mit ihren Gedanken bei Keety Jiler und seiner lebenslangen Suche, das Geheimnis der Palmen am Spielplatz seiner Kindheit, zu lösen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Die Chroniken von Atys}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lore]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Chroniken von Atys]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chroniken des Neubeginns]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chroniken von Aeden Aqueous]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SirCotare</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Das_Geheimnis_des_Tryker-Ingenieurwesens&amp;diff=7755</id>
		<title>Das Geheimnis des Tryker-Ingenieurwesens</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Das_Geheimnis_des_Tryker-Ingenieurwesens&amp;diff=7755"/>
				<updated>2014-08-20T20:11:52Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;SirCotare: SirCotare verschob die Seite C DasGeheimnisdesTrykerIngenieurwesens nach Das Geheimnis des Tryker-Ingenieurwesens, ohne dabei eine Weiterleitung anzulegen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Das Geheimnis des Tryker Ingenieurwesens =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Erzählt von dem Zorai Ingenieur Guni To-Sa:''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ingenieur habe ich ganz Atys bereist und die architektonischen Lösungen der Homins studiert, die diese an ihre Umgebung angepasst haben. Ich finde die Homins bewundernswert clever. In meinen Studienzeiten haben wir gelernt Grundmauern für typische Zoraigebäude zu erschaffen. Es erfordert viele Überlegungen eine standfeste Basis zu bauen, da die Strukturen, die wir so gerne bauen, sehr schwer sind. Ausserdem nutzen wir gerne die natürliche Eigenschaft des Bodens, Gewicht zu tragen. Diese ist nicht immer einfach vorherzusehen, und oft müssen die Pläne nochmal angepasst werden nachdem wir mit dem Graben begonnen haben. Aber genug langweiliges Gerede über buddelnde Zorai; lasst uns einen Blick auf die Herausforderungen werfen, denen sich die Tryker gegenübersehen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tryker lieben es ihre Gebäude auf Stelzen, kurz vor der Küste zu errichten, verbunden durch Plankenwege. Dies erfordert stabile Grundkonstruktionen unter den Hauptgebäuden und es gibt Gerüchte, dass die Tryker ein Geheimnis haben wie sie die Grundpfeiler behandeln damit diese unter Wasser nicht verrotten. Mein guter Freund, Pealiam Parman, ein sehr bekannter Ingenieur der Tryker, war so freundlich mir die Geschichte hinter diesem Phänomen zu erzählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es liegt eine lange Zeit zurück in der Geschichte, als ein cleverer Tryker einige abgestorbene Stümpfe einer besonderen Palmenart entdeckte, auf einer kleinen Insel die vom Wasser des kleinen Sees überschwemmt wurde, in dem sie sich befand. Dazu kam es als ein Wasserfall, der den See speist sich vergrösserte und den Wasserfluss verdoppelte. Dieser kleine See wurde schnell zu einem beliebten Spielort der Trykerkinder, die Palmen dienten als Klettergerüste, Sprungtürme und verschiedene Hilfsmittel in all den Spielen der Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit verstrich, die Kinder wurden erwachsen und wurden selber Eltern und so weiter und so fort. Die Palmen verrotteten jedoch nie. Ein unternehmerischer Geist mit Namen Keety Jiler beschloss eines Tages, diesem Mysterium seiner Kindheit auf den Grund zu gehen. Dies wurde zu seiner Lebensaufgabe. Anfangs studierte er die Palmenart mit anderen Arten, aber dies brachte ihn nicht weiter. Als er jedoch Proben der Stümpfe entnahm stiess er darauf, das diese sich ein klein wenig von denen unterschied, die an trockenen Orten ganz in der Nähe wuchsen. Um diesen Unterschied mit Sicherheit klären zu können, entwickelte er mehrere Laborprozeduren, die bis heute noch immer ein Geheimnis der Trykeringenieure sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann immer er das Seenland bereiste versuchte er Proben von so vielen Palmen wie möglich zu bekommen, jedoch war dies keine leichte Aufgabe und oftmals sogar lebensgefährlich. Seine Suche wurde schliesslich nach einer besonders gewagten Expedition auf die Verzauberten Inseln belohnt, wo es ihm gelang eine Probe einer Palme zu erhalten, die in der Mitte der Insel wuchs. Dabei kam er jedoch ums leben, getöten von einem bedrohlichen Kirosta, konnte jedoch von treuen Freunden gerettet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Labor fand er Ähnlichkeiten in der Holzstruktur und er wusste sofort, dass er endlich einen weiteren grossen Schritt zur Lösung dieses Rätsels getan hatte. Aber was konnte diese Veränderung bei nur sehr wenigen Palmen ausgelöst haben? Die Anwort, beschloss er, musste sicherlich im Boden liegen, und seine nächsten Schritte würden sich um Graben drehen. Also machte er sich mit einer guten Hacke auf den Weg zu besagtem kleinen See.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wasser um die Palmen war tief genug um ihn daran zu hindern auf dem Grund stehen zu können. Am Ende war er gezwungen zu tauchen, ein wenig zu graben, Luft zu holen, und erneut abzutauchen. Nach einer halben Ewigkeit und einer Menge Pusten und Schnaufen gelang es ihm jedoch, eine kleine Probe entflammtes Sap zu bekommen. Triumphierend kehrte er in sein Labor zurück uns begann damit, eine erneute Expedition zu den Verzauberten Inseln vorzubereiten um dort ebenfalls eine Bodenprobe nahe der Palmen zu entnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dauerte Wochen bis er eine solche Expedition zusammengestellt hatte, und er war ausser sich vor Ungeduld. Es erforderte eine Menge Arbeit die notwendigen Vorräte und Ausrüstung und Freunde zu versammeln, die ihn begleiten konnten. Am Ende erreichten sie den Ort und während seine Freunde Wache hielten und alle Kitins und Torbaks erledigten, die sich zu nahe herranwagten, fand er erneut etwas entflammtes Sap!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rest ist Geschichte, wie sie sagen, bis zum heutigen Tage sind Palmen mit diesen Eigenschaften äusserst selten. Man versuchte mehrere dieser Palmen anzupflanzen, aber die Natur hat ihre eigenen Wege und weigerte sich viele von diesen Palmen wachsen zu lassen. So verwendet man sie nur unter den bedeutsamsten und wertvollsten Gebäuden, und sie zeigen eine erstaunliche Resistenz gegen das Verrotten. Bis zu diesem Tag, sind die Ingenieure der Tryker mit ihren Gedanken bei Keety Jiler und seiner lebenslangen Suche, das Geheimnis der Palmen am Spielplatz seiner Kindheit, zu lösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:WikiImport]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SirCotare</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Gl%C3%BCck,_hier_bin_ich!&amp;diff=7754</id>
		<title>Glück, hier bin ich!</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Gl%C3%BCck,_hier_bin_ich!&amp;diff=7754"/>
				<updated>2014-08-20T20:06:53Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;SirCotare: SirCotare verschob die Seite C Glueck hier bin ich nach Glück, hier bin ich!, ohne dabei eine Weiterleitung anzulegen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{Zitat|''Ein Tryker-Lied aus der Zeit des Exodus , von Kerman Aeron''|&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;'''I'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oh, Tage um Tage ohn’ End’, quält dich stets Alptraum und Angst,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ach, immer und immer man rennt, täglich ums Leben Du bangst&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
doch nach den Jahren des Mordens: neuer Hoffnungen Schimmer!&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch bis zum Erwachen des Morgens - länger bleib’ ich hier nimmer&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Refrain'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde den Weg recht bald finden, ich werde dem Dunkel entkommen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
wenn’s schwer auch ist, hier zu verschwinden, der Glaube daran ist gekommen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mich halten kann nichts, zu grausam es war. Zurück? Bestimmt nich!&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mein Herz ist verirrt, mein Ziel doch ganz klar: mein Glück, hier bin ich!&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''II'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Druck ist gewachsen und treibt, mein Blut ist in Wallung und schreit.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Sap ist verbraucht und erschöpft, die Dauer der Flucht hat geschröpft&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Kitins, zu Tausenden eiln, sie krabbeln und hämmern und schrein,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
ich werde nicht bleiben, oh nein, in sterbenden Ländern der Pein.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Refrain'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde den Weg recht bald finden, ich werde dem Dunkel entkommen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
wenn’s schwer auch ist, hier zu verschwinden, der Glaube daran ist gekommen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mich halten kann nichts, zu grausam es war. Zurück? Bestimmt nich!&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mein Herz ist verirrt, mein Ziel doch ganz klar: mein Glück, hier bin ich!&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''III'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchs Unterholz reit ich ohn Rast, wie Ragusse auf ihrer Hatz,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
ich kenne die Route wohl gut, dennoch versagt mir der Mut,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Voll Furcht floh mein Packer hinfort, allein bin ich an diesem Ort,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
mein Reitmek und ich teiln die Angst, ob du je ans Licht rückgelangst?&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Refrain'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde den Weg recht bald finden, ich werde dem Dunkel entkommen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
wenn’s schwer auch ist, hier zu verschwinden, der Glaube daran ist gekommen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mich halten kann nichts, zu grausam es war. Zurück? Bestimmt nich!&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mein Herz ist verirrt, mein Ziel doch ganz klar: mein Glück, hier bin ich!&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''IV'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange ich singe und leb, solange auch geh ich den Weg,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
ich muss nur stark sein und zäh. Und komme was wolle, ich seh&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
das Licht in den Landen des Glücks! Ich blicke nach vorn, nicht zurück,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
ich schaff es und zweifle auch nicht, ich sehe es wieder, das Licht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Die Chroniken von Atys}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lore]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Chroniken von Atys]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rückkehr der Hoffnung Chroniken]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SirCotare</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Gl%C3%BCck,_hier_bin_ich!&amp;diff=7753</id>
		<title>Glück, hier bin ich!</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Gl%C3%BCck,_hier_bin_ich!&amp;diff=7753"/>
				<updated>2014-08-20T20:06:29Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;SirCotare: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{Zitat|''Ein Tryker-Lied aus der Zeit des Exodus , von Kerman Aeron''|&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;'''I'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oh, Tage um Tage ohn’ End’, quält dich stets Alptraum und Angst,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ach, immer und immer man rennt, täglich ums Leben Du bangst&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
doch nach den Jahren des Mordens: neuer Hoffnungen Schimmer!&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch bis zum Erwachen des Morgens - länger bleib’ ich hier nimmer&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Refrain'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde den Weg recht bald finden, ich werde dem Dunkel entkommen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
wenn’s schwer auch ist, hier zu verschwinden, der Glaube daran ist gekommen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mich halten kann nichts, zu grausam es war. Zurück? Bestimmt nich!&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mein Herz ist verirrt, mein Ziel doch ganz klar: mein Glück, hier bin ich!&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''II'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Druck ist gewachsen und treibt, mein Blut ist in Wallung und schreit.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Sap ist verbraucht und erschöpft, die Dauer der Flucht hat geschröpft&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Kitins, zu Tausenden eiln, sie krabbeln und hämmern und schrein,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
ich werde nicht bleiben, oh nein, in sterbenden Ländern der Pein.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Refrain'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde den Weg recht bald finden, ich werde dem Dunkel entkommen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
wenn’s schwer auch ist, hier zu verschwinden, der Glaube daran ist gekommen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mich halten kann nichts, zu grausam es war. Zurück? Bestimmt nich!&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mein Herz ist verirrt, mein Ziel doch ganz klar: mein Glück, hier bin ich!&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''III'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchs Unterholz reit ich ohn Rast, wie Ragusse auf ihrer Hatz,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
ich kenne die Route wohl gut, dennoch versagt mir der Mut,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Voll Furcht floh mein Packer hinfort, allein bin ich an diesem Ort,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
mein Reitmek und ich teiln die Angst, ob du je ans Licht rückgelangst?&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Refrain'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde den Weg recht bald finden, ich werde dem Dunkel entkommen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
wenn’s schwer auch ist, hier zu verschwinden, der Glaube daran ist gekommen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mich halten kann nichts, zu grausam es war. Zurück? Bestimmt nich!&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mein Herz ist verirrt, mein Ziel doch ganz klar: mein Glück, hier bin ich!&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''IV'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange ich singe und leb, solange auch geh ich den Weg,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
ich muss nur stark sein und zäh. Und komme was wolle, ich seh&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
das Licht in den Landen des Glücks! Ich blicke nach vorn, nicht zurück,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
ich schaff es und zweifle auch nicht, ich sehe es wieder, das Licht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Die Chroniken von Atys}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lore]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Chroniken von Atys]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rückkehr der Hoffnung Chroniken]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SirCotare</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Das_Kitin-Lied&amp;diff=7752</id>
		<title>Das Kitin-Lied</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Das_Kitin-Lied&amp;diff=7752"/>
				<updated>2014-08-20T19:54:18Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;SirCotare: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{Zitat|''von Lyros Melion, einem Fyros Barden''|&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;'''I'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geschah während der Herrschaft von Cerakos, dem einen, den man den Verhängnisvollen nannte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dass die Geschichte den größten Verlust verzeichnete, was jeder schnell erkannte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Laub war golden in den anderen Ländern, die Sonne verlor ihren grellen Schein&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die Fyros mit ihren Minenarbeitern so kühn einen Unterschlupf fanden im Stein&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Refrain'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kitins, sie krabbeln, sie fliegen und kommen, ohje zu rennen wäre jetzt besser&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber wir stelln uns dem Kampf mit Axt, Schwert und Messer&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Je mehr es werden wir stehen dem Stand auch im blutgen Gewässer&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wir finden ihre Schwäche, wir halten Stand, ohje zu rennen wäre besser&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''II'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ängstlichem Auge und einem Schwert bereit, der Captain wagte einen Blick hinein&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sein Schicksal gefunden in tröstlicher Stille er übergab seinem Herrn sein Gebein&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein schreckliches Geschrei erklang aus der Quelle, an so einen Fluch hätte keiner gedacht&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Gemeinschaft stand nur da auf ihr Schicksal wartend, die Kitins waren erwacht&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Refrain'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kitins, sie krabbeln sie fliegen und kommen, ohje zu rennen wäre jetzt besser&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber wir stelln uns dem Kampf mit Axt, Schwert und Messer&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Je mehr es werden wir stehen dem Stand auch im blutgen Gewässer&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wir finden ihre Schwäche, wir halten Stand ohje zu rennen wäre besser&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''III'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Minenleute ließen ihren Captain nicht ungerächt und zwanzig wurden zerrieben&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als ein Getöse aus der Tiefe ihr Kummer verkündete, ihr Schicksal schien geschrieben&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber ein prächtig beschworener Feuerball stoppte in der Tiefe den Tod&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unsere Helden eilten nach oben den Alarm zu geben in Ihrer Not&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Refrain'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kitins, sie krabbeln sie fliegen und kommen, ohje zu rennen wäre jetzt besser&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber wir stelln uns dem Kampf mit Axt, Schwert und Messer&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Je mehr es werden wir stehen dem Stand auch im blutgen Gewässer&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wir finden ihre Schwäche, wir halten Stand ohje zu rennen wäre besser&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''IV'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dann kam in Sicht ein Schrecken so gross jeder Wille schmolz dahin&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine ängstigende Fäule, eine teuflische Legion nahm jedem Kampf den Sinn&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine verlorene Schlacht zu kämpfen nimmt jedem Krieger den Mut&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Überleben war der einzige Gedanke und zu entkommen der Bestie Wut&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Refrain'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kitins, sie krabbeln sie fliegen und kommen, ohje zu rennen wäre jetzt besser&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber wir stelln uns dem Kampf mit Axt, Schwert und Messer&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Je mehr es werden wir stehen dem Stand auch im blutgen Gewässer&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wir finden ihre Schwäche, wir halten Stand ohje zu rennen wäre besser&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''V'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganze Armeen durchpflügten die Lande der Wüste, des Waldes und der Seen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Brachten Tod und Zerstörung auf ihrem bösen Weg, keiner entkam dem Geschehn&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber solange der Atem unsere Lunge füllt, unsere Herzen schlagen laut und klar&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und solang die Nacht bringt den Tag, wir trotzen jeder noch so großen Gefahr&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Chorus'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kitins, sie krabbeln sie fliegen und kommen, ohje zu rennen wäre jetzt besser&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber wir stelln uns dem Kampf mit Axt, Schwert und Messer&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Je mehr es werden wir stehen dem Stand auch im blutgen Gewässer&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wir finden ihre Schwäche, wir halten Stand oh nein zu rennen wäre nicht besser!&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Die Chroniken von Atys}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lore]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Chroniken von Atys]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Massaker und Flucht Chroniken]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SirCotare</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Das_Kitin-Lied&amp;diff=7751</id>
		<title>Das Kitin-Lied</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Das_Kitin-Lied&amp;diff=7751"/>
				<updated>2014-08-20T19:37:09Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;SirCotare: SirCotare verschob die Seite C Kitinlied nach Das Kitin-Lied, ohne dabei eine Weiterleitung anzulegen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Das Kitin-Lied =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''von Lyros Melion, einem Fyros Barden :''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
p=. '''I'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
p=. Es geschah während der Herrschaft von Cerakos, dem einen, den man den Verhängnisvollen nannte&amp;lt;br /&amp;gt;Dass die Geschichte den größten Verlust verzeichnete, was jeder schnell erkannte&amp;lt;br /&amp;gt;Das Laub war golden in den anderen Ländern, die Sonne verlor ihren grellen Schein&amp;lt;br /&amp;gt;Als die Fyros mit ihren Minenarbeitern so kühn einen Unterschlupf fanden im Stein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
p=. '''Refrain'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
p=. Die Kitins, sie krabbeln, sie fliegen und kommen, ohje zu rennen wäre jetzt besser &amp;lt;br /&amp;gt;Aber wir stelln uns dem Kampf mit Axt, Schwert und Messer&amp;lt;br /&amp;gt;Je mehr es werden wir stehen dem Stand auch im blutgen Gewässer &amp;lt;br /&amp;gt;Wir finden ihre Schwäche, wir halten Stand, ohje zu rennen wäre besser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
p=. '''II'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
p=. Mit ängstlichem Auge und einem Schwert bereit, der Captain wagte einen Blick hinein &amp;lt;br /&amp;gt;Sein Schicksal gefunden in tröstlicher Stille er übergab seinem Herrn sein Gebein &amp;lt;br /&amp;gt;Ein schreckliches Geschrei erklang aus der Quelle, an so einen Fluch hätte keiner gedacht &amp;lt;br /&amp;gt;Die Gemeinschaft stand nur da auf ihr Schicksal wartend, die Kitins waren erwacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
p=. '''Refrain'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
p=. Die Kitins, sie krabbeln sie fliegen und kommen, ohje zu rennen wäre jetzt besser &amp;lt;br /&amp;gt;Aber wir stelln uns dem Kampf mit Axt, Schwert und Messer &amp;lt;br /&amp;gt;Je mehr es werden wir stehen dem Stand auch im blutgen Gewässer &amp;lt;br /&amp;gt;Wir finden ihre Schwäche, wir halten Stand ohje zu rennen wäre besser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
p=. '''III'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
p=. Die Minenleute ließen ihren Captain nicht ungerächt und zwanzig wurden zerrieben &amp;lt;br /&amp;gt;Als ein Getöse aus der Tiefe ihr Kummer verkündete, ihr Schicksal schien geschrieben &amp;lt;br /&amp;gt;Aber ein prächtig beschworener Feuerball stoppte in der Tiefe den Tod &amp;lt;br /&amp;gt;Unsere Helden eilten nach oben den Alarm zu geben in Ihrer Not&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
p=. '''Refrain'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
p=. Die Kitins, sie krabbeln sie fliegen und kommen, ohje zu rennen wäre jetzt besser &amp;lt;br /&amp;gt;Aber wir stelln uns dem Kampf mit Axt, Schwert und Messer &amp;lt;br /&amp;gt;Je mehr es werden wir stehen dem Stand auch im blutgen Gewässer &amp;lt;br /&amp;gt;Wir finden ihre Schwäche, wir halten Stand ohje zu rennen wäre besser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
p=. '''IV'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
p=. Aber dann kam in Sicht ein Schrecken so gross jeder Wille schmolz dahin &amp;lt;br /&amp;gt;Eine ängstigende Fäule, eine teuflische Legion nahm jedem Kampf den Sinn &amp;lt;br /&amp;gt;Eine verlorene Schlacht zu kämpfen nimmt jedem Krieger den Mut &amp;lt;br /&amp;gt;Überleben war der einzige Gedanke und zu entkommen der Bestie Wut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
p=. '''Refrain'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
p=. Die Kitins, sie krabbeln sie fliegen und kommen, ohje zu rennen wäre jetzt besser &amp;lt;br /&amp;gt;Aber wir stelln uns dem Kampf mit Axt, Schwert und Messer &amp;lt;br /&amp;gt;Je mehr es werden wir stehen dem Stand auch im blutgen Gewässer &amp;lt;br /&amp;gt;Wir finden ihre Schwäche, wir halten Stand ohje zu rennen wäre besser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
p=. '''V'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
p=. Ganze Armeen durchpflügten die Lande der Wüste, des Waldes und der Seen &amp;lt;br /&amp;gt;Brachten Tod und Zerstörung auf ihrem bösen Weg, keiner entkam dem Geschehn &amp;lt;br /&amp;gt;Aber solange der Atem unsere Lunge füllt, unsere Herzen schlagen laut und klar &amp;lt;br /&amp;gt;Und solang die Nacht bringt den Tag, wir trotzen jeder noch so großen Gefahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
p=. '''Chorus'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
p=. Die Kitins, sie krabbeln sie fliegen und kommen, ohje zu rennen wäre jetzt besser &amp;lt;br /&amp;gt;Aber wir stelln uns dem Kampf mit Axt, Schwert und Messer &amp;lt;br /&amp;gt;Je mehr es werden wir stehen dem Stand auch im blutgen Gewässer &amp;lt;br /&amp;gt;Wir finden ihre Schwäche, wir halten Stand oh nein zu rennen wäre nicht besser!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:WikiImport]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SirCotare</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Mein_Karavan-W%C3%A4chter&amp;diff=7750</id>
		<title>Mein Karavan-Wächter</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Mein_Karavan-W%C3%A4chter&amp;diff=7750"/>
				<updated>2014-08-20T19:31:56Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;SirCotare: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{Zitat|''Erzählt von Nina Tinaro, einer alten Matis''|&lt;br /&gt;
Liebe die [[Karavan]] Wächter so wie deine Brüder, junger [[Homin]], und auch du wirst ihnen für ihre Großzügigkeit danken können. Wenn ich heute noch am Leben bin, habe ich das nur einem mächtigen Karavan Wächter zu verdanken, der mich und die Meinen unter seine Obhut nahm. Ich war erst ein kleines Mädchen und mein Vater war mit anderen Männern losgezogen, um unsere Länder im Westen zurück zu erobern, als eine Armee von [[Kitin|Kitins]] aus dem Norden einfiel und die Hominheit auszulöschen versuchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Großmutter, meine Mutter, meine ältere Schwester, unsere Mägde und ich wurden nur Stunden vor ihrem Zerfall aus der majestätischen Stadt evakuiert. Wir hatten nur einen Pack-[[Mektoub]] und Proviant für eine Woche mitgenommen. Wir zogen Tage lang nach Osten, bis wir auf die großen Wasserfälle von Ria stießen. Meine Großmutter kannte ein Versteck dort in den Kavernen. Wir suchten nach den Pilzen der Saison zwischen den abgefallenen Blättern, als die Vögel und Tiere auf ein Mal einen Höllenlärm machten und dann war plötzlich alles still - die Ruhe vor dem Sturm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst hörte und dann sah ich ein entsetzliches Trampeln von Tausenden von Füßen im Tal unter uns. Eine schreckliche Welle Rieseninsekten rollte vorbei und machte die schöne Flora und die kleinen Tiere am Boden zunichte. Meine Großmutter rief uns zusammen und wir wateten in den kalten Fluss, um etwas Abstand zu gewinnen und unseren Geruch zu vertuschen, ehe wir flussaufwärts überquerten und uns hinter dem reißenden Wasserfall versteckten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von unserem Versteck aus konnten wir zwischen den überschwänglichen Bächlein heraus spähen und die Kitins beobachten, die unser Lager zerstörten, unseren vorübergehenden Lebensraum und unseren schwer erkämpften Proviant vernichteten. Doch zu unserer Erleichterung setzten die Furcht erregenden Legionen ihren Marsch in Richtung der südlichen Hügel fort. Wir verharrten die ganze Nacht hinter dem eiskalten, aber beschützenden Vorhang und wärmten uns gegenseitig auf. Am nächsten Morgen waren die Kitins verschwunden und wir kehrten zu unserem Übergangslager zurück. Die Umgebung war völlig von der zerstörerischen Masse verwüstet worden. Es war kein Mucks zu vernehmen, nicht mal ein Vogel piepste - alle erschreckten Tiere waren davon gelaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch unsere edlen Herzen und unser starkes Gemüt verboten uns, in Selbstmitleid zu zerfließen. Letztendlich waren wir noch alle am Leben und trotz der Übermüdung packte jeder mit an, wieder etwas Ordnung ins Leben zu bringen. Doch dann schlug der Horror dreifach zu? Drei enorme [[Kitin]]-Scouts tauchten plötzlich an drei Punkten auf und umzingelten uns, als wir versuchten uns in einer Nahe liegende Kaverne zu verschanzen. Ich war wie versteinert als eine der teuflischen Kreaturen nach mir schnappte, doch meine Großmutter stieß mich zurück und schickte mich zu meiner Mutter? Meine Mutter befahl uns, in der Kaverne nieder zu knien und für die Seele unserer Großmutter und unsere Erlösung zu beten, als wir ein vertrautes Geräusch vernahmen. Wir schauten zu dem Gesandten auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir erblickten ein Karavan Schiff, das uns vor den Kitins schützte, die auf uns zu krabbelten, als wir knieten. Das Gefährt entlud eine starke Lichtladung auf die Kitins, als diese versuchten es weg zu bugsieren. Ein am Arm verwundeter [[Karavan]] Wächter sprang aus dem Schiff und feuerte den überraschten Kreaturen, die noch immer nach uns schnappten, mitten ins Auge. Der Wächter gab uns ein paar frische [[Dapper]], um unsere Sinne wieder zu beleben und er bedeutete uns, wir sollen ihm ins Schiff folgen, ehe die Hauptstreitkraft der Kitins uns auf den Fersen sei. Doch das Raumschiff war auch verletzt und konnte nicht abheben? Ich werde mich ewig an die Magie des Innenraums, die kalten Blitzlichter und das warme Brummen seines schwindenden Herzes erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben unsere Reise zu Fuß im strömenden Regen fortgesetzt. Er leitete uns zwei Tage lang in Richtung Osten, jagte für uns, beschützte uns vor den wilden Biestern und heilte unsere Wunden - alles mit seiner inneren Ruhe. Wir beteten jeden Morgen zu Jena, sie solle uns durch den Tag helfen. Nach einer Woche kamen wir auf eine breite Ebene und auf etwas Entfernung sahen wir einen glänzenden, bunten Bogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Wächter nahm mich von seinen Schultern und wir hörten zum ersten Mal seine tiefe, aber zärtliche Stimme: “Jetzt seid Ihr in Sicherheit. Geht durch den Regenbogen, ich werde hier stehen bleiben und wachen, bis ihr dadurch seid.” Ich nahm all meinen Mut zusammen und fragte, ob er auch kommen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sagte, es gäbe noch viele Kinder von [[Atys]] zu retten und seine Mission hätte erst begonnen. Ich konnte nicht anders, als mich ihm in die Arme zu werfen, denn er hatte mich trotz seiner verletzten Gliedmaßen getragen, als meine Beine versagt hatten. Er setzte mich nieder und schob mich zu den anderen, denen ich durch den Geruch seiner Aura beruhigt folgte. Alles ich aus dem Regenbogen zurück schaute, sah er uns noch immer nach, so wie er es versprochen hatte. Und so als wolle er uns durch den Regenbogen beeilen, machte er eine Handbewegung, von der ich sicher bin, dass sie eine Welle produzierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin die letzte Überlebende dieser Expedition, die nahezu vor drei Generationen statt fand und ich danke [[Jena]] jeden Tag für meine Kinder und meine Kindeskinder und dafür, dass Sie uns den großen Karavan Wächter gesandt hat.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Die Chroniken von Atys}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lore]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Chroniken von Atys]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Massaker und Flucht Chroniken]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SirCotare</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Mein_Karavan-W%C3%A4chter&amp;diff=7749</id>
		<title>Mein Karavan-Wächter</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Mein_Karavan-W%C3%A4chter&amp;diff=7749"/>
				<updated>2014-08-20T19:26:08Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;SirCotare: SirCotare verschob die Seite C KaravanWaechter nach Mein Karavan-Wächter, ohne dabei eine Weiterleitung anzulegen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Mein Karavan-Wächter =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Erzählt von Nina Tinaro, einer alten Matis Dame''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe die Karavan Wächter so wie deine Brüder, junger Homin, und auch du wirst ihnen für ihre Großzügigkeit danken können. Wenn ich heute noch am Leben bin, habe ich das nur einem mächtigen Karavan Wächter zu verdanken, der mich und die Meinen unter seine Obhut nahm. Ich war erst ein kleines Mädchen und mein Vater war mit anderen Männern losgezogen, um unsere Länder im Westen zurück zu erobern, als eine Armee von Kitins aus dem Norden einfiel und die Hominheit auszulöschen versuchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Großmutter, meine Mutter, meine ältere Schwester, unsere Mägde und ich wurden nur Stunden vor ihrem Zerfall aus der majestätischen Stadt evakuiert. Wir hatten nur einen Pack-Mektoub und Proviant für eine Woche mitgenommen. Wir zogen Tage lang nach Osten, bis wir auf die großen Wasserfälle von Ria stießen. Meine Großmutter kannte ein Versteck dort in den Kavernen. Wir suchten nach den Pilzen der Saison zwischen den abgefallenen Blättern, als die Vögel und Tiere auf ein Mal einen Höllenlärm machten und dann war plötzlich alles still - die Ruhe vor dem Sturm.&amp;lt;br /&amp;gt;Zuerst hörte und dann sah ich ein entsetzliches Trampeln von Tausenden von Füßen im Tal unter uns. Eine schreckliche Welle Rieseninsekten rollte vorbei und machte die schöne Flora und die kleinen Tiere am Boden zunichte. Meine Großmutter rief uns zusammen und wir wateten in den kalten Fluss, um etwas Abstand zu gewinnen und unseren Geruch zu vertuschen, ehe wir flussaufwärts überquerten und uns hinter dem reißenden Wasserfall versteckten.&amp;lt;br /&amp;gt;Von unserem Versteck aus konnten wir zwischen den überschwänglichen Bächlein heraus spähen und die Kitins beobachten, die unser Lager zerstörten, unseren vorübergehenden Lebensraum und unseren schwer erkämpften Proviant vernichteten. Doch zu unserer Erleichterung setzten die Furcht erregenden Legionen ihren Marsch in Richtung der südlichen Hügel fort. Wir verharrten die ganze Nacht hinter dem eiskalten, aber beschützenden Vorhang und wärmten uns gegenseitig auf. Am nächsten Morgen waren die Kitins verschwunden und wir kehrten zu unserem Übergangslager zurück. Die Umgebung war völlig von der zerstörerischen Masse verwüstet worden. Es war kein Mucks zu vernehmen, nicht mal ein Vogel piepste - alle erschreckten Tiere waren davon gelaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch unsere edlen Herzen und unser starkes Gemüt verboten uns, in Selbstmitleid zu zerfließen. Letztendlich waren wir noch alle am Leben und trotz der Übermüdung packte jeder mit an, wieder etwas Ordnung ins Leben zu bringen. Doch dann schlug der Horror dreifach zu? Drei enorme Kitin-Scouts tauchten plötzlich an drei Punkten auf und umzingelten uns, als wir versuchten uns in einer Nahe liegende Kaverne zu verschanzen. Ich war wie versteinert als eine der teuflischen Kreaturen nach mir schnappte, doch meine Großmutter stieß mich zurück und schickte mich zu meiner Mutter? Meine Mutter befahl uns, in der Kaverne nieder zu knien und für die Seele unserer Großmutter und unsere Erlösung zu beten, als wir ein vertrautes Geräusch vernahmen. Wir schauten zu dem Gesandten auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir erblickten ein Karavan Schiff, das uns vor den Kitins schützte, die auf uns zu krabbelten, als wir knieten. Das Gefährt entlud eine starke Lichtladung auf die Kitins, als diese versuchten es weg zu bugsieren. Ein am Arm verwundeter Karavan Wächter sprang aus dem Schiff und feuerte den überraschten Kreaturen, die noch immer nach uns schnappten, mitten ins Auge. Der Wächter gab uns ein paar frische Dapper, um unsere Sinne wieder zu beleben und er bedeutete uns, wir sollen ihm ins Schiff folgen, ehe die Hauptstreitkraft der Kitins uns auf den Fersen sei. Doch das Raumschiff war auch verletzt und konnte nicht abheben? Ich werde mich ewig an die Magie des Innenraums, die kalten Blitzlichter und das warme Brummen seines schwindenden Herzes erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben unsere Reise zu Fuß im strömenden Regen fortgesetzt. Er leitete uns zwei Tage lang in Richtung Osten, jagte für uns, beschützte uns vor den wilden Biestern und heilte unsere Wunden - alles mit seiner inneren Ruhe. Wir beteten jeden Morgen zu Jena, sie solle uns durch den Tag helfen. Nach einer Woche kamen wir auf eine breite Ebene und auf etwas Entfernung sahen wir einen glänzenden, bunten Bogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Wächter nahm mich von seinen Schultern und wir hörten zum ersten Mal seine tiefe, aber zärtliche Stimme: “Jetzt seid Ihr in Sicherheit. Geht durch den Regenbogen, ich werde hier stehen bleiben und wachen, bis ihr dadurch seid.” Ich nahm all meinen Mut zusammen und fragte, ob er auch kommen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er sagte, es gäbe noch viele Kinder von Atys zu retten und seine Mission hätte erst begonnen. Ich konnte nicht anders, als mich ihm in die Arme zu werfen, denn er hatte mich trotz seiner verletzten Gliedmaßen getragen, als meine Beine versagt hatten. Er setzte mich nieder und schob mich zu den anderen, denen ich durch den Geruch seiner Aura beruhigt folgte. Alles ich aus dem Regenbogen zurück schaute, sah er uns noch immer nach, so wie er es versprochen hatte. Und so als wolle er uns durch den Regenbogen beeilen, machte er eine Handbewegung, von der ich sicher bin, dass sie eine Welle produzierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin die letzte Überlebende dieser Expedition, die nahezu vor drei Generationen statt fand und ich danke Jena jeden Tag für meine Kinder und meine Kindeskinder und dafür, dass Sie uns den großen Karavan Wächter gesandt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:WikiImport]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SirCotare</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Als_die_Mauern_fielen&amp;diff=7748</id>
		<title>Als die Mauern fielen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Als_die_Mauern_fielen&amp;diff=7748"/>
				<updated>2014-08-20T19:21:32Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;SirCotare: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{Zitat|''Eine Geschichte über die Kitin, erzählt von Bia Fei-Lun, einer alte Zoraï''|&lt;br /&gt;
Ich habe in [[Zoran]] gelebt, der alten Hauptstadt unseres Volkes. Ich erinnere mich noch gut an unsere wundervollen Städte, die sich kilometerweit durch den Dschungel erstreckten und mein Haus in der alten Medina, wo der erste [[Zoraï]]-Tempel zum Ruhme der ersten [[Kami]]-Erleuchtung erbaut worden war. Jeden Abend und Morgen wurden wir vom Klang der großen Glocken aus Syre-Holz zum Gebet gerufen, und ihr tiefer, erhabener Klang drang bis in unsere Herzen und ließ sie wohlig aufseufzen. Eines Herbstes, als wir gerade in Dankesgebete für eine außergewöhnlich gute Ernte vertieft waren, erschallten die Glocken unerwartet… und zum letzten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Vater glaubte zuerst, dass einige Barbaren des Nordens auf die eine odere andere Weise der Aufmerksamkeit unserer Wachen entgegangen seien, eine unbemerkte Spalte in der gewaltigen Mauer, die unsere Territorien sicherte, gefunden hätten und uns angriffen. Er riss mich mit sich fort, während meine Mutter meinen kleinen Bruder packte, der noch im Säuglingsalter war, und wir gemeinsam so schnell wie möglich zu unserem Haus eilten, während sich die Portale der Stadt mit einem tiefen, dumpfen Schlag schlossen. Als mein Vater uns verlassen musste, um zu seiner Gilde zu eilen, war es für mich wie ein Stich ins Herz, ich wollte ihn nicht gehen lassen, umklammerte sein Bein, um ihn hierzubehalten. Er wurde beinahe zornig und meine Mutter musste mich von ihm losreißen. Ich sah ihm durch das Fenster nach, wie er die Hauptstraße zum Haupteingang hinablief, ein Kurzschwert in seiner Hand. Ich hatte das schreckliche Gefühl, ich würde ihn nie wieder sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Draußen erhob sich ein entsetzlicher Lärm, gefolgt von einer von Panik getriebenen Hominmasse, die Leute begannen zu schreien und zu brüllen, dass die Monster über uns gekommen seien. Erneut hallte ein erneuter, schrecklicher Schlag durch die Stadt, gefolgt von einer gewaltigen Staubwolke, als im Norden der Stadt die Türme der Stadt samt Mauer fielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir konnten die Szene von unserer erhöhten Terrasse aus beobachten, und so sahen wir die ersten gewaltigen [[Kitin|Kitins]] durch die Staubwolke in die Stadt hineinkriechen. Meine Mutter packte mich und wir rannten ins Erdgeschoss. &amp;quot;Gieße diese Flüssigkeit über dich für die Flucht, schnell, das überdeckt Deinen Geruch!&amp;quot; rief sie mir zu und tat dasselbe für sich und meinen Bruder. Wir gossen ein ganzes Fass auf den Boden, dann rissen wir die Falltüre auf, die in den Keller führte, um dorthin zu gelangen, wo meine Vater die Häute verarbeitete. Im letzten Augenblick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tausende von Füßen und Klauen trommelten auf den Boden vor dem Fenster unseres Kellers, das auf Straßenniveau lag. Ein ekelerregender Gestank erfüllt die Luft, während wir über unseren Köpfen die schreckliche Kakophonie eines Gemetzels mit anhören mussten. Meine Mutter presste ihre Hand über meinen Mund während der ersten fünf Minuten, für den Fall, dass ich schreien würde, aber ich war wie versteinert. Schließlich jedoch wurde das Getöse über uns noch lauter...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Mutter bedeutete mir, keinen einzigen Mucks zu machen und ich tat mein bestes, um meine Tränen bei den Gedanken an meinen Vater, der tot sein musste, zurückzuhalten. Plötzlich gab es einen gewaltigen Schlag auf die Falltüre und diesmal konnte ich einen Schreckensschrei nicht unterdrücken. Meine Mutter presste mir erneut ihre Hand auf meinen Mund, zumal jegliche Bewegung über uns erstorben war. Es gab eine Art elekrisches Knistern und ich wusste, dass das Monstrum versuchte, die geringste Erschütterung durch ein Geräusch zu erspüren. Ich hätte schwören können, mein Herz schlug so laut und schnell, dass das Monster es hören würde!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endlich hörten wir, wie sich die Geräusche langsam entfernten, das Schaben und Kratzen der Schritte, das uns Gänsehaut verursachte, verließ unser Haus. Schließlich brach ich in den Armen meiner Mutter zusammen. Ich weiß nicht mehr, wielange wir schliefen, vielleicht vier Stunden, aber ich erinnere mich, dass ich erwachte, als die Nacht hereinbrach und mein kleiner Bruder brabbelnd und glucksend vor einem Nachtfalter saß. Meine Mutter erwachte und erhob sich schnell und beruhigte ihn aus Angst, dass Kitins in der Nähe sein könnten. Aber obwohl wir draußen nichts sehen konnten wegen des Staubes und der Dunkelheit, spürten wir, dass es ruhig geworden war. Vorsichtig erklommen wir die ersten knarrenden Stufen, die uns aus dem Keller hinauf zur Falltüre führten. Als meine Mutter vorsichtig den daran angebrachten Knauf drehte, gab es einen grauenvollen Lärm auf der anderen Seite der Türe und diesmal konnte ich einen Schrei nicht unterdrücken. Meine Mutter hatte kaum die Zeit, meinen Bruder und mich zu packen und in ihre Arme zu schließen…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Türe wurde aufgerissen und eine hochgewachsene Silhouette erschien, die ich erkannte und die uns anblickend verharrte: Mein Vater! Er zog uns alle zu sich herauf und nahm uns in seine starken Arme. Wir mussten nur um uns blicken, um zu verstehen, dass unser Haus, das Haus unserer Nachbarn, ja die ganze Stadt zerstört war wie durch eine gewaltige Lawine. Meinem Vater war es gelungen, sich im Haus eines tapferen Gildenmitglieds in dem Moment zu verbergen, als die Kitins die Mauern der Stadt durchbrachen, er hatte die ganze Familie in den Keller gedrängt, wo er auch letztlich uns vermutet hatte. Er erzählte uns, wie er meiner Mutter oft erklärte, was sie zu tun hatte, falls wir durch wilde Tiere eingekreist werden sollten, damals als wir noch ungeschützt im Dschungel lebten. Mein Vater erzählte uns später, dass das das einzige Mittel sei, um diesem Schrecken zu entkommen und dass viele ums Leben gekommen seien, als sie versuchten, auf die andere Seite der Stadt zu gelangen, dorthin, wo die Portale nicht stark genug waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahl derer, die sogar vor Ankunft der Kitins zu Tode getrampelt wurden, war groß. Aus diesem Grund haben unsere Städte heutzutage keine Mauern mehr.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Die Chroniken von Atys}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lore]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Chroniken von Atys]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Massaker und Flucht Chroniken]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SirCotare</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Als_die_Mauern_fielen&amp;diff=7747</id>
		<title>Als die Mauern fielen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Als_die_Mauern_fielen&amp;diff=7747"/>
				<updated>2014-08-20T19:16:35Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;SirCotare: SirCotare verschob die Seite C AlsdieMauernfielen nach Als die Mauern fielen, ohne dabei eine Weiterleitung anzulegen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Als die Mauern fielen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Eine Geschichte über die Kitin, erzählt von Bia Fei-Lun, einer alte Zoraï :''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe in Zoran gelebt, der alten Hauptstadt unseres Volkes. Ich erinnere mich noch gut an unsere wundervollen Städte, die sich kilometerweit durch den Dschungel erstreckten und mein Haus in der alten Medina, wo der erste Zoraï-Tempel zum Ruhme der ersten Kami-Erleuchtung erbaut worden war. Jeden Abend und Morgen wurden wir vom Klang der großen Glocken aus Syre-Holz zum Gebet gerufen, und ihr tiefer, erhabener Klang drang bis in unsere Herzen und ließ sie wohlig aufseufzen. Eines Herbstes, als wir gerade in Dankesgebete für eine außergewöhnlich gute Ernte vertieft waren, erschallten die Glocken unerwartet… und zum letzten Mal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Vater glaubte zuerst, dass einige Barbaren des Nordens auf die eine odere andere Weise der Aufmerksamkeit unserer Wachen entgegangen seien, eine unbemerkte Spalte in der gewaltigen Mauer, die unsere Territorien sicherte, gefunden hätten und uns angriffen. Er riss mich mit sich fort, während meine Mutter meinen kleinen Bruder packte, der noch im Säuglingsalter war, und wir gemeinsam so schnell wie möglich zu unserem Haus eilten, während sich die Portale der Stadt mit einem tiefen, dumpfen Schlag schlossen. Als mein Vater uns verlassen musste, um zu seiner Gilde zu eilen, war es für mich wie ein Stich ins Herz, ich wollte ihn nicht gehen lassen, umklammerte sein Bein, um ihn hierzubehalten. Er wurde beinahe zornig und meine Mutter musste mich von ihm losreißen. Ich sah ihm durch das Fenster nach, wie er die Hauptstraße zum Haupteingang hinablief, ein Kurzschwert in seiner Hand. Ich hatte das schreckliche Gefühl, ich würde ihn nie wieder sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Draußen erhob sich ein entsetzlicher Lärm, gefolgt von einer von Panik getriebenen Hominmasse, die Leute begannen zu schreien und zu brüllen, dass die Monster über uns gekommen seien. Erneut hallte ein erneuter, schrecklicher Schlag durch die Stadt, gefolgt von einer gewaltigen Staubwolke, als im Norden der Stadt die Türme der Stadt samt Mauer fielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir konnten die Szene von unserer erhöhten Terrasse aus beobachten, und so sahen wir die ersten gewaltigen Kitins durch die Staubwolke in die Stadt hineinkriechen. Meine Mutter packte mich und wir rannten ins Erdgeschoss, &amp;amp;quot;gieße diese Flüssigkeit über dich für die Flucht, schnell, das überdeckt Deinen Geruch[[Image:&amp;quot; rief sie mir zu und tat dasselbe für sich und meinen Bruder. Wir gossen ein ganzes Fass auf den Boden, dann rissen wir die Falltüre auf, die in den Keller führte, um dorthin zu gelangen, wo meine Vater die Häute verarbeitete. Im letzten Augenblick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tausende von Füßen und Klauen trommelten auf den Boden vor dem Fenster unseres Kellers, das auf Straßenniveau lag. Ein ekelerregender Gestank erfüllt die Luft, während wir über unseren Köpfen die schreckliche Kakophonie eines Gemetzels mit anhören mussten. Meine Mutter presste ihre Hand über meinen Mund während der ersten fünf Minuten, für den Fall, dass ich schreien würde, aber ich war wie versteinert. Schließlich jedoch wurde das Getöse über uns noch lauter...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Mutter bedeutete mir, keinen einzigen Mucks zu machen und ich tat mein bestes, um meine Tränen bei den Gedanken an meinen Vater, der tot sein musste, zurückzuhalten. Plötzlich gab es einen gewaltigen Schlag auf die Falltüre und diesmal konnte ich einen Schreckensschrei nicht unterdrücken. Meine Mutter presste mir erneut ihre Hand auf meinen Mund, zumal jegliche Bewegung über uns erstorben war. Es gab eine Art elekrisches Knistern und ich wusste, dass das Monstrum versuchte, die geringste Erschütterung durch ein Geräusch zu erspüren. Ich hätte schwören können, mein Herz schlug so laut und schnell, dass das Monster es hören würde|]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endlich hörten wir, wie sich die Geräusche langsam entfernten, das Schaben und Kratzen der Schritte, das uns Gänsehaut verursachte, verließ unser Haus. Schließlich brach ich in den Armen meiner Mutter zusammen. Ich weiß nicht mehr, wielange wir schliefen, vielleicht vier Stunden, aber ich erinnere mich, dass ich erwachte, als die Nacht hereinbrach und mein kleiner Bruder brabbelnd und glucksend vor einem Nachtfalter saß. Meine Mutter erwachte und erhob sich schnell und beruhigte ihn aus Angst, dass Kitins in der Nähe sein könnten. Aber obwohl wir draußen nichts sehen konnten wegen des Staubes und der Dunkelheit, spürten wir, dass es ruhig geworden war. Vorsichtig erklommen wir die ersten knarrenden Stufen, die uns aus dem Keller hinauf zur Falltüre führten. Als meine Mutter vorsichtig den daran angebrachten Knauf drehte, gab es einen grauenvollen Lärm auf der anderen Seite der Türe und diesmal konnte ich einen Schrei nicht unterdrücken. Meine Mutter hatte kaum die Zeit, meinen Bruder und mich zu packen und in ihre Arme zu schließen…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Türe wurde aufgerissen und eine hochgewachsene Silhouette erschien, die ich erkannte und die uns anblickend verharrte: Mein Vater! Er zog uns alle zu sich herauf und nahm uns in seine starken Arme. Wir mussten nur um uns blicken, um zu verstehen, dass unser Haus, das Haus unserer Nachbarn, ja die ganze Stadt zerstört war wie durch eine gewaltige Lawine. Meinem Vater war es gelungen, sich im Haus eines tapferen Gildenmitglieds in dem Moment zu verbergen, als die Kitins die Mauern der Stadt durchbrachen, er hatte die ganze Familie in den Keller gedrängt, wo er auch letztlich uns vermutet hatte. Er erzählte uns, wie er meiner Mutter oft erklärte, was sie zu tun hatte, falls wir durch wilde Tiere eingekreist werden sollten, damals als wir noch ungeschützt im Dschungel lebten. Mein Vater erzählte uns später, dass das das einzige Mittel sei, um diesem Schrecken zu entkommen und dass viele ums Leben gekommen seien, als sie versuchten, auf die andere Seite der Stadt zu gelangen, dorthin, wo die Portale nicht stark genug waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahl derer, die sogar vor Ankunft der Kitins zu Tode getrampelt wurden, war groß. Aus diesem Grund haben unsere Städte heutzutage keine Mauern mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:WikiImport]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SirCotare</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Sonnenuntergang_im_W%C3%BCstenwind&amp;diff=7746</id>
		<title>Sonnenuntergang im Wüstenwind</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Sonnenuntergang_im_W%C3%BCstenwind&amp;diff=7746"/>
				<updated>2014-08-20T19:13:24Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;SirCotare: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{Zitat|''Erzählt von einer alten Fyros-Magierin''|&lt;br /&gt;
== Erster Teil ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Abkommen von [[Karavia]] trat ein Waffenstillstand zwischen den verfeindeten Völkern in Kraft; Handelsrouten legten den Grundstein für eine neue Zeit des Wohlstands und des gegenseitigen Verständnisses. Zwei Generationen lang erleuchtete unser Imperium in seinem ganzen Glanz und führte uns auf den Weg des Entdeckungsdrangs und Wissens. Selbst die Gelehrten der [[Zoraï]] kamen auf ihrer Suche nach Erleuchtung und Wissen in die großen Lernhallen unserer Hauptstadt [[Fyre]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang der Matisgrenze, an der ehemals der Krieg wütete, begannen [[Fyros]]-Siedlungen zu florieren. Der entfernteste, aber sicher nicht unwichtigste dieser Außenposten war Colomo, der nach einem Aquädukt benannt war, das dort in den Fluss Munshina mündete. Colomo war ein belebtes Örtchen, das eine Handelsmesse besaß und ständig von reisenden Händlern und Handwerkern, ja sogar von ganzen Konvois besucht wurde. Sie erzählten sich Geschichten von knappem Entkommen vor wilden Biestern und anderen Gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie das Sprichwort sagt: Je mehr wir vom schönen Leben geblendet sind, desto weniger nehmen wir die lauernden Gefahren wahr. Und in der Tat mussten wir den Preis für die Jahre politischer Uneinigkeit über die Kontrolle des neutralen Grenzgebiets zwischen Matis und Fyros Landen zahlen. Die Region wurde immer gefährlicher; wilde Stämme überfielen die Reisenden und nahmen ihnen auch manchmal das Leben. Die Händler konnten nicht mehr frei umher reisen, denn der einzig sichere Weg war, mit den imperialen Konvois zu reisen, deren Aufgabe in der Eskorte von Reisegruppen bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kam also etwas überraschend, als der Bürgermeister von Colomo eines Abends im Herbst über die Ankunft eines einzelnen [[Matis]] auf einem [[Mektoub]] informiert wurde. Dieser bat um Unterkunft, Nahrung und die Erlaubnis, mit den Dorfbewohnern zu reden. Der Bürgermeister wunderte sich zuerst, wie ein einzelner Reisender es durch die von den Stämmen besetzten Gegenden geschafft habe - doch dieses Verwunderung dauerte nur so lange, bis er ihn zu Gesicht bekam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Matis stellte sich als Angeli di Fabrini vor und war sehr einfach gekleidet. Er trug das schlichte Gewand, das bei Predigerschülern üblich war. Er erzählte, dass er auf der Initiationsreise war, um seinen Glauben in [[Jena|Jenas]] Kirche unter Beweis zu stellen. Dem Bürgermeister ging sofort auf, warum er nicht überfallen worden war: Es gab nichts zu stehlen! Er hatte nichts, um die Aufmerksamkeit eines Stammes auf sich zu ziehen - er besaß nicht mal einen [[Dapper]], um für seine Unterkunft aufzukommen. Der Bürgermeister ließ ihn in der Obhut von Abecus, dem fröhlichen Dorfmagier. Er konnte den Prediger über Nacht unterhalten, ehe er dann sicher zu dem nächsten Matis-Außenposten geleitet würde. So ging der Bürgermeister sicher, dass der Bursche die Bevölkerung nicht mit seinem Wort Jenas aufwühlen würde, denn der letzte Prediger der vorbei gezogen war, hatte nur Unruhen hinterlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- “Es ist mir eine Ehre Herr und ich würde Ihre Gastfreundschaft gerne annehmen?aber meine Mission ist es, mit den Einwohnern zu reden.” sagte Angeli.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- “Komm schon, Bursche, lass uns zuerst zu mir gehen und übers Geschäft reden,” sagte Abecus und führte den Prediger zu seinem Haus, einem gelblichen und blauen Gebäude, das sich in einem wunderschönen Kontrast vom Ocker des Wüstensandes absetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- “Julea, sag deiner Mutter sie soll ein Zimmer vorbereiten! Wir haben einen Gast.” rief Abecus seiner Tochter zu, als er das kühle Innere des Hauses betrat. Julea, ein eigensinniges 15-jähriges Mädchen, stand augenblicklich wie angewurzelt auf dem Treppenabsatz, der hinunter zu den Wohnräumen führte. Es war das erste Mal, dass sie einen Matis aus Fleisch und Blut erblickte. Er sah groß und stolz aus, hatte schlanke Finger mit langen, gepflegten Fingernägeln. Er hatte eine Adlernase und trug sein feines, gepflegtes Haar nach hinten zusammengebunden, mit einer jungenhaften Locke über dem linken Auge, was ihm ein rebellisches Aussehen verlieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeli di Fabrini sprach unsere Sprache fließend, mit diesem gewissen singenden Akzent seiner Leute, der so nervös wirkte wie der Flug des Kinelischmetterlings in den Waldlanden. Er verbeugte sich etwas zu übertrieben vor ihr um sie zu begrüßen. Sie lächelte amüsiert, drehte sich um und lief die Treppe weiter hinunter, um ihrer Mutter die Nachricht zu überbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hauptraum, der mit schönen Tapeten dekoriert war, die Geschichten vergangener Zeiten erzählten, war es kühl und trocken - trotz der Feuchtigkeit, die draußen herrschte. Der leckere Duft einer Mecktoubrüssel-Suppe und eines gewürzten Kaktus stieg einem von der Küche aus in die Nase. Abecus setzte seinen jungen Gast an einen Tisch mit seiner Frau und seinen zwei Töchtern. Die jüngste, Sylvia, die 12 Jahre alt war, und Julea. Sobald jeder zu essen hatte, räusperte der Matis sich und erhob seine Stimme zum Gebet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: - &amp;quot;Gelobt sei Jena, für das Essen das du uns schenkst&amp;lt;br /&amp;gt;Mit jedem Krümel unser Leben du zum Guten lenkst&amp;lt;br /&amp;gt;Segne unsere Seele wenn wir arbeiten, ruhen und spielen&amp;lt;br /&amp;gt;Bis wir uns unsern Platz zum jüngsten Gericht verdienen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abecus fügte verschmitzt hinzu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Dank dir Frau für diese Leckerbissen hier Zeigts doch deine Zuneigung mir Gesegnet sei deine Liebe in unserem Heim Sie berührt unsere Herzen, drum dieser Reim&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweiter Teil ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abecus Frau errötete ob der öffentlichen Liebeserklärung ihres Mannes, stoppte das Schauspiel zwischen den beiden Männern aber mit einer einfachen Geste. Der junge [[Matis]] begann mit augenscheinlichem Genuss die Suppe zu essen und nahm anschließend sein Kakteenherz. Mit seinen geschmeidigen Fingern brach er kleine Stücke aus dem Herzen, um sie dann genüsslich zu verzehren. Silva, die ihn dabei beobachtete, musste auflachen, kassierte aber augenblicklich einen Tadel von Ihrer Mutter. “Oh, ich bin nicht gekränkt, aber sag mir weswegen du lachen musstest.” sagte Angeli&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- “Ach, du nutzt deine Finger für etwas, das deine Zähne besser könnten!&amp;quot; sagte Julea. &amp;quot;Hierzulande stecken wir uns das gesamte Fruchtfleisch in den Mund und machen uns so die Finger nicht schmutzig, verstehst du?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- “Es ist mein Weg, [[Jena]] zu achten und wenn ich die einzelnen Teile des Kaktus entnehme und esse, kann ich sehen wie er gewachsen ist und das Leben dahinter erkennen. So sucht Jena unser Herz und unsere Seele auf, damit wir hinter allem den Wert und die Seele erkennen können.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- “Wir haben uns hier daran gewöhnt das Herz des Kaktus als Ganzes zu schmecken. Nur die einzelnen Bestandteile zu schmecken würde den Gesamtgeschmack zerstören. Genau so wie jeder Homin verschiedene Arten von Launen kennt, hätte er nur eine Laune würde sich selbst sein bester Freund von ihm abwenden!&amp;quot; gab Abecus gut gelaunt zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Erst wenn wir Jenas Schöpfung vollständig Wert zu schätzen vermögen, sind wir in der Lage, der [[Karavan]] angebrachte Opfergaben zu bringen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Hah, Jena, Jena, sie ist doch nur ein Hirngespinst!” lachte Abecus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- “Aber, geehrter Magier,” gab Angeli mit ernstem Gesicht zurück “von wo bekommt Ihr dann Eure magische Kraft?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- “Nicht von Jenas Geist, das kann ich mit Sicherheit sagen! Nein, sie kommt vom Wissen und Verständnis über die Dinge. Die Betrachtungsweise zu lernen, um eine Wissenschaft aufzubauen. Ich bin mir sicher, dass noch keiner von euch Jena mit eigenen Augen gesehen hat! Findet mal selber heraus, woher sie kommt.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- “Jena ist in jedem Windhauch der euch berührt, euch umgibt! In jeder Böe die euch trifft. Sie ist das Gefühl und das Leben, das euer Herz schlagen lässt. Sie ist das was wir fühlen, aber nicht sehen können. Nur diese Empfindungen erlauben uns auf ein Leben nach dem Tod auf [[Atys]] zu hoffen!&amp;quot; antwortete Angeli.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Eine schöne Antwort, Angeli, aber, versteht mich nicht falsch, für Jena ist kein Platz in diesem Haus! Selbst wenn die Matis aus den Wolken steigen würden?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abecus Worte wurden plötzlich von einem Mark erschütternden Heulen übertönt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- “Gibt es Gingos hier?” fragte Angeli erstaunt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- “Nein, das ist das Heulen des Wüstenwindes. Wenn es sich so anhört bekommen wir hier sehr bald ungemütliches Wetter. Das bedeutet für Euch, dass Ihr noch etwas hier bleiben müsst bis sich die Unwetter ausgetobt haben! Es wird Euch nicht schaden noch etwas mehr über unsere Kultur und unseren Denkweise zu lernen in dieser Zeit. Ich muss nun los, die Einwohner warnen, dass sie ihre [[Mektoub|Mektoubs]] diese Nacht herein holen ehe Jena sie als Wind verkleidet mit Gewalt hinweg trägt! Aber bleibt Ihr ruhig, junger Freund, ich werde nicht lange weg sein, Julea wird Euch Gesellschaft leisten. Sie wird einmal in meine Fußstapfen treten und so kann sie ihr Wissen ausbauen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem wachsamen Auge seiner Frau verließ er das Haus und ließ die jungen Novizen zurück. Sie redeten bis spät in die Nacht hinein und stellten die Argumente der jeweils anderen Kultur voller Neugier auf die Probe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- “Ist es wahr, dass Ihr Euren niederen Kasten verbietet, Lesen und Schreiben zu lernen, um Sie an Eure Gesetze zu binden?” fragte Julea etwas aufmüpfig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- “Es ist Jenas Gesetz, und die Antwort ist Ja! Man muss erst die unteren Schulen durchlaufen, damit man den Versuchungen der Welt standhalten kann. Nutzloses und unnötiges Wissen ist eine Gefahr für den Geist eines einfachen Homins. Es führt nur zu Schmerz und Unglück und schlussendlich zur Verdammnis im Schlund des Drachen!&amp;quot; gab Angeli zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Also predigt Ihr glückselige Unwissenheit?!” mucksierte Julea höflich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- “Wenn du es so ausdrücken möchtest?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- “Und was ist mit der Gleichheit aller Homins? Ich nehme an in Jenas Gesetzen gibt es dafür keinen Platz?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Doch, tut es, aber es hängt von jedem Homin selbst ab, es zu lernen. Einen Platz in Jenas Herzen muss man sich erarbeiten, man muss das ganze Leben an sich arbeiten und den Gesetzen treu bleiben. Ansonsten würde es auch reichen, sein Leben als einfacher Teppichverkäufer zu verbringen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Ihr seid meiner Frage ausgewichen, wie es wohl üblich ist bei Eurer Rasse, Angeli. Aber obwohl ich Eure Ansichten nicht teile, berührt Ihr mit Eurer Treue und Geradlinigkeit mein Herz.&amp;quot; sagte Julea anerkennend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Und ich, geehrte Julea, obwohl ich Eure auch nicht teile, muss ich mich vor Eurem scharfen Verstand verbeugen.&amp;quot; antwortete Angeli.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verlief das Gespräch zwischen den beiden weiter und trotz der unterschiedlichen Denkweise zwischen den beiden, war ihnen ihr Gespräch sehr wichtig und sie lernten eine Menge voneinander. Drei Tage lang wütete der herbstliche Wüstensturm und durchnässte das Wüstendelta, welches daraufhin zu neuem und üppigen Leben erwachte. Der Sturm flachte ab und der Matis bereitete sich auf seine Abreise mit einem imperialen Konvoi vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend vor Angeli's Abreise, durch seine Lehren der letzten Tage noch ganz aufgewühlt, saßen die beiden Homins still zusammen in den Dünen und beobachteten das aufblühende Leben im Delta. Durch den Atem beraubenden Sonnenuntergang im Wüstenwind berauscht, drückten sich die beiden eng aneinander. Sie genossen die Stille zusammen, wie nur wahre Freunde es können, ohne dass Worte nötig gewesen wären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dritter Teil ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Augenblick wäre Julea ihm überall hin gefolgt. Ob der Weg nun zu Jena oder in den Schlund des Drachens geführt hätte. Das einzige was auf ein Mal für sie zählte, war die Reise gemeinsam mit ihm aufzunehmen. Dann, jenseits all ihrer Hoffnungen drehte sich der junge Matis zu ihr um. Seine schönen Augen glänzten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Julea,&amp;quot; sagte er, leise und gefühlvoll, um die Stille sanft zu brechen. &amp;quot;Ich glaube, meine Gefühle für Jena waren nie mit solcher Liebe gefüllt, wie du sie mich gelehrt hast. Ich würde meine Religion für die Macht dieser Gefühle eintauschen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Still,&amp;quot; sagte Julea, machte eine Geste, er solle nicht weiter reden und lächelte dabei ernst. Sie wischte ihm eine Träne von der Wange, berührte seine Augenbraue und strich sanft seine widerspenstige Strähne zurück. Sie kamen sich immer näher und küssten sich schließlich. Ihre Körper waren noch warm von der Wüstensonne, aber der Wüstenwind umschloss sie sanft und so genossen sie die Anwesenheit des jeweils anderen und nahmen den Duft, die Wärme und die Liebe ineinander auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Ich muss mit deinem Vater reden&amp;quot; sagt Angeli schließlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Warte, Angeli, die Konsequenzen daraus wären zu ernst um es auf die leichte Schulter zu nehmen! Lass die Nacht unseren Herzen Rat bringen und dann sollen wir sehen, Liebling!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juleas Schlaf war beladen mit Träumen über Verstoßung und Verleugnung von ihrem und Angelis Volk, der Verurteilung [[Jena|Jenas]] zu einer alptraumhaften Reise ins tiefe Innere von [[Atys]], zum großen Drachen. So war sie am Morgen entschlossener denn je, den Weg zu nehmen, der für sie bestimmt war. Doch mit dem Morgen kam ein weiterer Alptraum, ein lebender Alptraum, der der das Antlitz der Welt verändern würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die große Dorfglocke wurde geschlagen und warnte vor einem bevorstehenden Unglück. [[Yber]]-Vögel war über die Dünen gesandt worden, um die Nachricht schrecklicher Monster zu überbringen, die für Chaos im Westen sorgten. Der Imperator forderte alle fähigen [[Homin|Homins]] auf, sich den imperialen Truppen anzuschließen, um die fürchterlichen Horden von [[Kitin|Kitins]] abzuwehren. Die Kinder und untauglichen Homins wurden in den Norden der Region evakuiert, um in der Stadt Piros etwaige Angriffe rebellischer Stämme abzuwehren, die von der Abwesenheit der Soldaten profitieren wollten. Man sagte Angeli, er hätte besser in seine Heimat zurück zu kehren, die Gefahr eines Angriffs durch die rebellischen Stämme sei jetzt gering. Sie hätten bestimmt auch die Nachricht erhalten und hätten jetzt Augen für andere Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inmitten der Unruhen fanden die beiden Jungen nur einen kurzen Augenblick der Abgeschiedenheit füreinander, in dem sie sich ein letztes Mal umarmten und sich gegenseitig ein Medaillon mit einer Locke zur Erinnerung schenkten. Angeli schwor, wiederzukommen sobald die Gefahr gebannt sei. Hätte Julea geahnt, was passieren würde, hätte sie ihn nie alleine diese verfluchte Strasse zurücklaufen lassen, auf der nur wenige Stunden später die Kitins einfielen und jeden Homin, dessen Spur sie aufnahmen, bis zum Ende verfolgten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Julea? Sie überlebte, ja, sie erlebte noch viele Sonnenuntergänge in den Dünen mit dem Wüstenwind. Ja, junger Homin, du vermutest richtig! Es ist tatsächlich eine Locke mit feinem Haar in meinem Medaillon?}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Die Chroniken von Atys}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lore]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Chroniken von Atys]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Massaker und Flucht Chroniken]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SirCotare</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Sonnenuntergang_im_W%C3%BCstenwind&amp;diff=7745</id>
		<title>Sonnenuntergang im Wüstenwind</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Sonnenuntergang_im_W%C3%BCstenwind&amp;diff=7745"/>
				<updated>2014-08-20T18:51:51Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;SirCotare: SirCotare verschob die Seite C Sonnenuntergang nach Sonnenuntergang im Wüstenwind, ohne dabei eine Weiterleitung anzulegen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Sonnenuntergang im Wüstenwind =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Erzählt von einer alten Fyros-Magierin:''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
p=. *&amp;lt;br /&amp;gt;'''Erster Teil'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Abkommen von Karavia trat ein Waffenstillstand zwischen den verfeindeten Völkern in Kraft; Handelsrouten legten den Grundstein für eine neue Zeit des Wohlstands und des gegenseitigen Verständnisses. Zwei Generationen lang erleuchtete unser Imperium in seinem ganzen Glanz und führte uns auf den Weg des Entdeckungsdrangs und Wissens. Selbst die Gelehrten der Zorai kamen auf ihrer Suche nach Erleuchtung und Wissen in die großen Lernhallen unserer Hauptstadt Fyre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang der Matisgrenze, an der ehemals der Krieg wütete, begannen Fyros-Siedlungen zu florieren. Der entfernteste, aber sicher nicht unwichtigste dieser Außenposten war Colomo, der nach einem Aquädukt benannt war, das dort in den Fluss Munshina mündete. Colomo war ein belebtes Örtchen, das eine Handelsmesse besaß und ständig von reisenden Händlern und Handwerkern, ja sogar von ganzen Konvois besucht wurde. Sie erzählten sich Geschichten von knappem Entkommen vor wilden Biestern und anderen Gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie das Sprichwort sagt: Je mehr wir vom schönen Leben geblendet sind, desto weniger nehmen wir die lauernden Gefahren wahr. Und in der Tat mussten wir den Preis für die Jahre politischer Uneinigkeit über die Kontrolle des neutralen Grenzgebiets zwischen Matis und Fyros Landen zahlen. Die Region wurde immer gefährlicher; wilde Stämme überfielen die Reisenden und nahmen ihnen auch manchmal das Leben. Die Händler konnten nicht mehr frei umher reisen, denn der einzig sichere Weg war, mit den imperialen Konvois zu reisen, deren Aufgabe in der Eskorte von Reisegruppen bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kam also etwas überraschend, als der Bürgermeister von Colomo eines Abends im Herbst über die Ankunft eines einzelnen Matis auf einem Mektoub informiert wurde. Dieser bat um Unterkunft, Nahrung und die Erlaubnis, mit den Dorfbewohnern zu reden. Der Bürgermeister wunderte sich zuerst, wie ein einzelner Reisender es durch die von den Stämmen besetzten Gegenden geschafft habe - doch dieses Verwunderung dauerte nur so lange, bis er ihn zu Gesicht bekam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Matis stellte sich als Angeli di Fabrini vor und war sehr einfach gekleidet. Er trug das schlichte Gewand, das bei Predigerschülern üblich war. Er erzählte, dass er auf der Initiationsreise war, um seinen Glauben in Jenas Kirche unter Beweis zu stellen. Dem Bürgermeister ging sofort auf, warum er nicht überfallen worden war: Es gab nichts zu stehlen! Er hatte nichts, um die Aufmerksamkeit eines Stammes auf sich zu ziehen - er besaß nicht mal einen Dapper, um für seine Unterkunft aufzukommen. Der Bürgermeister ließ ihn in der Obhut von Abecus, dem fröhlichen Dorfmagier. Er konnte den Prediger über Nacht unterhalten, ehe er dann sicher zu dem nächsten Matis-Außenposten geleitet würde. So ging der Bürgermeister sicher, dass der Bursche die Bevölkerung nicht mit seinem Wort Jenas aufwühlen würde, denn der letzte Prediger der vorbei gezogen war, hatte nur Unruhen hinterlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Es ist mir eine Ehre Herr und ich würde Ihre Gastfreundschaft gerne annehmen?aber meine Mission ist es, mit den Einwohnern zu reden.” sagte Angeli.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Komm schon, Bursche, lass uns zuerst zu mir gehen und übers Geschäft reden,” sagte Abecus und führte den Prediger zu seinem Haus, einem gelblichen und blauen Gebäude, das sich in einem wunderschönen Kontrast vom Ocker des Wüstensandes absetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Julea, sag deiner Mutter sie soll ein Zimmer vorbereiten! Wir haben einen Gast.” rief Abecus seiner Tochter zu, als er das kühle Innere des Hauses betrat. Julea, ein eigensinniges 15-jähriges Mädchen, stand augenblicklich wie angewurzelt auf dem Treppenabsatz, der hinunter zu den Wohnräumen führte. Es war das erste Mal, dass sie einen Matis aus Fleisch und Blut erblickte. Er sah groß und stolz aus, hatte schlanke Finger mit langen, gepflegten Fingernägeln. Er hatte eine Adlernase und trug sein feines, gepflegtes Haar nach hinten zusammengebunden, mit einer jungenhaften Locke über dem linken Auge, was ihm ein rebellisches Aussehen verlieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeli di Fabrini sprach unsere Sprache fließend, mit diesem gewissen singenden Akzent seiner Leute, der so nervös wirkte wie der Flug des Kinelischmetterlings in den Waldlanden. Er verbeugte sich etwas zu übertrieben vor ihr um sie zu begrüßen. Sie lächelte amüsiert, drehte sich um und lief die Treppe weiter hinunter, um ihrer Mutter die Nachricht zu überbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hauptraum, der mit schönen Tapeten dekoriert war, die Geschichten vergangener Zeiten erzählten, war es kühl und trocken - trotz der Feuchtigkeit, die draußen herrschte. Der leckere Duft einer Mecktoubrüssel-Suppe und eines gewürzten Kaktus stieg einem von der Küche aus in die Nase. Abecus setzte seinen jungen Gast an einen Tisch mit seiner Frau und seinen zwei Töchtern. Die jüngste, Sylvia, die 12 Jahre alt war, und Julea. Sobald jeder zu essen hatte, räusperte der Matis sich und erhob seine Stimme zum Gebet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelobt sei Jena, für das Essen das du uns schenkst&amp;lt;br /&amp;gt;Mit jedem Krümel unser Leben du zum Guten lenkst&amp;lt;br /&amp;gt;Segne unsere Seele wenn wir arbeiten, ruhen und spielen&amp;lt;br /&amp;gt;Bis wir uns unsern Platz zum jüngsten Gericht verdienen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abecus fügte verschmitzt hinzu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dank dir Frau für diese Leckerbissen hier Zeigts doch deine Zuneigung mir Gesegnet sei deine Liebe in unserem Heim Sie berührt unsere Herzen, drum dieser Reim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
p=. '''*&amp;lt;br /&amp;gt;'''Zweiter Teil*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abecus Frau errötete ob der öffentlichen Liebeserklärung ihres Mannes, stoppte das Schauspiel zwischen den beiden Männern aber mit einer einfachen Geste. Der junge Matis begann mit augenscheinlichem Genuss die Suppe zu essen und nahm anschließend sein Kakteenherz. Mit seinen geschmeidigen Fingern brach er kleine Stücke aus dem Herzen, um sie dann genüsslich zu verzehren. Silva, die ihn dabei beobachtete, musste auflachen, kassierte aber augenblicklich einen Tadel von Ihrer Mutter. “Oh, ich bin nicht gekränkt, aber sag mir weswegen du lachen musstest.” sagte Angeli&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ach, du nutzt deine Finger für etwas, das deine Zähne besser könnten[[Image:&amp;quot; sagte Julea &amp;quot;Hierzulande stecken wir uns das gesamte Fruchtfleisch in den Mund und machen uns so die Finger nicht schmutzig, verstehst du?|&amp;quot; sagte Julea &amp;quot;Hierzulande stecken wir uns das gesamte Fruchtfleisch in den Mund und machen uns so die Finger nicht schmutzig]]”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Es ist mein Weg, Jena zu achten und wenn ich die einzelnen Teile des Kaktus entnehme und esse, kann ich sehen wie er gewachsen ist und das Leben dahinter erkennen. So sucht Jena unser Herz und unsere Seele auf, damit wir hinter allem den Wert und die Seele erkennen können.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wir haben uns hier daran gewöhnt das Herz des Kaktus als Ganzes zu schmecken. Nur die einzelnen Bestandteile zu schmecken würde den Gesamtgeschmack zerstören. Genau so wie jeder Homin verschiedene Arten von Launen kennt, hätte er nur eine Laune würde sich selbst sein bester Freund von ihm abwenden[[Image:&amp;quot; gab Abecus gut gelaunt zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Erst wenn wir Jenas Schöpfung vollständig Wert zu schätzen vermögen, sind wir in der Lage, der Karavan angebrachte Opfergaben zu bringen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hah, Jena, Jena, sie ist doch nur ein Hirngespinst|]]” lachte Abecus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Aber, geehrter Magier,” gab Angeli mit ernstem Gesicht zurück “von wo bekommt Ihr dann Eure magische Kraft?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Nicht von Jenas Geist, das kann ich mit Sicherheit sagen! Nein, sie kommt vom Wissen und Verständnis über die Dinge. Die Betrachtungsweise zu lernen, um eine Wissenschaft aufzubauen. Ich bin mir sicher, dass noch keiner von euch Jena mit eigenen Augen gesehen hat! Findet mal selber heraus, woher sie kommt.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Jena ist in jedem Windhauch der euch berührt, euch umgibt! In jeder Böe die euch trifft. Sie ist das Gefühl und das Leben, das euer Herz schlagen lässt. Sie ist das was wir fühlen, aber nicht sehen können. Nur diese Empfindungen erlauben uns auf ein Leben nach dem Tod auf Atys zu hoffen[[Image:&amp;quot; antwortete Angeli.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eine schöne Antwort, Angeli, aber, versteht mich nicht falsch, für Jena ist kein Platz in diesem Haus|]] Selbst wenn die Matis aus den Wolken steigen würden?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abecus Worte wurden plötzlich von einem Mark erschütternden Heulen übertönt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Gibt es Gingos hier?” fragte Angeli erstaunt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Nein, das ist das Heulen des Wüstenwindes. Wenn es sich so anhört bekommen wir hier sehr bald ungemütliches Wetter. Das bedeutet für Euch, dass Ihr noch etwas hier bleiben müsst bis sich die Unwetter ausgetobt haben! Es wird Euch nicht schaden noch etwas mehr über unsere Kultur und unseren Denkweise zu lernen in dieser Zeit. Ich muss nun los, die Einwohner warnen, dass sie ihre Mektoubs diese Nacht herein holen ehe Jena sie als Wind verkleidet mit Gewalt hinweg trägt! Aber bleibt Ihr ruhig, junger Freund, ich werde nicht lange weg sein, Julea wird Euch Gesellschaft leisten. Sie wird einmal in meine Fußstapfen treten und so kann sie ihr Wissen ausbauen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem wachsamen Auge seiner Frau verließ er das Haus und ließ die jungen Novizen zurück. Sie redeten bis spät in die Nacht hinein und stellten die Argumente der jeweils anderen Kultur voller Neugier auf die Probe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ist es wahr, dass Ihr Euren niederen Kasten verbietet, Lesen und Schreiben zu lernen, um Sie an Eure Gesetze zu binden?” fragte Julea etwas aufmüpfig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Es ist Jenas Gesetz, und die Antwort ist Ja! Man muss erst die unteren Schulen durchlaufen, damit man den Versuchungen der Welt standhalten kann. Nutzloses und unnötiges Wissen ist eine Gefahr für den Geist eines einfachen Homins. Es führt nur zu Schmerz und Unglück und schlussendlich zur Verdammnis im Schlund des Drachen[[Image:&amp;quot; gab Angeli zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Also predigt Ihr glückselige Unwissenheit?|]]” mucksierte Julea höflich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Wenn du es so ausdrücken möchtest?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Und was ist mit der Gleichheit aller Homins? Ich nehme an in Jenas Gesetzen gibt es dafür keinen Platz?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;quot;Doch, tut es, aber es hängt von jedem Homin selbst ab, es zu lernen. Einen Platz in Jenas Herzen muss man sich erarbeiten, man muss das ganze Leben an sich arbeiten und den Gesetzen treu bleiben. Ansonsten würde es auch reichen, sein Leben als einfacher Teppichverkäufer zu verbringen[[Image:&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr seid meiner Frage ausgewichen, wie es wohl üblich ist bei Eurer Rasse, Angeli. Aber obwohl ich Eure Ansichten nicht teile, berührt Ihr mit Eurer Treue und Geradlinigkeit mein Herz.&amp;quot; sagte Julea anerkennend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und ich, geehrte Julea, obwohl ich Eure auch nicht teile, muss ich mich vor Eurem scharfen Verstand verbeugen.&amp;quot; antwortete Angeli.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verlief das Gespräch zwischen den beiden weiter und trotz der unterschiedlichen Denkweise zwischen den beiden, war ihnen ihr Gespräch sehr wichtig und sie lernten eine Menge voneinander. Drei Tage lang wütete der herbstliche Wüstensturm und durchnässte das Wüstendelta, welches daraufhin zu neuem und üppigen Leben erwachte. Der Sturm flachte ab und der Matis bereitete sich auf seine Abreise mit einem imperialen Konvoi vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend vor Angeli's Abreise, durch seine Lehren der letzten Tage noch ganz aufgewühlt, saßen die beiden Homins still zusammen in den Dünen und beobachteten das aufblühende Leben im Delta. Durch den Atem beraubenden Sonnenuntergang im Wüstenwind berauscht, drückten sich die beiden eng aneinander. Sie genossen die Stille zusammen, wie nur wahre Freunde es können, ohne dass Worte nötig gewesen wären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
p=. ***&lt;br /&gt;
*Dritter Teil*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Augenblick wäre Julea ihm überall hin gefolgt. Ob der Weg nun zu Jena oder in den Schlund des Drachens geführt hätte. Das einzige was auf ein Mal für sie zählte, war die Reise gemeinsam mit ihm aufzunehmen. Dann, jenseits all ihrer Hoffnungen drehte sich der junge Matis zu ihr um. Seine schönen Augen glänzten ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Julea,&amp;quot; sagte er, leise und gefühlvoll, um die Stille sanft zu brechen. &amp;quot;Ich glaube, meine Gefühle für Jena waren nie mit solcher Liebe gefüllt, wie du sie mich gelehrt hast. Ich würde meine Religion für die Macht dieser Gefühle eintauschen ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Still,&amp;quot; sagte Julea, machte eine Geste, er solle nicht weiter reden und lächelte dabei ernst. Sie wischte ihm eine Träne von der Wange, berührte seine Augenbraue und strich sanft seine widerspenstige Strähne zurück. Sie kamen sich immer näher und küssten sich schließlich. Ihre Körper waren noch warm von der Wüstensonne, aber der Wüstenwind umschloss sie sanft und so genossen sie die Anwesenheit des jeweils anderen und nahmen den Duft, die Wärme und die Liebe ineinander auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich muss mit deinem Vater reden&amp;quot; sagt Angeli schließlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Warte, Angeli, die Konsequenzen daraus wären zu ernst um es auf die leichte Schulter zu nehmen|]] Lass die Nacht unseren Herzen Rat bringen und dann sollen wir sehen, Liebling[[Image:&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juleas Schlaf war beladen mit Träumen über Verstoßung und Verleugnung von ihrem und Angelis Volk, der Verurteilung Jenas zu einer alptraumhaften Reise ins tiefe Innere von Atys, zum großen Drachen. So war sie am Morgen entschlossener denn je, den Weg zu nehmen, der für sie bestimmt war. Doch mit dem Morgen kam ein weiterer Alptraum, ein lebender Alptraum, der der das Antlitz der Welt verändern würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die große Dorfglocke wurde geschlagen und warnte vor einem bevorstehenden Unglück. Yber-Vögel war über die Dünen gesandt worden, um die Nachricht schrecklicher Monster zu überbringen, die für Chaos im Westen sorgten. Der Imperator forderte alle fähigen Homins auf, sich den imperialen Truppen anzuschließen, um die fürchterlichen Horden von Kitins abzuwehren. Die Kinder und untauglichen Homins wurden in den Norden der Region evakuiert, um in der Stadt Piros etwaige Angriffe rebellischer Stämme abzuwehren, die von der Abwesenheit der Soldaten profitieren wollten. Man sagte Angeli, er hätte besser in seine Heimat zurück zu kehren, die Gefahr eines Angriffs durch die rebellischen Stämme sei jetzt gering. Sie hätten bestimmt auch die Nachricht erhalten und hätten jetzt Augen für andere Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inmitten der Unruhen fanden die beiden Jungen nur einen kurzen Augenblick der Abgeschiedenheit füreinander, in dem sie sich ein letztes Mal umarmten und sich gegenseitig ein Medaillon mit einer Locke zur Erinnerung schenkten. Angeli schwor, wiederzukommen sobald die Gefahr gebannt sei. Hätte Julea geahnt, was passieren würde, hätte sie ihn nie alleine diese verfluchte Strasse zurücklaufen lassen, auf der nur wenige Stunden später die Kitins einfielen und jeden Homin, dessen Spur sie aufnahmen, bis zum Ende verfolgten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Julea? Sie überlebte, ja, sie erlebte noch viele Sonnenuntergänge in den Dünen mit dem Wüstenwind. Ja, junger Homin, du vermutest richtig|]] Es ist tatsächlich eine Locke mit feinem Haar in meinem Medaillon?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>SirCotare</name></author>	</entry>

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		<title>Vorlage:Atys</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;SirCotare: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&amp;lt;hr style=&amp;quot;margin-top:1em; margin-bottom:1em; clear:both;&amp;quot;&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
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		<author><name>SirCotare</name></author>	</entry>

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		<title>Kitin Story</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;SirCotare: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{Zitat|''unbekannter Author''|&lt;br /&gt;
== Erster Teil ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tief im Dunkel der Wurzelschichten, die sich unter der Borke von [[Atys]] erstreckten, schufteten Minenarbeiter. Sie förderten wertvollen Bernstein tonnenweise ans Tageslicht. Ihr Berufsstand war geachtet und von allen respektiert. Tief unter der Wüste des Reiches [[Coriolis]] arbeiteten Männer tagein tagaus, um den Ruhm ihres Reiches zu mehren und die Schatzkammern des herrschaftlichen Hauses zu füllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war ein Tag wie jeder andere im ewigen Trott des Bergbaus. Männer schwitzten in der stickig, feuchten Luft der Tiefe und im Schein ihrer Fackeln hoben sie Bernsteine so groß wie ihre Köpfe aus dem dunklen Holz der Äste. Heute wollte man einen ausgebeuteten Tunnelabschnitt verschließen, damit sich die Tiere und Pflanzen dort erholen konnten. In diesem Bereich der [[Urwurzeln]] gab es keine aggressiven Tiere, somit hatte man keine Wachen dabei. Was ansonsten durchaus nötig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Vorkehrungen waren getroffen und die im Reich der [[Matis]] ausgebildeten Pflanzenwuchsexperten hatten bereits ihre Werkzeuge und seltsamen Flüssigkeiten, die sie in die Pflanzen injizieren wollten, zur Stelle. Man würde einige kräftige Wurzelschösslinge und ein Moosbett über die Öffnung wuchern lassen. Dies würde als Abdeckung des Tunnels dienen, bis sich die Natur den Bereich selbst wieder holte. Auch heute würde die Natur ihr Recht fordern, doch anders als die unwissenden Bergleute glaubten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufseher Benodir Nussami blickte auf die arbeitenden Homins hinab. Geschickt warfen sie einige Seile um einen starken Ast, der aus der Decke der Höhle ragte, um an ihm eine Winde zu befestigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- “Gebt Acht, dass das Seil nicht abrutschen kann. Wenn der Ast zurückschnellt, kann er uns alle in den Tod reißen!&amp;quot;, rief er zu seinen Untergebenen hinab. Sie wandten sich kurz um und nickten ihm stumm zu. Er wusste, dass er ihnen mit seinen ständigen Ermahnungen auf die Nerven ging. Sie hatten diese Arbeit schon tausend Mal gemacht und noch nie war etwas wirklich Schlimmes passiert. Aber, so dachte er bei sich, es war immer besser, die Augen offen zu halten und sich nicht von Routine einlullen zu lassen. Eine kleine Unaufmerksamkeit konnte die Höhle zerstören und mit ihr alle, die darin waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Ast einmal mit dem Moos und dem Boden der Höhle verbunden war, dann bestand keine Veranlassung mehr, vorsichtig zu sein. Aber bis dahin hielt er seine Leute dazu an, alles doppelt zu prüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rabur schüttelte verärgert den Kopf und spannte die Muskeln, als er kraftvoll an dem Seil zog, das er und sein Bruder Medrig grade über den Ast geworfen hatten. Dieser Nussami war ein übervorsichtiger Idiot, der es liebte, seine Leute herumzukommandieren. Sollte er doch einmal selbst eine Winde anbringen. Dann würde er schon sehen, was das für eine Arbeit war und das man schon genau wissen musste, was man da tat, sonst würde nicht nur der Ast ein Problem sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nun konzentrierte der [[Fyros]] sich wieder auf seine Arbeit. Während sein geschickterer Bruder neben ihm das Ende des Hauptseiles in die Winde einfädelte, hielt er schwitzend die Spannung am Zugseil, das den einzelnen Ast aus dem dichten Verbund an der Decke gelöst hatte und bog ihn so weit wie möglich hinab, damit Medrig das dickere Hauptseil über ihn werfen konnte. Später konnte dann das gesamte Bündel Äste herabgezogen werden, so dass die Pflanzenpfuscher ihre Arbeit machen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn sie ihre komischen Gebräue in die Wurzeln spritzten, begannen diese wie wild zu wuchern. Es kam auf den genau richtigen Zeitpunkt an, die Äste zum Boden herab zu ziehen und mit dem ihnen entgegen wuchernden Moos zu vereinen, damit sich die Lücke vollständig schloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Medrig nickte ihm zu. Rabur zog noch einmal so fest er konnte und schon warf sein Bruder das aufgerollte dicke Seil über den Ast hinauf, wo es hängen blieb und sich sein Ende dem Boden entgegen rollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Loslassen.&amp;quot; sagte Medrig und Rabur ließ das dünnere Seil durch seine behandschuhten Hände gleiten. Mit einem plötzlichen Ruck schnellte der dicke Ast wieder in das Gewirr der Wurzeln zurück. Nun mussten sich die beiden Fyros nur noch am Seil hoch hangeln und es sorgfältig um so viele Wurzeläste wie möglich wickeln. Die Brüder grinsten sich an. Sie mochten diesen Teil ihrer Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese verrückten Brüder veranstalteten wieder ihren Kletterwettbewerb. Mydix Bedax lief zu seinen Kollegen und stimmte in die Anfeuerungsrufe mit ein, welche die beiden noch schneller die Seile hochtreiben sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;10 Dapper auf Rabur! - 15 auf Medrig!&amp;quot; und so weiter hallte es durch die vom Fackelschein erhellte Höhle und Benodir ließ seinen Arbeitern den kurzen Spaß der Wetten auf die beiden verrückten Kerle. Sie versuchten sich gegenseitig zu behindern, indem der Tiefere dem Höheren an der Hose zerrte oder am Seil des anderen rüttelte, was allgemeines Gelächter unter ihren Kollegen hervorrief. Ein Sturz war nicht allzu tief und beide hatten schon so machen hinter sich, also machte er sich keine großen Sorgen um die Gesundheit seiner Männer. Auch er hatte insgeheim Gefallen an diesem Wettstreit der Brüder gefunden, die es sich nicht nehmen ließen, jedes Mal aufs Neue zu testen, wer von ihnen beiden der schnellere Kletterer war. Ihm war egal wer gewann, denn dass sie diesen Irrwitz durchführten bedeutete, dass sie schneller fertig waren. Innerlich lächelnd aber mit versteinerter Miene, schaute er dem Treiben von der Kuppe eines Abganges herab zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mydix blickte nach oben und feuerte seinen Favoriten Medrig an. Er mochte beide Brüder, aber Medrig war nicht so schweigsam wie sein Bruder und das mochte er. Noch waren die beiden gestandenen Fyros gleich auf und es ließ sich nicht sagen, wer als erster die Höhlendecke erreichen würde, die in guten 15 Metern Höhe über ihnen hing.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas berührte seine Wange und er wischte es mit einer fahrigen Geste beiseite. Gleich darauf fiel etwas von oben herab in sein Auge und er duckte sich instinktiv und fluchte. Es tat weh! Sein tränendes Auge reibend blickte er zu Boden, bis ihm ein erschreckender Gedanke kam. Den Schmerz ignorierend und heftig gegen die Tränen anblinzelnd spähte er in das Zwielicht des Höhlendaches. Und noch immer berührten feine Teilchen sein Gesicht. Er wischte eines von ihnen von seiner Wange und betrachtete es kurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trockenes Holz. Mit spuren eines grauen Flaums darauf. Schimmelpilz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erneut blickte er hoch und durch den Schleier seines tränenden Auges sah er etwas, das ihn erstarren ließ. Heftig rammte er seinem Nebenmann einen Ellenbogen in die Seite und als dieser sich ihm ärgerlich zuwandte, schrie er nur: ”DA!!!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Lichtstreifen zeigte sich im Dach der Höhle, zunächst nur klein, aber immer breiter werdend. Das Holz gab nach und brach auf. Es war von Schimmel befallen und gab nun unter der Belastung durch zwei kräftige Fyros, die an zwei Seilen zappelten, nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweiter Teil ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benodir folgte mit den Augen dem ausgestreckten Arm des Arbeiters unter ihm und erkannte im Selben Moment die Gefahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- “Deckenbruch!!! Deckenbruch!!!” rief er so laut er nur konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppe stob auseinander. Mann lief nach allen Seiten um sein Leben und die Brüder die eben noch vergnügt an den Seilen gehangelt hatten, ließen sich so schnell es ging zu Boden hinab gleiten umd liefen dann ebenfalls den mittlerweile herabregneden Holzstücken aus dem Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pilz hatte die Basis des Wurzelknotens den die Mannschaft nutzen wollte angegriffen und diese brach nun mit ohrenbetäubendem Knirschen aus der Höhlendecke. Äste und Wurzelwerk prasselten herab bevor der schwere Ballen auf dem Boden aufschlug und ihn glatt durchbrach. Der Boden erbebte wie von der Faust eines Giganten getoffen, Staub Pilz- und Moossporen wirbelten auf und ein klaffndes Loch fand sich im Boden der Höhle, wo die Wucht des herabfallenden Holzes anscheinend eine relativ dünne Bodenschicht durchbrochen hatte. Binnen Sekunden war das Schauspiel vorüber und Benodir stand auf, wo er sich hatte auf den Bauch fallen lassen und klopfte sich Staub vom Wams.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein beachtliches Loch klaffte im Boden der Höhle. An den Rändern war zu erkennen das die Holzschicht zwar dick genug gewesen war um Homins ohne Probleme zu tragen, aber der Masse des herabstürzenden Holzes nicht entgegen zu setzen gehabt hatte. Er blickte sich um und sah das alle seine Arbeiter unverletzt waren und genau wie er vorsichtig wieder auf die Beine kamen. Langsam stieg der Aufseher von seinem Aussichtpunkt herab und ging auf das Loch zu. Seine Arbeiter gesellten sich zu ihm und alle blickten neugierig in die leicht schimmernde Dunkelheit unter ihnen hinab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau wie überall in den [[Urwurzeln]], war auch dort unten die Dunkelheit nicht vollständig. Leuchtende Moose und Farne hatten den Boden besiedelt und verbreiteten grünliches Zwielicht. Aber nochetwas schimmerte dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingebettet zwischen sich windenden Wurzeln lag dort ein riesiger Schild am Boden. Eine ploierte Platte, verziehrt mit seltsamen Zeichen, die keiner der ratlosen Arbeiter jeh gesehen hatte. Neben ihr steckte der herabgefallene Wurzelballen in einem kleinen Krater den er geschlagen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- “Was für ist das für ein Ding?” ließ sich Rabur vernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- “Der Schild eines Riesen. Das siehst du doch.” Antwortete sein Bruder. Einige leise glucksende Lacher entkamen den erleichterten Kehlen der Arbeiter. Erleichtert waren sie, das niemandem etwas passiert war. Benodir blickte in die Runde, die Herzen seiner Männer brannten, wie sein eigenes vor Neugier. Schnell entschied er sich das Geheimniss zu ergründen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- “Ihr zwei Kletterkünstler. Ihr nehmt euch ein Seil und geht da zuerst runter. Ich komme nach und jeder der mitkommen will. Wollen wir doch mal sehen, was das ist.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rabur und Medrig sahen sich an und grinsten. Aber der Aufseher kam ihnen zuvor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- “Und diesmal KEINE dummen Wetten. Ihr habt schon genug Ärger gemacht heute.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Höhle war nicht groß, in etwa 20 Meter im Durchmesser, der Boden besatnd aus einer dicken Schicht Moos auf der die Schritte federten und ein beißender Geruch nach Feuchtigkeit und etwas anderem lag in der Luft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mydix lies das Seil los und fing seinen Kollegen Barnus auf der ebenfalls mit hinab gestiegen war. Vor ihnen liefen der Aufseher und die Brüder bereits um das seltsame Objeckt herum. Es sah tatsächlich aus wie der riesige Schild eines Kriegers. Er ging darauf zu und hockte sich hin. Dein Rand schloss fast natlos mit dem Holz ab, aber als er es berührte stellte er fest das es kein Holz war. Das Material war kalt und glatt. Kein Moos fand sich darauf und die Wurzeln die über es gewuchert waren bedekten es zwar, aber schienen keinen Halt an seiner Oberfläche zu finden. Nur in den gravierten Vertiefungen der seltsamen Zeichen hatte sich ein wenig Wasser gesammelt in das einige zarte weiße triebe hinabreichten. Makellos war die dunkle Oberfläche, aber ihr Schimmer im trüben Licht verriet ihm das dieses Material im Sonnenlicht warscheinlich silbrig glänzen würde. Seltsam. Was war das nur? Und was hatte es hier zu suchen? Wer hatte es hier zurück gelassen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärend Mydix diese Gedanken wälzte hatte Rabur den herabgefallenen Wurzelballen erreicht und in Augenschein genommen. Ein wiederwärtiger Gestank schlug ihm entgegen. Sicher der verdammte Pilz, dachte er bei sich. Die Nade rümpfend ging er um das große Geflecht aus Wurzeln herum und wäre beinahe in ein weiteres Loch gestürzt, als sein Fuß auf dem feuchten Moos ausglitt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- “Kommt mal alle her! Hier ist noch ein Loch!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fryos versammelten sich um die etwas 3 Meter durchmessende gezackte Öffnung und spähten hinab. Eine schemenhafte Bewegeung ließ sie kurz zurückschrecken, aber dann löste sich lediglich eine leuchtende kleine Blase aus dem Dunkel des Loches und trieb gemächlich der Decke entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleich darauf folgte eine weitere und noch einige und die Fyros sahen ihnen peinlich berührt nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Dort unten muss es Sap geben, wenn diese Blasen aufsteigen.&amp;quot; verkündete Benodir und ließ sich auf die Knie nieder. &amp;quot;Gebt mir mal eine Fackel.&amp;quot; er nahm sie von Barnus entgegen und legte sich auf den Bauch um in das Loch hinab zu leuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Bewegung, so schnell das keiner der Männer ihr mit den Augen wirklich folgen konnte. Etwas grünliches zuckte kurz auf und der Vorarbeiter wurde in die dunkle Tiefe gerissen. Sein gellender Schrei brach jäh in einem grausigen Gurgeln ab und die verbleibenden Fyros starrten entsetzt auf die Öffnung zu ihren Füssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch eh jemand sich aus seiner Starre lösen konnte hörte man wie etwas schweres über den Boden weggezerrt wurde.&lt;br /&gt;
Rabur war der erste der reagierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Ein junger [[Vorax]]!!” rief er. Hielt seine Fackel vor sich und sprang mit einem wilden Schrei auf den Lippen hinunter in das Loch. Sein Bruder und Mydix folgten ihm dicht auf den Fersen. Barnus rief derweil nach oben, man solle Waffen bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dritter Teil ==&lt;br /&gt;
[[File:Rd-oo-fy-th-2004-1-19.jpg|thumb|right]]&lt;br /&gt;
Der Tunnel war grade so groß das man aufrecht in ihm gehen konnte und so breit das 3 von ihnen nebeneinader Platz fanden, seine Wände waren glatt und poliert, nichts wuchs hier und sein Verlauf endete genau unter dem seltsamen Schild hinter ihnen im Boden. Aber darauf achteten die Männer nicht. Sie folgten der Blutspur am Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch immr hörten sie wie ihr Vorarbeiter über den Boden gezerrt wurde, doch sie wussten, das auch ein junger Vorax ein erstzunehmender Gegner für sie war, sie hatten nur Fackeln und ihre kleinen Dolche und diese Bestien kannten nur selten Angst vor dem Feuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer tiefer folgten sie dem Geräusch, vorbei an abzweigen und Kretzungen im Tunnelsystem, bis es plötzlich stopte. Leises Stöhnen war zu vernhemen und schließlich ein markerschütternder Schrei, der abrubt in einem reißenden Geräusch abbrach. Wie ein Mann stürmten die Fyros vor und in eine kleine Höhle hinein. Ebensoschnell kamen sie zum stehen, denn was sich ihnen darbot überstieg beinahe ihr Fassungsvermögen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas wie eine riesig große Spinne kaute auf dem Fleisch des Vorarbeiters herum und schlürfte mit einem wiederlichen Geräusch sein Blut. Ihr Körper war grün und wei gesprenkelt, hier und dal lief rotes Blut von ihrem Panzer herab. Sie hatte 6 Beine und einen schlanken Körper. Ein gefährlich aussehender Stachel wuchs an ihrem unter dem Torso hindurch gebogenen Hinterleib. Eine zweites genau gleich aussehendes Wesen gesellte sich nun hinzu und begann ebenfalls an Benodirs Leiche zu kauen. Riß große fetzen Fleisches aus seinem Oberschenkel. Dann bemerkte die zweite Kreatur die Männer und bäumte sich kurz zu ihrer vollen Größe auf. Fast so groß wie ein Mann war sie. Ein drohendes Zischen drang zwischen ihren Mandibeln hervor und Blut sprühte den Männern entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war zu viel für die stolzen [[Fyros]]. Sie stürmten durch die Höhle und ein wilder Kampf entbrannte. Medrig erhielt einen schmerzhaften Stich ins Bein, das sogleich taub wurde und unter ihm weg knickte. Mit Mühe besiegten die Männer die seltsamen Wesen und Raburr half seinem Bruder auf und stütze ihn an seiner starken Schulter. Keiner der Fyros sagte ein Wort. Grimmig nahm Mydix den Leichnam ihres Vorarbeiters auf die Schulter und sie begannen den Weg zurück zu gehen den sie gekommen waren. Als sie etwa die Hälfte des Weges zurückgelegt hatten und an einer Kreutzung im Weg vorüber kamen hörten sie daraus, das trappeln schneller Beine. Vieler Beine. Es gab mehr von diesen Bestien!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie rannten dem Ausgang entgegen, wo Barnus und einige anderen schon auf sie warteten. Sie hatten Schwerter und Schilde bei sich, Waffen die sie in aller eile hatten auftreiben können. Die Flüchtenden kletterten in aller Eile aus dem Loch als bereits die ersten Klauen nach ihren Beinen Hieben. Einer von ihnen schleuderte einen schwachen Feurerball in die Tiefe hinab, was ihnen eine kleine Atempause verschaffte, aber auf das was nun folgte war keiner der Männer gefasst gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wahre Flut der riesigen Insekten ergoss sich aus dem Loch und verzweifelt kämpften die Männer darum am Seil empor in Sicherheit zu gelangen. Rabur band seinem verletzten Bruder das Seil um die Hüften, wärend um ihn herum die Schlacht tobte. Männer schrien und Kreaturen brüllten und zischten wiederwärtig. Ein weiteres Seil wurde hinabgeworfen und noch eines. Medrig wurde eilends emporgezogen und blickte auf seinen Bruder herab der inmitten des Chaos um sich hieb. Verzweifelt versuchend die Bestien zurück zuschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann fiel sein Blick auf etwas unbegreifliches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schwere Wurzelknoten, der die ganze Katastophe erst ausgelöst hatte, wankte und schwankte. Geriet immer mehr in Bewegung und kippte schließlich, von einer urgewallt von unten dazu gezwungen, zur Seite weg und ließ ein hinterließ ein weiteres klaffendes Loch im Boden. Aus diesem Loch erhob sich nun ein Schrecken wie ihn kein Homin je zuvor gesehen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein braunes Insekt, gigantisch in seinen Ausmaßen, hoch wie drei Männer, kletterte aus dem Loch hinauf in die Enge Höhle und begann mit gewaltigen Scheeren um sich zu schlagen. Mähte die Männer nieder wie Grashalme auf einem Feld. Blitze zuckten um seine grausige Gestallt, lähmten jeden der von ihnen getroffen wurde. Und hielt weiter grausame Ernte unter den tapferen Männern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;RAABUUR!!!&amp;quot; brüllte Medrig hinab in das Loch, als er von seinem Rand weggezogen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle anderen Seile kamen leer hinauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Zeit später machte sich ein Kampftrupp erfahrener Krieger in [[Coriolis]] bereit um die Miene mit Raketenwerfern und gewehren zu säubern. Man würde diese seltsamen Insekten von denen die hysterischen Arbeiter erzählt hatten schon kleinkriegen. Da waren sich die Krieger einig. Eine ordentliche Schlacht würde ihren müden Knochen gut tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie aus der Stadt in Richtung der Miene aufbrachen sahen sie eine Staubwolke am Horizont. Ein Sandsturm. Das würde die Mission etwas erschweren. Aber, man ließ sich nicht abhalten und ritt weiter. Nach einigen Minuten jedoch wurde man auch einem seltsamen zittern im Boden gewhar. Die Wüste bebte, als ob [[Atys]] sich angwiedert schüttelte. Und als der Trupp aus 50 Männern und Frauen den Kam einer hohen Düne erreichte wurde ihnen allen Schlagartig bewusst, das sie sich noch nie in ihrem Leben so getäuscht hatten und zugleich so richtig lagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der große Schwarm hatte begonnen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Die Chroniken von Atys}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lore]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Chroniken von Atys]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Massaker und Flucht Chroniken]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SirCotare</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Kitin_Story&amp;diff=7740</id>
		<title>Kitin Story</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Kitin_Story&amp;diff=7740"/>
				<updated>2014-08-19T23:26:19Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;SirCotare: SirCotare verschob die Seite C KitinStory1 nach Kitin Story, ohne dabei eine Weiterleitung anzulegen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Kitin Story - Erster Teil =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tief im Dunkel der Wurzelschichten, die sich unter der Borke von Atys erstreckten, schufteten Minenarbeiter. Sie förderten wertvollen Bernstein tonnenweise ans Tageslicht. Ihr Berufsstand war geachtet und von allen respektiert. Tief unter der Wüste des Reiches Coriolis arbeiteten Männer tagein tagaus, um den Ruhm ihres Reiches zu mehren und die Schatzkammern des herrschaftlichen Hauses zu füllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war ein Tag wie jeder andere im ewigen Trott des Bergbaus. Männer schwitzten in der stickig, feuchten Luft der Tiefe und im Schein ihrer Fackeln hoben sie Bernsteine so groß wie ihre Köpfe aus dem dunklen Holz der Äste. Heute wollte man einen ausgebeuteten Tunnelabschnitt verschließen, damit sich die Tiere und Pflanzen dort erholen konnten. In diesem Bereich der Urwurzeln gab es keine aggressiven Tiere, somit hatte man keine Wachen dabei. Was ansonsten durchaus nötig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Vorkehrungen waren getroffen und die im Reich der Matis ausgebildeten Pflanzenwuchsexperten hatten bereits ihre Werkzeuge und seltsamen Flüssigkeiten, die sie in die Pflanzen injizieren wollten, zur Stelle. Man würde einige kräftige Wurzelschösslinge und ein Moosbett über die Öffnung wuchern lassen. Dies würde als Abdeckung des Tunnels dienen, bis sich die Natur den Bereich selbst wieder holte. Auch heute würde die Natur ihr Recht fordern, doch anders als die unwissenden Bergleute glaubten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufseher Benodir Nussami blickte auf die arbeitenden Homins hinab. Geschickt warfen sie einige Seile um einen starken Ast, der aus der Decke der Höhle ragte, um an ihm eine Winde zu befestigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Gebt Acht, dass das Seil nicht abrutschen kann. Wenn der Ast zurückschnellt, kann er uns alle in den Tod reißen[[Image:&amp;quot;, rief er zu seinen Untergebenen hinab. Sie wandten sich kurz um und nickten ihm stumm zu. Er wusste, dass er ihnen mit seinen ständigen Ermahnungen auf die Nerven ging. Sie hatten diese Arbeit schon tausend Mal gemacht und noch nie war etwas wirklich Schlimmes passiert. Aber, so dachte er bei sich, es war immer besser, die Augen offen zu halten und sich nicht von Routine einlullen zu lassen. Eine kleine Unaufmerksamkeit konnte die Höhle zerstören und mit ihr alle, die darin waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Ast einmal mit dem Moos und dem Boden der Höhle verbunden war, dann bestand keine Veranlassung mehr, vorsichtig zu sein. Aber bis dahin hielt er seine Leute dazu an, alles doppelt zu prüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rabur schüttelte verärgert den Kopf und spannte die Muskeln, als er kraftvoll an dem Seil zog, das er und sein Bruder Medrig grade über den Ast geworfen hatten. Dieser Nussami war ein übervorsichtiger Idiot, der es liebte, seine Leute herumzukommandieren. Sollte er doch einmal selbst eine Winde anbringen. Dann würde er schon sehen, was das für eine Arbeit war und das man schon genau wissen musste, was man da tat, sonst würde nicht nur der Ast ein Problem sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nun konzentrierte der Fyros sich wieder auf seine Arbeit. Während sein geschickterer Bruder neben ihm das Ende des Hauptseiles in die Winde einfädelte, hielt er schwitzend die Spannung am Zugseil, das den einzelnen Ast aus dem dichten Verbund an der Decke gelöst hatte und bog ihn so weit wie möglich hinab, damit Medrig das dickere Hauptseil über ihn werfen konnte. Später konnte dann das gesamte Bündel Äste herabgezogen werden, so dass die Pflanzenpfuscher ihre Arbeit machen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn sie ihre komischen Gebräue in die Wurzeln spritzten, begannen diese wie wild zu wuchern. Es kam auf den genau richtigen Zeitpunkt an, die Äste zum Boden herab zu ziehen und mit dem ihnen entgegen wuchernden Moos zu vereinen, damit sich die Lücke vollständig schloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Medrig nickte ihm zu. Rabur zog noch einmal so fest er konnte und schon warf sein Bruder das aufgerollte dicke Seil über den Ast hinauf, wo es hängen blieb und sich sein Ende dem Boden entgegen rollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Loslassen.&amp;quot; sagte Medrig und Rabur ließ das dünnere Seil durch seine behandschuhten Hände gleiten. Mit einem plötzlichen Ruck schnellte der dicke Ast wieder in das Gewirr der Wurzeln zurück. Nun mussten sich die beiden Fyros nur noch am Seil hoch hangeln und es sorgfältig um so viele Wurzeläste wie möglich wickeln. Die Brüder grinsten sich an. Sie mochten diesen Teil ihrer Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese verrückten Brüder veranstalteten wieder ihren Kletterwettbewerb. Mydix Bedax lief zu seinen Kollegen und stimmte in die Anfeuerungsrufe mit ein, welche die beiden noch schneller die Seile hochtreiben sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;10 Dapper auf Rabur|]] - 15 auf Medrig[[Image:&amp;quot; und so weiter hallte es durch die vom Fackelschein erhellte Höhle und Benodir ließ seinen Arbeitern den kurzen Spaß der Wetten auf die beiden verrückten Kerle. Sie versuchten sich gegenseitig zu behindern, indem der Tiefere dem Höheren an der Hose zerrte oder am Seil des anderen rüttelte, was allgemeines Gelächter unter ihren Kollegen hervorrief. Ein Sturz war nicht allzu tief und beide hatten schon so machen hinter sich, also machte er sich keine großen Sorgen um die Gesundheit seiner Männer. Auch er hatte insgeheim Gefallen an diesem Wettstreit der Brüder gefunden, die es sich nicht nehmen ließen, jedes Mal aufs Neue zu testen, wer von ihnen beiden der schnellere Kletterer war. Ihm war egal wer gewann, denn dass sie diesen Irrwitz durchführten bedeutete, dass sie schneller fertig waren. Innerlich lächelnd aber mit versteinerter Miene, schaute er dem Treiben von der Kuppe eines Abganges herab zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mydix blickte nach oben und feuerte seinen Favoriten Medrig an. Er mochte beide Brüder, aber Medrig war nicht so schweigsam wie sein Bruder und das mochte er. Noch waren die beiden gestandenen Fyros gleich auf und es ließ sich nicht sagen, wer als erster die Höhlendecke erreichen würde, die in guten 15 Metern Höhe über ihnen hing.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas berührte seine Wange und er wischte es mit einer fahrigen Geste beiseite. Gleich darauf fiel etwas von oben herab in sein Auge und er duckte sich instinktiv und fluchte. Es tat weh|]] Sein tränendes Auge reibend blickte er zu Boden, bis ihm ein erschreckender Gedanke kam. Den Schmerz ignorierend und heftig gegen die Tränen anblinzelnd spähte er in das Zwielicht des Höhlendaches. Und noch immer berührten feine Teilchen sein Gesicht. Er wischte eines von ihnen von seiner Wange und betrachtete es kurz.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;Trockenes Holz. Mit spuren eines grauen Flaums darauf. Schimmelpilz.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;Erneut blickte er hoch und durch den Schleier seines tränenden Auges sah er etwas, das ihn erstarren ließ. Heftig rammte er seinem Nebenmann einen Ellenbogen in die Seite und als dieser sich ihm ärgerlich zuwandte, schrie er nur:”DA[[Image:|Image:]]!&amp;amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Lichtstreifen zeigte sich im Dach der Höhle, zunächst nur klein, aber immer breiter werdend. Das Holz gab nach und brach auf. Es war von Schimmel befallen und gab nun unter der Belastung durch zwei kräftige Fyros, die an zwei Seilen zappelten, nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:WikiImport]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SirCotare</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Die_Ermordung_von_Loria&amp;diff=7739</id>
		<title>Die Ermordung von Loria</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Die_Ermordung_von_Loria&amp;diff=7739"/>
				<updated>2014-08-19T23:16:33Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;SirCotare: SirCotare verschob die Seite Die Jugend von Loria nach Die Ermordung von Loria, ohne dabei eine Weiterleitung anzulegen: falsche seite ^^&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{Zitat|''Auszüge aus dem Tagebuch von Dissan Mac'ririn, Eintrag vom 28. Harvestor 2. AZ 2436''|&lt;br /&gt;
Wie zu erwarten war, verließ unser Ziel den königlichen Palast mitten in der Nacht in Richtung Süden und ließ die Stadt [[Matia]] hinter sich. Wir hatten vereinbart uns sehr vorsichtig zu nähern, schließlich hatte man uns mehrfach davor gewarnt ihre Fähigkeiten nicht zu unterschätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war nun schon ein Jahr her, seit [[Loria]] damit begonnen hatte die Streitkräfte des Herzogs von [[Tylini]] herauszufordern, indem sie zahlreiche Angriffe organisierte und mehr und mehr Sklaven befreite, welche sich alsbald in ihren Reihen wiederfanden. Doch heute sollte diese dunkle Farce ein Ende finden und ich würde endlich in der Lage sein meine Position unter den [[Matis]] dauerhaft zu sichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Loria in den Wald verschwand formte mein Gefährte, ein Matis, mit seinen Händen lautlos einige Zeichen: Wir mussten eine Stunde warten, bevor wir auf anderem Weg zum Ort des Hinterhalts, wo wir sie erwarten würden, aufbrechen konnten. Da wir sie einige Wochen beobachtet hatten, kannten wir ihren Weg genau, und auch ihre Abkürzung durch die [[Urwurzeln]] war uns wohl bekannt. Und mehr noch: Es war uns sogar gelungen, Fallen in ihrem Versteck aufzustellen, welches sie sich für den Fall der Fälle eingerichtet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Visier seines Parok Helms flüsterte Rocho leise in den Karavan-Kommunikator um die anderen zu unterrichten. Auch wenn ich meine Zweifel an unseren Gönnern auf der Seite der [[Tryker]] hatte, so mussten diejenigen auf Matisseite extrem wohlhabend sein, um zwei dieser überaus heiligen Reliquien ihr eigen nennen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Stunde vergangen war ritten wir so schnell es ging mit unseren [[Mektoub|Mektoubs]] durch den Wald, hin zu den Schächten die hinab in die Urwurzeln führten. Diese Eingänge war nicht so komfortabel wie die mit einem Wirbel, und so mussten wir unsere Mektoubs zurücklassen, als wir an einer Kletterpflanze hinabstiegen, an welcher, den Spuren nach, wohl kurz zuvor bereits ein recht kleiner [[Homin]] hinabgeklettert war. Sie war definitiv hier entlang gekommen und das Netz um sie zog sich immer enger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als wir sie endlich einholten, hatten die anderen sie bereits in einer engen Passage, welche sie grundsätzlich benutzte um der Entdeckung durch Raubtiere zu entgehen, umzingelt. Auch wenn sie kampfbereit schien, zeigte sich doch Verwirrung auf ihrem Gesicht, als sie erkannte, dass sich unter ihren Angreifern auch Tryker befanden. Unser Anführer, Pebre Freldo, verkündete ihr ohne viel drumherum, dass es für sie nun an der Zeit war, für ihren Widerstand gegen die Mächtigen dieser Welt, die Handwerker in Jenas Plan, zu zahlen und dass ihre Seele für ihre Sünden auf immer verrotten würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als wir angriffen, konnten wir wahrhaft erleben, aus welchem Holz Helden geschnitzt sind. Sie war eine außerordentliche Kämpferin, vermied es jedoch tödliche Hiebe gegen die Tryker unter uns auszuführen, was ihr schließlich den Treffer einer Pike in ihre Seite einbrachte. Aber wie durch ein Wunder gelang es ihr dennoch, unserem Hinterhalt zu entfliehen. Es war ja auch schließlich nicht zuletzt ihr Geschick darin, immer wieder aus ausweglosen Situationen zu entkommen, dem sie ihren Ruf verdankte. Sie sprang auf den Rücken eines nahe stehenden Mektoubs, das nicht einmal einen Sattel trug, und schaffte es so uns ab zu hängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch wie es nicht anders zu erwarten war, floh sie in ihr Versteck; mit ihrer Verletzung konnte sie schließlich die Urwurzeln nicht verlassen, ohne durch den Geruch des Blutes jedes Raubtier im Umkreis von Meilen auf sich aufmerksam zu machen. Pebre befahl allen die Filter in unsere Helme einzusetzen und sich auf den Weg zu [[Loria|Lorias]] Versteck zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als wir ankamen kroch sie gerade auf den Ausgang zu und versuchte der Gaswolke zu entkommen, die unserer Falle entströmte. Selbst die große Loria konnte die tödlichen Ausdünstungen der größten Yelks der Urwurzeln nicht überleben. Wir alle sahen zu, als sie unter Schmerzen weiter kroch, es jedoch nicht einmal schaffte die giftigen grünen Schwaden zu verlassen; schließlich erklärte Pebre sie für so gut wie tot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während alle anderen sich bereits abwandten und sie ihrem Schicksal überließen, warf ich noch einen letzten Blick auf die Person, die uns so viel Ärger bereitet hatte. Sie hob noch einmal ihren Kopf und schien einen Moment lang wie gebannt von einem einzelnen Lichtstrahl, der sich den Weg durch die Dunkelheit der Urwurzeln gebahnt hatte. Dann blickte sie mich direkt an, und mit ihrem letzten Atemzug fragte sie: “… Warum …?”}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Die Chroniken von Atys}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lore]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Chroniken von Atys]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Feuer von Coriolis Chroniken]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SirCotare</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Die_Ermordung_von_Loria&amp;diff=7738</id>
		<title>Die Ermordung von Loria</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Die_Ermordung_von_Loria&amp;diff=7738"/>
				<updated>2014-08-19T23:16:17Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;SirCotare: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{Zitat|''Auszüge aus dem Tagebuch von Dissan Mac'ririn, Eintrag vom 28. Harvestor 2. AZ 2436''|&lt;br /&gt;
Wie zu erwarten war, verließ unser Ziel den königlichen Palast mitten in der Nacht in Richtung Süden und ließ die Stadt [[Matia]] hinter sich. Wir hatten vereinbart uns sehr vorsichtig zu nähern, schließlich hatte man uns mehrfach davor gewarnt ihre Fähigkeiten nicht zu unterschätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war nun schon ein Jahr her, seit [[Loria]] damit begonnen hatte die Streitkräfte des Herzogs von [[Tylini]] herauszufordern, indem sie zahlreiche Angriffe organisierte und mehr und mehr Sklaven befreite, welche sich alsbald in ihren Reihen wiederfanden. Doch heute sollte diese dunkle Farce ein Ende finden und ich würde endlich in der Lage sein meine Position unter den [[Matis]] dauerhaft zu sichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Loria in den Wald verschwand formte mein Gefährte, ein Matis, mit seinen Händen lautlos einige Zeichen: Wir mussten eine Stunde warten, bevor wir auf anderem Weg zum Ort des Hinterhalts, wo wir sie erwarten würden, aufbrechen konnten. Da wir sie einige Wochen beobachtet hatten, kannten wir ihren Weg genau, und auch ihre Abkürzung durch die [[Urwurzeln]] war uns wohl bekannt. Und mehr noch: Es war uns sogar gelungen, Fallen in ihrem Versteck aufzustellen, welches sie sich für den Fall der Fälle eingerichtet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Visier seines Parok Helms flüsterte Rocho leise in den Karavan-Kommunikator um die anderen zu unterrichten. Auch wenn ich meine Zweifel an unseren Gönnern auf der Seite der [[Tryker]] hatte, so mussten diejenigen auf Matisseite extrem wohlhabend sein, um zwei dieser überaus heiligen Reliquien ihr eigen nennen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Stunde vergangen war ritten wir so schnell es ging mit unseren [[Mektoub|Mektoubs]] durch den Wald, hin zu den Schächten die hinab in die Urwurzeln führten. Diese Eingänge war nicht so komfortabel wie die mit einem Wirbel, und so mussten wir unsere Mektoubs zurücklassen, als wir an einer Kletterpflanze hinabstiegen, an welcher, den Spuren nach, wohl kurz zuvor bereits ein recht kleiner [[Homin]] hinabgeklettert war. Sie war definitiv hier entlang gekommen und das Netz um sie zog sich immer enger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als wir sie endlich einholten, hatten die anderen sie bereits in einer engen Passage, welche sie grundsätzlich benutzte um der Entdeckung durch Raubtiere zu entgehen, umzingelt. Auch wenn sie kampfbereit schien, zeigte sich doch Verwirrung auf ihrem Gesicht, als sie erkannte, dass sich unter ihren Angreifern auch Tryker befanden. Unser Anführer, Pebre Freldo, verkündete ihr ohne viel drumherum, dass es für sie nun an der Zeit war, für ihren Widerstand gegen die Mächtigen dieser Welt, die Handwerker in Jenas Plan, zu zahlen und dass ihre Seele für ihre Sünden auf immer verrotten würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als wir angriffen, konnten wir wahrhaft erleben, aus welchem Holz Helden geschnitzt sind. Sie war eine außerordentliche Kämpferin, vermied es jedoch tödliche Hiebe gegen die Tryker unter uns auszuführen, was ihr schließlich den Treffer einer Pike in ihre Seite einbrachte. Aber wie durch ein Wunder gelang es ihr dennoch, unserem Hinterhalt zu entfliehen. Es war ja auch schließlich nicht zuletzt ihr Geschick darin, immer wieder aus ausweglosen Situationen zu entkommen, dem sie ihren Ruf verdankte. Sie sprang auf den Rücken eines nahe stehenden Mektoubs, das nicht einmal einen Sattel trug, und schaffte es so uns ab zu hängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch wie es nicht anders zu erwarten war, floh sie in ihr Versteck; mit ihrer Verletzung konnte sie schließlich die Urwurzeln nicht verlassen, ohne durch den Geruch des Blutes jedes Raubtier im Umkreis von Meilen auf sich aufmerksam zu machen. Pebre befahl allen die Filter in unsere Helme einzusetzen und sich auf den Weg zu [[Loria|Lorias]] Versteck zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als wir ankamen kroch sie gerade auf den Ausgang zu und versuchte der Gaswolke zu entkommen, die unserer Falle entströmte. Selbst die große Loria konnte die tödlichen Ausdünstungen der größten Yelks der Urwurzeln nicht überleben. Wir alle sahen zu, als sie unter Schmerzen weiter kroch, es jedoch nicht einmal schaffte die giftigen grünen Schwaden zu verlassen; schließlich erklärte Pebre sie für so gut wie tot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während alle anderen sich bereits abwandten und sie ihrem Schicksal überließen, warf ich noch einen letzten Blick auf die Person, die uns so viel Ärger bereitet hatte. Sie hob noch einmal ihren Kopf und schien einen Moment lang wie gebannt von einem einzelnen Lichtstrahl, der sich den Weg durch die Dunkelheit der Urwurzeln gebahnt hatte. Dann blickte sie mich direkt an, und mit ihrem letzten Atemzug fragte sie: “… Warum …?”}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Die Chroniken von Atys}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lore]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Chroniken von Atys]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Feuer von Coriolis Chroniken]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SirCotare</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Die_Ermordung_von_Loria&amp;diff=7737</id>
		<title>Die Ermordung von Loria</title>
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				<updated>2014-08-19T23:10:51Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;SirCotare: SirCotare verschob die Seite C ErmordungvonLoria nach Die Jugend von Loria, ohne dabei eine Weiterleitung anzulegen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Die Ermordung von Loria =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie zu erwarten war, verließ unser Ziel den königlichen Palast mitten in der Nacht in Richtung Süden und ließ die Stadt Matia hinter sich. Wir hatten vereinbart uns sehr vorsichtig zu nähern, schließlich hatte man uns mehrfach davor gewarnt ihre Fähigkeiten nicht zu unterschätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war nun schon ein Jahr her, seit Loria damit begonnen hatte die Streitkräfte des Herzogs von Tylini herauszufordern, indem sie zahlreiche Angriffe organisierte und mehr und mehr Sklaven befreite, welche sich alsbald in ihren Reihen wiederfanden. Doch heute sollte diese dunkle Farce ein Ende finden und ich würde endlich in der Lage sein meine Position unter den Matis dauerhaft zu sichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Loria in den Wald verschwand formte mein Gefährte, ein Matis, mit seinen Händen lautlos einige Zeichen: Wir mussten eine Stunde warten, bevor wir auf anderem Weg zum Ort des Hinterhalts, wo wir sie erwarten würden, aufbrechen konnten. Da wir sie einige Wochen beobachtet hatten, kannten wir ihren Weg genau, und auch ihre Abkürzung durch die Urwurzeln war uns wohl bekannt. Und mehr noch: Es war uns sogar gelungen, Fallen in ihrem Versteck aufzustellen, welches sie sich für den Fall der Fälle eingerichtet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Visier seines Parok Helms flüsterte Rocho leise in den Karavan-Kommunikator um die anderen zu unterrichten. Auch wenn ich meine Zweifel an unseren Gönnern auf der Seite der Tryker hatte, so mussten diejenigen auf Matisseite extrem wohlhabend sein, um zwei dieser überaus heiligen Reliquien ihr eigen nennen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Stunde vergangen war ritten wir so schnell es ging mit unseren Mektoubs durch den Wald, hin zu den Schächten die hinab in die Urwurzeln führten. Diese Eingänge war nicht so komfortabel wie die mit einem Wirbel, und so mussten wir unsere Mektoubs zurücklassen, als wir an einer Kletterpflanze hinabstiegen, an welcher, den Spuren nach, wohl kurz zuvor bereits ein recht kleiner Homin hinabgeklettert war. Sie war definitiv hier entlang gekommen und das Netz um sie zog sich immer enger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als wir sie endlich einholten, hatten die anderen sie bereits in einer engen Passage, welche sie grundsätzlich benutzte um der Entdeckung durch Raubtiere zu entgehen, umzingelt. Auch wenn sie kampfbereit schien, zeigte sich doch Verwirrung auf ihrem Gesicht, als sie erkannte, dass sich unter ihren Angreifern auch Tryker befanden. Unser Anführer, Pebre Freldo, verkündete ihr ohne viel drumherum, dass es für sie nun an der Zeit war, für ihren Widerstand gegen die Mächtigen dieser Welt, die Handwerker in Jenas Plan, zu zahlen und dass ihre Seele für ihre Sünden auf immer verrotten würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als wir angriffen, konnten wir wahrhaft erleben, aus welchem Holz Helden geschnitzt sind. Sie war eine außerordentliche Kämpferin, vermied es jedoch tödliche Hiebe gegen die Tryker unter uns auszuführen, was ihr schließlich den Treffer einer Pike in ihre Seite einbrachte. Aber wie durch ein Wunder gelang es ihr dennoch, unserem Hinterhalt zu entfliehen. Es war ja auch schließlich nicht zuletzt ihr Geschick darin, immer wieder aus ausweglosen Situationen zu entkommen, dem sie ihren Ruf verdankte. Sie sprang auf den Rücken eines nahe stehenden Mektoubs, das nicht einmal einen Sattel trug, und schaffte es so uns ab zu hängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch wie es nicht anders zu erwarten war, floh sie in ihr Versteck; mit ihrer Verletzung konnte sie schließlich die Urwurzeln nicht verlassen, ohne durch den Geruch des Blutes jedes Raubtier im Umkreis von Meilen auf sich aufmerksam zu machen. Pebre befahl allen die Filter in unsere Helme einzusetzen und sich auf den Weg zu Lorias Versteck zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als wir ankamen kroch sie gerade auf den Ausgang zu und versuchte der Gaswolke zu entkommen, die unserer Falle entströmte. Selbst die große Loria konnte die tödlichen Ausdünstungen der größten Yelks der Urwurzeln nicht überleben. Wir alle sahen zu, als sie unter Schmerzen weiter kroch, es jedoch nicht einmal schaffte die giftigen grünen Schwaden zu verlassen; schließlich erklärte Pebre sie für so gut wie tod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während alle anderen sich bereits abwandten und sie ihrem Schicksal überließen, warf ich noch einen letzten Blick auf die Person, die uns so viel Ärger bereitet hatte. Sie hob noch einmal ihren Kopf und schien einen Moment lang wie gebannt von einem einzelnen Lichtstrahl, der sich den Weg durch die Dunkelheit der Urwurzeln gebahnt hatte. Dann blickte sie mich direkt an, und mit ihrem letzten Atemzug fragte sie: “… Warum …?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:WikiImport]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SirCotare</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Die_Gemeinschaft_von_Loria&amp;diff=7736</id>
		<title>Die Gemeinschaft von Loria</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Die_Gemeinschaft_von_Loria&amp;diff=7736"/>
				<updated>2014-08-19T23:09:26Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;SirCotare: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{Zitat|''Erzählt von Derry O’Darren, einem Chronisten der Tryker''|&lt;br /&gt;
==Erster Teil==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über viele Jahre konnte sich unser Volk in den [[Alte Lande|alten Ländern]] von [[Trykoth]] durch die Kraft des Friedens, den uns unser Bündnis mit den [[Fyros]] bescherte, entfalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ursprüngliche Abkommen besagte, dass wir die Städte der Fyros im Norden mit Wasser versorgten, damit sie expandieren konnten und sie uns dafür gegen unsere [[Matis]] Nachbarn Schutz boten, welche ihre gierigen Augen ungeniert auf unsere Länder warfen. Zufällig war dies in der Zeit, als die Matis den großen Fluß Munshia gestaut hatten, dessen Quelle in ihrem Gebiet liegt und der zu den Ödlanden der Fyros fließt. Als es also dazu kam, da ließen wir nicht nur eine Route durch einen Teil ihres Landes laufen, wir bugsierten sie auch aus dem Wassergeschäft, hah… Wobei ich sagen muß, dass sie selber Schuld waren, denn sie besteuerten ihr Wasser viel zu hoch. So sind die Matis, rümpfen über alles die Nase, haben aber kein Gespür fürs Geschäft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über zehntausend freie [[Homin|Homins]], sowohl Tryker als auch Fyros, schufteten viereinhalb Jahre und schnitten ein 20 Fuß breites Aquädukt durch 500 Meilen flacher Borke entlang der Küstenlinie der Matis. Entlang dieses Weges nahmen dreißig große Mühlen das Wasser auf und gaben es in einem endlosen Strom von den Seen in [[Trykoth]] zu den Dünen in den Wüsten der Fyros weiter. Siedlungen entstanden entlang dieses Weges und wuchsen zu Wachgarnisonen oder Handelsposten. Es war der Beginn eines ganz neuen Zeitalters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nord-Süd Wasserroute ebnete den Weg für neuen Handel, alles von Silberkraut Saft und Mondleinen zu Auberholzharz und Prakkerfett. Dies waren die ruhmreichen alten Tage, pflegte mein alter Herr zu sagen, Frieden seiner Seele… Oh, zweifellos war nicht alles das reinste Zuckerschlecken dieser Tage, das versichere ich Euch. Es gab auch Probleme! Meistens in der Form von Matis, grün wie ein in Saft getränkter Frosch waren sie so gierig, dass sie auf ihren Fingernägeln kauten! Aber alles in allem lebten alle ein recht fröhliches Leben; jede Menge Essen und Trinken, tanzend und schäkernd! Aber nicht zu vergessen Berge von Arbeit das ganze Jahr, mit all der Wartung, Reparatur und Hausiererei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch, alles schwellte wie eine Muschel in ihrer Schale, als die Fyros - niemals glücklich mit ihrem Los - wie üblich ihre Nase in Dinge steckten, die sie nichts angingen und versehentlich ein gewaltiges Feuer entfachten, das sich von Coriolis bis hin nach Destranon erstreckte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, um es kurz zu machen, der neue König der Matis, [[Aniro III]], nutzte den Vorteil, daß die Fyros alle im Feuer gefangen waren und fegte durch die Stadt [[Karavia]], die in der Mitte der Wasserroute lag und tötete alles was auch nur die Augenbraue hob. Jedermann tot, ausgelöscht, alles in einer Nacht. Entsetzlich, es war un-be-schreib-lich… Ich habe einen Kloß im Hals, wenn ich nur daran denke…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das waren wirklich traurige Zeiten, die unsere Väter mitmachen mußten. Nun, nachdem er seinen Weg durch die Wasserrouten, Dörfer und Außenposten geschlagen hatte, wobei er alles auf seinem Weg niederbrannte, da sandte der Dunkle Herzog, [[Gioni di Tylini]], ein Ultimatum zu unseren Bergtoren, auf dass wir unsere Waffen nieder legen sollten, oder unsere Frauen und Kinder würden erschlagen. Aufgrund unserer lebensfrohen Natur und da wir immer schnell in der Lage sind uns einer schwierigen Situation anzupassen, so dachten die Stammesführer der Tryker, wäre es am Besten bei den Lebenden zu verweilen, als einen weiteren Tag zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch dessen ungeachtet, versuchte mancher Tryker sein Glück in den Hügeln, deren Ende an die große unpassierbare Mauer der [[Zoraï]] grenzte. Doch sobald die Matis sie eingeschlossen hatten saßen sie in der Falle und die Matis statuierten an den meisten von ihnen ein Exempel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wurden zu Tausenden wie eine Herde [[Yelk|Yelks]] geführt, getrieben zu den Gebieten der Matis, wo wir aufgeteilt und über die Länder geschickt wurden. Wir wurden zu harten Arbeiten eingeteilt, machten Waffen und allgemeine Dienstbotentätigkeiten für über fünfzig Tage und fünfzig Nächte bis die Antwort auf unsere Gebete kam, nicht vom Himmel, sondern aus dem Untergrund: [[Loria]] und ihre Gemeinschaft unerschrockener [[Tryker]] sollten unsere Art zu denken ändern und unser wahres Ich offenbaren in einer Art von der wir nicht einmal geträumt hätten…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zweiter Teil==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Loria war die Tochter eines Strandguträubers, eine eher zierlich gewachsene aber sehr herzliche Frau. Sie kannte die Höhlen im Untergrund besser als jeder andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Legenden besagen, dass Sie eines Nachts vor Start des schwerbewachten und eskortierte Zwangsmarschs, heraus aus dem Lagunenland von Trykoth, unbemerkt aus der Bewachung entkam. Sie befreite dabei viele Mitgefangene aus ihren Fesseln und führte sie an den Matiswachen vorbei in die Freiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als aber die Sonne am Morgen den Frühnebel vertrieb, bekam der Kompanieführer der Matis Wind von dem Ausbruch. Er sandte eine 12 Mann starke Suchtruppe auf [[Mektoub|Mektoubs]] aus sie zu suchen und versprach ihnen eine hohe Belohnung für jeden Kopf den sie Ihm vor Einbruch der Nacht brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die kleine Trykergruppe ihre Flucht mit aller Kraft und List versuchte zum Erfolg zu bringen, sie jeden Strom wo möglich überquerten, sie jeden befestigten Weg mieden um ihre Spur zu verwischen, hingen die Matisscouts schon bald an Ihren Fersen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am späten Morgen dann trug der Wind den Flüchtlingen die Geräusche sich im Galopp nähernde Mektoubs zu. Auch Matisrufe waren zu vernehmen. Loria schätzte die Distanz zu Ihren Verfolgern noch auf etwa eine Reitstunde ein. Sie stachelte Ihre Gemeinschaft an weiter Ihren Kurs nach Südsüdost zu halten ohne Ihnen aber zu sagen, was sie genau vorhatte. “Berge links, Zoraimauer voraus, Matis im Rücken; entschuldigt meine Einmischung, Loria, aber wir hätten eine weitaus bessere Chance wenn wir uns mehr westlich halten!&amp;quot; sagte Bodley Shaines, ein alter Freund Loria's, den sie schon seit Ihrer Kindheit kannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Nein, unsere einzige Hoffnung liegt dort wo die Matis sich nicht hintrauen,&amp;quot; gab sie zurück, &amp;quot;dort, wo die großen Wurzeln aus dem Bauch von [[Atys]] entspringen! Von dort aus werden wir, die riesigen unterirdischen Gängen und Hallen in Richtung Osten durchqueren, unter den Bergen hindurch direkt unter das Matisland. Wir werden und Brüder und Schwestern befreien!!!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Wir würden unseren Brüdern und Schwestern eine größere Hilfe sein, wenn wir zunächst mal unsere eigene Haut retten, sage ich!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- “Nein, Bodley,” sagte Bremen Layley, “Loria hat Recht, Trykoth’ Westen ist voller matisianischer Gingoführer, die die Flüchtlinge jagen.” Als ob es eine Antwort auf Bremen’s Aussage war, vernahmen sie plötzlich das abscheuliche Heulen einer [[Gingo]] Jagd irgendwo weiter im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- “Also gut, ich bleibe bei Loria!&amp;quot; sagte Ticker O'Flaney.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Ich auch!” stimmte Brinney Torly zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- “Glaubt mir, Bodley, nur noch eine Stunde marschieren und wir sind in Sicherheit!&amp;quot; redete Loria auf ihn ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;In Ordnung, ich werde Euch nicht verlassen. Und außerdem, irgendwer muss ja schliesslich auf Euch aufpassen, meine kleine Prinzessin!” Bodley lächelte Loria zu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- “Gut, dann lasst uns unseren Atem für den Marsch aufsparen!&amp;quot; Ohne weiteres Aufheben lief Loria mit strammen und weiten Schritten, den Blick auf das Plateau vor Ihnen fixiert, voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ständig nach hinten Ausschau haltend folgten Ihr Ticker O'Flaney, Bremen Layley, Brinney Torly, Jeff Payne und Bodley Shaines schnellen Fusses. Sie liefen Querfeldein durch die dichten Büsche und Sträucher der Tiefebenen, über Gras bewachsene Terrassen und Abhänge hinunter, die sich inzwischen durch den Stand der Sonne erheblich aufwärmten. Sie querten wilde Blumenwiesen deren wunderbarer Duft die Sinne zu benebeln vermochten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war eine seltsame Situation um sein Leben zu rennen, die Mörder auf den Fersen und dabei durch ein gesegnetes Land voller Schönheit und Harmonie zu stolpern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann fing Ticker O'Flaney an zu Flöten. Als er dann noch anfangen wollte zu singen schenkte Ihm [[Loria]] einen wilden Blick. Ihm zu befehlen aufzuhören hätte Sie nie, schliesslich ist das höchste Gut der Tryker nun mal das freie Leben und der gegenseitige Respekt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenig später bekam Bodley Shaines ein sanfte Rüge von Loria als er plötzlich anfing wilde stachelige Beeren zu pflücken und rumzutröden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich fanden sie sich alle in der Mitte des Plateaus ein, auf das Loria geradewegs zu marschiert war. In der Mitte klaffte ein riesiges Loch aus dessen Innern sich große Wurzeln gen Himmel streckten. Hier also ging es ins verbotene Innere von Atys.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle sechs Tryker starrten voller Ehrfurcht auf die erhabenen Wurzeln die sich zum Horizont erstreckten. Wie ein Mann drehten sie sich dann noch mal zu den bläulich schimmernden Lagunen in der Weite um, deren seidige Oberflächen den Mittagshimmel spiegelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ”Schaut auf die See,&amp;quot; beobachtete Bremen Layley, “es scheint, dass unsere Salzwasserschiffe Kurs auf [[Karavia]] nehmen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- “Ja, anscheinend flieht unser Volk in das Fyrosland?” fügte Binney hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- “Sie werden sich mit den [[Fyros]] verbünden und gegen die Angreifer ziehen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Ein dreifaches Hurra für den Frieden!” frohlockte es Ticker, aber Loria hob eine Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- “Schaut noch mal hin,” sagte sie ernst, “die Flaggen, die gehisst wurden, gehören nicht zu [[Trykoth]]!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Matis!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- “Schaut Euch Ihren Kurs an und schaut Euch die Massen an gefangenen Trykern dort unten an?sie werden in die Sklaverei verschickt?.” Als Loria auf die zusammen gepferchten Homins am Fuß des Plateaus zeigte wurde sie plötzlich von dem Geräusch heran galoppierender Mektoubs aufgeschreckt. Sie waren bereits auf 900 Fuß herangekommen. Die Matis mussten Sie bereits gesehen haben und reiteten nun genau auf sie zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- “Schnell, hinunter in die Höhlen!&amp;quot; schrie Loria.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Der Eingang ist noch zu weit entfernt, das schaffen wir nie!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- “Direkt vor uns in der Kluft ist ein Ast an dem wir hinabklettern können!&amp;quot; rief Loria den anderen zu. Die [[Matis]] waren nun nur noch 300 Fuß entfernt als die [[Tryker]] den Ast erreichten und anfingen an Ihm herunterzuklettern. Sie erreichten einen Vorsprung und strauchelten weiter in die Tiefe. In wenigen Sekunden rutschten, fielen und kletterten die Tryker 25, 50 ja 75 Fuss tief, alle bis auf einen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Bodley, was machst Du?&amp;quot; rief Loria von einem Vorsprung nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Ich halte die Matis auf! Folge jetzt den anderen, Loria, schnapp Dir den Ast und klettere hinunter! Wenn Du unten bist werde ich den Ast kappen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Aber Bodley!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- “Ich traute Dir, nun traue mir! Geh jetzt! Es ist wichtig dass Ihr die Flucht schafft!&amp;quot; Bodley begann mit einem kleinen Messer, dass er anscheinend gut versteckt hatte, den Ast abzuschneiden als hinter Ihm die Matis immer näher kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dritter Teil==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Jäger zogen bereits Ihre Schwerter aber als sie noch etwa 20 Fuß entfernt waren drehte sich Bodley zu Ihnen um und warf den Mektoubs die vorher gesammelten stacheligen Beeren vor die Hufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mektoubs, denen es wohl gar nicht behagte auf diese Beeren treten, bäumten auf und warfen Ihre Reiter vom Rücken. Dies gab dem Tryker noch mal einige weitere Augenblicke um sich zu vergewissern, dass die Gemeinschaft einen sicheren Vorsprung in der Kluft erreicht hatte und Loria nur noch wenige Meter zu überwinden hatte. Nun sprang auch Bodley auf den angeschnittenen Ast. Ein Jäger wollte sofort hinterher, aber sein Kommandant, der den angeschnittenen Ast sah, hielt ihn zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Der Winzling hat den Ast abgeschnitten! Er würde uns nicht halten!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Matis trat an den Ast heran. &amp;quot;Zurück auf Eure Mektoubs, Männer!” Er durchschlug die übriggebliebenen Stränge des Astes. “Sie wollen in die Höhlen! Auf zum Hang auf der anderen Seite!&amp;quot; Er jaulte noch mal auf bevor er seinem Mektoub in die Seite trat und im Galopp davon preschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bodley hatte ungefähr den halben Weg nach unten zurückgelegt, als der Ast durchtrennt wurde. Aber der einfallsreiche Tryker schwang sich vorher noch kurz zur Wand, stieß sich ab und sprang in eine Ansammlung kleineres, frisches Wurzelgeäst. So konnte er gerade noch einem tödlichen und freien Sturz entkommen. Das Geäst ließ Ihn nun etwas kontrollierter die restlichen 25 Fuß bis zum Boden des größeren Vorsprungs stürzen wo die anderen schon voller Sorge auf Ihn warteten. Trotzdem kam er hart auf dem Boden auf und wenn dieser nicht aus weichem Blattwerk und Dung bestanden hätte wäre er nicht mehr so schnell aufgestanden. So aber sprang er sofort wieder auf die Füße und blickte benommen nach oben. Die anderen fingen an zu jubeln ob des Meisterstücks von Bodley, denn die Matis konnten nun nicht mehr hinterher und zogen anscheinend wieder ab. Sie lachten und umarmten ihn. Loria aber schenkte ihrem Freund nur ein anerkennendes Lächeln. Sie standen nun etwa 100 Fuß tief auf einem breiten Plateau der Kluft. Zum Eingang in das Gebiet der [[Urwurzeln]] trennte die Gemeinschaft noch etwa 30 Fuß ein Hang hinunter zum Grund der Höhle. Sie wussten, in die Urwurzeln würden Ihnen die Matis nicht folgen. Aber Loria, die einzige die nicht jubelte, nahm Bodley bei Seite und untersuchte den Dung in den er gefallen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;[[Torbak]], und frischer?.&amp;quot; flüsterte sie mit einem finsteren Blick in die dunklen Ecken Ihrer Zufluchtsstädte. Im selben Moment erklag ein schreckliches Brüllen, das an Gähnen erinnerte, und betäubte Ihre Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Matis ritten um die Kluft zum entfernten Abhang, der einen leichteren Zugang bot. Loria wusste, dass sie in weniger als einer Minute am anderen Ende der Kluft ankommen würden. Bodley sank zu Boden, eher vor Erschöpfung als vor Verzweiflung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Auf [[Homin|Homins]]!!!” schrie sie, “wir sind noch nicht in Sicherheit und uns erwartet noch eine größere Herausforderung. Schluckt Euren Stolz über das Erreichte hinunter und tut was ich tue! Alle!&amp;quot; Sie ergriff ein großes Urwurzelblatt, beschmutzte es mit Torbakdung und fing an sich damit einzureiben. Die anderen taten es Ihr nur widerwillig nach und schon hörten sie wie die Mektoubs samt Reitern anfingen den Abhang hinunter zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Fasst Euch ein Herz, bleibt ruhig egal was passiert und fangt ja nicht an zu rennen. Der Geruch des Dungs wird Euch beschützen.&amp;quot; Loria ging einen Schritt vorwärts, als die Matis in Sichtweite kamen. Sie zogen Ihre Schwerter und verteilten sich als der Kommandant rief &amp;quot;Denkt dran! Wir brauchen nur Ihre Köpfe!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unbeirrt von den Schlachtrufen der Matis hielt Loria und Ihre Gemeinschaft mit sicherem Schritt auf den Eingang zu den gefährlichen Urwurzeln zu. Die Matis waren nur noch 20 Fuß entfernt als es ein markerschütterndes Brüllen gab und ein ganzes Rudel von 5 großen Torbaks auf die Gemeinschaft zulief. Nur eine handweit entfernt vom sicheren Tod schritt Loria sicher weiter, ohne auch nur einmal zu straucheln. Sie führte Ihre Freunde durch die gewaltigen Kreaturen hindurch und diese rümpften bei Ihrem Geruch nur die Nasen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Mektoub|Mektoubs]], welche die [[Torbak|Torbaks]] erblickten, blieben abrupt und voller Panik stehen und schmissen Ihre Reiter erneut aus dem Sattel. Die furchtlosen Torbaks hatten die [[Matis]] nun endgültig als Ihr heutiges Frühstück erkannt und sprangen brüllend auf sie zu. Sie fielen über die Eindringlinge her, rissen Ihnen die Bäuche auf, durchbissen die Kehlen und hinterließen von den Kriegern und Reittieren nicht viel mehr als zerfetzte und fleischlose Überreste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur 2 der Matis schafften die Flucht aus dieser fürchterlichen Grabstätte, in deren Falle sie durch eine Hexe geführt wurden. Später erzählten sie, dass Loria nicht nur die Kraft hatte diese Untiere auf die Verfolger zu hetzen, sondern dass sie sich auch traute das Gesetz zu brechen und in die verbotene, unterirdische Welt der [[Urwurzeln]] einzudringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinschaft von Loria war aber nicht nur zur Flucht hinab gestiegen, sondern auf dem Weg Ihr heldenhaftes Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und die Urwurzel zu durchschreiten, um sich einem weitaus größeren Kampf zu stellen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Die Chroniken von Atys}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lore]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Chroniken von Atys]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Feuer von Coriolis Chroniken]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SirCotare</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Die_Gemeinschaft_von_Loria&amp;diff=7735</id>
		<title>Die Gemeinschaft von Loria</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Die_Gemeinschaft_von_Loria&amp;diff=7735"/>
				<updated>2014-08-19T22:52:15Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;SirCotare: SirCotare verschob die Seite C GemeinschaftvonLoria nach Die Gemeinschaft von Loria, ohne dabei eine Weiterleitung anzulegen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Die Gemeinschaft von Loria =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Erzählt von Derry O’Darren, einem Chronisten der Tryker:''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
p=. *&amp;lt;br /&amp;gt;'''Erster Teil'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über viele Jahre konnte sich unser Volk in den alten Ländern von Trykoth durch die Kraft des Friedens, den uns unser Bündnis mit den Fyros bescherte, entfalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ursprüngliche Abkommen besagte, dass wir die Städte der Fyros im Norden mit Wasser versorgten, damit sie expandieren konnten und sie uns dafür gegen unsere Matis Nachbarn Schutz boten, welche ihre gierigen Augen ungeniert auf unsere Länder warfen. Zufällig war dies in der Zeit, als die Matis den großen Fluß Munshia gestaut hatten, dessen Quelle in ihrem Gebiet liegt und der zu den Ödlanden der Fyros fließt. Als es also dazu kam, da ließen wir nicht nur eine Route durch einen Teil ihres Landes laufen, wir bugsierten sie auch aus dem Wassergeschäft, hah… Wobei ich sagen muß, dass sie selber Schuld waren, denn sie besteuerten ihr Wasser viel zu hoch. So sind die Matis, rümpfen über alles die Nase, haben aber kein Gespür fürs Geschäft…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über zehntausend freie Homins, sowohl Tryker als auch Fyros, schufteten viereinhalb Jahre und schnitten ein 20 Fuß breites Aquädukt durch 500 Meilen flacher Borke entlang der Küstenlinie der Matis. Entlang dieses Weges nahmen dreißig große Mühlen das Wasser auf und gaben es in einem endlosen Strom von den Seen in Trykoth zu den Dünen in den Wüsten der Fyros weiter. Siedlungen entstanden entlang dieses Weges und wuchsen zu Wachgarnisonen oder Handelsposten. Es war der Beginn eines ganz neuen Zeitalters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nord-Süd Wasserroute ebnete den Weg für neuen Handel, alles von Silberkraut Saft und Mondleinen zu Auberholzharz und Prakkerfett. Dies waren die ruhmreichen alten Tage, pflegte mein alter Herr zu sagen, Frieden seiner Seele… Oh, zweifellos war nicht alles das reinste Zuckerschlecken dieser Tage, das versichere ich Euch. Es gab auch Probleme! Meistens in der Form von Matis, grün wie ein in Saft getränkter Frosch waren sie so gierig, dass sie auf ihren Fingernägeln kauten! Aber alles in allem lebten alle ein recht fröhliches Leben; jede Menge Essen und Trinken, tanzend und schäkernd! Aber nicht zu vergessen Berge von Arbeit das ganze Jahr, mit all der Wartung, Reparatur und Hausiererei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch, alles schwellte wie eine Muschel in ihrer Schale, als die Fyros - niemals glücklich mit ihrem Los - wie üblich ihre Nase in Dinge steckten, die sie nichts angingen und versehentlich ein gewaltiges Feuer entfachten, das sich von Coriolis bis hin nach Destranon erstreckte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, um es kurz zu machen, der neue König der Matis, Aniro III, nutzte den Vorteil, daß die Fyros alle im Feuer gefangen waren und fegte durch die Stadt Karavia, die in der Mitte der Wasserroute lag und tötete alles was auch nur die Augenbraue hob. Jedermann tot, ausgelöscht, alles in einer Nacht. Entsetzlich, es war un-be-schreib-lich… Ich habe einen Kloß im Hals, wenn ich nur daran denke…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das waren wirklich traurige Zeiten, die unsere Väter mitmachen mußten. Nun, nachdem er seinen Weg durch die Wasserrouten, Dörfer und Außenposten geschlagen hatte, wobei er alles auf seinem Weg niederbrannte, da sandte der Dunkle Herzog, Gioni di Tylini, ein Ultimatum zu unseren Bergtoren, auf dass wir unsere Waffen nieder legen sollten, oder unsere Frauen und Kinder würden erschlagen. Aufgrund unserer lebensfrohen Natur und da wir immer schnell in der Lage sind uns einer schwierigen Situation anzupassen, so dachten die Stammesführer der Tryker, wäre es am Besten bei den Lebenden zu verweilen, als einen weiteren Tag zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch dessen ungeachtet, versuchte mancher Tryker sein Glück in den Hügeln, deren Ende an die große unpassierbare Mauer der Zorai grenzte. Doch sobald die Matis sie eingeschlossen hatten saßen sie in der Falle und die Matis statuierten an den meisten von ihnen ein Exempel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wurden zu Tausenden wie eine Herde Yelks geführt, getrieben zu den Gebieten der Matis, wo wir aufgeteilt und über die Länder geschickt wurden. Wir wurden zu harten Arbeiten eingeteilt, machten Waffen und allgemeine Dienstbotentätigkeiten für über fünfzig Tage und fünfzig Nächte bis die Antwort auf unsere Gebete kam, nicht vom Himmel, sondern aus dem Untergrund: Loria und ihre Gemeinschaft unerschrockener Tryker sollten unsere Art zu denken ändern und unser wahres Ich offenbaren in einer Art von der wir nicht einmal geträumt hätten…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
p=. '''*&amp;lt;br /&amp;gt;'''Deuxième partie*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Loria war die Tochter eines Strandguträubers, eine eher zierlich gewachsene aber sehr herzliche Frau. Sie kannte die Höhlen im Untergrund besser als jeder andere.&amp;lt;br /&amp;gt;Die Legenden besagen, dass Sie eines Nachts vor Start des schwerbewachten und eskortierte Zwangsmarschs, heraus aus dem Lagunenland von Trykoth, unbemerkt aus der Bewachung entkam. Sie befreite dabei viele Mitgefangene aus ihren Fesseln und führte sie an den Matiswachen vorbei in die Freiheit.&amp;lt;br /&amp;gt;Als aber die Sonne am Morgen den Frühnebel vertrieb, bekam der Kompanieführer der Matis Wind von dem Ausbruch. Er sandte eine 12 Mann starke Suchtruppe auf Mektoubs aus sie zu suchen und versprach ihnen eine hohe Belohnung für jeden Kopf den sie Ihm vor Einbruch der Nacht brachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die kleine Trykergruppe ihre Flucht mit aller Kraft und List versuchte zum Erfolg zu bringen, sie jeden Strom wo möglich überquerten, sie jeden befestigten Weg mieden um ihre Spur zu verwischen, hingen die Matisscouts schon bald an Ihren Fersen.&amp;lt;br /&amp;gt;Am späten Morgen dann trug der Wind den Flüchtlingen die Geräusche sich im Galopp nähernde Mektoubs zu. Auch Matisrufe waren zu vernehmen. Loria schätzte die Distanz zu Ihren Verfolgern noch auf etwa eine Reitstunde ein. Sie stachelte Ihre Gemeinschaft an weiter Ihren Kurs nach Südsüdost zu halten ohne Ihnen aber zu sagen, was sie genau vorhatte. “Berge links, Zoraimauer voraus, Matis im Rücken?entschuldigt meine Einmischung, Loria, aber wir hätten eine weitaus bessere Chance wenn wir uns mehr westlich halten[[Image:&amp;quot; sagte Bodley Shaines, ein alter Freund Loria's, den sie schon seit Ihrer Kindheit kannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, unsere einzige Hoffnung liegt dort wo die Matis sich nicht hintrauen,&amp;quot; gab sie zurück, &amp;quot;dort, wo die großen Wurzeln aus dem Bauch von Atys entspringen|]] Von dort aus werden wir, die riesigen unterirdischen Gängen und Hallen in Richtung Osten durchqueren, unter den Bergen hindurch direkt unter das Matisland. Wir werden und Brüder und Schwestern befreien[[Image:|Image:]][[Image:&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir würden unseren Brüdern und Schwestern eine größere Hilfe sein, wenn wir zunächst mal unsere eigene Haut retten, sage ich|]]”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Nein, Bodley,” sagte Bremen Layley, “Loria hat Recht, Trykoth’ Westen ist voller matisianischer Gingoführer, die die Flüchtlinge jagen.” Als ob es eine Antwort auf Bremen’s Aussage war, vernahmen sie plötzlich das abscheuliche Heulen einer Gingo Jagd irgendwo weiter im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Also gut, ich bleibe bei Loria[[Image:&amp;quot; sagte Ticker O'Flaney.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich auch|]]” stimmte Brinney Torly zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Glaubt mir, Bodley, nur noch eine Stunde marschieren und wir sind in Sicherheit[[Image:&amp;quot; redete Loria auf ihn ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In Ordnung, ich werde Euch nicht verlassen. Und außerdem, irgendwer muss ja schliesslich auf Euch aufpassen, meine kleine Prinzessin|]]” Bodley lächelte Loria zu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Gut, dann lasst uns unseren Atem für den Marsch aufsparen[[Image:&amp;quot; Ohne weiteres Aufheben lief Loria mit strammen und weiten Schritten, den Blick auf das Plateau vor Ihnen fixiert, voraus.&lt;br /&gt;
Ständig nach hinten Ausschau haltend folgten Ihr Ticker O'Flaney, Bremen Layley, Brinney Torly, Jeff Payne und Bodley Shaines schnellen Fusses. Sie liefen Querfeldein durch die dichten Büsche und Sträucher der Tiefebenen, über Gras bewachsene Terrassen und Abhänge hinunter, die sich inzwischen durch den Stand der Sonne erheblich aufwärmten. Sie querten wilde Blumenwiesen deren wunderbarer Duft die Sinne zu benebeln vermochten.&lt;br /&gt;
Es war eine seltsame Situation um sein Leben zu rennen, die Mörder auf den Fersen und dabei durch ein gesegnetes Land voller Schönheit und Harmonie zu stolpern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann fing Ticker O'Flaney an zu Flöten. Als er dann noch anfangen wollte zu singen schenkte Ihm Loria einen wilden Blick. Ihm zu befehlen aufzuhören hätte Sie nie, schliesslich ist das höchste Gut der Tryker nun mal das freie Leben und der gegenseitige Respekt|]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;Wenig später bekam Bodley Shaines ein sanfte Rüge von Loria als er plötzlich anfing wilde stachelige Beeren zu pflücken und rumzutröden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;Schließlich fanden sie sich alle in der Mitte des Plateaus ein, auf das Loria geradewegs zu marschiert war. In der Mitte klaffte ein riesiges Loch aus dessen Innern sich große Wurzeln gen Himmel streckten. Hier also ging es ins verbotene Innere von Atys.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;Alle sechs Tryker starrten voller Ehrfurcht auf die erhabenen Wurzeln die sich zum Horizont erstreckten. Wie ein Mann drehten sie sich dann noch mal zu den bläulich schimmernden Lagunen in der Weite um, deren seidige Oberflächen den Mittagshimmel spiegelten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;”Schaut auf die See,&amp;amp;quot; beobachtete Bremen Layley, “es scheint, dass unsere Salzwasserschiffe Kurs auf Karavia nehmen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ja, anscheinend flieht unser Volk in das Fyrosland?” fügte Binney hinzu.&amp;lt;br /&amp;gt;“Sie werden sich mit den Fyros verbünden und gegen die Angreifer ziehen[[Image:&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein dreifaches Hurra für den Frieden|]]” frohlockte es Ticker, aber Loria hob eine Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Schaut noch mal hin,” sagte sie ernst, “die Flaggen, die gehisst wurden, gehören nicht zu Trykoth[[Image:&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Matis|]]”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Schaut Euch Ihren Kurs an und schaut Euch die Massen an gefangenen Trykern dort unten an?sie werden in die Sklaverei verschickt?.” Als Loria auf die zusammen gepferchten Homins am Fuß des Plateaus zeigte wurde sie plötzlich von dem Geräusch heran galoppierender Mektoubs aufgeschreckt. Sie waren bereits auf 900 Fuß herangekommen. Die Matis mussten Sie bereits gesehen haben und reiteten nun genau auf sie zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Schnell, hinunter in die Höhlen[[Image:&amp;quot; schrie Loria.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Eingang ist noch zu weit entfernt, das schaffen wir nie|]]”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Direkt vor uns in der Kluft ist ein Ast an dem wir hinabklettern können[[Image:&amp;quot; rief Loria den anderen zu. Die Matis waren nun nur noch 300 Fuß entfernt als die Tryker den Ast erreichten und anfingen an Ihm herunterzuklettern. Sie erreichten einen Vorsprung und strauchelten weiter in die Tiefe. In wenigen Sekunden rutschten, fielen und kletterten die Tryker 25, 50 ja 75 Fuss tief, alle bis auf einen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bodley, was machst Du?&amp;quot; rief Loria von einem Vorsprung nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich halte die Matis auf|]] Folge jetzt den anderen, Loria, schnapp Dir den Ast und klettere hinunter! Wenn Du unten bist werde ich den Ast kappen[[Image:&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber Bodley|]]”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Ich traute Dir, nun traue mir! Geh jetzt! Es ist wichtig dass Ihr die Flucht schafft[[Image:&amp;quot; Bodley begann mit einem kleinen Messer, dass er anscheinend gut versteckt hatte, den Ast abzuschneiden als hinter Ihm die Matis immer näher kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
p=. *&lt;br /&gt;
*Dritter Teil*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Jäger zogen bereits Ihre Schwerter aber als sie noch etwa 20 Fuß entfernt waren drehte sich Bodley zu Ihnen um und warf den Mektoubs die vorher gesammelten stacheligen Beeren vor die Hufe.&lt;br /&gt;
Die Mektoubs, denen es wohl gar nicht behagte auf diese Beeren treten, bäumten auf und warfen Ihre Reiter vom Rücken. Dies gab dem Tryker noch mal einige weitere Augenblicke um sich zu vergewissern, dass die Gemeinschaft einen sicheren Vorsprung in der Kluft erreicht hatte und Loria nur noch wenige Meter zu überwinden hatte. Nun sprang auch Bodley auf den angeschnittenen Ast. Ein Jäger wollte sofort hinterher, aber sein Kommandant, der den angeschnittenen Ast sah, hielt ihn zurück.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Winzling hat den Ast abgeschnitten|]] Er würde uns nicht halten[[Image:&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Matis trat an den Ast heran. &amp;quot;Zurück auf Eure Mektoubs, Männer|]]” Er durchschlug die übriggebliebenen Stränge des Astes. “Sie wollen in die Höhlen! Auf zum Hang auf der anderen Seite[[Image:&amp;quot;Er jaulte noch mal auf bevor er seinem Mektoub in die Seite trat und im Galopp davon preschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bodley hatte ungefähr den halben Weg nach unten zurückgelegt, als der Ast durchtrennt wurde. Aber der einfallsreiche Tryker schwang sich vorher noch kurz zur Wand, stieß sich ab und sprang in eine Ansammlung kleineres, frisches Wurzelgeäst. So konnte er gerade noch einem tödlichen und freien Sturz entkommen. Das Geäst ließ Ihn nun etwas kontrollierter die restlichen 25 Fuß bis zum Boden des größeren Vorsprungs stürzen wo die anderen schon voller Sorge auf Ihn warteten. Trotzdem kam er hart auf dem Boden auf und wenn dieser nicht aus weichem Blattwerk und Dung bestanden hätte wäre er nicht mehr so schnell aufgestanden. So aber sprang er sofort wieder auf die Füße und blickte benommen nach oben. Die anderen fingen an zu jubeln ob des Meisterstücks von Bodley, denn die Matis konnten nun nicht mehr hinterher und zogen anscheinend wieder ab. Sie lachten und umarmten ihn. Loria aber schenkte ihrem Freund nur ein anerkennendes Lächeln. Sie standen nun etwa 100 Fuß tief auf einem breiten Plateau der Kluft. Zum Eingang in das Gebiet der Urwurzeln trennte die Gemeinschaft noch etwa 30 Fuß ein Hang hinunter zum Grund der Höhle. Sie wussten, in die Urwurzeln würden Ihnen die Matis nicht folgen. Aber Loria, die einzige die nicht jubelte, nahm Bodley bei Seite und untersuchte den Dung in den er gefallen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Torbak, und frischer?.&amp;quot; flüsterte sie mit einem finsteren Blick in die dunklen Ecken Ihrer Zufluchtsstädte. Im selben Moment erklag ein schreckliches Brüllen, das an Gähnen erinnerte, und betäubte Ihre Sinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Matis ritten um die Kluft zum entfernten Abhang, der einen leichteren Zugang bot. Loria wusste, dass sie in weniger als einer Minute am anderen Ende der Kluft ankommen würden. Bodley sank zu Boden, eher vor Erschöpfung als vor Verzweiflung.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Auf Homins|]][[Image:|Image:]]” schrie sie, “wir sind noch nicht in Sicherheit und uns erwartet noch eine größere Herausforderung. Schluckt Euren Stolz über das Erreichte hinunter und tut was ich tue! Alle[[Image:&amp;quot; Sie ergriff ein großes Urwurzelblatt, beschmutzte es mit Torbakdung und fing an sich damit einzureiben. Die anderen taten es Ihr nur widerwillig nach und schon hörten sie wie die Mektoubs samt Reitern anfingen den Abhang hinunter zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Fasst Euch ein Herz, bleibt ruhig egal was passiert und fangt ja nicht an zu rennen. Der Geruch des Dungs wird Euch beschützen.&amp;quot; Loria ging einen Schritt vorwärts, als die Matis in Sichtweite kamen. Sie zogen Ihre Schwerter und verteilten sich als der Kommandant rief &amp;quot;Denkt dran|]] Wir brauchen nur Ihre Köpfe!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unbeirrt von den Schlachtrufen der Matis hielt Loria und Ihre Gemeinschaft mit sicherem Schritt auf den Eingang zu den gefährlichen Urwurzeln zu. Die Matis waren nur noch 20 Fuß entfernt als es ein markerschütterndes Brüllen gab und ein ganzes Rudel von 5 großen Torbaks auf die Gemeinschaft zulief. Nur eine handweit entfernt vom sicheren Tod schritt Loria sicher weiter, ohne auch nur einmal zu straucheln. Sie führte Ihre Freunde durch die gewaltigen Kreaturen hindurch und diese rümpften bei Ihrem Geruch nur die Nasen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mektoubs, welche die Torbaks erblickten, blieben abrupt und voller Panik stehen und schmissen Ihre Reiter erneut aus dem Sattel. Die furchtlosen Torbaks hatten die Matis nun endgültig als Ihr heutiges Frühstück erkannt und sprangen brüllend auf sie zu. Sie fielen über die Eindringlinge her, rissen Ihnen die Bäuche auf, durchbissen die Kehlen und hinterließen von den Kriegern und Reittieren nicht viel mehr als zerfetzte und fleischlose Überreste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur 2 der Matis schafften die Flucht aus dieser fürchterlichen Grabstätte, in deren Falle sie durch eine Hexe geführt wurden. Später erzählten sie, dass Loria nicht nur die Kraft hatte diese Untiere auf die Verfolger zu hetzen, sondern dass sie sich auch traute das Gesetz zu brechen und in die verbotene, unterirdische Welt der Urwurzeln einzudringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinschaft von Loria war aber nicht nur zur Flucht hinab gestiegen, sondern auf dem Weg Ihr heldenhaftes Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und die Urwurzel zu durchschreiten, um sich einem weitaus größeren Kampf zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:WikiImport]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SirCotare</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Die_Belagerung_von_Karavia&amp;diff=7734</id>
		<title>Die Belagerung von Karavia</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Die_Belagerung_von_Karavia&amp;diff=7734"/>
				<updated>2014-08-19T22:50:55Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;SirCotare: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
{{Zitat|''Erzählt von Pergio Vasti, einem Militärchronisten der Matis''|&lt;br /&gt;
==Erster Teil==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Festungsstadt [[Karavia]] wurde am Ort des ersten Treffens der [[Matis]] mit den [[Karavan]] errichtet. Sie fiel jedoch während der Regentschaft von König [[Noblis]] in die barbarischen Hände der [[Fyros]]. Die Stadt lag in der Mitte der Wasserstraße, die die Seenlande mit dem Fyros-Territorium verband und wuchs zu einer großen Garnisonsstadt heran, die einen wichtigen Armeestützpunkt für die Fyros-Außenposten im Norden und Süden darstellte. Drei Generationen reichten nicht aus, um die schwere Erniedrigung vergessen zu machen, die uns die Eindringlinge zugefügt hatten. Eindringlinge, die sich auf geheiligtem Boden - unserem Boden! - einnisteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber eines Tages erhob sich eine neue Hoffnung aus den Ruinen unserer von Aufständen heimgesuchten Herrschaftsgebiete: Der zweite Sohn des altersschwachen [[Danido]], der tapfere Kriegerkönig [[Aniro III]]. Jener Aniro, begleitet von einem Kontingent wackerer Ritter, startete einen Feldzug zur Rückeroberung des Vertrauens des Volkes und schmiedete eine neue Armee, die unter einem einzigen Banner dem gemeinsamen Feind entgegentreten sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der Ritter jenes Heeres war [[Gioni di Tylini]], ein aus Karavia stammender Koloss und glühender Verehrer [[Jena|Jenas]]. Tylini machte sich in der Schlacht von Thormes verdient, als er Stammesmitglieder, die er gefangen hatte, zu loyalen Untergebenen konvertierte. Seine Rückkehr nach [[Matia]], der Hauptstadt des alten Matis-Reiches, wurde mit einem prunkvollen Fest gefeiert und kaum waren die Fanfaren verklungen, hatte der König Tylini für sich verpflichtet. Die Stunde war für die Ritter der Matis gekommen, die heidnischen Barbaren vom geheiligten Boden zu vertreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Sieg bei Karavia würde zudem den Weg zu den weiter westlich liegenden Ufern öffnen und es erlauben, einen praktisch ungehinderten Zugang zu den sprichwörtlichen Reichtümern der Seenländer der [[Tryker]] im Süden zu öffnen. Doch die Verteidigungsanlagen der befestigten Stadt waren mächtig und hoch und im Falle einer Belagerung würde sie von den Fyros vermutlich so lange gehalten werden können, bis nach ungefähr vierzig Tagen weitere Divisionen der Fyros eingetroffen wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- “Aber mein Gebieter”, sagte Tylini. “Bis wir Stellung bezogen haben, werden die Fyros mit Sicherheit bereits den Großteil ihrer Armee aus ihren Territorien nach Karavia entsandt haben, um die Stadt zu verteidigen. Wir wären also umzingelt und eingekeilt zwischen zwei Armeen?”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- “Mein tapferer Tylini, ihr stimmt doch mit mir überein, dass der Sieg von einer guten Ortskenntnis abhängt? Ihr werdet den Fyros als Köder auf einem Schlachtfeld dienen, das wir vorbereitet haben!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Bei allem Euch schuldigen Respekt, Sire, unsere Bewegungsmöglichkeiten werden stark eingeschränkt sein und unsere Schlagkraft um die Hälfte reduziert.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Glaubt Ihr, der König schickt Euch in den sicheren Tod, Gioni di Tylini?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &amp;quot;Nein, Sire!” sprach der Ritter entrüstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- “Dann hört mir gut zu…” Der König entfaltete eine Karte auf dem langen aus Syre-Holz gefertigten Tisch. “Ihr werdet die Stadt Karavia belagern. Unsere Informaten bestätigen, dort sei ein Kontingent von 5000 Lanzen dauerhaft stationiert. Aber auch wenn Ihr zahlenmäßig überlegen seid, denkt daran, dass Ihr jede Gelegenheit nutzt, um den Feind zu demoralisieren. Ich möchte, dass kein einziger Homin matisianischer Abstammung durch nutzlose Manöver fällt oder verwundet wird. Ihre körperliche und moralische Verfassung bestimmt unsere Schlagkraft und in der Folge den Ausgang dieser großen Schlacht. Nun, ihr seid sicherlich derselben Ansicht wie Abylus, dass die Fyros keine andere Wahl haben, als ihre Verteidigung entlang der langen Straße im Süden ihrer Territorien zu sammeln. Andernfalls würde ihnen der Verlust der lebenswichtigen Verbindung ins Seenland drohen. Aber Euer König wird, verborgen in den Wäldern, abseits der Straße warten. Unsere Aufklärer werden sie vorbeiziehen sehen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der König den Weg auf der Karte mit seinem vom Lederhandschuh umfangenen Finger nachzeichnete, begann Tylini den ganzen Plan des Königs zu begreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- “Mmm, und wenn sie erst einmal an Euch vorbeigezogen sind, wird Eure Hoheit mich darüber informieren und sie von hinten so bedrängen, dass wir sie in die Richtung treiben, in der wir sie haben wollen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der König klopfte dem großen Ritter freundschaftlich auf den Rücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- “Sorgt dafür, dass unsere Ingenieure das Schlachtfeld entsprechend vorbereiten, mein guter Tylini, und der Rest wird eine Geschichte voller Ruhm in unseren Geschichtsbüchern sein!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zweiter Teil==&lt;br /&gt;
Doch hatte der Plan des Königs einen Haken. Der Marsch nach [[Karavia]] würde aller Vorraussicht nach zwei Monate in Anspruch nehmen, da es notwendig war, große Wälder zu durchqueren und sich durch dichte Vegetation zu kämpfen - ein Marsch, der das Überraschungsmoment zunichte machen würde. Doch Tylini, bekannt für seinen unermüdlichen Einsatz, heuerte eine zusätzliche Kompanie von zweihundert Handwerkern an. So zogen er und der König, anstatt sich direkt Karavia im Nord-Westen zu nähern, in einem Marsch von drei Tagen und Nächten nach Osten zu den Wasserfällen von Ria, wo der gewaltige Fluss sich verbreiterte. In etwas weniger als einer Woche harter Arbeit am Tag und in der Nacht fällten die Ingenieure und Handwerker siebzig große Bolka-Bäume und bauten daraus gewaltige Flöße, mit denen sie die Armee den Ria hinabtransportieren konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie die Täler von Bero und Ronda durchquerten begegneten sie am Fluss siedelnden Stämmen, die in den üppigen Wäldern Schutz suchten. Voller Bewunderung bestaunten diese Völker die vorbeiziehende, beeindruckende Flotte von 300 Schiffen, die gut 30.000 [[Homin|Homins]], Vorräte, [[Mektoub|Mektoubs]] und 150 abgerichtete [[Ragus]] transportierten. So reisten sie sicher auf dem Rücken des Flusses Ria in den Krieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Armee erreichte innerhalb einer Woche den Zufluss des Darone, an dem sie aufgrund der schnellen Strömung gezwungen waren, anzulanden. An dieser Stelle teilten sie sich: Der König führte seine Armee gen Norden, während [[Tylini]] nach Westen zog. Der Wald war hier weniger dicht und knapp zwei Tage später lagerte Tylini und seine Armee eine Tagesreise nördlich der heiligen Stadt. Die Reise hatte nicht einmal zwanzig Tage gedauert!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Außenposten und Dörfer, die an der Wasserstraße Richtung Süden lagen, wurden eingekreist und die [[Fyros]] von den [[Matis]] in schnellen nächtlichen Angriffen niedergemacht - in vollkommener Stille. Jeder Feind, dem es gelang, in die Wälder zu fliehen, wurde von den Ragusen aufgespürt und zu Tode gehetzt. Es war von größter Wichtigkeit, dass Abylus keinen Hinweis auf die Stärke der Armee erhielt, die ihn erwartete, denn sonst würde er doppelt so viele Streitkräfte entsenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor er die heilige Stadt erreichte, teilte Tylini seine Armee in drei Divisionen mit jeweils über 5.000 Homins. Des Weiteren achtete er darauf, dass er nur einen Teil seiner Truppen offensichtlich war, genug, um die Fyros dazu zu bewegen, an Ort und Stelle zu bleiben. Von der Anhöhe, auf dessen Rücken Gioni sein Zeltlager errichtet hatte ließ der Ritter seinen Blick zu Karavia hinüber schweifen, betrachtete die gewaltigen hölzernen Türme, seine filigranen Gebäude und die gewaltige Mauer, die aus den Urwurzeln hervorwuchs und die so oft seine Phantasie als Kind beflügelt hatte. Alles war so, wie es ihm sein Großvater geschildert hatte und auf die Mauern ihres alten Familienwohnsitzes aufgemalt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts war verändert worden, mit Ausnahme des Landes, das unmittelbar die Verteidigungsanlagen der Stadt umgab. Man hatte es von jeglicher Vegetation befreit und es führten schnurgerade Straßen zu den Haupttoren der Stadt. Um die Stadt zu schützen und um nicht die unnötige Aufmerksamkeit der Kamis zu erregen, entschied sich Tylini gegen die Verwendung von Feuerwerfen während des Angriffes. Der Moment würde kommen, an dem die Stadt durch Kriegskunst und reiner Übermacht erobert sein würde! Während die Ingenieure Belagerungsmaschinen konstruierten, fällten die Handwerker zahlreiche Bäume und die Soldaten bereiteten das Gelände am Fuße der nördlichen Wälle der Stadt vor. Tausende von Speeren wurden so in den Boden getrieben, dass sie in dem Moment, in dem sie hervorschnellen, einen Winkel von fünfundvierzig Grad zum Boden einnehmen, um die nach Norden ausbrechenden Fyros zu durchbohren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in ihrer Festungssstadt belagerten Fyros zeigten sich wenig beunruhigt, dachten sie doch, dass eine Armee zu ihnen gesandt würde, sobald ihre Regierung die Unterbrechung der Wasserstraße bemerkt hätten. Das ganze Ausmaß unserer Entschlossenheit bemerkten sie, als sie sahen, mit welchem Enthusiasmus wir das Schlachtfeld vorbereiteten. Sie schienen unsere Kräfte zu unterschätzen, denn sie begannen mit Ausfällen. Doch verstanden sie schnell, dass sie diese nur in den sicheren Tod führten. Als ihr Kampfesmut langsam wich, versuchten zahlreiche Fyros zu fliehen und wurden bei dem Versuch gefangengenommen, sich an unseren Wachposten vorbeizuschleichen, die es unmöglich machten, ihre Heimat über unsere Vorbereitungen zu informieren. Die Schuldigen wurden jedes Mal zu den Portalen der Stadt zurückgebracht und auf ein Mektoub gebunden, die Köpfe auf ihren Knien!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es muss erwähnt werden, dass die Fyros zu jener Zeit, da sie gegen das Gesetz von [[Atys]] verstoßen hatten, bei den [[Karavan]] in Ungnade gefallen waren. Dadurch wusste Tylini ganz genau, dass es innerhalb der Stadt keine Teleportationseinheit mehr geben konnte. Darüber hinaus hatten die Anhänger Jenas, nachdem sie allen Homins das Recht der Gedankenfreiheit gewährte, kein Recht, sich in die Angelegenheiten der Homins einzumischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorbereitung des Schlachtfeldes konnte im Laufe der zweiten Woche abgeschlossen werden und die Homins wurden zusehends nervöser, da Neuigkeiten von der Fryos-Arme von einem Tag auf den anderen eintreffen konnten. Aber die Ironie des Schicksals ließ die Dinge einen völlig anderen Verlauf nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dritter Teil==&lt;br /&gt;
Eine blutrote Sonne flammte am Horizont auf. Ihre ersten rötlichen Strahlen stachen durch das dichte Blätterdach, erleuchteten das Zelt von Tylini und strichen in der Ferne über die weite grüne und braune Fläche, wo sich das vorbereitete Schlachtfeld erstreckte. Ein bizarrer Tumult erhob sich in der Zitatelle, in der die Heiden getreu ihres armseligen Status die Sommersonnenwende feierten, so als sie unser Erbe verhöhen wollten. Tylini betrachtete aufmerksam die Wolken, die sich am Horizont auftürmten, als er hinter sich Galopp und sich anhebendes Stimmengewirr vernahm. Gioni wandte sich um und sah ein vor Erschöpfung zusammenbrechendes [[Mektoub]]. Der Bote sprang noch gerade rechtzeitig von seinem Reittier ab, richtete, der Matis-Etikette vollsten Respekt zollend, sein grün-violettes Gewand, bevor er an den großen Ritter wandte, sich vor ihm verbeugte und ihm eine Schriftrolle mit dem Siegel der Blume von Baylona und verschlossen durch ein purpurnes Seidenband. Tylini nahm die königliche Botschaft entgegen, ergriffen von einer leichten Aufregung, die sich sichtbar verstärkte, je länger seine Lektüre andauerte. Dann blickt er durch die Reihen seiner Ritter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ”Ritter, bei der Liebe Jenas, unser König sendet uns seine Befehle: Heute ist der Tag, an dem Karavia seine Würde zurückerhält! Heute ist der Tag, an dem wir unsere Schwerter gen Himmel richten und auf dem Pfad der glücklichen Fügung voranreiten!&amp;quot; Sodenn wies er an den nördlichen Himmel als Bestätigung der Worte des Königs: dichte Rauchwolken verdunkelten den Himmel nördlich der Grenze, getragen von den Winden der heißen Sommersonnenwende. &amp;quot;Die Länder der Fyros brennen im Feuer der Vergeltung!&amp;quot; Sodenn wies er an den nördlichen Himmel als Bestätigung der Worte des Königs: dichte Rauchwolken verdunkelten den Himmel nördlich der Grenze! Die Vorsehung ist heute unsere Verbündete!&amp;quot; rief Tylini aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Tat wütete das, was später als das [[Feuer von Coriolis]] in die Geschichte eingehen sollte, in den ausgetrockneten Ländern der Fyros und hatte nicht nur die Wasserstraße unterbrochen, sondern auch den Verstärkungen der Fyros den Weg nach [[Karavia]] abgeschnitten. Die große Schlacht, für die der Boden vor der Stadt vorbereitet worden war, sollte erst später erfolgen. Die Beute war in die Enge getrieben, erschöpft und verängstigt, bald würde die Stunde kommen, sie endgültig zur Strecke zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am frühen Abend ließ Tylini als Ablenkungsmanöver eine Belagerungsmaschine in Stellung bringen, um die Schützen der [[Fyros]] in Schach zu halten, während eine Kompanie seiner Ritter, begleitet von abgerichteten Ragusen sich dem Teil der Befestiungsanlagen näherte, von denen Tylinis Großvater oft erzählt hatte, dass sie dort weniger tief in das Wurzelwerk des Bodens herabreichten. Die hungrigen Bestien gruben sich durch die Erde und schufen so eine Öffnung unter der Wurzelmauer. Auf einen Befehl hin wüteten sie auf der anderen Seite und zerfetzten alles auf ihrem Weg, während die Ritter in das innere schlüpften und die große hölzerne Zugbrücke öffneten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schlachthorn erklang, der Schall der Trommeln rollte durch die hereinbrechende Nacht und die gewaltige Armee der Matis brach wie eine flammende und zugleich dunkle Welle über die Stadt herein. [[Tylini]] führte seine Lanzenreiter an, fräste sich mit seinen Mannen durch die feindlichen Linien trotz höchster Gefahr, den Heiden trotzend, die sich bis zum letzten Atemzug die Nacht hindurch zur Wehr setzten. Aber am frühen Morgen schließlich ragte erneut das Banner der Matis von den Zinnen der Stadt in den Himmel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Triumphierend stand Gioni di Tylini auf dem höchsten Turm und schaute in den Himmel, um [[Jena]] zu danken, als große Regentropfen auf sein Gesicht fielen. Das Rauschen eines Wolkenbruches durchbrach die Stille. Der Ritter erhob seine blutbesudelten Hände zum Himmel, um sie zu waschen, während um ihn herum der Regen das Blut der Barbaren aus den Straßen der heiligen Stadt spülte. Glück überflutete Tylinis Herz als ihm nun vollends bewusst wurde, dass dieses Land jetzt das ihre war. Sein Blick schweifte dann gen Süden, zur Straße ins Seenland…}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Die Chroniken von Atys}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lore]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Chroniken von Atys]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Feuer von Coriolis Chroniken]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SirCotare</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Die_Belagerung_von_Karavia&amp;diff=7733</id>
		<title>Die Belagerung von Karavia</title>
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				<updated>2014-08-19T22:34:53Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;SirCotare: SirCotare verschob die Seite C BelagerungvonKaravia nach Die Belagerung von Karavia, ohne dabei eine Weiterleitung anzulegen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Die Belagerung von Karavia =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Erzählt von Pergio Vasti, einem Militärchronisten der Matis:''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
p=. *&amp;lt;br /&amp;gt;'''Erster Teil'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Festungsstadt Karavia wurde am Ort des ersten Treffens der Matis mit den Karavan errichtet. Sie fiel jedoch während der Regentschaft von König Noblis in die barbarischen Hände der Fyros. Die Stadt lag in der Mitte der Wasserstraße, die die Seenlande mit dem Fyros-Territorium verband und wuchs zu einer großen Garnisonsstadt heran, die einen wichtigen Armeestützpunkt für die Fyros-Außenposten im Norden und Süden darstellte. Drei Generationen reichten nicht aus, um die schwere Erniedrigung vergessen zu machen, die uns die Eindringlinge zugefügt hatten. Eindringlinge, die sich auf geheiligtem Boden - unserem Boden! - einnisteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber eines Tages erhob sich eine neue Hoffnung aus den Ruinen unserer von Aufständen heimgesuchten Herrschaftsgebiete: Der zweite Sohn des altersschwachen Danido, der tapfere Kriegerkönig Aniro III. Jener Aniro, begleitet von einem Kontingent wackerer Ritter, startete einen Feldzug zur Rückeroberung des Vertrauens des Volkes und schmiedete eine neue Armee, die unter einem einzigen Banner dem gemeinsamen Feind entgegentreten sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der Ritter jenes Heeres war Gioni di Tylini, ein aus Karavia stammender Koloss und glühender Verehrer Jenas. Tylini machte sich in der Schlacht von Thormes verdient, als er Stammesmitglieder, die er gefangen hatte, zu loyalen Untergebenen konvertierte. Seine Rückkehr nach Matia, der Hauptstadt des alten Matis-Reiches, wurde mit einem prunkvollen Fest gefeiert und kaum waren die Fanfaren verklungen, hatte der König Tylini für sich verpflichtet. Die Stunde war für die Ritter der Matis gekommen, die heidnischen Barbaren vom geheiligten Boden zu vertreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Sieg bei Karavia würde zudem den Weg zu den weiter westlich liegenden Ufern öffnen und es erlauben, einen praktisch ungehinderten Zugang zu den sprichwörtlichen Reichtümern der Seenländer der Tryker im Süden zu öffnen. Doch die Verteidigungsanlagen der befestigten Stadt waren mächtig und hoch und im Falle einer Belagerung würde sie von den Fyros vermutlich so lange gehalten werden können, bis nach ungefähr vierzig Tagen weitere Divisionen der Fyros eingetroffen wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Aber mein Gebieter”, sagte Tylini. “Bis wir Stellung bezogen haben, werden die Fyros mit Sicherheit bereits den Großteil ihrer Armee aus ihren Territorien nach Karavia entsandt haben, um die Stadt zu verteidigen. Wir wären also umzingelt und eingekeilt zwischen zwei Armeen?”&amp;lt;br /&amp;gt;“Mein tapferer Tylini, ihr stimmt doch mit mir überein, dass der Sieg von einer guten Ortskenntnis abhängt? Ihr werdet den Fyros als Köder auf einem Schlachtfeld dienen, das wir vorbereitet haben[[Image:&amp;quot; &lt;br /&gt;
&amp;quot;Bei allem Euch schuldigen Respekt, Sire, unsere Bewegungsmöglichkeiten werden stark eingeschränkt sein und unsere Schlagkraft um die Hälfte reduziert.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Glaubt Ihr, der König schickt Euch in den sicheren Tod, Gioni di Tylini?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, Sire|]]” sprach der Ritter entrüstet.&amp;lt;br /&amp;gt;“Dann hört mir gut zu…” Der König entfaltete eine Karte auf dem langen aus Syre-Holz gefertigten Tisch. “Ihr werdet die Stadt Karavia belagern. Unsere Informaten bestätigen, dort sei ein Kontingent von 5000 Lanzen dauerhaft stationiert. Aber auch wenn Ihr zahlenmäßig überlegen seid, denkt daran, dass Ihr jede Gelegenheit nutzt, um den Feind zu demoralisieren. Ich möchte, dass kein einziger Homin matisianischer Abstammung durch nutzlose Manöver fällt oder verwundet wird. Ihre körperliche und moralische Verfassung bestimmt unsere Schlagkraft und in der Folge den Ausgang dieser großen Schlacht. Nun, ihr seid sicherlich derselben Ansicht wie Abylus, dass die Fyros keine andere Wahl haben, als ihre Verteidigung entlang der langen Straße im Süden ihrer Territorien zu sammeln. Andernfalls würde ihnen der Verlust der lebenswichtigen Verbindung ins Seenland drohen. Aber Euer König wird, verborgen in den Wäldern, abseits der Straße warten. Unsere Aufklärer werden sie vorbeiziehen sehen.”&amp;lt;br /&amp;gt;Als der König den Weg auf der Karte mit seinem vom Lederhandschuh umfangenen Finger nachzeichnete, begann Tylini den ganzen Plan des Königs zu begreifen.&amp;lt;br /&amp;gt;“Mmm, und wenn sie erst einmal an Euch vorbeigezogen sind, wird Eure Hoheit mich darüber informieren und sie von hinten so bedrängen, dass wir sie in die Richtung treiben, in der wir sie haben wollen.”&amp;lt;br /&amp;gt;Der König klopfte dem großen Ritter freundschaftlich auf den Rücken.&amp;lt;br /&amp;gt;“Sorgt dafür, dass unsere Ingenieure das Schlachtfeld entsprechend vorbereiten, mein guter Tylini, und der Rest wird eine Geschichte voller Ruhm in unseren Geschichtsbüchern sein[[Image:&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
p=. **&lt;br /&gt;
*Zweiter Teil*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch hatte der Plan des Königs einen Haken. Der Marsch nach Karavia würde aller Vorraussicht nach zwei Monate in Anspruch nehmen, da es notwendig war, große Wälder zu durchqueren und sich durch dichte Vegetation zu kämpfen - ein Marsch, der das Überraschungsmoment zunichte machen würde. Doch Tylini, bekannt für seinen unermüdlichen Einsatz, heuerte eine zusätzliche Kompanie von zweihundert Handwerkern an. So zogen er und der König, anstatt sich direkt Karavia im Nord-Westen zu nähern, in einem Marsch von drei Tagen und Nächten nach Osten zu den Wasserfällen von Ria, wo der gewaltige Fluss sich verbreiterte. In etwas weniger als einer Woche harter Arbeit am Tag und in der Nacht fällten die Ingenieure und Handwerker siebzig große Bolka-Bäume und bauten daraus gewaltige Flöße, mit denen sie die Armee den Ria hinabtransportieren konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie die Täler von Bero und Ronda durchquerten begegneten sie am Fluss siedelnden Stämmen, die in den üppigen Wäldern Schutz suchten. Voller Bewunderung bestaunten diese Völker die vorbeiziehende, beeindruckende Flotte von 300 Schiffen, die gut 30.000 Homins, Vorräte, Mektoubs und 150 abgerichtete Ragus transportierten. So reisten sie sicher auf dem Rücken des Flusses Ria in den Krieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Armee erreichte innerhalb einer Woche den Zufluss des Darone, an dem sie aufgrund der schnellen Strömung gezwungen waren, anzulanden. An dieser Stelle teilten sie sich: Der König führte seine Armee gen Norden, während Tylinie nach Westen zog. Der Wald war hier weniger dicht und knapp zwei Tage später lagerte Tylini und seine Armee eine Tagesreise nördlich der heiligen Stadt. Die Reise hatte nicht einmal zwanzig Tage gedauert|]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;Die Außenposten und Dörfer, die an der Wasserstraße Richtung Süden lagen, wurden eingekreist und die Fyros von den Matis in schnellen nächtlichen Angriffen niedergemacht - in vollkommener Stille. Jeder Feind, dem es gelang, in die Wälder zu fliehen, wurde von den Ragusen aufgespürt und zu Tode gehetzt. Es war von größter Wichtigkeit, dass Abylus keinen Hinweis auf die Stärke der Armee erhielt, die ihn erwartete, denn sonst würde er doppelt so viele Streitkräfte entsenden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;Bevor er die heilige Stadt erreichte, teilte Tylini seine Armee in drei Divisionen mit jeweils über 5.000 Homins. Des Weiteren achtete er darauf, dass er nur einen Teil seiner Truppen offensichtlich war, genug, um die Fyros dazu zu bewegen, an Ort und Stelle zu bleiben. Von der Anhöhe, auf dessen Rücken Gioni sein Zeltlager errichtet hatte ließ der Ritter seinen Blick zu Karavia hinüber schweifen, betrachtete die gewaltigen hölzernen Türme, seine filigranen Gebäude und die gewaltige Mauer, die aus den Urwurzeln hervorwuchs und die so oft seine Phantasie als Kind beflügelt hatte. Alles war so, wie es ihm sein Großvater geschildert hatte und auf die Mauern ihres alten Familienwohnsitzes aufgemalt war.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;Nichts war verändert worden, mit Ausnahme des Landes, das unmittelbar die Verteidigungsanlagen der Stadt umgab. Man hatte es von jeglicher Vegetation befreit und es führten schnurgerade Straßen zu den Haupttoren der Stadt. Um die Stadt zu schützen und um nicht die unnötige Aufmerksamkeit der Kamis zu erregen, entschied sich Tylini gegen die Verwendung von Feuerwerfen während des Angriffes. Der Moment würde kommen, an dem die Stadt durch Kriegskunst und reiner Übermacht erobert sein würde! Während die Ingenieure Belagerungsmaschinen konstruierten, fällten die Handwerker zahlreiche Bäume und die Soldaten bereiteten das Gelände am Fuße der nördlichen Wälle der Stadt vor. Tausende von Speeren wurden so in den Boden getrieben, dass sie in dem Moment, in dem sie hervorschnellen, einen Winkel von fünfundvierzig Grad zum Boden einnehmen, um die nach Norden ausbrechenden Fyros zu durchbohren.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;Die in ihrer Festungssstadt belagerten Fyros zeigten sich wenig beunruhigt, dachten sie doch, dass eine Armee zu ihnen gesandt würde, sobald ihre Regierung die Unterbrechung der Wasserstraße bemerkt hätten. Das ganze Ausmaß unserer Entschlossenheit bemerkten sie, als sie sahen, mit welchem Enthusiasmus wir das Schlachtfeld vorbereiteten. Sie schienen unsere Kräfte zu unterschätzen, denn sie begannen mit Ausfällen. Doch verstanden sie schnell, dass sie diese nur in den sicheren Tod führten. Als ihr Kampfesmut langsam wich, versuchten zahlreiche Fyros zu fliehen und wurden bei dem Versuch gefangengenommen, sich an unseren Wachposten vorbeizuschleichen, die es unmöglich machten, ihre Heimat über unsere Vorbereitungen zu informieren. Die Schuldigen wurden jedes Mal zu den Portalen der Stadt zurückgebracht und auf ein Mektoub gebunden, die Köpfe auf ihren Knien!&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;Es muss erwähnt werden, dass die Fyros zu jener Zeit, da sie gegen das Gesetz von Atys verstoßen hatten, bei den Karavan in Ungnade gefallen waren. Dadurch wusste Tylini ganz genau, dass es innerhalb der Stadt keine Teleportationseinheit mehr geben konnte. Darüber hinaus hatten die Anhänger Jenas, nachdem sie allen Homins das Recht der Gedankenfreiheit gewährte, kein Recht, sich in die Angelegenheiten der Homins einzumischen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;Die Vorbereitung des Schlachtfeldes konnte im Laufe der zweiten Woche abgeschlossen werden und die Homins wurden zusehends nervöser, da Neuigkeiten von der Fryos-Arme von einem Tag auf den anderen eintreffen konnten. Aber die Ironie des Schicksals ließ die Dinge einen völlig anderen Verlauf nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;p=. ''''''*&amp;lt;br /&amp;gt;'''Dritter Teil'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;Eine blutrote Sonne flammte am Horizont auf. Ihre ersten rötlichen Strahlen stachen durch das dichte Blätterdach, erleuchteten das Zelt von Tylini und strichen in der Ferne über die weite grüne und braune Fläche, wo sich das vorbereitete Schlachtfeld erstreckte. Ein bizarrer Tumult erhob sich in der Zitatelle, in der die Heiden getreu ihres armseligen Status die Sommersonnenwende feierten, so als sie unser Erbe verhöhen wollten. Tylini betrachtete aufmerksam die Wolken, die sich am Horizont auftürmten, als er hinter sich Galopp und sich anhebendes Stimmengewirr vernahm. Gioni wandte sich um und sah ein vor Erschöpfung zusammenbrechendes Mektoub. Der Bote sprang noch gerade rechtzeitig von seinem Reittier ab, richtete, der Matis-Etikette vollsten Respekt zollend, sein grün-violettes Gewand, bevor er an den großen Ritter wandte, sich vor ihm verbeugte und ihm eine Schriftrolle mit dem Siegel der Blume von Baylona und verschlossen durch ein purpurnes Seidenband. Tylini nahm die königliche Botschaft entgegen, ergriffen von einer leichten Aufregung, die sich sichtbar verstärkte, je länger seine Lektüre andauerte. Dann blickt er durch die Reihen seiner Ritter.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;”Ritter, bei der Liebe Jenas, unser König sendet uns seine Befehle: Heute ist der Tag, an dem Karavia seine Würde zurückerhält! Heute ist der Tag, an dem wir unsere Schwerter gen Himmel richten und auf dem Pfad der glücklichen Fügung voranreiten[[Image:&amp;quot; Sodenn wies er an den nördlichen Himmel als Bestätigung der Worte des Königs: dichte Rauchwolken verdunkelten den Himmel nördlich der Grenze, getragen von den Winden der heißen Sommersonnenwende. &amp;quot;Die Länder der Fyros brennen im Feuer der Vergeltung|&amp;quot; Sodenn wies er an den nördlichen Himmel als Bestätigung der Worte des Königs: dichte Rauchwolken verdunkelten den Himmel nördlich der Grenze]] Die Vorsehung ist heute unsere Verbündete!&amp;amp;quot; rief Tylini aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Tat wütete das, was später als das Feuer von Coriolis in die Geschichte eingehen sollte, in den ausgetrockneten Ländern der Fyros und hatte nicht nur die Wasserstraße unterbrochen, sondern auch den Verstärkungen der Fyros den Weg nach Karavia abgeschnitten. Die große Schlacht, für die der Boden vor der Stadt vorbereitet worden war, sollte erst später erfolgen. Die Beute war in die Enge getrieben, erschöpft und verängstigt, bald würde die Stunde kommen, sie endgültig zur Strecke zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am frühen Abend ließ Tylini als Ablenkungsmanöver eine Belagerungsmaschine in Stellung bringen, um die Schützen der Fyros in Schach zu halten, während eine Kompanie seiner Ritter, begleitet von abgerichteten Ragusen sich dem Teil der Befestiungsanlagen näherte, von denen Tylinis Großvater oft erzählt hatte, dass sie dort weniger tief in das Wurzelwerk des Bodens herabreichten. Die hungrigen Bestien gruben sich durch die Erde und schufen so eine Öffnung unter der Wurzelmauer. Auf einen Befehl hin wüteten sie auf der anderen Seite und zerfetzten alles auf ihrem Weg, während die Ritter in das innere schlüpften und die große hölzerne Zugbrücke öffneten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schlachthorn erklang, der Schall der Trommeln rollte durch die hereinbrechende Nacht und die gewaltige Armee der Matis brach wie eine flammende und zugleich dunkle Welle über die Stadt herein. Tylini führte seine Lanzenreiter an, fräste sich mit seinen Mannen durch die feindlichen Linien trotz höchster Gefahr, den Heiden trotzend, die sich bis zum letzten Atemzug die Nacht hindurch zur Wehr setzten. Aber am frühen Morgen schließlich ragte erneut das Banner der Matis von den Zinnen der Stadt in den Himmel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Triumphierend stand Gioni di Tylini auf dem höchsten Turm und schaute in den Himmel, um Jena zu danken, als große Regentropfen auf sein Gesicht fielen. Das Rauschen eines Wolkenbruches durchbrach die Stille. Der Ritter erhob seine blutbesudelten Hände zum Himmel, um sie zu waschen, während um ihn herum der Regen das Blut der Barbaren aus den Straßen der heiligen Stadt spülte. Glück überflutete Tylinis Herz als ihm nun vollends bewusst wurde, dass dieses Land jetzt das ihre war. Sein Blick schweifte dann gen Süden, zur Straße ins Seenland…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:WikiImport]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SirCotare</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Entdeckungsfieber&amp;diff=7732</id>
		<title>Entdeckungsfieber</title>
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				<updated>2014-08-19T22:33:35Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;SirCotare: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Zitat|''Erzählt von Apocasus Menix, einem Chronisten der Fyros''|&lt;br /&gt;
Es geschah unter der Leitung des Rates der Chronisten, ins Leben gerufen von Imperator [[Abylus der Weise|Abylus dem Weisen]], dass die [[Gilde der Minenarbeiter]] gegründet wurde, um die in der Ebene von [[Coriolis]] entdeckten Ruinen zu untersuchen. Der Antrag für den Beschluss, mit den Grabungen zu beginnen, wurde nicht ganz ohne einen gewissen Widerstand angenommen, schließlich verstieß er gegen das Verbot des [[Karavan]]. Ziel war es, die Wahrheit über den mythischen Drachen und die geheimen Schätze oder Übel ans Licht zu bringen, die sie in den Eingeweiden von [[Atys]] verborgen glaubten. Der allgemeine Konsens lautete, es sei besser, der Wahrheit gegenüberzutreten als mit der Lüge zu leben - dies ist auch heute noch ein Wahlspruch der [[Fyros]]. Jedoch stellt sich der Weg zur Wahrheit oftmals nicht als eine gerade, bequeme Straße heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun geschah es jedoch, dass eine Gruppe, die Grabungen in der Region von Coriolis ausführte, fremdartige Materialien entdeckte und dadurch ermutigt auf eine Ader von Säure stieß. Eine Säure, die das umliegende trockene Land in Brand setzte! Aufgrund der starken Westwinde breitete sich die Feuersbrunst schneller aus, als Verstärkung geschickt werden konnte. Die Glut verschlang die Stadt Coriolis und zog eine Feuerschneise hinter sich her - gleich einem [[Gingo]], der alles Leben auf seinem Weg verschlingt. Abylus der Weise entsandte eine Armee, um das Feuer einzudämmen, doch das Schlimmste sollte noch kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Feuer hatte sich bis zur Grenze der Matis ausgebreitet und bildete eine unüberwindliche Feuerwand, die auch die Wasserversorgung aus den Landen der [[Tryker]] unterbrach. [[Aniro III|Aniro III.]], König der Matis, nutzte die dichte Wand aus Qualm und Ruß, um ein Heer zu entsenden, das die das Wasser sichernden Regimenter aufreiben und letztlich Kontrolle über die Wasserstraße erlangen sollte. Dann wandte er sich schließlich selbst den Ländern der Seen zu. Doch wie es schon in unseren Liedern heißt: “Solange noch Luft unsere Lungen füllt, solange unsere Herzen stolz und gerecht in Einklang schlagen, und solange die Nacht dem Tage folgt, sind wir immer und ewig zum Kampfe bereit!” Das Feuer von Coriolis wütete noch wochenlang. Aber die Gelegenheit, uns unseren Weg zu bahnen, kam: Wolkengebirge türmten sich auf und ein gewaltiger Wolkenbruch löschte das Feuer wie durch Magie. Ohne auch nur einen Moment zu zögern begann Pyto - der Sohn des gealterten Imperators - trotz der Erschöpfung der Truppen mit einem glorreichen Feldzug zur Rückeroberung der lebenswichtigen Verbindung zu den Ländern der Seen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Die Chroniken von Atys}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lore]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die Chroniken von Atys]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Feuer von Coriolis Chroniken]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SirCotare</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Entdeckungsfieber&amp;diff=7731</id>
		<title>Entdeckungsfieber</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=Entdeckungsfieber&amp;diff=7731"/>
				<updated>2014-08-19T22:29:14Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;SirCotare: SirCotare verschob die Seite C Entdeckungsfieber nach Entdeckungsfieber, ohne dabei eine Weiterleitung anzulegen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Entdeckungsfieber =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Erzählt von Apocasus Menix, einem Chronisten der Fyros:''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geschah unter der Leitung des Rates der Chronisten, ins Leben gerufen von Imperator Abylus dem Weisen, dass die Gilde der Minenarbeiter gegründet wurde, um die in der Ebene von Coriolis entdeckten Ruinen zu untersuchen. Der Antrag für den Beschluss, mit den Grabungen zu beginnen, wurde nicht ganz ohne einen gewissen Widerstand angenommen, schließlich verstieß er gegen das Verbot des Karavan. Ziel war es, die Wahrheit über den mythischen Drachen und die geheimen Schätze oder Übel ans Licht zu bringen, die sie in den Eingeweiden von Atys verborgen glaubten. Der allgemeine Konsens lautete, es sei besser, der Wahrheit gegenüberzutreten als mit der Lüge zu leben - dies ist auch heute noch ein Wahlspruch der Fyros. Jedoch stellt sich der Weg zur Wahrheit oftmals nicht als eine gerade, bequeme Straße heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun geschah es jedoch, dass eine Gruppe, die Grabungen in der Region von Coriolis ausführte, fremdartige Materialien entdeckte und dadurch ermutigt auf eine Ader von Säure stieß. Eine Säure, die das umliegende trockene Land in Brand setzte! Aufgrund der starken Westwinde breitete sich die Feuersbrunst schneller aus, als Verstärkung geschickt werden konnte. Die Glut verschlang die Stadt Coriolis und zog eine Feuerschneise hinter sich her - gleich einem Gingo, der alles Leben auf seinem Weg verschlingt. Abylus der Weise entsandte eine Armee, um das Feuer einzudämmen, doch das Schlimmste sollte noch kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Feuer hatte sich bis zur Grenze der Matis ausgebreitet und bildete eine unüberwindliche Feuerwand, die auch die Wasserversorgung aus den Landen der Tryker unterbrach. Aniro III., König der Matis, nutzte die dichte Wand aus Qualm und Ruß, um ein Heer zu entsenden, das die das Wasser sichernden Regimenter aufreiben und letztlich Kontrolle über die Wasserstraße erlangen sollte. Dann wandte er sich schließlich selbst den Ländern der Seen zu. Doch wie es schon in unseren Liedern heißt: “Solange noch Luft unsere Lungen füllt, solange unsere Herzen stolz und gerecht in Einklang schlagen, und solange die Nacht dem Tage folgt, sind wir immer und ewig zum Kampfe bereit!” Das Feuer von Coriolis wütete noch wochenlang. Aber die Gelegenheit, uns unseren Weg zu bahnen, kam: Wolkengebirge türmten sich auf und ein gewaltiger Wolkenbruch löschte das Feuer wie durch Magie. Ohne auch nur einen Moment zu zögern begann Pyto - der Sohn des gealterten Imperators - trotz der Erschöpfung der Truppen mit einem glorreichen Feldzug zur Rückeroberung der lebenswichtigen Verbindung zu den Ländern der Seen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:WikiImport]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SirCotare</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=L_ErscheinenHomins&amp;diff=7730</id>
		<title>L ErscheinenHomins</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=L_ErscheinenHomins&amp;diff=7730"/>
				<updated>2014-08-19T22:24:24Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;SirCotare: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Das Erscheinen der Homins auf Atys =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum heutigen Tage konnte niemand das Geheimnis der Ursprünge der Homin auf dem Planeten Atys lüften. Allerdings zieht sich eine Legende durch die Zeiten, und jede Legende enthält einen wahren Kern…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Homins lebten auf einem verarmten Planeten bis der Große Drache, Prinz der Dunkelheit, kam und sie mit Visionen von reinem Wasser und fruchtbaren Böden verführte. Nachdem der Drache sie auf Atys geführt hatte, machte er sich daran, die Sonne zu verbergen und die Homins in Kälte und Dunkelheit zu Sklaven zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Jena, die Göttin der Sonne und Erschafferin von Atys, durchschaute die Pläne des Drachen und füllte ihn mit ewigem Feuer, sodass er das kalte Klima nicht aufrechterhalten konnte konnte und das Licht des Lebens nicht auslöschen konnte. Sodenn entfachte die Göttin erneut das Licht und rief somit das Grüne Erwachen, die Grüne Flut hervor, das den Homins erneut ein harmonisches Leben in einer Welt des Überflusses ermöglichte. Jena entsandte ihre Anhänger, die Wächter der Karavan, um die Homins an verschiedenen Orten des Planeten anzusiedeln, damit jede Rasse eine Rolle in der Erhaltung von Atys spielen könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit diesem Tag haben die treuen Homins gelernt, ihre Dankbarkeit durch die Verehrung Jenas und die Darbringung von Opfergaben an ihre Anhänger zum Ausdruck zu bringen. Was den Drachen angeht, so zog er sich in die Eingeweide von Atys zurück wo er seitdem in tiefem Schlaf ruht. Es ist den Homins verboten, in die unterirdischen Kavernen der Urwurzeln hinabzusteigen, um nach der Höhle des Drachen zu suchen, in der Furcht, seinen Zorn zu erwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sage nach wird der Große Drache vor seinem Tod noch ein Mal erwachen, um das ganze Feuer aus seinem Körper auszuspeien und somit Atys zu zerstören. Diejenigen die den Lehren Jenas treu bleiben und auf der Oberfläche von Atys leben, werden gerettet und in eine neue Welt des Überflusses gebracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:WikiImport/erledigt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>SirCotare</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=L_Ueberblick&amp;diff=7729</id>
		<title>L Ueberblick</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.wiki.ryzom.com/w/index.php?title=L_Ueberblick&amp;diff=7729"/>
				<updated>2014-08-19T22:23:52Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;SirCotare: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Überblick über die Geschichte von Atys =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Die Geschichte von Atys von seiner Erschaffung bis zum Neubeginn und bis 2525''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Im tiefen Universum fand eine große Fusion von Materie statt und eine einzigartige Welt entstand: Atys, der grüne Planet, ward geboren. Danach setzte die Schöpferin die Kruste des Planeten in Bewegung, bis der erste Atemzug in einer großartigen Explosion von Energie seiner Brust entweichen konnte. Der Wind säte die Samen des Lebens. Die grünen Ranken der Wurzeln eroberten den Himmel, die Vögel flogen davon und die Tiere frönten dem Wunder des Lebens.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Ranken des grünen Planeten gediehen endlos in Richtung Sonne und es entstanden viele Tausende Meter organischer Schichten. Die Oberfläche von Atys gab bald eine wunderbare Vielfalt an lebhaften Ökosystemen preis und die pflanzliche Materie stieg unter einem Nebelmeer empor, um sich zu Kontinenten zu vereinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Oberfläche jeder holzartigen Kruste entwickelte sich ein paralleles Bionetzwerk, das mit solch einer mathematischen Grazie gesponnen war, wie nur die Natur es verrichten kann. Dieses unendliche Labyrinth aus grünen Kavernen und unterirdischen Galerien beherbergte eine eigene Welt - die Urwurzeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie ein Baum, der seine Äste gen die Sonne streckt, reichten die Ranken bis über die Rinde in den Himmel hinaus und verflochten sich zu einem immensen Netzwerk, das ein Himmelszelt bildete. Und ein Mal mehr hieß Atys das Leben willkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Atys wurde von menschenähnlichen Wesen bewohnt, den Homin: die Matis, die Tryker, die Fyros und die Zoraï. Aus diesen vier hominischen Völkern entstanden vier unabhängige und komplexe Kulturen, aus denen sich wiederum eigene Zivilisationen entwickelten. Jede Zivilisation hegte eine natürliche Vorliebe für eine nachhaltige Umwelt.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Matis siedelten sich in den Wäldern von Atys an, wo sie alsdann den Grundstein für eine Monarchie legten. In ihrem Streben nach Macht weiteten diese majestätischen Fürsten ihr Herrschaftsgebiet bald über die Grenzen der Wälder aus. Mit der Zeit nahm ihr Hang zum Mächtigen und Fürstlichen Überhand, und sie bauten eine starke Verbindung mit der Karavan auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niemand wusste, wer die Karavan genau war. Ihre Mitglieder waren die treuen Anhänger Jenas und das war Grund genug, sie auf der eigenen Seite zu haben! Denn Jena war die allmächtige Göttin, Schöpferin von Atys, und es war die Mission der Karavan, den hominischen Glauben in Sie aufrecht zu erhalten. Um die Homin auf den Pfad der Erlösung zu geleiten, setzte sie eigenartige Technologien ein, die in der Lage waren, Leben zu nehmen oder, im Gegensatz, auf ein Fingerschnippen hin wieder auferstehen zu lassen. Außerdem bot sie großzügige Belohnungen für getane “Gefallen”.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die exzentrischen und spirituellen Tryker siedelten sich in den Ländern der Seen an. Diese gerissenen Hedonisten waren kleiner als die anderen Homin. Ihre Geschicklichkeit und Fingerfertigkeit brachte ihnen den Ruf als Räuber ein. Doch sie waren wirklich gutherzige Homin, die nur eine Vorliebe für Spiele und Tricks, sowie fürs Abenteuer hegten. Um sich vom überheblichen Blick der matischen Nachbarn zu befreien, schlossen sie sich mit den Fyros zusammen. Im Gegenzug zum Schutz durch die Fyros, versorgten die Tryker ihre Städte mit Wasser.&amp;lt;br /&amp;gt;Gemeinschaften des großen Fyros-Volkes ließen sich in den feindlichen Wüsten nieder, in denen sogar die Matis es nicht gewagt hätten, ihre Ressourcen oder ihre Lebensgrundlagen aufs Spiel zu setzen. Zu gegebener Zeit errichteten die Fyros ein angesehenes, wenn nicht sogar gefürchtetes Reich, dessen Gelehrte darauf erpirscht waren, die Wahrheit über den Drachen von Atys aufzudecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mysteriösen Zoraï waren sehr großwüchsig, blauhäutig und die Maske, die sie trugen war genetisch mit ihrem Gesicht verwachsen. Sie ließen sich bald in den dichten Dschungeln nieder - weit entfernt von der Barbarei der anderen Zivilisationen. Es heißt, sie seien aufgrund eines spirituellen Rufes dorthin geleitet worden und hätten sich sofort mit den dort ansässigen Kreaturen namens Kami angefreundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kami waren schwer erfassbare, magische Kreaturen, die vielseitige Formen und Größen annehmen konnten. Sie konnten göttlich und wütend sein und von einer Minute auf die andere so zwanglos wie Kinder spielen. Für manch einen Atysianer war es schwierig zu entscheiden, ob sie gut oder böse waren. Einzig die Karavan konnte sie nicht leiden und durch ihre Technologien bändigen…. Für andere wiederum waren sie der Inbegriff des atysiansichen Geistes schlechthin. Die Art und Weise, wie sie das Pflanzenreich beschützten und ihre Fähigkeit, jedes Lebewesen zu erfassen, deuten auf eine enge Beziehung mit dem Lebenden Planeten hin. Die Kami zeigten sich gutherzig gegenüber den Homin, die ihre Neugier weckten. Sie konnten einem Homin tagelang folgen und dann plötzlich in einem Meer von Farben und Gelächter verschwinden, das die Homin in einen tagelangen und träumerischen Schlaf versetzte! Manchmal benahmen sie sich wie Kinder einer anderen Rasse. Manche sagen, deshalb seien sie zuerst den Trykern erschienen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Trotz der vielen Krisen, die die zwischen-hominischen Beziehungen erschütterten, prosperierten und florierten die verschiedenen Zivilisationen…..bis zum Tag als die Kitin kamen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kitin waren große Insekten, die in den Urwurzeln lebten. Eines Tages stoßen Fyros-Bergleute in ihrer unendlichen Suche nach dem Drachen auf ein Nest dieser Kreaturen. Von Angst und Schrecken gepackt, hatten sie den Reflex, das erste große Insekt das ihnen über den Weg lief, zu zerstören. Doch vom Gemetzel alarmiert, tauchten plötzlich Horden von Kitin aus den unterirdischen Galerien auf, um auszulöschen, was sie als ihren natürlichen Feind ansahen. Und so begann der Große Schwarm…. Hominische Städte wurden nach epischen Kämpfen dem Boden gleich gemacht, ganze Bevölkerungen wurden ausgerottet und wertvolles Wissen ging verloren. So verbreiteten die Kitin sich wie ein Lauffeuer über die gesamte Kruste und eine große Zivilisation nach der anderen wurde unter Schutt und Asche begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch zahlreiche Homin entkamen dank ominöser Teleportations-Regenbögen, die sie in Sicherheit brachten, ehe auch sie den Kitin zum Opfer fielen. Den in den infizierten Ländern zurück gebliebenen Homin blieb keine andere Wahl, als in die Wildnis zu flüchten, wo sie gezwungen waren, einem Nomadendasein zu fristen und in ständiger Angst vor den Kitin zu leben…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Eines Tages tauchten heldenhafte Reisende auf, so mutig wie unerwartet, und suchten die überlebenden Homin-Gemeinschaften mit einer Nachricht auf: Homin-Zivilisationen wurden in neuen Ländern wieder aufgebaut!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seitdem werden Scharen junger Flüchtlinge von ihren Vorfahren dazu aufgefordert, die lange und gefährliche Reise auf sich zu nehmen, um die florierenden Zivilisationen in den neuen Ländern aufzusuchen. Es besteht großer Bedarf an Gilden und die Homin sind darauf erpirscht, ihre Fertigkeiten und Talente zu verbessern, um das Schicksal ihrer Völker in die Hand zu nehmen. Alle sind willkommen, es bleibt viel zu tun und so manche Gefahr zu bannen: In der Wildnis streifen noch immer Kitin umher und es finden noch zu oft Invasionen statt. Manche Gegenden sind auch vom tödlichen Goo befallen, eine gefürchtete Krankheit, die Lebensräume zerstört und die Natur feindlich stimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten fünfzig Jahren gab es so viel Freud wie Leid, und jede Zivilisation hatte ihren Teil an Kummer und Sorgen zu überwinden. Zur Zeit pflegen die Homin gute Beziehungen zueinander, doch es braucht nicht viel mehr als ein Handwerker-Hammer, um den Frieden zu brechen. Denn es gibt viele Möglichkeiten, eine Zivilisation voranzutreiben…und die wachsenden Spannungen zwischen den Kami und der Karavan können das Misstrauen nur verstärken…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bleiben sicherlich noch Fragen offen. Was ist der Ursprung der Homin? Auf Atys wurden noch keine Beweise der Homin-Evolution gefunden. Ist Jena wirklich die allmächtige Schöpferin Atys, die die Karavan verehrt? Gibt es Jena wirklich? In ihrem tiefen Inneren beginnen die Homin, das zu bezweifeln. Und wer ist die Karavan wirklich? Warum verstecken ihre Mitglieder sich unter ihren eigenartigen Anzügen? Warum verabscheuen sie die Kami so sehr? Was steckt hinter der Verbindung zwischen den Kami und Atys? Was ist Atys?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Der Schlüssel zum Schicksal Atys und der Homin versteckt sich hinter diesen Geheimnissen. Beim Wiederaufbau ihrer Zivilisationen werden die Homin sich schon bald gezwungen sehen, diese Fragen tiefer zu ergründen, um die tatsächliche Natur Atys zu erfassen. Denn die Zeit läuft. Das Schicksal von Atys beginnt, sich in andere Hände zu begeben. Jemand oder etwas ist bereits dabei, nach dem Grünen Planeten Ausschau zu halten und nach Ryzom zu suchen.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:WikiImport/erledigt]]&lt;/div&gt;</summary>
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